Neue Paramente für die Kapelle am Mops


Ev. Stiftung Haspe spendet kostbare Altartücher fürs Ev. Krankenhaus
Harmonisch fügen sich die grünen Farben der neuen Altar- und Kanzel-Tücher mit den
Glasmalereien der Fenster zu einem Gesamtkunstwerk. Die sogenannten „Antependien“ oder
„Paramente“ sind eine Spende der Ev. Stiftung Haspe an das Ev. Krankenhaus Haspe. „Wir
pflegen traditionell eine enge Verbindung zum Krankenhaus“, betont Ulf Richter, Vorsitzender der
Stiftung. „Die Aufwertung der wunderschönen Kapelle ist uns ein Anliegen.“
Seit vielen Jahren lassen die durch den Künstler Leo Janischowsky gestalteten Fenster den
Innenraum der Kapelle in einem besonderen Licht erstrahlen. Die Motive erinnern an Gräser,
Blumen und Bäume. Daher wird die Kapelle treffend „Gewächshaus der Hoffnung“ genannt. „Viele
Patienten und Angehörige nutzen den Raum als Ort der Stille und des Gebets, um Sorgen
abzuladen und Kraft zu tanken“, weiß Pfarrerin Susanne Haensel. Die Krankenhausseelsorgerin
vom Mops hatte die Idee, die Kapelle mit neuen Altartüchern aufzuwerten. Sie bedankte sich im
Namen des Krankenhauses, dass dies nach zwei Jahren nun durch die Spende gelingen konnte.
Die Paramente sind eine Extra-Anfertigung der Paramentenwerkstatt Kaiserswerth für die
Trinitatiszeit. Rund 3.900 Euro kosteten die wertvollen Werke. Korrespondierend zu der
Farbgestaltung der Kapellenfenster haben die beiden Künstlerinnen Valeska Stengert und Kerstin
Fröse den dunkelgrünen Unterstoff gewebt und die Seidenapplikationen in Farbabstufungen
gefärbt. Die Stoffe haben sie in Handarbeit angebracht und mit Stickerein versehen. Inhaltlich
werden die Themen Werden und Vergehen, Leben und Wachsen, Welt und göttliche Trinität
dargestellt.