Feuerwehr bildet Lehrerinnen und Lehrer in Belangen des Brandschutzes aus

Sichere Brandbekämpfung am Feuerlöschtrainer

Eine Brandschutzunterweisung fand kürzlich an der Werner-Richard-Grundschule statt.

Die Feuerwehr schulte die zwanzig Lehrerinnen und Lehrer über das richtige Verhalten im Brandfall und über die Gefährlichkeit des Brandrauches. Ziel soll eine brandschutzsichere Schule sein. Auch für das private Umfeld nahmen die Teilnehmer viele wichtige Tipps mit.

Insbesondere stellte der Ausbilder und Brandschutztechniker Christian Arndt das richtige Verhalten und Vorgehen bei einem Brandfall in der Schule dar. Am zweiten Tag wurde praktisch geübt, wie ein Entstehungsbrand optimal und gefahrlos mit Feuerlöschern bekämpft werden kann. Auch die Brandklassen und die richtigen Löschmittel wurden intensiv thematisiert. Danach wurde das Schulgebäude begangen und es wurde den Teilnehmern die Brandschutzeinrichtungen und der bauliche Brandschutz erläutert. Eindrucksvoll fanden die Teilnehmer auch die Demonstration einer Fettexplosion und die heftige Explosion einer kleinen Spraydose. „Brennende Fette darf man niemals mit Wasser löschen. Spraydosen niemals höheren Temperaturen aussetzen“, so Hauptbrandmeister Dennis Tilcher. Schulleiter Matthias Wittler und seine Kolleginnen waren von der interessanten Fortbildung, von der sie viel inhaltlich mitnehmen konnten, begeistert und bedankten sich mit Kuchen und Kaffee bei den fünf Feuerwehrangehörigen.

Hintergrund:

Das Projekt war Auftakt einer Präventionsreihe an öffentlichen Objekten. Nach dem Feuerwehrgesetz BHKG sollen die Gemeinden ihre Einwohner über die Verhütung von Bränden, den sachgerechten Umgang mit Feuer, das Verhalten bei Bränden und über Möglichkeiten der Selbsthilfe aufklären. Bei der Stadt Herdecke sind zwei Brandschutztechniker und eine weitere Kraft im Sachgebiet Vorbeugender Brandschutz beschäftigt, die diese wichtige Präventionsaufgabe unter anderem übernehmen.

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