Straßen.NRW setzt Dialog mit ADFC NRW fort

(straßen.nrw). Wie läuft die Radwege-Planung bei Straßen.NRW? Welche Herausforderungen bestehen beim Bau und der Unterhaltung von Radwegen? Wo lassen sich Prozesse gemeinsam verbessern? Diese und mehr Themen standen beim zweiten Dialog zwischen dem Allgemeinen Deutschen Fahrradclub (ADFC) Nordrhein-Westfalen und Straßen.NRW im Mittelpunkt. Angesprochen wurde auch der Planungsstand des RS1, den der ADFC als wichtigen Faktor beim Thema Stauvermeidung sieht. „Der Radschnellweg von Duisburg nach Hamm steht bei uns auf Priorität eins“, betonte Elfriede Sauerwein-Braksiek. Allerdings bringe der Status der Landesstraße, in den das Land die Radschnellwege gehoben habe, auch Probleme mit sich. „Der Planungsaufwand gleicht in vielen Fällen dem einer Autobahn oder Bundesstraße“, erklärte Sauerwein-Braksiek, warum noch nicht überall gebaut werde. Neben dem Bau der Radschnellwege sieht die Chefin des Landesbetriebes aber auch im Ausbau einer vernetzten Infrastruktur eine Aufgabe für die Zukunft. „Rad, Auto und öffentlicher Nahverkehr müssen kombinierbar sein.“

Dieses Ziel hat sich auch der ADFC gesteckt. Dabei möchte der Fahrradclub den Radverkehrsanteil von derzeit acht auf 25 Prozent erhöhen. „Für den Bau von Radwegen muss ausreichend Personal und Geld bereitstehen“, sagte die Geschäftsführerin des ADFC-NRW, Isabelle Dominique Klarenaar. Mit dieser Forderung werde man auf die Politik zugehen, unterstrich auch Satu Johanna Ulvi, Mitglied des ADFC-Landesvorstands. In Straßen.NRW sehe man einen Partner, um dann den notwendigen Ausbau in den Regionen voranzutreiben. Neben den regelmäßigen Treffen der  Fahrrad-Club-Spitze  mit Straßen.NRW-Direktorin Elfriede Sauerwein-Braksiek soll darum in Zukunft auch die Kommunikation mit den Niederlassungen intensiviert werden. Zudem soll ein Austausch zwischen den  verkehrspolitischen Sprechern der ADFC Kreisverbände und Mitarbeitern von Straßen.NRW organisiert werden.

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