Gewerkschaft fordert höhere Löhne für 70.000 NRW-Bäcker

„Bäckerei-Sterben auch hausgemacht“ | Morgen Start der Tarifrunde

Im Kampf gegen das Bäckerei-Sterben und den Nachwuchsmangel in der Branche fordert die Gewerkschaft NGG höhere Löhne für die knapp 70.000 Beschäftigten im nordrhein-westfälischen Bäckerhandwerk. „Die Bäckermeister können nicht auf der einen Seite über den Fachkräftemangel klagen und ihren Mitarbeitern auf der anderen Seite Mini-Löhne zahlen“, sagte NGG-Verhandlungsführer Helge Adolphs. Angesichts harter Arbeitsbedingungen und Schichten am frühen Morgen und am Wochenende sei eine bessere Bezahlung ein entscheidendes Mittel, um die Branche attraktiver zu machen. Konkret verlangt die NGG ein Plus von 140 Euro pro Monat für alle Beschäftigten in der Produktion und im Verkauf. Die Tarifverhandlungen zwischen der Gewerkschaft NGG und dem Verband des Rheinischen Bäckerhandwerks sowie der Bäckerinnung Westfalen-Lippe starten an diesem Dienstag in Düsseldorf.

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