Museum im Wasserschloss Werdringen schließt für einige Monate seine Türen

Ab Montag, 29. Oktober, schließt das Museum im Wasserschloss Werdringen in Hagen-Vorhalle für einige Monate seine Türen, um diese im Frühjahr 2019 mit neuem Ausstellungsbereich wieder zu öffnen. Die Zeit der Schließung wird für eine umfangreiche Neugestaltung des Steinzeitbereiches im ersten Obergeschoss der Ausstellung genutzt. Dazu wird neben der bereits vorhandenen Ausstellungsfläche ein weiterer Nebenraum erschlossen, indem die Funde aus der Blätterhöhle präsentiert werden.

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Kulturdezernentin Margarita Kaufmann und der Leiter des Fachbereichs Kultur, Dr. Tayfun Belgin, freuen sich auf die Wiedereröffnung im Frühjahr 2019. (Foto: Michael Kaub/Stadt Hagen)

Zudem sollen aktuelle Themen wie Klimaentwicklung, sowie verschiedene naturwissenschaftliche Datierungsmethoden anhand von Menschen- und Tierknochen und die Lebensweisen von steinzeitlichen Jägern und Sammlern behandelt werden.

Die Blätterhöhle in Hagen-Holthausen hat sich in den vergangenen Jahren für die europäische Archäologie zu einer der bedeutendsten Fundstellen der Alt- und Mittelsteinzeit entwickelt. Über das spannende Fundspektrum und die Grabungstätigkeiten in und an der Höhle, konnten sich Besucher zuletzt noch im September dieses Jahres bei einem Vortrag und einer anschließenden Spezial-Führung informieren. Um diesen besonderen Ort auch in Zukunft Besuchern präsentieren zu können, sollen die wichtigsten Funde in Werdringen ausgestellt und damit dauerhaft in die Ausstellung integriert werden. Dazu werden Leihgaben, die derzeit noch zu Untersuchungszwecken oder als Teil einer vorübergehenden archäologischen Ausstellung in anderen Städten (aktuell Berlin) sind, zurück nach Hagen geholt.

Als das Museum Wasserschloss Werdringen 2004 als Museum für Ur- und Frühgeschichte eröffnet wurde, versammelten sich in dem neu konzipierten Ausstellungsbereich in der ehemaligen Scheune, eine Vielzahl besonderer Fundobjekte aus Hagen und der Region. Unter anderem wurde so eine Alternative zum ursprünglichen „Hagener Vorgeschichtsmuseum“ geschaffen, das sich von 1975 bis 2002 in kleinen Räumlichkeiten auf Schloss Hohenlimburg befand. Hier wurden die Reste der weitgehend durch den 2. Weltkrieg zerstörten Hagener Sammlungen (städtisch und privat) zusammengeführt. Doch erst mit der Eröffnung des Museums in Werdringen verfügte die Region schließlich über eine eigene Einrichtung, die dem Umfang und der Bedeutung der archäologischen und geologischen Funde gerecht werden konnte.

Die nun bevorstehende Teilumgestaltung der Ausstellung soll auch Anlass für eine schrittweise Erneuerung und Aktualisierung einiger Vitrinen und Exponate sein. Damit möchte das Museum die Gelegenheit nutzen, Neufunde zu integrieren und bestehende Präsentationsweisen zu überarbeiten. Das Frühjahr 2019 soll daher ganz im Zeichen einer beginnenden Aufwertung und Renaissance des Standorts Wasserschloss Werdringen stehen.

Die Kosten für den Umbau des Raumes für die Blätterhöhle-Präsentation belaufen sich auf rund 14.000 Euro. Mit 15.000 Euro an den Geschichtsfreundeverein fördert die Sparkassenstiftung für Hagen zweckgebunden die Einrichtung des Raumes. Ein besonderer Anziehungspunkt wird ein Film über die  Gesichtsrekonstruktion einer Jungneolitischen Frau sein, den der Landschaftsverband Westfalen-Lippe mit 30 Prozent (Gesamtkosten rund 5.000 Euro) fördert.

