Betten für Ghana

AKH schickt Krankenhausequipment auf Reisen

Über 7300 Kilometer zu Lande und zu Wasser liegen vor ihnen: Noch stapeln sich die grünen Krankenhausbetten in dem Lagerraum des AGAPLESION ALLGEMEINEN KRANKENHAUSES HAGEN, doch schon bald werden sie aus der Volmestadt auf eine weite Reise geschickt – nach Ghana in den
westlichen Teil des afrikanischen Kontinent soll es gehen. Damit unterstützt das größte Hagener Krankenhaus an einem Standort sowohl den hier allseits bekannten Verein „Madamfo Ghana e.V.“, der über Mitarbeiterkontakte mehrere Betten erhält, als auch die AGAPLESION Stiftung, die derzeit ein Krankenhaus in Ankaase im südlichen Teil des afrikanischen Landes unterstützt.Insgesamt 100 Betten inklusive Nachtische spendet das AKH für diesen guten Zweck. „Um den Komfort und die Sicherheit unserer Patienten weiter zu verbessern, haben wir neueelektrische Betten angeschafft und sukzessive ausgetauscht. Die alten aber nur einfach zu verschrotten, kam für uns aufgrund des guten Zustandes gar nicht infrage“, betont Thomas Stöcker, der als Leiter Wirtschaftsdienste und Facilitymanagement den Austausch geplant und die Spende organisiert hat. Nach kurzer Recherche stand fest: In Ghana werden die größtenteils noch manuell verstellbaren Betten aufgrund der unzureichenden Stromversorgung gerne genutzt. Nun werden die Betten gemeinsam mit weiteren Spenden wie Krankenhaus-Verbrauchsgüter über die täglichen Lagertransporte in das AGAPLESION Logistikzentrum transportiert, wo sie für den Weitertransport mit einem Containerschiff gesammelt und vorbereitet werden. „Hierfür nutzen wir Freiräume bei unseren regulären Lieferungen, sodass hier auch im Sinne der Nachhaltigkeit keine weiteren Kostenentstehen“, betont Stöcker weiter.
Durch den Wechsel der Betten und die Möglichkeit der Spende konnte das AKH zudem ein laufendes Projekt erfolgreich zu Ende führen, in dessen Rahmen alle Betten der bettenführenden Abteilungen gegen neue Modelle ausgetauscht werden konnten. Damit sind nun alle Patientenzimmer des AKH mit elektrisch verstellbaren Betten ausgestattet, die zudem aufgrund einer höheren ausgewiesenen Traglast auch für adipöse Patienten eine „komfortable Schlaf- und Genesungsstätte bieten“, erklärt Thomas Stöcker den Vorteil des Austausches.                                                                      
Foto: AKH

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