Blick auf die #MeToo-Debatte: Lesung mit Bettina Wilpert

Wie geht unsere Gesellschaft mit sexueller Gewalt um? Welchen Einfluss hat eine Vergewaltigung auf Opfer, Täter und das Umfeld?

Mit einer Lesung aus ihrem mehrfach preisgekrönten Debüt-Roman „nichts, was uns passiert“ eröffnet Autorin Bettina Wilpert am Donnerstag, 24. Januar, 18 Uhr, die neue Veranstaltungsreihe „Gender in Literatur und Gesellschaft“ der FernUniversität in Hagen.

Die Zusammenarbeit zum Thema Gender stärken und Gelegenheit zur Diskussion schaffen: Mit Blick auf die #MeToo-Debatte lädt die Universitätsbibliothek in Kooperation mit der Gleichstellungsstelle und dem Fachbereich Neuere deutsche Literatur- und Medienwissenschaft zur Auftaktveranstaltung mit Lesung von Bettina Wilpert ein. Ihr Roman „nichts, was uns passiert“ wurde mit dem „aspekte“-Literaturpreis 2018 für das beste literarische Debüt des Jahres ausgezeichnet.

„Ziel unserer Reihe ist es, Netzwerke zu stärken. Wir möchten Gelegenheiten für Interessierte schaffen, sich mit dem Thema zu beschäftigen“, sagt Dr. Jeanine Tuschling-Langewand aus der Universitätsbibliothek.

Einen Schwerpunkt der Reihe bilden in den nächsten zwei Jahren Lesungen von Schriftstellerinnen, die in ihre Literatur genderrelevante Fragen thematisieren. Diese werden durch zusätzliche Seminare in einen wissenschaftlichen Rahmen eingebettet. Begleitend baut die Universitätsbibliothek den Bestand an Literatur zu Genderforschung fächerübergreifend aus.

Die Auftaktveranstaltung mit Lesung von Bettina Wilpert findet am Donnerstag, 24. Januar, 18 Uhr, im Gebäude 2, Räume 1 und 2 statt. Interessierte Studierende, Beschäftigte sowie Bürgerinnen und Bürger sind herzlich willkommen. Der Eintritt ist frei.