Während der Schließung  ist kein regulärer Museumsbesuch in Werdringen möglich. Das museumspädagogische Programm des Fachbereichs Kultur soll aber, wenn auch eingeschränkt, stattfinden. Die Buchung  von Kindergeburtstagen und Schulklassenführungen bleibt nach wie vor möglich. Während der Ausstellungsbereich im ersten Obergeschoss zum Großteil von den Umbauarbeiten betroffen ist; hier befinden sich die Wollnashörner und das Rentier sowie die Vitrinen zur Alt- und Mittelsteinzeit, können das Erdgeschoss und das zweite Obergeschoss im Rahmen von Gruppenführungen besichtigt werden. Dadurch bleiben die geologische Ausstellung, das Mammut und der Bereich zu den Metallzeiten und zum Mittelalter für die Besucher verfügbar. Das Schlosscafé agiert unabhängig vom Museumsbetrieb und ist von der Schließung ausgenommen.

Durch die bevorstehende Schließung und dem damit verbundenen eingeschränkten museumspädagogischen Programm, verzichtet die Museumsverwaltung auf die Erstellung eines Programmheftes für die restlichen Wochen des Jahres 2018. Dieses erscheint normalerweise im vierteljährlichen Takt für jeweils drei Monate. Über die noch bevorstehenden Programme und Exkursionen können sich Besucher auf den Internetseiten der Stadt Hagen informieren. Des Weiteren steht die Museumsverwaltung für Fragen und Anmeldungen zu Veranstaltungen unter Telefon 02331/207-2740 zur Verfügung.

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Ehrung auch an Günter Lamprecht – diesmal zwei Ehrendarsteller-Preise beim Hagener Kurzfilmfestival!

judy-winter_Hans Leicher . | Hagen | Dass Judy Winter in diesem Jahr beim 6. Hagener Kurzfilmfestival „Eat My Shorts“ den Ehrendarsteller-Preis bekommt und sich auch am Festival-Tag, Freitag 09.11.2018, im Rathaus an der Volme in das Goldene Buch der Stadt Hagen einträgt, das war für Festival-Direktor Benhard Steinkühler bei der Verkündung während der Pressekonferenz schon eine besondere Freude.
Rund vier Wochen vor dem Festival gibt es aber noch eine weitere Neuigkeit, die das großartige Hagener Film-Event auszeichnet:

Günter Lamprecht„Mit großer Freude erwarten wir im Rahmen des Filmfestes in NRW einen Gast, den man ruhig als eine große deutsche Schauspieler-Legende bezeichnen kann. Ihm wird zusammen mit der weiblichen Grand Dame des Films und Fernsehens einen Ehrendarsteller-Preis verliehen. Günter Lamprecht und Judy Winter. Gleichzeitig werden sich die die Beiden am Freitag,den 9.11.18 um 14.00 Uhr im Rathaus an der Volme ins GOLDENE BUCH der Stadt Hagen eintragen,“ so Bernhard Steinkühler.

Und wer einzuschätzen weiß, mit wie viel Herzblut Bernhard Steinkühler an seinem „Baby“, dem Kurzfilmfestival, hängt, der sieht sein freudiges Lächeln und seine fast kindlich strahlenden Augen bei dieser besonderen Nachricht vor den eigenen Augen.
Die Zeit der Überraschungen bis hin zum Festival im Hagener CineStar scheint also noch nicht vorbei. Wir sind weiter gespannt.

6. Hagener Kurzfilmfestival „Eat My Shorts“

Das Kurzfilmfestival „Eat My Shorts“ ist zu einer festen Institution in Hagen geworden und hat eine Bedeutung weit über die Grenzen des Ruhrgebiets hinaus erreicht.

Eine beeindruckend große Anzahl an Kurzfilmen wurde dem Organisationsteam des 6. Hagener Kurzfilmfestivals „Eat My Shorts“ eingereicht und übertraf alle Erwartungen. Damit hat sich „Eat My Shorts“ erfolgreich in Deutschlands Kurzfilmfestivalszene etabliert und einen großen Stellenwert in diesem Genre erlangt.

Zum sechsten Mal wird Bernhard Steinkühler, Festivaldirektor und Gründer des Hagener Kurzfilmfestivals „Eat My Shorts“, am 9.11.2018 den Roten Teppich für Filmstars und Ehrengäste ausrollen lassen und wieder sechs anspruchsvolle Kurzfilme präsentieren. Damit bietet er erneut jungen Filmemachern eine großartige Plattform zur Vorstellung ihrer Kurzfilme – sechs Beiträge, die die große Bandbreite dieser „Shorts“ zeigen.

