Ausländerbehörde der Stadt Hagen nimmt an Projekt „Effizienzinitiative Freiwillige Rückkehr“ teil

Die Handlungsfähigkeit der kommunalen Ausländerbehörden stärken und die Strukturen bei der Rückkehrberatung durch Austausch und Vernetzung verbessern:

Dies soll das neue Förderprojekt „Effizienzinitiative Freiwillige Rückkehr“ leisten, an dem auch die Hagener Ausländerbehörde als eine von fünf NRW-Kommunen teilnimmt. 

Das durch den Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds (AMIF) geförderte Projekt zielt darauf ab, die Qualität der Beratungen innerhalb der Behörde weiterzuentwickeln. Dazu werden Schulungen zur Gesprächsführung und Stärkung der interkulturellen Kompetenz angeboten. Außerdem sollen Arbeitsabläufe auf ihre Effizienz hin überprüft werden. 

Seit 2012 ist die Zahl der ausländischen Mitbürgerinnen und Mitbürger in Hagen um über 12.000 gestiegen. Viele von ihnen haben hier bereits eine neue Heimat gefunden, doch nicht alle werden ein dauerhaftes Aufenthaltsrecht erhalten. Für die Stadt Hagen geht es daher darum, Integration zu fördern, aber auch Gefährder und Straftäter konsequent zurückzuführen. Menschen ohne Bleibeperspektive sollen das Bundesgebiet zeitnah in Richtung ihrer Heimatländer verlassen und die Anzahl der Geduldeten, für die das Land keine Unterstützungen an die Kommunen leistet, soll spürbar verringert werden.

Die Teilnahme an dem zwölfmonatigen Projekt birgt die Chance auf eine weitere Verbesserung der vertrauensvollen Zusammenarbeit aller Beteiligten im Bereich der freiwilligen Rückkehr.

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