Ein Transporter voller Spenden

Hagen. Eine mehr als beachtliche Spendenaktion haben die Mitarbeitenden
der Deutschen Post DHL im Briefzentrum in Hagen in den zurückliegenden
Wochen auf die Beine gestellt.

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Das Ergebnis: ein ganzer LKW
voller Spenden von Hygieneartikeln, haltbaren Lebensmitteln, Spielzeug
und Kleidung hat am Donnerstag (11. Oktober) Luthers Waschsalon erreicht!
„Wir sind von der Arbeit, die das Team von Luthers Waschsalon leistet,
begeistert und haben diese unseren Kollegen vorgestellt. Wir unterstützen
jedes Jahr soziale Projekte und in diesem Jahr haben wir uns für
Luthers Waschsalon entschieden“, berichtet Margret Becker von der
Deutschen Post. Besonders freut sich die Diakonie Mark-Ruhr darüber,
das Margret Becker, Fabian Deltbarn und Monika Nierhaus eine nachhaltige
Unterstützung im Auge haben: „Das war nicht unsere letzte Spendenaktion
für Luthers Waschsalon!“
„Ich möchte die Gelegenheit nutzen, mich nicht nur beim Team der Deutschen
Post, sondern auch bei allen Bürgerinnen und Bürgern für die
Spenden im Rahmen der diesjährigen Erntedankaktion zu bedanken“, so
Ilona Ladwig-Henning.

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500 Euro für den Tierschutzverein Hagen e.V. – Vom Ehrenamt fürs Ehrenamt

Kevin Schmitz | Hagener IG Metall Jugend | Der Hagener Ortsjugendausschuss der IG Metall hat sein betriebliches Netzwerk genutzt und für den Tierschutzverein in Hagen Spenden gesammelt.

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Die offizielle Spendenübergabe erfolgte auf der Veranstaltung bei SPRUNGWERK in Hagen (wir berichteten).

„Ein Beispiel für unser Engagement in der Region. Die Frauen und Männer, die täglich im Zeichen des Tierschutzes unterwegs sind haben unsere vollen Respekt für ihren Einsatz.

In unserer Jahresklausur Anfang des Jahres haben wir verabschiedet, uns der Vernetzung mit weiteren Institution zu widmen. Wir besuchten das Hagener Tierheim, verschenkten Leckerchen für Hunde und sammelten Spenden, um die Arbeit des Tierschutzvereins zu stärken und hoffe, dass die Spende eine Unterstützung für die Arbeit darstellt!“, beschreibt Robin Grunenberg (Vorsitzender des Ortsjugendausschusses) die Zusammenarbeit.

Übrigens:

Alle interessierten Auszubildenden, die aktiv im Ortsjugendausschuss zu diesem oder weiteren Themen mitwirken wollen, sind herzlich eingeladen vorbeizuschauen. Setzt euch zu diesem Zweck auch mit unserem Jugendsekretär Kevin Schmitz in Verbindung: 015129231108 oder kevin.schmitz@igmetall.de.

Waldbrand in Bochum Stiepel – Hubschrauber unterstützt die Löscharbeiten

Symbolbild Feuerwehr © Hans Leicher.
Symbolbild Feuerwehr © Hans Leicher.

In einem Waldgebiet in Bochum Stiepel brannten heute ca. 40 x 50 m Unterholz mitten in einem Waldgebiet oberhalb der Straße „Am Lottental“.

Die erste Meldung erreichte die Leitstelle um 12 Uhr. Für die anfahrenden Einheiten war bereits von der Autobahn A 43 im Bereich der Anschlussstelle Witten Heven eine deutliche Rauchsäule erkennbar. Zu den alarmierten Einheiten der Innenstadtwache und der Wache Werne wurden daher sofort drei Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr mit alarmiert.

Die genaue Lokalisierung der Einsatzstelle gestaltete sich zunächst schwierig, da das Waldgebiet südlich der Hochschule Bochum nicht mit Fahrzeugen zu befahren ist. Die Erkundung erfolgte zu Fuß von der Straße „Im Lottental“, wobei die Einsatzkräfte ca. 70 Höhenmeter zu bewältigen hatten.

