Großeinsatz in Hagen – Polizei jagt Einbrecher und Verkehrssünder

Hagen | Am Freitag beteiligte sich die 
Polizei Hagen an einem landesweiten Fahndungs- und Kontrolleinsatz. 
In vielen Behörden fanden Donnerstag oder Freitag solche Kontrollen 
statt, die zum Ziel haben, Wohnungseinbrüche zu verhindern und 
Hauptunfallursachen zu bekämpfen. Mit insgesamt 100 teils 
uniformierten, teils zivilen Beamten war die Polizei an vielen 
Kontrollpunkten im Hagener Stadtgebiet unterwegs. Fester Bestandteil 
der Kontrollen war der Einsatz von Kräften der Bereitschaftspolizei 
aus Bochum. Der Einsatzleiter, Kriminalrat David Clemens, zog eine 
erfolgreiche Bilanz: „Wir wollen Einbrecherbanden mit umfangreichen 
Kontrollen unter Druck setzen und ihnen Tatgelegenheiten vereiteln. 
Dazu sind insbesondere Personen- und Fahrzeugkontrollen an wichtigen 
Ein- und Ausfallstraßen sowie in den Stadtteilen besonders geeignet.“
Insgesamt kontrollierten die Einsatzkräfte 294 Fahrzeuge und 323 
Personen. Die Beamten zogen einen 38-jährigen Mann an der Feithstraße
mit Ersatzhaftbefehl der Staatsanwaltschaft Bochum aus dem Verkehr. 
Im Polizeigewahrsam beglichen Verwandte den ausstehenden Betrag. Im 
Rahmen von gezielten Ermittlungen konnten insgesamt fünf weitere 
Haftbefehle vollstreckt werden. Außerdem ahndeten Einsatzkräfte zwei 
Fahrten unter Einfluss von Betäubungsmitteln. Auf dem Boeler Ring 
fuhr ein 30-Järhiger, in Hohenlimburg ein 26-Jähriger unter 
Drogeneinfluss. Beide mussten eine Blutprobenentnahme im Krankenhaus 
über sich ergehen lassen. In Summe konnten darüber hinaus 63 
Verkehrsverstöße geahndet werden. Der Kontrolltag brachte auch 
Ergebnisse für die Bekämpfung des Wohnungseinbruchsdiebstahls. Sechs 
Berichte lieferten wichtige Erkenntnisse über Tatzusammenhänge. 
Ungewöhnliche Erfolge ergaben sich im Bereich der 
Betäubungsmittelkriminalität. Bei einer geplanten 
Wohnungsdurchsuchung in der Spessardstraße konnten die Beamten eine 
ansehnliche Menge Betäubungsmitteln auffinden und sicherstellen. Eine
Personenkontrolle in der Rembergstraße brachte ebenfalls so viel 
Marihuana zu Tage, dass eine Wohnungsdurchsuchung direkt im Anschluss
stattfand.