Grüne Wetter sehen Licht und Schatten bei der Diskussion zum Regionalplan

Die Grünen Wetter sind froh, dass die Stadt Wetter sich mehrheitlich gegen eine Ausweisung der Vorderen Heide als überregionales Industriegebiet stellt.

Kritisch sehen die Grünen den Vorschlag der Verwaltung, naturnahe Flächen am Rande von Baugebieten entgegen dem Regionalplanentwurf zur Bebauung offen zu halten. Die Grünen Wetter haben sich sehr intensiv mit dem Regionalplanentwurf bezogen auf Wetter beschäftigt und nehmen entsprechend differenziert Stellung. „Zunächst einmal danken wir dem Fachbereich Bauen für die detaillierte und kenntnisreiche Vorlage, auch wenn wir nicht in allen Punkten übereinstimmen. Und wir sind froh, dass auch die Verwaltung zu dem Ergebnis kommt, das Gewerbegebiet Vordere Heide aus gutem Grund abzulehnen“, erklärt Sigrid Haag von der Grünen-Faktion. „Beim Regionalplan sehen wir insgesamt das Bemühen, den Flächenfraß einzugrenzen und naturnahe Flächen besser zu schützen. Deshalb finden wir es entgegen der Verwaltungsstellungnahme bei einigen Flächen richtig, dass der Regionalplan sie vor weiterer Bebauung schützen soll. Es ist nicht nachvollziehbar, warum die Waldund Weideflächen Am Brömken in Wengern oder die Fläche Am Kloster nordwestlich von Grundschöttel dem Allgemeinen Siedlungsbereich zugerechnet werden sollen. Da stimmen wir den Vorschlägen des Regionalplans zu, die Flächen im natürlichen Zustand zu schützen.“ Zur Ablehnung des interkommunalen Gewerbegebietes Vordere Heide erklärt Fraktionssprecherin Karen Haltaufderheide: „Regionale Kooperationsstandorte sind an sich ein gutes Instrument zur Gewerbeentwicklung über Stadtgrenzen hinweg. Aber gerade in einer Phase, wo dieses neue Instrument erprobt werden soll, macht es keinen Sinn, es dort erstmals einzusetzen, wo der Widerstand der Trägerkommune enorm hoch ist. Und dieser Widerstand ist bei der Vorderen Heide absolut berechtigt und parteiübergreifend unstrittig. Der Volmarsteiner Süden darf nicht noch weiter mit Verkehr und Emissionen belastet werden. Gleichzeitig sind die heimischen Landwirte existenziell auf die Flächen angewiesen. Wir hoffen, dass auch die CDU und die FDP sich noch entschließen können, der Stadt bei ihrer Stellungnahme gegen die Vordere Heide den Rücken zu stärken“ Die Grünen kündigen eine eigene Stellungnahme an und weisen darauf hin, dass Stellungnahmen zum Regionalplan auch von Bürger*innen noch bis Ende Februar beim Regionalverband Ruhr eingereicht werden können. Infos dazu sind zu finden unter https://www.metropoleruhr.de/regionalverband-ruhr/regionalplanung/regionalplan-ruhr.html

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