DFFB-Auswahl beendet WM ohne Medaille

(ktr) Ohne Medaille kehren die deutschen Federfußballer von den Welttitelkämpfen im französischen Eaubonne zurück. Zum Abschluss der nunmehr zehnten Weltmeisterschaft schoben sich die deutschen Herren im Mannschaftswettbewerb auf Rang 5, während die Damen nicht über Platz 9 im Gesamtklassement hinauskamen. Damit belegte Deutschland in der Nationenwertung unter 17 teilnehmenden Länder hinter Vietnam, China, Hongkong und Ungarn den fünften Rang.

„Insbesondere die drei Topnationen aus Asien sind uns in punkto Athletik, Schnelligkeit und Spielanlage einfach einen Schritt voraus“, bilanzierte Bundestrainer David Zentarra. Eine Einschätzung, die sich auch in den Resultaten der Mannschaftswettbewerbe widerspiegelte.

Die Damen mit Franziska Oberlies (TV Lipperode), Katrin Schlomm (FFC Hagen), Birgit Woermann, Tanja Schlette, Lina Marie Kurenbach (alle TV Lipperode) und Franziska Schönfeld (Flying Feet Haspe) unterlagen in der Gruppenphase zunächst deutlich 4:21, 1:21 gegen Vietnam. Im zweiten Spiel musstes sich das Sextett mit 23:21, 10:21, 23:25 unglücklich Italien geschlagen geben. Und auch gegen Hongkong war beim klaren 5:21, 12:21 nichts zu holen. Die Niederlagenserie fand dann ihre Fortsetzung beim 13:21, 12:21 gegen Taiwan. Lediglich im abschließenden Platzierungsspiel um Platz 9 hatten Tanja Schlette, Lina Marie Kurenbach, Birgit Woermann, Franziska Schönfeld, Katrin Schlomm und Franziska Oberlies beim 21:13, 21:7 gegen die Mongolei Grund zu jubeln.

Besser zogen sich die deutschen Herren mit Sven Walter, Philipp Münzner (beide TV Lipperode), Christopher Zentarra (FFC Hagen), Torben Nass, Philip Kühne (beide Flying Feet Haspe) und Noah Wilke (Cronenberger BC) aus der Affäre. Nach einem mühelosen 21:3, 21:3 Auftakterfolg über Belgien stand das Sextett trotz der erwarteten 15:21, 13:21 Abfuhr durch Titelverteidiger Vietnam im Viertelfinale. Hier behielt Hongkong mit 21:16, 21:15 die Oberhand. In der Zwischenrunde konnte die DFFB-Auswahl Taiwan mit 21:11, 18:21, 21:19 bezwingen, um dann im abschließenden Spiel um Platz 5 Macau locker mit 21:8, 21:13 auf Distanz zu halten.  

Werbeanzeigen