Parallel zur Erkundung wurde damit begonnen eine Wasserversorgung über ca. 500 m aufzubauen. Ein Hubschrauber der Landespolizei ermöglichte zusätzlich die Lagebeurteilung durch einen Einsatzleiter der Feuerwehr auch aus der Luft. Aufgrund der Lage des Brandes wurde ein Hubschrauber der Bundespolizei aus Sankt Augustin zur Unterstützung hinzugezogen. Mit Hilfe des Löschwasserbehälters wurden in einer Stunde und in zehn Anflügen 6.000 Liter Löschwasser aus der Luft aufgebracht.

Parallel arbeiteten sich die Einsatzkräfte in das Waldgebiet vor. Nach dem Erreichen der Brandstelle wurden die Flammen mit drei Strahlrohren auch am Boden bekämpft. Nach etwa vier Stunden war der Brand unter Kontrolle. Die Nachlöscharbeiten auf dem extrem trockenen Boden gestalteten sich jedoch als sehr zeitaufwendig, da immer wieder Brandnester aufflammten.

Um eine erneute Entzündung in dem Waldgebiet zu verhindern, werden Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr die ganze Nacht über eine Brandwache stellen und die Nachlöscharbeiten fortführen. Neben Einsatzkräften aus Bochum waren auch Kräfte der Feuerwehr Witten, die Freiwillige Feuerwehr Hattingen Neu-Niederwenigern, die Freiwillige Feuerwehr Essen Burgaltendorf, das THW Bochum, die Technischen Betriebe der Stadt Bochum und die Polizei Bochum vor Ort und unterstützen bei den Löscharbeiten. Zeitweise waren somit über 60 Einsatzkräfte vor Ort.

Die Straße „Im Lottental“ konnte um 21 Uhr wieder für den Verkehr freigegeben werden.

Schrotti-Transporter bietet Polizei die breite Vielfalt der Anzeigenerstattung

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Hagen | Am Samstag kontrollierte eine Streifenwagenbesatzung
gegen 15:20 Uhr einen Kleintransporter auf der Volmarsteiner Straße.
Beim Öffnen der Ladeklappe bot sich ein für die Beamten
erschreckendes Bild: Auf der Ladefläche stapelte sich ohne Sicherung
und völlig ungeordnet diverser Schrott. Der 19-jährige Fahrer konnte
zudem keine Gewerbekarte für den offensichtlichen Altmetallbetrieb
vorweisen. Einen typischen Signallautsprecher hatte er dennoch am
Citroen installiert. Die eingesetzten Beamten schrieben drei Anzeigen
wegen Verstößen gegen die Ladungssicherung, die Gewerbeordnung und
das Kreislaufwirtschaftsgesetz. Anschließend durfte der Dortmunder
seine Ladung nach Weisung des Ordnungsamtes der Stadt Hagen in der
Müllverbrennungsanlage entsorgen. Der Lautsprecher am LKW wurde noch
vor Ort abmontiert.

Schwieriger Waldbrand in Bochum Stiepel

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In einem Waldgebiet in Bochum Stiepel brennen zur Zeit (14:40 Uhr) auf einer Fläche von ca. 40 x 50 m Unterholz. Das Gelände ist sehr unzugänglich, erschwerend kommen 70 m Höhenunterschied hinzu. Zur Zeit wird der Brand von 60 Einsatzkräften mit drei C-Rohren sowie mit Feuerpatschen bekämpft. Um ein genaues Bild von der Einsatzstelle zu bekommen überflog ein Polizeihubschrauber mit einem Einsatzleiter der Feuerwehr die Einsatzstelle. Zusätzlich ist ein Hubschrauber der Bundespolizei mit einem Außenlastbehälter angefordert.

A 46 Hagen: Wildschweinrotte verursacht Verkehrsunfall mit neun Autos

 

© Hans Leicher.
Symbolfoto © Hans Leicher.

