CDU: Neues Kinderbildungsgesetz soll Kitas endlich entlasten

CDU Hagen / Fleyer Viertel: „Welche Qualität brauchen wir in unseren Kitas?“ fragten die CDU Ortsunionen im Stadtbezirk Mitte und sie bekam viele Antworten. Dem sehr interessierten Publikum, standen mit Detlef Reinke (Vorsitzender des Jugendhilfeausschusses), Reinhard Goldbach (Leiter des Jugendamtes), Christoph Gerbersmann (Kämmerer) und dem familienpolitischen Sprecher der CDU Landtagsfraktion Jens Kamieth aus Siegen, echte Experten zur Verfügung.

v. li.:Christoph Gerbersmann (Kämmerer) Jan Günther (Moderator) Detlef Reinke (Vorsitzender des Jugendhilfeausschusses), Reinhard Goldbach (Leiter des Jugendamtes), Jens Kamieth (familienpolitischen Sprecher der CDU Landtagsfraktion NRW) und Christoph Purps ( CDU Kreisvorsitzender)

Unter den Besuchern waren nicht nur Eltern sondern auch viele Erzieherinnen. Sie betonten, dass Ihnen die Zeit für die Kinder fehle. Es bräuchte mehr Personal, dass auch qualifiziert sei und einen besseren Betreuungsschlüssel. Jens Kamieth versicherte die Belange der Erzieherinnen zu verstehen: „Wir wissen um ihre Situation. Sie sind durch ein Tal der Tränen gegangen. Mit dem neuen Kinderbildungsgesetz setzten wir genau da an. Wir werden 1,3 Mrd.€ (Land, Bund und Kommunen) mehr in die Hand nehmen für unsere Kinder.“ 

Kamieth führte aus, dass ein Teil der aktuellen Schieflage auf die rot-grüne Landesregierung zurückgeht, die das aktuelle Gesetz nicht wie vorgesehen evaluiert habe.

Der Kämmerer der Stadt Christoph Gerbersmann ging auf die Fragen von Eltern zu den Kitabeiträgen ein: „52% der Kinder in Hagen sind beitragsfrei! Das ist für eine arme Stadt in Hagen enorm viel. Wir haben die kleinen Einkommen beitragsfrei gesetzt, bei den mittleren Einkommen liegen wir im Normalbereich.“

Ein Problem in Hagen bleibt weiterhin, dass es zu wenig Kitaplätze gibt. „Dafür müssen wir bauen und zwar an den richtigen Stellen. Nur fehlt uns oft die Baufläche.“, wirft Goldbach in die Diskussion ein.

Gerbersmann und Goldbach gaben Jens Kamieth den Wunsch mit, dass künftig Großtagespfelgestellen und Kita-Plätze gleichermaßen gefördert werden, da diese eine schnelle und flexible Möglichkeit zur Schaffung von Betreuungsplätzen darstellen.

Klar ist, dass der Elternwunsch „kurze Beine, kurze Wege“ ist. Hier waren sich die Experten einig braucht es mehr kreative Lösungen.

„Der Jugendhilfeausschuss ist sehr bemüht die Wünsche der Eltern, im Rahmen des Möglichen, umzusetzen“, so Detlev Reinke.

Der Vorsitzende der CDU im Fleyer Viertel Jan Günther (Moderator) freute sich über die Resonanz auf die Veranstaltung:“ Unser Format Stadt. Teil. Meinung ist genau richtig, um mit den Menschen ins Gespräch zu kommen, sei es zu städtischen, landes-, oder bundespolitischen Themen. Wir sprechen mit den Menschen in neuen Gesprächsformaten und zeigen wie eine moderne Großstadt CDU gehen kann.“

Das neue KiBiz ist noch nicht verabschiedet worden. Aktuell liegt der Referentenentwurf vor. Kernpunkte sind:

·         Zusätzlich und jährlich rund 1,3 Milliarden € von Land, Bund und Kommunen

·         Davon rund 1 Milliarde €  für mehr Qualität in der frühkindlichen Bildung

·         Zusätzliche Mittel für mehr Flexibilität

·         Zusätzliche Mittel für eine Kitaplatzausbau-Garantie

·         Beitragsfreiheit für ein weiteres Kitajahr zur Entlastung unserer Familien

Anregungen sind willkommen.

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