Diese „Shorts“ sind Kurzfilme, die gezeigt werden wollen!
Diese „Shorts“ sind kurzweilig, skurril, abwechslungsreich, verwirrend, kreativ, lustig und regen im besten Fall zum Nachdenken an!

Auch in diesem Jahr verleiht wieder eine hochkarätige Jury den Filmpreis „ADAM“ und Preisgelder an junge Filmemacher. Die Düsseldorfer Künstlerin Ivana Hammerle-Szmyt wird wie in den Vorjahren dem/der Gewinner*in ein selbst angefertigtes Gemälde überreichen.

Neben dem bundesweit ausgeschriebenen Wettbewerb wird zum 3. Mal im HAGENER FILM-FENSTER der Blick auf das filmische Schaffen der freien Produktionen in Hagen geworfen, deren Gewinner sich ebenfalls über einen Preis freuen dürfen.

Besuchen Sie das Hagener Kurzfilmfestival „Eat My Shorts“. Es verspricht einen unterhaltsamen Abend mit beeindruckenden Kurzfilmen und interessanten Begegnungen mit Filmfreunden, Jurymitgliedern und interessanten Gästen.

Das Festival startet bereits am 8.11.2018, 19:30 Uhr, im CineStar mit einem Eröffnungsfilm, dem Road Movie /Doku“Sie nannten ihn Spencer“, in Anwesenheit des Regisseurs des Films Karl-Martin Pold aus Österreich.

WANN UND WO:

DONNERSTAG, 8.11.2018, 19:30 Uhr – CineStar – Der Filmpalast Hagen, Springe 1, 58095 Hagen
ERÖFFNUNGSFILM:
 „Sie nannten ihn Spencer“ (FSK 6 J.)
Anwesend Regisseur Karl-Martin Pold und ein Überraschungsgast

Karten an der Kasse direkt im CineStar Hagen und online www.cinestar.de:

Kartenpreis 12 € + 1,20 € Kinogebühr

FREITAG, 9.11.2018, 19:00 Uhr – CineStar – Der Filmpalast Hagen, Springe 1, 58095 Hagen
KURZFILMFESTIVAL:
17:30 – 18:10 Uhr: Roter Teppich – Ankunft der Jury im unteren Foyer
18:45 Uhr: Einlass Kinosaal 2
19:00 Uhr: Vorstellung der Jury und Gäste durch Moderatorin Nina Maas
Begrüßungsworte des Oberbürgermeisters der Stadt Hagen Erik O. Schulz
Präsentation der sechs nominierten Kurzfilme / Verleihung des ADAM und Preise
22:30 Uhr: After-Show-Party im Hotel „Auf’m Kamp“ mit Live Acts
Moderation: Melanie Scheiter

SAMSTAG, 10.11.2018, 12:30 – 13:30 Uhr
ROUND-TABLE:
Filmischer Austausch zwischen den Filmemachern (auch die vom Hagener Film-Fenster gemeldeten Filmemacher), Schauspielern, Produzenten im Hotel „Auf’m Kamp“, Selbecker Stieg 26, 58091 Hagen.

TICKETS KURZFIMFESTIVAL
Filmfestival Kino + Fingerfood: 19 €/p.P.

Vorverkauf:
HagenInfo im Kundencenter, Körnerstr. 25, 58095 Hagen
Haar & Mode Lepak, Boelerstr.104, 58097 Hagen
VVK online: https://www.eatmyshorts-festival.de/tickets-kaufen/ oder per Mail:info@eatmyshorts-festival.de

DIE JURY
Schauspieler, Regisseure und Kulturbegeisterte werden am Ende des Kurzfilmfestivals darüber entscheiden, wer welche Auszeichnung entgegennehmen darf. (https://www.eatmyshorts-festival.de/festival-2018/die-jury-2018/)

Judy Winter (Schauspielerin – „Und Jimmy ging zum Regenbogen“, „Marlene“,“Mutter muß weg“, „Neues vom

