Die Linke fordert die Hindenburgstraße in Mehmet-Kubasik-Straße umzubenennen

In der kommenden Sitzung des Rates am Donnerstag, den 15. 11. 2018 wird die Fraktion Die Linke beantragen, die Hindenburgstraße in Mehmet-Kubasik-Straße umzubenennen.

Mehmet Kubasik ist eines der Mordopfer der NSU-Anschläge von 2006. Die Namen der Täter sind allen bekannt, aber wer kennt die Namen der Opfer? Während die Täter auch noch Sympathisanten finden, geraten die Opfer schnell in Vergessenheit.

In der heutigen Zeit, in der sich Rassismus neu in der Gesellschaft breit macht, hält es die Linke für besonders wichtig, ein deutliches Zeichen zu setzen.

Die Fraktionsvorsitzende der Linken im Rat der Stadt Hagen, Elke Hentschel und die Bezirksvertreterin ( BV Mitte) der Linken, Ursula Bartscher betonen:

Hagen als eine migrantisch geprägte bunte Stadt sollte ein Vorbild an Solidarität mit den Opfern sein. Wir empfinden Hindenburg nicht als ein Vorbild für eine demokratische Gesellschaft. Vielmehr hat seine konservativ-nationale Haltung die Weimarer Republik geschwächt und dadurch den Nationalsozialisten zur Macht verholfen.“

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