Attac Hagen: Veranstaltung mit Ulrike Herrmann am 9. Mai

Thema: Vom Anfang und Ende des Kapitalismus“

Attac Hagen lädt ein zu Information und Diskussion mit der bekannten Wirtschaftsredakteurin Ulrike Herrmann, Thema: „Vom Anfang und Ende des Kapitalismus“. Die Veranstaltung findet statt in Zusammenarbeit mit Arbeit und Leben (DGB und VHS) sowie dem Kulturzentrum Pelmke am Donnerstag, 9. Mai, Beginn: 19 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Ulrike Herrmann ist seit 2006 Wirtschaftskorrespondentin bei der taz. Bekannt ist sie durch ihre Teilnahme an aktuellen politischen Diskussionen in Hörfunk und Fernsehen und geht dort hart mit dem neoliberalen Zeitgeist ins Gericht. „Es mag ungeheuerlich klingen, aber die meisten Volkswirte haben keinen Begriff davon, was es bedeutet, in einem voll ausgereiften Kapitalismus zu leben, in dem Großkonzerne herrschen und Banken das Geld aus dem Nichts schöpfen. Daher sind diese Ökonomen stets so verblüfft und überfordert, wenn es zu Finanzkrisen kommt“, heißt es zum Beispiel in ihrem Buch „Hurra wir dürfen zahlen“ aus dem Jahr 2010.

In ihrem Buch „Kein Kapitalismus ist auch keine Lösung“ behandelt Herrmann seine „klügsten Theoretiker“, vor allem Smith, Marx und Keynes. Dabei macht sie deutlich, wie ihrer Meinung nach von den Klassikern sämtliche wesentlichen Probleme des Kapitalismus beantwortet wurden: Warum kommt es zu Finanzkrisen? Warum sind die Reichen reich und die Armen arm? Wie funktioniert Geld? Woher kommt das Wachstum? Diese Fragen könnten die heutigen Ökonomen nicht mehr beantworten.

Nach einer abgeschlossenen Lehre als Bankkauffrau absolvierte Ulrike Herrmann die Henri-Nannen-Schule und studierte anschließend Geschichte und Philosophie an der Freien Universität Berlin. Seit 2000 arbeitet sie als Redakteurin bei der taz.

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