Wixxer“)
Elisabeth Brück (Schauspielerin – „Tatort“-Kommissarin, „Herzblut“, „Hänsel und Gretel“)
Katja Woywood (Schauspielerin – „Alarm für Cobra 11“, „Das Traumschiff“, „Seraphim Falls“)
Jochen Nickel (Schauspieler – „Schindlers Liste“, div. „Tatort“, „WaPo Bodensee“)
Claude-Oliver Rudolph (Schauspieler – „Das Boot“, „James Bond – Die Welt ist nicht genug“, „Tatort“, „Tsokos“)
Horst Janson
 (Schauspieler – „Der Bastian“, „SOKO“, „Zwei Kerle aus Granit“,“Steiner- das eiserne Kreuz“)
Eckhard Preuß (Schauspieler, Regisseur, Autor – „Tatort“, Polizeiruf 110″, „Bocksprünge“)
Eric Hordes (Regisseur, Autor – fiktionale Filme und Serien, „Der Gründer“)
Swen Kruse (Sachbuchautor)
Marvin Bittner (Schriftsteller)
Erik O. Schulz (Oberbürgermeister der Stadt Hagen)

Prominente Gäste werden erwartet u. a.
Martin Semmelrogge 
(Schauspieler – “ Das Boot“, “ Schindlers Liste“, „Radio Heimat“, „Breakdown Forest“)
Uwe Fellensiek (Schauspieler – „Manta, Manta“, „SK Kölsch“, „Alarm für Cobra 11“,„Breakdown Forest“)
Tom Barcal (Schauspieler – „Alles was zählt“, „Euro Club“, „Strict Rules“)
Anthony Arndt (Schauspieler – „Der Schattenmann“, „Radio Heimat“, „Die Hütte“, „Pottoriginale“)
Uwe Rohde (Schauspieler – „Aus dem Nichts“, „Der goldene Handschuh“, „Die Buddenbrocks“)

Peter Zingler (Drehbuchautor 19x „Tatort“, „Die Himmelsleiter“)
Sven Martinek (Schauspieler „Morden im Norden“, „Der Clown„, „Agnes und seine Brüder„)

Günter Lamprecht (Schauspieler) „Die Ehe der Maria Braun“,“Berlin Alexanderplatz“,“Babylon Berlin“(2017)

MODERATION
„Lotto-Fee“ Nina Azizi wird auch in diesem Jahr wieder durch den Abend führen.

PREISE / AUSZEICHNUNGEN
Jurypreise: 1. Platz 2 000 € Preisgeld + „ADAM“-Trophäe, 2. Platz 1 000 € Preisgeld, 3. Platz 500 € Preisgeld
Publikumspreis: 500 € Gutschein
Gewinner „Hagener Film-Fenster“: 600 €

Ehrendarsteller-Preise: Judith Winter für ihre vielseitigen künstlerischen Darbietungen

Günter Lamprecht für sein Lebenswerk

VERANSTALTER des Hagener Kurzfilmfestival „Eat My Shorts“:
Kultur und Filmförderverein Hagen in Westfalen e.V., Vorstand Bernhard Steinkühler (Festivaldirektor, Gründer und Juryvorsitzender), 58119 Hagen
https://www.eatmyshorts-festival.de/

Therapiedienste Volmarstein und SV Haspe 70 arbeiten zusammen

Optimale therapeutische Betreuung ist bei Sportlern extrem wichtig. Sie müssen fit und gesund bleiben, um beste Leistung abzugeben. Bei Verletzungen begeben sich die Basketballakteure des SV Haspe 70  in die Hände von Physiotherapeuten vom Therapiezentrum am Mops, einem Standort der Therapiedienste Volmarstein GmbH (kurz TDV).

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„Dank der guten Zusammenarbeit mit der TDV sind wir optimal aufgestellt. Solch ein therapeutischer Partner, der darüber hinaus auch noch Prävention & Sport sowie Hilfsmittelversorgung aus einer Hand anbietet ist, in den höchsten Ligen nicht oft zu finden“, sagt Karl-Heinz Langer, 1. Vorsitzender des SV Haspe 70. „Mit dem Therapiezentrum am Mops können wir präventiv gegen Verletzungen vorbeugen und bei Verletzungen schnell die notwendige Therapie einleiten. So bleiben die Spieler möglichst verletzungsfrei beziehungsweise kommen nach Verletzungen schnell wieder auf die Beine.“

Basketball gilt zwar als ein „körperloser“ Sport. Bei der Punktejagd geht es dennoch meist hart zur Sache. Verletzungsgefahr besteht nicht nur beim Zweikampf um den Ball. „Durch die hohen Sprünge zum Korb kann es schnell passieren, dass ein Spieler beim Aufkommen mit dem Fuß umknickt und sich am Sprunggelenk oder den Bändern verletzt“, sind sich Martin Wasielewski, Trainer der 1.Herrenmannschaft und Michael Wasielewski, Jugendkoordinator und Co-Trainer der 1.Herrenmannschaft einig.

