Röspel lädt zur Diskussion: Neue Chancen für Arbeitslose

Bildquelle: René Röspel

In den vergangenen Jahren lieferte der Arbeitsmarkt regelmäßig positive Nachrichten. Die Zahl der Arbeitslosen ist gesunken, mehr Menschen haben eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung. „Allerdings kommt der Aufschwung längst nicht bei allen an“, weiß der heimische SPD-Bundestagsabgeordnete René Röspel: „Als SPD-Bundestagsfraktion sehen wir es als unsere Pflicht an, Menschen mit geringen Aussichten auf eine reguläre Beschäftigung neue Chancen zu eröffnen.“ Wie das geschehen kann, wollen Röspel und sein Wittener Kollege Ralf Kapschack mit Experten und Interessierten am Mittwoch, dem 5. Dezember, ab 18 Uhr im Kulturzentrum KULTOPIA in der Konkordiastraße 23 in Hagen diskutieren.
Röspel erinnert daran, dass die Regierung auf Drängen der SPD einen öffentlich geförderten Arbeitsmarkt mit individuellen Unterstützungs- und Betreuungsangeboten schafft und dafür in den kommenden Jahren zusätzlich vier Milliarden Euro zur Verfügung stellt.

Es geht darum, über zwei Instrumente die Teilhabechancen für Arbeitslose auf dem allgemeinen und dem sozialen Arbeitsmarkt zu verbessern: Langzeitarbeitslose, die mindestens sechs Jahre Leistungen nach dem SGB II beziehen, sollen über das Instrument „Teilhabe am Arbeitsmarkt“ neue Perspektiven bekommen. Um bereits früher Arbeitslosigkeit zu bekämpfen, wird mit dem zweiten Instrument „Eingliederung von Langzeitarbeitslosen“ eine bestehende Fördermöglichkeit verbessert. Ziel ist es, Beschäftigte 
über eine zweijährige Förderung der Lohnkosten in den allgemeinen 
Arbeitsmarkt zu integrieren.


In einer kurzen Einführung wird Heidrun Schulz-Rabenschlag, Prokuristin der Diakonie Mark-Ruhr gGmbH, Beratungs- und Unterstützungsangebote für Erwerbslose vorstellen. Andrea Henze, Geschäftsführerin des Jobcenters Hagen, erläutert die Chancen neuer Arbeitsmarktinstrumente. Der größte Teil des Abends steht dann für Fragen und Diskussionen zur Verfügung.


Der Eintritt ist frei, Interessierte werden aber gebeten, sich im 
Wahlkreisbüro von René Röspel anzumelden: Telefon  02331/919458 oder 
rene.roespel.ma05@bundestag.de

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