Rudi Rhode kehrt zurück in den Kulturhof

…nach Rio Reiser gibt es nun Bob Dylan

BASTA – THEATER  spielt: „Die Bob Dylan Story!“

Dylan lässt sich nicht übersetzen – aber nachdichten. Erstmals im deutschsprachigen Raum werden die Songs und Texte von Bob Dylan in einem Theaterstück vollständig auf Deutsch gesungen. Nah am Original, aber ohne zu kopieren!

Und so wird auch einem breiten Publikum verständlich, warum dieser eigenwillige Begleiter und Weggefährte von Martin Luther King, Joan Baez, Muhammed Ali und John Lennon vor zwei Jahren den Nobelpreis für Literatur verliehen bekommen hat: Bob Dylan ist weltweit der einflussreichste Songwriter der letzten Jahrzehnte.

In dem Musik-Theaterstück „DENN DIE ZEITEN ÄNDERN SICH“ wird Dylans spannendes Leben und Musikschaffen vor dem jeweiligen zeitgeschichtlichen Hintergrund chronologisch dargestellt: von seiner Ankunft in New York als blutjunger Folkmusiker über den Auftritt 1963 neben Martin Luther King auf dem Marsch auf Washington bis hin zum Nobelpreis 2016. Theaterszenen wechseln ab mit live dargebotenen Songs, die extra für diese Produktion akribisch und aufwendig ins Deutsche übersetzt wurden.

Drei Beispiele aus dem Programm:

·         Während Martin Luther Kings berühmte Rede „I have da dream“ aus den Lautsprechern tönt, hackt der rebellische Bob Dylan den Songtext von „The Times they are a changing“ in die Schreibmaschine.

·         Beim Hören des sprachlich einfältigen Beatles-Hits „She loves you, yeah, yeah, yeah“ reift der Entschluss im Songwriter Dylan, Rock´n Roll mit guten literarischen Songtexten zu verbinden: Dylan wechselt zur elektrischen Gitarre und komponiert „Like a Rolling Stone“ – den ersten Song der Rockgeschichte mit einem anspruchsvollen Text.

·         Und während der Greuel des Vietnam-Kriegs schreibt Dylan “ Knocking on Heavens Door“.

Das Theaterstück ist ein Muss nicht nur für eingefleischte Dylan-Fans, sondern besonders auch für all diejenigen, die sich ein genaueres Bild machen wollen von der besonderen Gabe dieses Musikers, sich immer wieder neu zu erfinden und daraus Inspiration zu schöpfen für die Komposition von mittlerweile über 1000 Songs.

Rudi Rhode: Gesang, Schauspiel, Harp, Loops & Akkordeon

Rudi Rhode studierte Saxofon und Klavier in Wuppertal, bevor er als Schauspieler und Pantomime am BASTA-Theater in Wuppertal arbeitete. Mit diversen Theaterproduktionen ist Rhode 1500 Mal in zehn verschiedenen europäischen und lateinamerikanischen Ländern aufgetreten. Er war nach der nicaraguanischen Revolution Schauspiellehrer an der Staatlichen Theaterschule in Managua. Rudi Rhode spielt seit 1977 in unterschiedlichen Musikprojekten und ist Texter und Autor von etwa 150 eigenen politischen Songs. Mit der Band „Fortschrott“ gewann er im Jahre 1986 den WDR-Jahrespreis in der Sparte „Politisches Lied“. 

Michael Gustorff: Bass & Loops

Michael Gustorff machte sich in Europa einen Namen als einer der virtuosesten Jazz-Geiger des zeitgenössischen Jazz. Vor einigen Jahren wechselte er von der Violine an die Bass-Gitarre. Michael spielte mit zahlreichen Bands und Orchestern – darunter die Radio-Big-Bands Berlin und Frankfurt, das Millenium Jazz-Orchester, das Dick de Graaf Septet, das Trio Nuevo, The Gust und das Michael Gustorff Quartett. Er gastierte auf zahlreichen Festivals auf der ganzen Welt, darunter das Deutsche Jazz Festival Frankfurt, die Leverkusener Jazztage, das North Sea Jazz Festival, in Dublin, Imatra, Montreal, Vancouver, Toronto, Quebec, Bangalore, Barcelona, Helsinki, Madrid und Seoul. Michael Gustorff lehrt Improvisation, Jazz Ensemble, Band Coaching und Mental Training an der ‘ArtEZ University of the Arts’ in Arnhem/ Niederlande. Ebenso arbeitete er als Dozent am Codarts Conservatorium in Rotterdam und von 1990-1997 an der Hochschule für Musik und hat zwei Bücher über die Kunst des Übens geschrieben.

BASTA-Theater / Rudi Rhode

„DENN DIE ZEITEN ÄNDERN SICH“

Die Bob Dylan Story

Sa., 26.01.2019

19:30 h (Beginn)

19:00 h (Einlass)

Kulturhof Emst

Auf dem Kämpchen 16

58093 Hagen

15,- Euro Eintritt

Karten bei ProTicket an allen bekannten Vorverkaufsstellen – oder ggfls. an der Abendkasse

Advertisements