In der Nacht von Samstag (13.) auf Sonntag (14. Oktober) kam es auf der A 46 in Fahrtrichtung Hagen zu einem Verkehrsunfall mit neun Autos. Auslöser war eine die Fahrbahn querende Wildschweinrotte.

Gegen 1.20 Uhr querte eine Wildscheinrotte in Höhe der Ausfahrt
Hagen-Elsey die Fahrbahn. Insgesamt neun Autos kollidierten mit den
Tieren. Es kam zu erheblichem Sachschaden. Vier Autos waren nicht
mehr fahrbereit. Eine unbekannte Anzahl Wildschweine wurde bei dem
Unfall getötet.

Zur Reinigung musste die Fahrbahn bis 5 Uhr komplett gesperrt
werden.

Schlange im Staubsauger

© Hans Leicher.
© Hans Leicher.

Iserlohn | „Da kriechen Schlangen aus dem Staubsauger!“ So
ähnlich lautete am Samstagmittag ein Notruf bei der Polizei. Nicht
immer können die Polizeibeamten auf der Leitstelle in Iserlohn fassen
und glauben, was ihnen Anrufer erzählen. Der Mann am anderen Ende
berichtete, er habe den Staubsauger angemacht und dann seien da die
Reptilien raus gekommen.  „Ja nee, iss klar!“, dachte der Beamte bei
der Aufnahme des Hilfeersuchens. Er schickte natürlich trotz aller
Skepsis die Kollegen mit dem Streifenwagen raus nach Sümmern.
Tatsächlich schlängelte sich dort ein Reptil durch die Wohnung.
Allerdings handelte es sich nur um ein harmloses Exemplar: eine
Kornnatter. Die war dem Nachbarn davon gekrochen und hatte sich in
einem dunklen Loch versteckt. 32 Minuten nach dem Notruf vermeldete
die eingesetzte Streife: „Ausgebüxte Kornnatter ist wieder zu Hause.
Einsatz beendet.“

Viel Arbeit für die Polizei Iserlohn

Foto: TV58.de
Foto: TV58.de

Räuberische Erpressung/ Vorsätzliche Inbrandsetzung/
Exhibitionist/ Sexuelle Belästigung und Widerstand/ Einbrüche/ Wagen
vermisst/ Ladendiebin verliert Führerschein/ Falsche Polizisten

Iserlohn | Wegen einer versuchten räuberischen Erpressung
ermittelt die Polizei nach einem Vorfall am Samstag gegen 5.15 Uhr.
Ein 22-jähriger Iserlohner lief am Samstagmorgen über die Baarstraße.
In Höhe des Aldi-Marktes kam er an einer Parkbank vorbei, auf der
zwei Männer saßen. Einer der Männer stand auf und forderte das Handy
des Geschädigten und Geld. Als das Opfer der Aufforderung nicht
nachkam, wurde es geschubst und bekam Faustschläge und Tritte. Danach
flüchtete das Duo. Der 22-Jährige ließ seine leichten Verletzungen im
Krankenhaus behandeln.

Am Freitag brannte es gleich dreimal im Waldstück am
Griesenbrauck. Am Freitag gegen 6 Uhr bemerkte  ein Mann, der mit
seinem Hund Gassi ging, stinkenden Qualm im Wald an der
Griesenbraucker Straße und benachrichtigte die Feuerwehr. Um 14.30
Uhr kam der nächste Notruf: Auch diesmal hatte ein Spaziergänger mit
Hund ein Feuer entdeckt. Diesmal brannten 200 Meter tief im Wald etwa
zwei Quadratmeter Waldboden. Die Feuerwehr rückte aus. Ein anderer
Zeuge entdeckte gegen 16.40 Uhr eine schwarze Rauchwolke über
demselben Waldstück an der Griesenbraucker Straße. Mit einem Nachbarn
löschte er die etwa sechs Quadratmeter große Fläche. Auf dem Weg
zurück zu seinem Haus entdeckte er noch eine Feuerstelle und löschte
die Flammen. Dabei wurde er von einem Jugendlichen beobachtet. Als
der Mann ihn ansprechen wollte, sei der Jugendliche weg gerannt. Ein
anderer Zeuge sprach später sogar von drei Jugendlichen. Die Zeugen
konnten die jungen Leute jedoch nicht beschreiben. Die Polizei
ermittelt wegen vorsätzlicher Inbrandsetzung.

