„In Hagen gibt es kein Sicherheitsproblem…“ – Stellungnahme von Michael Eiche

>>…, so die einhellige Meinung in derRatssitzung vom 15.11.18.

Was war geschehen? Die CDU brachte einen Antrag zur Bildung eines Präventionsrates in Hagen ein, mit dem sich Ordnungsbehörden der Stadt, der Polizei und viele andere zusammenfinden sollen, um die Sicherheit Hagens zu gewährleisten.

Die AfD bemerkte, dass sie wohlwollend alles mit trage, was den Scherbenhaufen der Politik von Frau Merkel wenigstens in Teilen wieder zusammenfegen würde.

Dann brach der Sturm los: Rechtsdezernent Huyeng meldete sich als erster zu Wort und brach unter dem Hinweis seiner eigentlichen Verpflichtung zur Neutralität los (freilich als CDU-Mitglied): Es sei eine Frechheit, die Politik von Frau Merkel als Scherbenhaufen zu bezeichnen.

Klar, das verstehe ich, Frau Merkel hat ja bekanntermaßen Schaden vom deutschen Volk abgewendet, wie sie es unter Eid geschworen hatte.

Dann fühlten sich offensichtlich SPD, Grüne, Piraten und CDU und natürlich die Linken angefeuert, Frau Merkel zu verteidigen. Hentschel von den Linken meinte, er wolle lieber Frau Merkel oder Micky Maus wählen, als Frau Weidel von der AfD. Thieser von der SPD bestritt ein Sicherheitsproblem. Alles in Butter in Hagen. Preuß von den Grünen referierte, dass die zunehmende Kriminalität nur gefühlt und subjektiv sei, alles in Butter. Kiszkenow von den Piraten meinte sich distanzieren zu müssen von der AfD, indem er sagte, dass man nur mehr Polizei fordere, weil mehr Polizisten in den Ruhestand gingen, als neu eingestellt würden. Alles in Butter. Und Hentschel von den Linken kam mit der Plattitüde um die Ecke, dass die AfD ihre bürgerliche Fassade nun fallengelassen hätte. Als ob das Benennen von Problemen den Wolf im Schafspelz zeige. Diese Weisheit kennen wir seit der Inquisition.

Ich hörte heute, dass sogar die A40 wegen des Feinstaubs für Diesel gesperrt werden soll. Das wird vielleicht auch Verbrecher stoppen, die dann verzweifelt in ihrem Diesel festsitzen. Wir leben im Plemplemland!

Lichtblick: Die Mehrheit im Rat schien sich ob der ungewöhnlichen Massenschelte nicht wohl zu fühlen. In vier Jahren Ratsarbeit habe ich nie jemanden beleidigt, musste aber unzählige Beleidigungen ertragen. Das gehört wohl zur Politik. Aber nicht zu mir!

Mein Resümee: Alle bringen fleißigAnträge in den Rat, um die Sicherheit Hagens zu verbessern, abereigentlich nur zum Spaß, denn Hagen ist sicher, sicherer denn je,der Bürger fühlt die Probleme nur, er ist subjektiv auf dem Irrweg.Alles in Butter! Währenddessen las ich in der Zeitung von dernächsten Messerstecherei. Gute Nacht, Marie.<<

Michael Eiche
Sprecher der Alternative für Deutschland Kreisverband Hagen Fraktionsvorsitzender der AfD im Rat der Stadt Hagen

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