„Gegen Krieg und Militarismus!“

Veranstaltung des Geschichtsverein und des Hagener Friedenszeichens am 12. November

Friedrichslust um 1900 Foto Hagener Heimatbund Pressefoto TV58.de 04.11.2018.jpg
Foto von der „Friedrichslust“ , wo 1914 eine große Friedenskundgebung stattgefunden hat.    Foto: Hagener Heimatbund

Vor einhundert Jahren bildete sich im Zuge der Novemberrevolution auch in Hagen ein Arbeiter- und Soldatenrat und übernahm vorübergehend die Macht. Aus diesem Anlass laden Geschichtsverein und Hagener Friedenszeichen zu einer Informationsveranstaltung ein.

In einem Aufruf erklärte der Arbeiter- und Soldatenrat: Der Krieg habe millionenfaches  Elend hinterlassen. Man sei belogen und betrogen worden. Jetzt aber habe das Volk seine Fesseln abgeworfen. Anhand von zeitgenössischen Fotos und Dokumenten beleuchtet der Historiker Rainer Stöcker die lokalen Ereignisse, deren Vorgeschichte, Hintergründe und Folgen. Er zieht einen Bogen von der Friedenskundgebung Ende Juli 1914, als Hunderte von Menschen in der „Friedrichslust“ in Eppenhausen gegen den drohenden Krieg protestierten, bis zum 15. März 1920. An diesem Tag erlangte Hagen reichsweite Bedeutung. Massen von Arbeitern eilten zum Bahnhof nach Wetter und entwaffneten eine Einheit des Freikorps Lichtschlag, das sich am Militärputsch gegen die Republik beteiligte. Es gab Tote und Verletzte.

Kulturzentrum Pelmke (Kino Babylon), Montag, 12. November 2018 um 19.00 Uhr