NOCH PLÄTZE FREI – KUNSTTREFF

Foto: TV58.de

Am Donnerstag, den 28. Februar findet von 14.30 bis 16.30 Uhr ein Kunsttreff mit dem Thema  „Kandinsky, Kerkovius Klee & Co.“ statt.

Das 100-jährige Gründungsjubiläum des Bauhauses ist Gegenstand dieses Kunsttreffs. Die bedeutende Hochschule für Gestaltung, die 1919 in Weimar von dem Architekten Walter Gropius (1883-1969) gegründet wurde, hat durch den Museumsgründer und Kunstreformer Karl Ernst Osthaus auch eine tiefe Verankerung in Hagen. Viele Aspekte, die das 1919 gegründete Bauhaus verfolgte, hat Osthaus mit seinen umfangreichen Initiativen in seiner Heimatstadt Hagen zu Beginn des 20. Jahrhunderts vorgeprägt. So ist es kein Zufall, dass Osthaus sich bei Henry van de Velde dafür einsetzte, Gropius für die Fortführung der Weimarer Kunstgewerbeschule vorzuschlagen. Daher hat Osthaus einen nicht geringen Anteil daran, dass Gropius in Weimar das Bauhaus gegründet hat. In der Ausstellung „Kandinsky, Kerkovius Klee & Co.“ werden mit Werken aus der eigenen Sammlung des Osthaus Museums nicht nur die Lehrer, sondern auch namenhafte Bauhaus Schüler gezeigt, die nicht nur die Kunstwelt veränderten. Unter dem Motto „Die Welt neu denken“ lädt der bundesweite Bauhaus Verbund 2019 gemeinsam mit regionalen, nationalen und internationalen Partnern dazu ein, die historischen Zeugnisse des Bauhauses ebenso neu zu entdecken wie seine Bedeutung für die Gegenwart und Zukunft. Dies soll auch bei der Diskussion vor den Originalen geschehen.
Beim Kunsttreff begegnen sich kunst- und kulturinteressierte Erwachsene. Er findet in regelmäßigen Abständen donnerstags im Kunstquartier statt und kostet 9 Euro pro Person. Nach einer Einführung steht das Gespräch mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern im Mittelpunkt – zusammen werden die Bilder betrachtet und erforscht. Dazu sind keine Vorkenntnisse erforderlich, nur die Lust am Schauen und am gemeinsamen Gespräch. Anmeldungen für die Veranstaltung werden unter der Telefonnummer 02331 207 2740 entgegengenommen.