30 Jahre Werner Richard – Dr. Carl Dörken Stiftung

Die Werner Richard – Dr. Carl Dörken Stiftung fördert nun schon seit 30 Jahren die Vielfalt des regionalen und überregionalen Kulturlebens. Ein schöner Anlass, dieses durch ein ganz außergewöhnliches Wochenendprogramm von Samstag, dem 24.11. bis Sonntag, dem 25.11.2018 an der Wetterstraße 60 in Herdecke zu feiern.

Samstag, 24. November 2018

DR. CARL DÖRKEN GALERIE

Ausstellung: Für eine lebendige Kultur
Bild 1_Werner Richard vor dem Gemälde von Dr. Carl Dörken Pressefoto TV58.de 04.11.2018Sie können die Jubiläumsausstellung an diesem Festwochenende kostenfrei besichtigen, auch vor oder nach den Veranstaltungen im Werner Richard Saal.

Neben der Förderung junger hochbegabter Musikerinnen und Musiker baut die Werner Richard – Dr. Carl Dörken Stiftung seit 1994 eine eigene Kunstsammlung auf. Diese Arbeit trägt zur Erweiterung und Belebung der anregenden zeitgenössischen Kunstszene in und für die Region bei. Ausgewählte Werke aus der Sammlung veranschaulichen die verschiedenen Formen dieser Förderung.

Zu sehen sind Werke der Künstlerinnen und Künstler: Ariunbold, Behn, Bürkle, Eckstein, Elben, Erben, Gertsch, Fredenthal, Hassinger, Hock, Kouldakidou, Kratz, Kreutter, Lüder, Nickel, Niestrath, Marx, Moronti, Pilscheur, Saro, Schober, Stähli und Vombek.

Kindergartenwerke im Foyer – Gruppenarbeit zum Thema Hundertwasser
der GVS Kita Westende (Herdecke). Von Kita-Kindern zwischen 3 und 6 Jahren.


Die aktuelle Kunst-Ausstellung ‚Für eine lebendige Kultur‘ in der Dr. Carl Dörken Galerie kann von 14.00 – 18.30 Uhr besichtigt werden.

Geführter Rundgang um 16 Uhr durch die Ausstellung.
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WERNER RICHARD SAAL

Lesung „Du hörst mir ja doch nie zu“
mit Fritz Karl und der Gruppe „Tango de Salòn“

Der bekannte und vielfache ausgezeichnete österreichische Schauspieler FRITZ KARL rezitiert den brasilianischen Satiriker und Bestsellerautor Luis Fernando Verissimo: „Kleine Lügen. Die besten Storys aus: Du hörst mir ja doch nie zu…“

Seinen Durchbruch im Fernsehen feierte Fritz Karl mit „Julia – eine außergewöhnliche Frau“ an der Seite von Christine Hörbinger. Es folgen Filme mit Christoph Waltz, Heino Ferch, Martina Gedeck und vielen mehr. Auch im Kino zeigte er viel Präsenz, zuletzt im Historienfilm „Der stille Berg“. Aktuell ist er in der ARD als Falk in der gleichnamigen Serie zu sehen.

Das Buch „Du hörst mir ja doch nie zu“ des Brasilianers Luis Fernando Verissimo dient mit seinen unterhaltsamen und lebensnahen Kurzgeschichten Fritz Karl zur vollen Entfaltung seiner darstellerischen Kunst, der er mit der Draufgabe einer Erzählung von H.C. Artmann noch die Krone aufsetzt.

Begleitet wird diese Darbietung in kongenialer Weise vom Ensemble „Tango de Salòn“, welches mit der wunderbaren Musik aus der Welt des Tangos Passion, Sehnsucht und feurige Erotik vermittelte und damit die Zuhörer bezaubert. Ein Abend, welcher dem Publikum in bester Erinnerung bleiben wird.

