„Netzwerk Essstörungen“ mit neuen Hilfsangeboten

Schnell und einfach im Internet an Hilfsangebote gelangen – diesen Service bietet ab sofort das „Netzwerk Essstörungen“, an dem unter anderem die Stadt Hagen und die Arbeiterwohlfahrt (AWO) beteiligt sind.

Menschen, die an einer Essstörung leiden, können sich auf der Seite www.awo-ha-mk.de/Netzwerk-Essstoerungen-Hagen über die verschiedenen Formen der Krankheit informieren und dabei direkt Hilfe finden.

Das Netzwerk Essstörungen besteht seit zwei Jahren und dient der Zusammenführung unterschiedlicher Einrichtungen und Fachkräfte des Hagener Hilfesystems mit dem Ziel, Angebote der Prävention sowie Hilfen für Menschen mit Essstörungen zu verbessern. Durch gegenseitiges Verständnis, kurze Wege der Zusammenarbeit und fachlichen Austausch können vielfältige Synergieeffekte genutzt werden. Das Netzwerk bietet Beratung und Unterstützung für Betroffene, Angehörige und Institutionen.       

Regelmäßig werden auch fachkundige Referenten eingeladen, die zu aktuellen Erkenntnissen referieren. Zuletzt hat Prof. Dr. Huber von der Spezialklinik am Korso in Bad Oeynhausen zum Thema „Essen bis ich nicht mehr kann – die Binge Eating Störung“ referiert. Eine Essstörung liegt vor, wenn jemand sein Essverhalten übermäßig stark einschränkt oder die Kontrolle über das Essverhalten verliert. Es gibt drei verschiedene Ausprägungen einer Essstörung: Magersucht, Bulimie und die sogenannte Binge-Eating-Störung.

Für weitere Fragen stehen Ingrid Liefke von der AWO-Beratungsstelle unter Telefon 02331/32124 und Friedrich Schmidt vom Gesundheitsamt der Stadt Hagen unter Telefon 02331/207-3554 zur Verfügung.

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