Die Polizei sucht nach einem Exhibitonisten, der sich gegenüber
zwei Grundschülerinnen entbößt hat. Am Freitag gegen 13 Uhr liefen
die beiden acht- und neunjährigen Mädchen von der Schule kommend über
die Teutoburger Straße. Er sprach die Mädchen an und öffnete seine
Hose. Die Mädchen liefen schreiend weg. Der Mann türmte in Richtung
Mendener Straße und bog ab auf die Straße „In der Bredde“. Er soll
etwa 17 Jahre alt und 1,55 bis 1,60 m groß sein, schwarze Haare und
eine Brille mit dunklem Gestell haben. Zur Tatzeit trug er ein graues
T-Shirt und eine rote Jacke, eine schwarze lange Adidas-Sporthose,
schwarze Nike-Schuhe und einen schwarzen Rucksack. Die Iserlohner
Polizei bittet um Hinweise unter Telefon 02371/9199-0.

Nach einer Anzeige wegen sexueller Belästigung widersetzte sich
ein  58-jähriger Iserlohner gegen die Ingewahrsamnahme, randalierte
unter massivem Körpereinsatz im Streifenwagen und bespuckte die
Polizeibeamten.  Am Samstagabend hatte der Mann einen 16-jährigen
Schüler in der Iserlohner Innenstadt festgehalten und seinen
15-jährigen Freund unsittlich angefasst. Wie die beiden Jungen
nachher zu Protokoll gaben, hatte der Mann sie angesprochen und den
16-Jährigen am Arm festgehalten. Sein Freund wollte ihm helfen, wurde
mehrfach weggeschubst und dann in den Schritt gegriffen. Der Junge
und sein Freund riefen die Polizei. Die Polizeibeamten fanden den
stark alkoholisierten, aggressiven Mann, der wild gestikulierte und
schimpfte, auf einer Bank in der Straße Poth sitzend. Zur
Verhinderung weiterer Straftaten wollten sie ihn in Gewahrsam nehmen.
Dem widersetzte sich der 58-Jährige unter ganzem Körpereinsatz und
bespuckte die Polizisten. Er versuchte mehrfach die eingesetzten
Beamten zu schlagen und zu treten. Fazit: Ausnüchterung in der
Gewahrsamszelle und Anzeigen wegen sexueller Belästigung und
Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte.

Zwischen Freitagabend und Samstagmorgen wurde am Marienbrunner Weg
in einen Bauwagen und einen Schuppen eingebrochen. Unbekannte Diebe
hebelten die Tür des auf einem Privatgrundstück stehenden Bauwagens
auf, durchwühlten den Anhänger und klauten eine Kettensäge und
anderes Werkzeug. Auch die Schiebetür eines Schuppens an derselben
Straße wurde aufgebrochen. Es wurde allerdings offenbar nichts
gestohlen.

Ein Autofahrer vermisst seit dem vergangenen Freitag seinen Wagen,
den er gegen 7.30 Uhr  in einer Seitengasse der Nussbergstraße
abgestellt hatte. Als er nach einem Arztbesuch nach Hause fahren
wollte, fand er seinen silbernen 3er BMW mit dem amtlichen
Kennzeichen MK-WD318 nicht mehr wieder und meldete sich im Büro des
Bezirksbeamten der Polizei in Hennen. Da er ortsunkundig ist, war er
sich nicht absolut sicher, in welcher Straße er den Pkw genau
abgestellt hatte. Dass der Wagen abgeschleppt wurde, konnte die
Polizei nach einer Überprüfung ausschließen.

