Stiftung freut sich über Spende für Reitangebot

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Spendenscheckübergabe(v.l) mit Bodo Teschke, Leiter Heilpädagogisches Zentrum, Ekkehard
Meinecke, Bereichsleiter Behinderten- und Jugendhilfe , Romy Stagge, Geschäftsführerin Flexomed GmbH, Nadine Aiello, Prokuristin Flexomed GmbH, sowie Nicole Brenk, Reittherapeutin.

Firma flexomed unterstützt Therapeutisches Reiten für Kinder mit
Behinderung Finn, Claire, Flocke und Fee – so heißen die vier Therapiepferde, die auf dem Reiterhof Mühlenteich in Wetter für die Ev. Stiftung Volmarstein im Einsatz sind. Auf den treuen Tieren reiten Kinder und Jugendliche mit schweren Behinderungsbildern und Autismus-Spektrum-Störung. Reittherapeutin Nicole Brenk arbeitet im Heilpädagogischen Zentrum der Stiftung und betreut die Kinder und Jugendlichen regelmäßig beim therapeutischen Reiten.


Das heilpädagogische Reiten gehört zum wichtigsten Therapieangebot im Bereich der
Behinderten- und Jugendhilfe. Deshalb freuen sich Nicole Brenk, Ekkehard Meinecke,
Bereichsleiter Behinderten- und Jugendhilfe, sowie Bodo Teschke, Leiter des Heilpädagogischen
Zentrums, über eine großzügige Spende von der Firma flexomed. „Wir sind auf Spenden
angewiesen, da unser Projekt nicht von den Krankenkassen unterstützt wird. Regelmäßige
Förderer oder Spender geben uns Planungssicherheit. Dafür sind wir unendlich dankbar“, betont
Bodo Teschke. Kostenintensiv seien vor allem laufende Ausgaben für Futter, Stroh, Tierarzt,
Schmied, Reitbedarf sowie die Pachtung der Reitanlage.
Flexomed-Geschäftsführerin Romy Stagge besuchte gemeinsam mit ihrer Kollegin Nadine Aiello
den Reiterhof, um die Spende in Höhe von 6.000 Euro zu übergeben und sich gleichzeitig ein Bild
von der Arbeit mit den Therapiepferden zu machen. „Wir können uns gut vorstellen, dass die
Therapieform wertvolle Momente für Kinder mit Behinderung bringt. Dieses Angebot möchten wir
unbedingt aufrecht erhalten“, so Stagge. Der Pflege-Personaldienstleister flexomed kennt die
Stiftung aufgrund der bisherigen Zusammenarbeit im Pflegebereich.
Pferde gelten als gute Therapiepartner für Menschen mit Autismus-Spektrum-Störung. „Die Tiere
wecken ein unheimliches Vertrauen in unsere Kinder und Jugendliche und bewirken wahre
Wunder“, schildert Nicole Brenk. Die Arbeit mit den Pferden zeigt beispielsweise immer wieder,
dass es zwischen Pferd und Autist Kommunikationsebenen gibt, die ein Therapeut nicht anregen
kann. Das Pferd mit seinem Fell, der sehr warmen Körpertemperatur und seiner ruhigen
Ausstrahlung entspannt, baut Stress ab und erlaubt den Körperkontakt zum Kind. Ein
bemerkenswerter Erfolg für Menschen mit Autismus-Spektrum-Störung.