Schlag gegen Drogenhändler: Sieben Festnahmen – 13 Kilo Marihuana „kassiert“

Nach intensiven und verdeckten Ermittlungen der Staatsanwaltschaft
Bochum und der Fachdienststelle für Organisierte Kriminalität konnten
am Dienstag (19. Februar) und Mittwoch (20. Februar) insgesamt sieben
Männer aus Bochum und den Niederlanden festgenommen werden.

   Die Personen sind Mitglieder einer Tätergruppe, die einen 
schwunghaften Handel mit Marihuana betrieb. Die Täter kauften in 
großen Mengen die Betäubungsmittel in den Niederlanden und Belgien. 
Sowohl bei der Beschaffung als auch beim Absatz der Drogen gingen die
Bandenmitglieder ausgesprochen konspirativ und professionell vor.

   Am Dienstag dieser Woche gelang es, den Kurier aus den 
Niederlanden und einem Mittäter der Bochumer Drogenhändler nach der 
Übergabe von zehn Kilogramm Marihuana in Bochum-Werne festzunehmen. 


Weitere Festnahmen von Bandenmitgliedern erfolgten im Anschluss. Die 
Durchsuchung einer als Depot genutzten Wohnung führte zur 
Sicherstellung weiterer drei Kilogramm Marihuana. Außerdem wurden 
griffbereite Waffen wie Armbrust, Machete und Axt gefunden. Der 
Waffenfund stellt einen zusätzlichen Beleg für die Professionalität 
und die Bereitschaft der Gruppe dar, ihre „Geschäfte“ mit allen 
Konsequenzen zu führen.

   Eine Vielzahl von weiteren Beweismitteln wird zurzeit ausgewertet.
Die Anführer der Bande sind zurückliegend bereits unter anderem wegen
erpresserischen Menschenraubes in Erscheinung getreten. Wie die 
Ermittlungen zeigen, handelt es sich bei der Bande um ein 
vielschichtiges Geflecht. Offiziell steht ein Gewerbe zum An- und 
Verkauf von Kraftfahrzeugen sowie der Verleih von Baugerüsten im 
Vordergrund.

   Fünf Mittäter wurden dem Haftrichter vorgeführt und in 
Untersuchungshaft verbracht. Bei einem steht die Vorführung noch aus.