Landesregierung und Landessportbund NRW erläutern ihre elf abgestimmten Handlungsfelder

NRW-Staatssekretärin Andrea Milz und LSB-Präsident Walter Schneeloch in Düsseldorf bei der Präsentation der neuen Internet-Seite. Foto: Landessportbund Nordrhein-Westfalen e.V./Andrea Bowinkelmann“

Rund 42,2 Millionen Euro pro Jahr hat die Landesregierung für die laufende Legislaturperiode bis 2022 dem Landessportbund NRW für konkrete Sportförderziele zugesichert.

Die neukonzipierte Internetseite www.sportzielvereinbarung.nrw ermöglicht nun ab sofort einen umfassenden Einblick in die konkret festgelegten Maßnahmen. So werden die insgesamt elf Handlungsfelder, an denen sich die Arbeit im organisierten Sport in den kommenden Jahren transparent messen lässt, mit ihren sogenannten Kennziffern ausführlich präsentiert und mit aktuellen Projektbeispielen versehen.

Zu den gemeinsam definierten Themen gehören das bewegte Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen, die Förderung von Leistung und Talenten, die Weiterentwicklung der Sportinfrastruktur, die Stärkung von Partizipation und Ehrenamt, die Gestaltung des demografischen Wandels, die Inklusion im Sport, die Integration von Zugewanderten bis hin zur Stärkung von Chancengleichheit und Gewaltprävention, der Gestaltung von Digitalisierung sowie der stärkeren Einbindung der Wissenschaft in die Sportentwicklung.

„An dieser für beide Seiten wertvollen und strategischen Zielvereinbarung richtet der Landessportbund NRW seine zukünftige Arbeit aus. Wir nehmen dabei die uns übertragene Verantwortung mit dem Auftrag einer umfassenden, integrierten und zukunftsweisenden Sportentwicklung in Nordrhein-Westfalen gerne wahr“, betonte LSB-Präsident Walter Schneeloch. „Unsere Zielvereinbarung Nr. 1: Sportland-Nordrhein-Westfalen ist ein Novum in der Sportförderung dieses Bundeslandes und soll deshalb für die Öffentlichkeit auch im Netz zugänglich und nachvollziehbar sein. Die unterschiedlich herausfordernden Ziele werden durch über 100 messbare Kennziffern präzisiert, wobei nicht für alle Bereiche in gleichem Maße zählbare Zielgrößen entwickelt werden konnten“, sagte Andrea Milz, Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt.

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