Ladendiebstahl Auf der Flucht hat eine Ladendiebin am Freitag in
der Innenstadt ihre Handtasche mitsamt Beute und Führerschein
verloren. Am Mittag beobachtete eine Mitarbeiterin eines
Modegeschäftes am Alten Rathausplatz zwei Frauen beim Diebstahl von
Kleidung und Schmuck. Als sie die Frauen zur Rede stellte, flüchteten
sie. Die  Zeugin verfolgte die Frauen, die aber nichts Besseres zu
tun hatten, als es im nächsten Laden gleich noch einmal zu versuchen.
Dort räumte zumindest eine der Beschuldigten den Diebstahl ein.
Dennoch flüchteten die Frauen erneut. Eine der Diebinnen verlor
jedoch in der Straße Mühlentor ihre Handtasche. Darin steckte
gestohlene Kleidung aus einem dritten Laden und der Führerschein. Im
Bereich An der Schlacht/Schützenhof/Hohler Weg verloren die
Verfolgerinnen die Diebinnen aus den Augen. Vermutlich seien sie in
Richtung Peterstraße geflüchtet.  Auf dem Foto im Führerschein
erkannte die Zeugin die Diebin wieder. Es handelt sich um eine
21-jährige Frau aus Hemer. Die zweite flüchtige Tatverdächtige ist
etwa 1,70 Meter groß und schlank. Sie hatte ihre braunen, lockigen
Haare zu einem Pferdeschwanz gebunden und trug ein dunkles Oberteil,
eventuell eine dunkelgraue Jeansjacke und eine Jeanshose.

Falsche Polizeibeamte, angebliche Gewinne oder Inkasso-Aufträge:

In der vergangenen Woche versuchten Betrüger wieder auf
vielfältige Weise, gutgläubige Opfer über den Tisch zu ziehen. Am
Sonntagabend (14. Oktober)  gab sich ein Anrufer gegenüber einem
82-jährigen Senior und einer 33-jährigen Frau als Polizeibeamter aus.
Die Angerufenen beendeten die Gespräche rasch. Erfolgreicher war ein
Betrüger bei einem 40-jährigen Iserlohner. Einen angeblichen Gewinn
von  rund 50.000 Euro vor Augen,  erstand er für mehrere hundert Euro
an einer Tankstelle Geschenk-Karten und gab die Codes am Telefon
durch. Damit war der Betrüger aber nicht zufrieden und er forderte
weitere Codes. Deshalb zog der Iserlohner erneut los zur Tankstelle.
Die Tankstellen-Mitarbeiterin roch jedoch Lunte und klärte ihren
Kunden über die Betrugsmasche mit den „Steam“-Gutscheinkarten auf.
Der Geschädigte nahm darauf keinen weiteren Anruf mehr entgegen. Eine
61-jähriger Iserlohnerin erhielt bereits am Donnerstag einen Anruf
eines angeblichen Inkasso-Unternehmens. Angeblich habe sie vor fünf
Jahren Gebühren nicht bezahlt. Würde sie jedoch ein Zeitungsabo
abschließen, könne man „die Sache vergessen“. Ansonsten werde ein
Inkasso „zugesendet“. Die Angerufene ließ sich nicht darauf ein und
legte auf. Die Ermittlungen zu den angezeigten Betrügereien wurden
aufgenommen.

Der Polizeibericht

Foto: TV58.de
Foto: TV58.de

Felgendiebstahl an Audi auf der Weststraße

Hagen | Am Sonntag, 14.10.2018, ging ein Hagener gegen 06:30 Uhr die
Weststraße entlang. Dort sah er im Bereich der Unterführung zur
Autobahn 1 einen Audi. Dieser stand am Fahrbahnrand aufgebockt auf
Kanthölzern. Alle vier Räder waren demontiert und augenscheinlich
entwendet. Die hinzugerufenen Polizisten suchten nach Spuren am Auto
und im näheren Umfeld. Wann genau die Täter zuschlugen, ließ sich
bisher nicht feststellen. Die Ermittler gehen davon aus, dass der
Diebstahl in der Nacht von Samstag auf Sonntag stattfand. Der Schaden
wird auf zirka 4.000 Euro geschätzt. Zeugenhinweise nimmt die Polizei
unter 02331 986 2066 entgegen.

