Neuntes Sinfoniekonzert des Philharmonischen Orchesters Hagen am

Dienstag, 18. Juni 2019 um 20 Uhr in der Stadthalle Hagen


Programm: George Gershwin: „Strike up the Band“ – Ouvertüre (Arrangement: Don Rose); Variationen über „I Got Rhythm”; Ausschnitte aus „Porgy and Bess” (Arrangement: Robert Russell Bennett)
Kurt Weill: Lieder (u.a. „Berlin im Licht“, „Bilbao-Song“, „Die Moritat von Mackie Messer“, „Song of the Rhineland“)
Duke Ellington: Songs: „Solitude“ und „Caravan“ (Arrangement: Morton Gould), „Harlem“
Interpret: Chansonnier HK Gruber – Klavier und Leitung: Frank Dupree


Im 9. Sinfoniekonzert des Philharmonischen Orchesters Hagen am 18. Juni (20 Uhr, Stadthalle Hagen) gibt es nicht nur sinfonische, sondern auch jazzige Klänge zu hören – „I Got Rhythm!“ Dieses Konzert ist in das Programm „Hagener Impulse – 100 Jahre Bauhaus im Westen“ eingebunden. Die Komponisten des Programms haben in der Zeit der Bauhausgründung gelebt und gewirkt – allen voran Kurt Weill. Der Komponist stammte aus Dessau, wo sich die Bauhaus-Schule ab 1926 niederließ. Zu dieser Zeit vertonte Weill gerade Brechts „Dreigroschenoper“, die zu einem weltweiten Hit wurde. Weill teilte das Schicksal mit vielen der Bauhausmitglieder und musste in den 1930er-Jahren in die USA emigrieren. Hier wurde er am Broadway mit seinen Musicalkompositionen erfolgreich. Eine charakteristische Neuerung in seinem Werk ist dem Zeitgeist folgend der Einzug der Alltagsmusik in die Kunstmusik. So hat er immer wieder Elemente des Jazz einfließen lassen – auch in seine Lieder, von denen einige an diesem Abend präsentiert werden, interpretiert vom Chansonnier HK Gruber. Der 75-jährige Allround-Musiker gilt bis heute als eine der schillerndsten Figuren der deutschsprachigen Musikwelt. Mit dem Schaffen Kurt Weills hat er sich immer wieder auseinandergesetzt, wie seine CD- Veröffentlichungen eindrucksvoll zeigen, in denen er mit Stars wie Max Raabe und Nina Hagen zusammenarbeitete. An Kurt Weills Wirkungsstätte, dem Broadway, wurde auch „Porgy and Bess“ von George Gershwin uraufgeführt. Das Bühnenwerk changiert zwischen Elementen der Oper und des Musicals und ist berühmt für seine Einflüsse aus Blues und Jazz. So fungiert in diesem Konzert die Musik Gershwins (neben Ausschnitten aus „Porgy and Bess“, Ouvertüre zu „Strike up the Band“, Variationen über „I Got Rhythm“) bestens als Bindeglied zwischen Weills Liedern und Songs der Jazzlegende Duke Ellington, die das Programm ergänzen. Am Klavier und am Pult wird das Philharmonische Orchester Hagen geleitet von Frank Dupree, einem hochgelobten jungen Talent, das im Jazz wie in der Klassik gleichermaßen zu Hause ist.


Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 207-3218 oder http://www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel. 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

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