Wer hat die Nase vorn: Feuervögel oder Löwen?

Die historische Siegesserie von Phoenix Hagen ist am vergangenen Wochenende gebrochen, doch der Wille und die Motivation nicht:

Am Freitag, 11. Januar, hat das Team von Headcoach Chris Harris um 19.30 Uhr bei den PS Karlsruhe LIONS die Chance, die nächste Serie zu starten. Dass es kein leichtes Unterfangen wird, die Löwen zu bändigen, weiß man in Hagen. Harris schätzt Karlsruhe aktuell als „heißestes Team der Liga“ ein.

Der Saisonverlauf von Karlsruhe und Hagen ist nahezu identisch. Beide Teams sind weit unter den selbst gesteckten Erwartungen gestartet und haben im Spätherbst den Tabellenkeller unsicher gemacht. An beiden Standorten erfolgte daraufhin ein Trainerwechsel, der die Wendung brachte. Die PS Karlsruhe LIONS verpflichteten den slowakischen Nationaltrainer Ivan Rudez Mitte November, starteten ihren Siegeszug am 25.11.2018 und beendeten ihn bis heute nicht. Sollte es auch gegen die Feuervögel reichen, ständen 8 Siege in Folge auf der Haben-Seite der Löwen.

Gleich eine Hand voll Spieler scoren bei den Karlsruhern zweistellig. Angeführt von Topwerfer Davonte Lacy mit durchschnittlich 15,1 Punkten und Orlando Parker (14,6 Punkte und 7,1 Rebounds) machen Maurice Pluskota und Kahron Ross ein ganz starkes Quartett aus.

In welcher Formation sich die Feuervögel am Freitag Richtung Süden bewegen werden, steht noch nicht fest. Jedoch machen sowohl Jasper Günther als auch Dominik Spohr täglich Fortschritte.

Phoenix Hagen Headcoach Chris Harris: „Karlsruhe ist definitiv das heißeste Team der Liga. Sie haben zum selben Zeitpunkt wie wir einen Trainerwechsel vorgenommen und die selbe Wirkung erzielt. Sie sind sicherlich das athletischste, möglicherweise sogar das ProA-Team mit den meisten Talenten. Auf vielen Positionen sind sie gleich zweifach sehr gut besetzt und mit Kahron Ross, der die Bälle verteilt sowie Lacy, Parker und Pluskota haben sie sehr sehr gefährliche Schützen. Ich gehe davon aus, dass uns am Freitag alles abverlangt wird.“

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