Mann setzt sich gegen Räuber zur Wehr

Hagen (ots) – Am Sonntag erschien ein 59-jähriger Hagener bei der
Polizei und zeigte an, dass ihn zwei unbekannte Männer am Samstag
berauben wollten. Der 59-Jährige war am Samstag auf dem Weg zur
Arbeit und befand sich gegen 04.40 Uhr an der Kreuzung
Malmkestraße/Sonntagstraße. Plötzlich näherten sich von hinten zwei
junge Männer und sagten „hey, gib die Tasche her“. Als die Männer
noch näher kamen, nahm der Anzeigenerstatter seine Tasche und holte
in Richtung der Verdächtigen aus. Daraufhin flüchteten die Täter von
der Sonntagstraße aus in unbekannte Richtung. Die Verdächtigen können
wie folgt beschrieben werden: Einer der Männer ist ca. 180 cm groß.
Er war zur Tatzeit mit einer Jeans und einer blauen Kappe bekleidet.
Der andere Täter ist ca. 170 bis 175 cm groß. Er hat kurze blonde
Haare. Die Polizei bittet Zeugen, sich unter der Rufnummer
02331/986-2066 zu melden.

Unbekannte berauben schlafenden Mann

Hagen (ots) – Am Sonntag war ein 42-jähriger Mann nach einem
Kneipenbesuch zu sich nach Hause unterwegs. Gegen 04.50 Uhr setzte er
sich in einen Hauseingang auf der Lange Straße. Hier schlief der Mann
aufgrund seiner starken Alkoholisierung ein. Der 42-Jährige bekam
seinen Angaben zufolge dann plötzlich einen Schlag gegen die rechte
Schläfe. Anschließend stellte er fest, dass sein Portmonee mit
persönlichen Papieren und einem dreistelligen Geldbetrag aus der
rechten Hosentasche verschwunden war. Der Anzeigenerstatter klagte
über Kopfschmerzen. Die Polizei erbittet sachdienliche Hinweise unter
der Rufnummer 02331/986-2066.

Zeugen halten Betrunkenen von Unfallflucht ab

Hagen (ots) – Am Samstag, 13.10.2018, kam es zu einem
Verkehrsunfall in der Johann-Friedrich-Oberlin-Straße. Gegen 23:15
Uhr beobachteten zwei Zeugen (18, 21) auf einem Parkplatz, wie ein
Mann (61) mit einem VW rückwärts gegen einen Dodge fuhr. Anschließend
wollte er offenbar seine Fahrt fortsetzen. Der 21-jährige Zeuge lief
ihm daraufhin hinterher und stellte sich vor das Auto, um die
Unfallflucht zu verhindern. Wenig später traf die verständigte
Streifenwagenbesatzung ein. Den Beamten fiel gleich der starke
Alkoholgeruch auf. Ein Test ergab einen Wert von fast zwei Promille.
Dem 61-Jährigen ließen die Polizisten daraufhin eine Blutprobe
entnehmen. Seinen Führerschein stellten sie sicher. Auch die
Fahrzeugschlüssel mussten die Beamten dem Betrunkenen abnehmen, da
nicht auszuschließend war, dass er seine Fahrt nach Hause im Auto
fortsetzen würde. Es entstand ein Gesamtschaden von über 1.000 Euro.
Das Verkehrskommissariat hat die Ermittlungen übernommen.

Hundegebell vertreibt Einbrecher

Hagen (ots) – Am Sonntag befand sich eine 19-jährige Hagenerin in
ihrer Wohnung in der Dreieckstraße. Um 14.45 Uhr begann ihr Hund
plötzlich laut zu bellen. Die junge Frau begab sich zur Eingangstür
der Wohnung. Hier bemerkte sie, dass der Holztürrahmen beschädigt
war. Verdächtige Personen konnten nicht mehr festgestellt werden. Die
Polizei bittet Zeugen, sich unter der Rufnummer 02331/986-2066 zu
melden.