Behindertenhilfe begrüßt neun neue Azubis

Auf geht’s ins Berufsleben: Neun junge Frauen und Männer haben ihre Ausbildung als Heilerziehungspfleger bzw. Erzieher im Bereich Behindertenhilfe der Evangelischen Stiftung Volmarstein begonnen. Drei Jahre werden sie in verschiedenen Häusern der Stiftung eingesetzt, um das nötige pflegerische und pädagogische Fachwissen zur professionellen Betreuung und Förderung von Menschen mit Behinderung zu erlangen.

„Wir bilden sehr praxisnah aus”, betonen Iris Rischar und Carmen Mager aus dem Ausbildungsbüro der Behindertenhilfe. Dazu gehören z.B. Grundpflege-Tätigkeiten wie Zähne putzen, aber auch viele pädagogische Dinge wie die praktische Gestaltung von behindertengerechten Freizeitaktivitäten. Pädagogisches Können ist u.a. auch gefragt, wenn Menschen mit Behinderung angeleitet werden, sich wettergerecht anzuziehen. 

Im neuen Ausbildungsjahr besteht erstmals die Möglichkeit, auch im Berufsbildungswerk und in der Werkstatt für Menschen mit Behinderung eingesetzt zu werden. Die entsprechenden formalen Voraussetzungen hat die Stiftung geschaffen. Folgende Azubis, die aus Wetter, Hagen, Witten und Wuppertal kommen, gehören zu diesem Premiere-Jahrgang: Marcel Thies, Lucas Jaroschinski, Elisabeth Kruschewsky, Janina Wichelhaus, Sinah Waldoff, Funda Özbeck, Larissa Dahlmann, Catia Dias und Nadja Wagner.

Viele von ihnen haben die Arbeit mit Menschen mit Behinderung bereits ein Stück weit kennengelernt. Sie hatten bei Praktika oder einem Diakonischen Jahr in den Alltag verschiedener Häuser der Stiftung hineingeschnuppert, ehe sie sich um einen Ausbildungsplatz bewarben. Jahrgangsübergreifend werden in Volmarstein über 20 junge Menschen ausgebildet. Übrigens: Viele von ihnen bleiben nach abgeschlossener Ausbildung in der Stiftung.

Werbeanzeigen