Röspel: Angehörige werden entlastet, Inklusion wird vorangebracht

Viele Angehörige werden vom Sozialamt in Anspruch genommen, wenn ihre Eltern oder Kinder Sozialhilfe beziehen, weil sie zum Beispiel pflegebedürftig sind. „Das ist für Viele eine große Belastung“, weiß der heimische SPD-Bundestagsabgeordnete René Röspel. Mit dem „Angehörigenentlastungsgesetz“, dass die Bundesregierung am Mittwoch auf den Weg gebracht hat, sollen künftig nur noch Angehörige mit einem Jahreseinkommen über 100.000 Euro vom Sozialamt in Anspruch genommen
Das Gesetz ist nach Röspels Ansicht gerade für Menschen mit 
Behinderungen eine gute Nachricht. Seit 2018 fördert der Bund 
Beratungsstellen, in denen Menschen mit Behinderungen vor allem von 
Menschen mit Behinderungen beraten werden. Kostenlos können sie sich 
über Leistungen nach den Sozialgesetzbüchern und die zuständigen 
Anlaufstellen informieren. Bisher war die Beratung bis zum 31. Dezember 
2022 befristet. Künftig wird es dieses Angebot dauerhaft geben, und es 
wird auch mit zusätzlichen Bundesmitteln versehen.
Darüber hinaus wird mit dem Angehörigenentlastungsgesetz ein Budget für 
Ausbildung eingeführt.  Dieses ermöglicht Menschen mit Behinderungen, 
außerhalb von Werkstätten für Menschen mit Behinderungen eine 
betriebliche Ausbildung aufzunehmen.
„Mit dem Gesetz haben wir ein Paket geschnürt, das Inklusion ein großes 
Stück voranbringt und Angehörige gezielt unterstützt“, ist Röspel überzeugt.

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