Waste Watcher kontrollieren stehen gelassene Mülltonnen

Waste Watcher kontrollieren stehen gelassene Mülltonnen

Stehen gelassene Mülltonnen sorgen immer wieder auf Hagens Straßen und Gehwegen für Ärger. Ein Team aus Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Stadtordnungsdienstes, des Hagener Entsorgungsbetriebs, der Polizei sowie der Waste Watcher hat heute Vormittag (19. November) eine Schwerpunktkontrolle in Haspe durchgeführt, um Verstöße zu ahnden und Hagner Bürgerinnen und Bürger für dieses Thema zu sensibilisieren. Die Abfallsatzung der Stadt Hagen regelt, dass Müllbehälter nur am Abfuhrtag an der Straße oder auf den Gehwegen stehen dürfen. Achtlos stehen gelassene Abfalltonnen werten nicht nur das Straßenbild ab, sondern können auch Blockaden oder Gefahren im Straßenverkehr darstellen. Das Einsatzteam konnte bei der Schwerpunktkontrolle in Haspe Verstöße gegen die Abfallsatzung zum wiederholten Male in mehr als 20 Fällen feststellen. Diese werden mit einer Geldbuße von 60 Euro geahndet. Die gemeinsamen Schwerpunktkontrollen finden zukünftig regelmäßig in ganz Hagen statt.

ASB unterstützt Feuerwehrpräsident

ASB UNTERSTÜTZT FEUERWEHRPRÄSIDENT

Zu den Rücktrittsforderungen gegen den Präsidenten des Feuerwehrverbandes, Hartmut Ziebs, erklärt der Bundesgeschäftsführer des Arbeiter-Samariter-Bundes, Ulrich Bauch: „Mit Bedauern habe ich von den Rücktrittsforderungen gegen den Feuerwehrpräsidenten Hartmut Ziebs erfahren. Dass man als Präsident einer Hilfsorganisation aus den eigenen Reihen angefeindet wird, weil man sich klar gegen Rechtsextremismus und gegen eine Vereinnahmung des eigenen Verbandes durch die AfD positioniert, ist beispiellos. Lediglich der Hinweis darauf, dass Aktivitäten von Rechtsnationalen, die den Brandschutz zum politischen Zündeln nutzen und zu den Grundsätzen und Zielen der Feuerwehr im Widerspruch stehen, reicht anscheinend aus, einem verdienten Präsidenten die Kompetenz für die Führung dieses Verbandes abzusprechen. Als Hilfsorganisationen haben sich Feuerwehr wie der ASB aufgrund ihrer Werte gleichermaßen dazu verpflichtet, allen Menschen zu helfen – unabhängig von Herkunft, Hautfarbe oder Religion. Mitglieder und Helfer sollten somit auf dem Boden des Grundgesetzes stehen und diese gesellschaftlichen Grundwerte vertreten. Deshalb ist es richtig, dass sich Verbände und Hilfsorganisationen demokratiefeindlichen Kräften entschieden entgegenstellen. Herr Ziebs hat für seine klare Haltung die volle Solidarität und Unterstützung des Arbeiter-Samariter-Bundes.“

Neue Anlaufstelle für Bürgerinnen und Bürger in Wehringhausen

Neue Anlaufstelle für Bürgerinnen und Bürger in Wehringhausen

Näher an den Bürgerinnen und Bürgern sein: Diese Möglichkeit bietet die neue Anlaufstelle in der Sternstraße 11 in Wehringhausen, die gestern (18. November) offiziell von Oberbürgermeister Erik O. Schulz, Polizeipräsident Wolfgang Sprogies und Michael Henseler, Geschäftsführer und Vorstandsvorsitzender der Hagener Wohnungsgenossenschaft (EWG), eröffnet wurde. Die EWG war vor einiger Zeit an die Stadt Hagen und die Hagener Polizei mit dem Angebot herangetreten, eine Wohnung in Wehringhausen zur Verfügung zu stellen. „Wir glauben an Wehringhausen und eine gute Entwicklung des Künstlerviertels“, erläutert Henseler das Engagement der Genossenschaft, die auch mit eigenen Mitarbeitern vor Ort sein wird. Die Polizeibeamten des Bezirksdienstes Innenstadt sowie die Mitarbeiter des Stadtordnungsdienstes werden im Rahmen der gelebten Ordnungspartnerschaft zukünftig gemeinsame Dienste von der Sternstraße aus durchführen. Unter anderem sind gemeinsame Präsenzstreifen, ausgehend von der neuen Unterkunft, geplant. Außerdem wird es an zwei Tagen in der Woche, jeweils dienstags und freitags von 10 bis 12 Uhr, eine offene Sprechzeit für die Bürgerinnen und Bürger geben. Die erste Sprechzeit findet am kommenden Freitag, 22. November, statt. „Es würde mich sehr freuen, wenn die Bürgerinnen und Bürger das neue Angebot, Probleme und Anregungen rund um das Thema öffentliche Sicherheit unmittelbar vor Ort mitzuteilen, vielfältig nutzen“, sagt Oberbürgermeister Erik O. Schulz. Bürgerbeteiligung auf diese Weise aktiv zu stärken, stößt auch bei Polizeipräsident Wolfgang Sprogies auf große Zustimmung: „Gerne unterstützen wir die Idee, für die Bürgerinnen und Bürger in diesem Ortsteil die Möglichkeit zu schaffen, auf kurzem Weg den direkten Kontakt zu verschiedenen Behörden aufnehmen zu können.“

