Feuerwehr probt Ernstfall in der Stiftung



Das Szenario ist realistisch: Nach einem Wohnungsbrand zieht dichter Rauch durch das gesamte Haus. Die Feuerwehrleute können kaum die Hand vor Augen sehen. Für sie ist es eine schwierige Aufgabe, unter diesen Bedingungen hilflose Personen zu retten.

Diesen Ernstfall proben 15 Wehrleute der Löschgruppe Volmarstein am kommenden Samstag, 27. April, ab 10 Uhr auf dem Zentralgelände der Evangelischen Stiftung Volmarstein. Übungsort ist der leer stehende Altbau an der Hartmannstraße 2.

Bei der Übung herrschen realistische Bedingungen: Das Haus wird durch Disco-Nebel verraucht, Statisten schlüpfen die in die Rolle von hilflosen Personen, die von den Wehrleuten möglichst schnell gefunden und in Sicherheit gebracht werden müssen.

„Es macht für uns absolut Sinn, in einem solch normalen Wohnhaus zu üben“, erklärte Axel Peitz, Sicherheitsfachkraft und Brandschutzbeauftragter der Stiftung. Schließlich ziehen im Zuge der Inklusion immer mehr Menschen mit Behinderung, die von der Stiftung betreut werden, in solche eher klassischen Wohneinheiten außerhalb des Zentralgeländes.

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