Hagen ist erneut Fairtrade-Stadt

Seit dem 6. September 2013 trägt Hagen den Titel „Fairtrade-Stadt“ und nun erhielt die Stadt für weitere zwei Jahre diese begehrte Auszeichnung.

Die Kampagne „Fairtrade-Towns“ gibt es mittlerweile in 36 Ländern mit mehr als 2.000 Fairtrade-Städten, darunter auch London, Rom, Brüssel und San Francisco. In Deutschland tragen diesen Titel 630 Kommunen. In allen Fairtrade-Towns vernetzen sich Akteure aus Zivilgesellschaft, Politik und Wirtschaft, um den fairen Handel auf kommunaler Ebene zu fördern.
Auf der Seite www.fairtrade-towns.de können Städte und Kommunen sich informieren und um den Titel „Fairtrade-Town“ bewerben.

Kriterien für die Auszeichnung

Um die Auszeichnung „Fairtrade-Town“ zu erhalten, muss eine Kommune nachweislich fünf Kriterien erfüllen, anhand derer das Engagement für den fairen Handel auf verschiedenen Ebenen bewertet wird:
1. Die Kommune verabschiedet einen Ratsbeschluss zur Unterstützung des fairen Handels. In Hagen erfolgte dies bereits am 13. Dezember 2012.
2. Die Kommune bildet eine Steuerungsgruppe, welche die Aktivitäten vor Ort koordiniert.
3. Lokale Einzelhandelsgeschäfte, Floristen, Cafés und Restaurants bieten Produkte aus fairem Handel an. Für die Stadt Hagen bedeutet dies: 30 Einzelhändler und 15 Gastronomiebetriebe müssen mindestens zwei fair gehandelte Produkte anbieten. Die Richtwerte für Fairtrade-Towns ergeben sich anhand der Einwohnerzahl.
4. Öffentliche Einrichtungen wie Schulen, Vereine und Kirchengemeinden setzen Informations- und Bildungsaktivitäten zu fairen Handel um und bieten Produkte aus fairem Handel an.
5. Die Steuerungsgruppe der Kommune fördert die Öffentlichkeitsarbeit über die Aktivitäten zum Thema Fairtrade in der Kommune.