Leider ist die Veranstaltung schon fast ausverkauft. Es gibt noch Restkarten zum Preis von 15,- Euro an der Abendkasse, falls reservierte Karten nicht abgeholt werden. Der Einlass ist um 18 Uhr, Beginn um 19 Uhr.

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Sonntag, 25. November 2018

DR. CARL DÖRKEN GALERIE
Die aktuelle Kunst-Ausstellung ‚Für eine lebendige Kultur‘ in der Dr. Carl Dörken Galerie kann von 11 – 18.30 Uhr besichtigt werden. Geführter Rundgang um 16 Uhr durch die Ausstellung.

Ausstellung ‚Kindergartenwerke‘ im Galeriefoyer und um 11 Uhr beginnt ein
kindgerechter Rundgang durch die Jubiläums-Ausstellung.
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WERNER RICHARD SAAL
11.30 Uhr und 19.00 Uhr

Vier Musikreihen – ein Konzert
Erstmalig seit Gründung der Werner Richard – Dr. Carl Dörken Stiftung bekommen Sie in nur einem Konzert die ganze musikalische Vielfalt unserer unterschiedlichen Konzertreihen zu hören. Ein kleines Wagnis, sicherlich… aber lassen Sie sich überraschen! Nicht jeder Zuhörer mag Jazz, Klassik oder Weltmusik. Ein Zugang zur Musik ist auch, dass man nicht alles verstehen muss, aber trotzdem Spaß haben kann. Das Konzert ist ein Angebot an unsere Besucher, auch andere Stilrichtungen kennenzulernen.

Nils Landgren (Jazz-Posaunist): „Müsste man erst alles verstehen, um es genießen zu können, könnte man nicht einmal ein Eis essen: Denn dann müsste man ja erst einmal wissen, woraus und wie es gemacht wird – und bevor man das weiß hat man längst das Interesse verloren. Viel entscheidender ist, mit offenem Sinn heranzugehen – dann haben alle Musiker eine viel größere Chance, ihre Musik zu vermitteln statt auf Menschen zu treffen, die längst Ihre Entscheidung getroffen haben.“ Freuen Sie sich auf unerwartete Klangfarben.

Programm:
„Klassik-Stipendiaten der Stiftung“
Konstantin Niklas Reinfeld (Mundharmonika)

Beim World Harmonica Festival 2013 wurde er als einer der besten Mundharmonikaspieler der Welt auf der diatonischen Mundharmonika angekündigt. Er wird begleitet von Seif El Din Sherif am Klavier, der an der Musikhochschule „Felix Mendelssohn Bartholdy“ in Leipzig studiert.

„Jazz“
Angelika Niescier mit NOW

Angelika Niescier ist seit langem eine der aufregendsten Stimmen im deutschen Jazz. Ihr Name ist längst zur Marke geworden. Die Band NOW, das sind Angelika Niescier und zwei Musiker aus der experimentierfreudigen Jazz-Szene Italiens. Besetzung: Angelika Niescier (Saxofon), Simone Zanchini (Akkordeon) und Stefano Senni (Bass)

„Meister von Morgen“ und „Best of NRW“- Klassik
Sergey Dogadin (Violine) und Gleb Koroleff (Klavier)

2017 hat Sergey Dogadin zusammen mit Gleb Koroleff im Zyklus „Best of NRW“ 13 Konzerte gespielt. Er ist Preisträger zahlreicher Wettbewerbe. Gleb Koroleff studierte am renommierten Tschaikowsky Konservatorium in Moskau und zuletzt an der Hochschule für Musik in Köln bei Pavel Gililov.

