„Plötzlicher Brustschmerz – was ist zu tun?“

Hagener Medizinforum im Januar

Hagen – Schmerzt es in der Brust, denken viele Menschen direkt an einen Herzinfarkt. Wenn diese Schmerzen anhaltend am Brustbein oder auf der linken Seite auftreten und dazu in Arme, Schulter oder Bauch ausstrahlen, sollten die Symptome daher schnellstmöglich durch einen Arzt abgeklärt werden. Aber Brustschmerzen können auch andere Ursachen haben. Wie man diese ganz verschiedenen Erkrankungen bestmöglich diagnostiziert und behandelt und wie man einen Herzinfarkt von anderen Brustschmerzen unterscheiden kann, erklärt daher Prof. Dr. med. Peter Weismüller, Chefarzt der Klinik für Kardiologie am Agaplesion Allgemeinen Krankenhaus Hagen, in der Januarausgabe des Hagener Medizinforums am Donnerstag, 10. Januar 2019. Der Vortragsabend unter dem Motto „Plötzlicher Brustschmerz – was ist zu tun?“ startet wie gewohnt um 17:00 Uhr in der Personalcafeteria an der Grünstraße (Haus 4, E0).

Auch Herzklappenerkrankungen, Herzrhythmusstörungen oder ein entgleisender Bluthochdruck können Brustschmerzen zur Folge haben. „Wichtig ist aber, diese in der Regel gut behandelbaren Erkrankungen von einem Herzinfarkt zu unterscheiden“, betont der Experte. Schließlich ist bei einem Infarkt immer schnelles Handeln gefragt. Denn gelangt ein Patient innerhalb einer Stunde ins Krankenhaus und wird dort behandelt, stehen die Chancen Statistiken zufolge gut, den Infarkt ohne Folgeschäden überleben zu können. Die Behandlung geschieht dabei meistens in einem Herzkatheterlabor. „Hier haben wir die Möglichkeit, die Patienten effektiv, schonend und schnell nach den aktuellen Stand der Medizin zu diagnostizieren und zu therapieren“, erläutert Prof. Weismüller. So können die Herzexperten des AKH dort rund um die Uhr Eingriffe wie die Herzkatheter-Untersuchung, die Ballondilatation oder das Setzen von Stents in Herzkranzgefäße durchführen. Diese Behandlungsoptionen vorzustellen ist daher genauso Teil des Vortragsabends wie die richtige Einschätzung von Brustschmerzen und die Reaktionsmuster bei einem Herzinfarkt.

Der Eintritt zum Vortragsabend ist frei, eine Anmeldung ist nicht notwendig. Die Veranstaltung wird am 07. Februar 2019 fortgesetzt. Dann spricht Andreas S. Hengstmann über „Die Notaufnahme – was passiert hinter verschlossenen Türen?“

Einen besonderen Service bietet das AKH weiterhin all denjenigen an, die gerne regelmäßig über die einzelnen Veranstaltungen informiert werden möchten: Wer sich diesbezüglich unter maren.esser@agaplesion.de oder T (02331) 201 2066 (an-)meldet, erhält immer rechtzeitig eine persönliche Einladung zu den Veranstaltungen nach Wunsch entweder postalisch oder per E-Mail. Auch dieser Service ist kostenlos.

Weitere Informationen über das AGAPLESION ALLGEMEINE KRANKENHAUS HAGEN finden Sie im Internet unter: http://www.akh-hagen.de