Kontrolle der Waste Watcher – voller Erfolg

Erste nächtliche Kontrolle der Waste Watcher voller Erfolg – weitere folgen

Dieser besonders dreiste Fall der illegalen Müllentsorgung kommt den Verursachern teuer zu stehen. Während einer nächtlichen Schwerpunktkontrolle der Waste Watcher am vergangenen Wochenende, beobachteten die Mitarbeiter eine Personengruppe am Graf-von-Galen-Ring, wie diese dabei war, eine komplette Wohnungseinrichtung aus einem Wohnhaus im öffentlichen Raum zu entsorgen. Dies war aber nicht der einzige festgestellte Fall: Insgesamt 600 Kilogramm illegal abgestellten Müll musste der Hagener Entsorgungsbetrieb (HEB) beseitigen. Die Abfuhrkosten stellt der HEB den Verursachern in Rechnung. Hinzu kommen Anzeigen und die Einleitung entsprechender Verfahren. Die Verursacher müssen mit Bußgeldern in Höhe von 200 bis 400 Euro und zusätzlichen Gebühren rechnen. Die Kontrolle der sechs Mitarbeiter des Hagener Entsorgungsbetriebes sowie des Fachbereiches öffentliche Sicherheit, Verkehr, Bürgerdienste und Personenstandswesen der Stadt Hagen, die in dieser Form erstmalig durchgeführt wurde, fokussierte sich auf besonders betroffene Stellen im Stadtgebiet, an denen regelmäßig große Mengen Müll entsorgt werden. Aufgrund des Erfolges dieses Sondereinsatzes sollen weitere Kontrollen dieser Art in regelmäßigen Abständen folgen. Ziel der Stadt Hagen ist es, neben den verhängten Sanktionen gegen die Umweltsünder, Nachahmer abzuhalten. Diese müssen jederzeit – auch nachts – damit rechnen, bei der illegalen Müllablagerung erwischt zu werden.

Radfahrer schwer verletzt

Radfahrer schwer verletzt

Symbolbild Rettungswagen © Hans Leicher.
Symbolbild Rettungswagen © Hans Leicher.

Hagen – Am Montag, den 18.11.2019, kam es um 17:11 Uhr zu einem
Verkehrsunfall auf der Vogelsanger Straße/ An der Hütte. Ein 79-jähriger Jaguar-Fahrer bog mit seinem Wagen von der Straße An der Hütte nach links auf die Vogelsanger Straße. Dabei übersah er einen 44-jährigen Fahrradfahrer, der die Vogelsanger Straße aus Richtung Hagener Straße befuhr. Den Zusammenstoß auf regennasser Fahrbahn konnte der Pkw-Fahrer nicht mehr verhindern. Der Fahrradfahrer kam mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus. Es entstand Sachschaden in Höhe von rund 2.500 Euro an beiden Fahrzeugen.

Andachten am Totensonntag in Hagen

Andachten am Totensonntag in Hagen

Am kommenden Sonntag, 24. November, begehen die evangelischen Kirchen den Totensonntag oder auch Ewigkeitssonntag, an dem der Verstorbenen des vergangenen Kirchenjahres gedacht wird. Die Friedhofsverwaltung des Wirtschaftsbetriebes Hagen (WBU) setzt wie in den Vorjahren ihre Tradition fort und lädt am Sonntag zu unterschiedlichen Gedenkgottesdiensten ein. Jeweils um 15 Uhr finden Andachten sowohl auf dem Waldfriedhof Loxbaum mit Pfarrer Thorsten Maruschke in der dortigen Trauerhalle als auch auf dem Delsterner Friedhof mit Pfarrerin Susanne Weiling in der historischen Friedhofshalle des Eduard-Müller-Krematoriums statt. Im Ruheforst Philippshöhe hält Pfarrerin Frauke Hayungs um 14 Uhr am Andachtsplatz einen Gottesdienst unter freiem Himmel. Darüber hinaus lädt die Evangelische Kirchengemeinde Vorhalle um 11.15 Uhr alle Angehörigen, die auf dem Friedhof Vorhalle einen lieben Menschen zu betrauern haben, zum Totensonntagsgottesdienst in die Kreuzkirche ein.