„Meister aus aller Welt“ – Weltmusik
The Henry Girls (Irland)

Die drei Schwestern gehören zu denen, die amerikanische Folk- und Bluegrass-Richtungen wieder stark mit den keltischen Wurzeln verbinden. Mittlerweile gelten die Henry Girls als eine der wegweisenden Folk Gruppen Irlands mit einem persönlichen Stil. Besetzung: Karen (Fiddle,Vocals), Lorna (Vocals,Akkordeon), Joleen (Harfe,Piano,Vocals)

Das außergewöhnliche Gesamtkonzert gibt es gleich zweimal: Die Matinee um 11.30 Uhr und die Soiree um 19 Uhr. Einlass ist jeweils 1 Stunde vor Konzertbeginn. Jedes Ensemble spielt jeweils 30 Minuten, danach immer etwa 15 Minuten Umbaupause. Eintritt 15 €, Schüler und Studenten frei.
Kartenreservierung:
http://www.doerken-stiftung.de oder Tel.: 02330/10 615 (AB). Freie Platzwahl.

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Förderziel Musik – Erlebniswelt für alle
Zweck der Stiftung ist die Förderung des Kulturlebens, insbesondere der Musik und der Musikerziehung sowie die Erhaltung und Wiederherstellung von anerkannten Baudenkmälern. Zweck ist es weiterhin, die Ausbildung junger Menschen im Bereich der Wissenschaft und des Sports zu fördern sowie die Unterstützung hilfsbedürftiger Mitmenschen im Sinne des § 53 AO (Art. 2. der Satzung vom 20.08.1987).

In diesen knappen Sätzen bündeln sich die Ideen des Stiftungsgründers Werner Richard, der am 30. Mai 1916 in Hagen geboren wurde und am 27. Dezember 1987 in Herdecke verstarb. Die gemeinsame Neigung zur Musik führte zur Ehe mit Margarete Dörken, der Tochter des Mitbegründers der Firma Dörken, Dr. Carl Dörken. Die Ehe blieb kinderlos.

So reifte nach dem frühen Tod seiner Frau in vielen Gesprächen bei Werner Richard der Entschluss, das ererbte und ersparte Vermögen gemeinnützigen Zwecken zu widmen. Mit der Namensgebung der Stiftung wollte er an Dr. Carl Dörken erinnern, der als Chemiker und Mitbegründer der Firma Dörken die Hauptquelle der Stiftungsmittel geschaffen hat. Der Hauptzweck der Stiftung, die Förderung des Musiklebens, wird vor allem erfüllt durch eigene Konzertreihen, die seit September 2001 im Werner Richard Saal, erbaut im Garten der Stiftervilla, stattfinden. Hier finden bis zu 300
Besucher Platz.

Die Konzertreihen „Meister von Morgen“ und „Best of NRW“ bieten vor allem jungen Künstlern ein Podium abseits vom Wettbewerbsstress. „Best of NRW“ ist ein Gemeinschaftsprojekt der Werner Richard – Dr. Carl Dörken Stiftung und des WDR, darüber hinaus gefördert durch die Eibach Stiftung, die Stiftung Mercator, die Artur- und Lieselotte-Dumcke-Stiftung und die Walzwerke Einsal. Durch Konzerte in nunmehr 14 Städten wirkt „Best of NRW“ weit über Herdecke hinaus.

Die Konzertreihe „Meister aus aller Welt“ baut eine Brücke zum Stiftungszweck der Völkerverständigung. Musiker aus allen Kontinenten präsentieren sich hier mit Melodien und Tänzen aus ihrer Heimat.

Die Veranstaltungsreihe „Jazz“ lädt bei niedrigen Eintrittspreisen erlesene Hochkaräter und Neuentdeckungen dieses Musikstils nach Herdecke ein. Ein echter Geheimtipp in dieser Szene.

Förderziel Kunst

Neben der Förderung junger hochbegabter Musikerinnen und Musiker baut die Werner Richard – Dr. Carl Dörken Stiftung seit 1994 eine eigene Kunstsammlung auf. Diese Arbeit trägt zur Erweiterung und Belebung der anregenden zeitgenössischen Kunstszene in und für die Region bei. Ausgewählte Werke aus der Sammlung veranschaulichen die verschiedenen Formen dieser Förderung.