Ehrenamtliche erhalten Informationen zur Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten aus erster Hand

Neue Wege beim Wissenstransfer zwischen Ehrenamtlichen und Behörden ist jetzt die Zuwanderungsberatung Hagen/EN der Diakonie Mark-Ruhr gegangen, die sich dem Thema Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten gewidmet hat.

„Wir wollten eine Plattform zum Informationsaustausch zwischen Ehrenamtlichen und Behörden schaffen“, erläutert Nara Harutyunyan von der Servicestelle Ehrenamt der Zuwanderungsberatung Hagen/EN. Zurzeit engagieren sich zahlreiche Ehrenamtliche in verschiedenen Bereichen bei der Zuwanderungsberatung der Diakonie Mark-Ruhr. „Sei es als Paten oder Sprachkursleitung, unabhängig davon, in welchem Bereich die freiwilligen Helfer sich einbringen, sie sind regelmäßig mit vielen unterschiedlichen Fragen bezüglich Integrations- und Teilhabemöglichkeiten von Geflüchteten beschäftigt.“ Ein besonders wichtiges Thema ist in diesem Zusammenhang die Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten. Mit der Veranstaltung hat die Diakonie Mark-Ruhr am Mittwoch (13. Februar) einen Raum für Austausch und Diskussion zwischen den freiwillig Engagierten und Mitarbeiter*innen der zuständigen Behörden geschaffen. Alexander Requardt und Monika Kotzur (Jobcenter Hagen) haben über die Arbeitsmarktsituation der Geflüchteten in Hagen berichtet, die Förderangebote und Unterstützungsmöglichkeiten durch das Jobcenter und ihre Zusammenarbeit mit dem Ehrenamt erläutert. Dem Themenkomplex „Schulabschluss und Ausbildungsmöglichkeiten für Zugewanderte /Geflüchtete“ haben sich Martin Welzbacher (Jugendberufsagentur Hagen) sowie Christian Hunsmann und Thomas Peter (Koordination Sozialdienst für Migranten der Stadt Hagen) gewidmet. „Wir werden dieses Veranstaltungsformat fortsetzen, die guten Diskussionen und Rückfragen sprechen eindeutig dafür“, hält Nara Harutyunyan Seite 2 von 2 fest. Die Servicestelle Ehrenamt wird durch die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration gefördert

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