Bei speziellen Problemen kann die TDV andere Fachabteilungen der Evangelischen Stiftung Volmarstein hinzuziehen, denn als 100 % Tochter profitiert sie von der engen Verzahnung der Stiftung.

„Erfolgreicher Leistungssport ist ohne verantwortungsvolle medizinische sowie therapeutische  Versorgung undenkbar“, so Christian Meise, Geschäftsführer der TDV.  „Mit der Verzahnung in der Stiftung haben wir hier qualitative elementare Bausteine, die wir gerne für unseren neuen Partner SV Haspe nutzen.“

Neben der therapeutischen Versorgung der Mannschaft, hat das Individualtraining bei Trainingsvorbereitungen sowie die therapeutische Aufklärung insbesondere bei den jüngeren Vereinsmitgliedern, ihre Familien und Angehörigen, ebenfalls höchste Priorität. „Es ist eine tolle Kooperation mit vielen Vorteilen für Spieler und Angehörige“, so Meise.

Ausgezeichnetes Endoprothetikzentrum am AKH

Wenn die Hüfte oder das Knie dauerhaft schmerzen, kann dies eine deutliche Einschränkung der Lebensqualität bedeuten. Haben dann konservative Behandlungsmethoden keinen Erfolg, denken Patienten oft über ein künstliches Gelenk, eine sogenannte Endoprothese, nach. „Wir wissen, dass der Einsatz von künstlichen Gelenken nicht immer unumstritten, häufig aber alternativlos ist und möchten unseren Patienten daher eine Behandlung auf höchstem Niveau anbieten“, betont Dr. med. Bernd Stuckmann, Chefarzt der Klinik für Orthopädie und Leiter des Endoprothetikzentrums am Agaplesion Allgemeinen Krankenhaus Hagen. Deshalb haben sich der Hagener Experte und sein Team zum wiederholten Male einer strengen Überprüfung durch die Zertifizierungsgesellschaft Endocert unterzogen. Der Lohn dieser Mühen: Die erneute (Re-)Zertifizierung des Endoprothetikzentrums am AKH, des einzigen in Hagen.

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Externe Auditoren überprüften dafür in einem mehrtägigen Verfahren einen umfangreichen Katalog von fachlichen, technischen und personellen Kriterien. So musste das AKH beispielsweise professionelle Abläufe wie festgelegte Behandlungsfade von der Indikationsstellung bis zur Nachsorge genauso nachweisen wie bestimmte Fortbildungskriterien der Operateure oder auch die medizintechnische Ausstattung nach aktuellen Leitlinien. Zudem wurde auch die berufsgruppenübergreifende Zusammenarbeit und die weitere fachliche Expertise der Akteure begutachtet – „mit guten Ergebnissen und viel Lob“, wie Susanne Hinzen, Leitung des Qualitätsmanagement und damit verantwortlich für den Zertifizierungsprozess, hervorhebt. Dabei hoben die Prüfer nicht nur die besondere Weiterentwicklung aller beteiligten Prozesse hervor, sondern bescheinigten dem Endoprothetikzentrum insbesondere verschiedene weitere Optimierungen im Sinne des Patienten, darunter kurze Wartezeiten durch gute Abläufe, abgestimmte Behandlungsfade und eine „professionelle Durchführung der Endoprothetik“.

Davon profierten die rund 400 Patienten jährlich, die im Agaplesion Allgemeinen Krankenhaus Hagen ein künstliche Gelenk erhalten, meist an Knie und Hüfte, seltener am Sprunggelenk, Schulter oder sogar der Hand. Dabei ist der Einsatz solcher Endoprothesen „immer erst der letzte Schritt“, weiß Dr. med. Bernd Stuckmann. Genauso vielfältig wie die Ursachen sind auch die Behandlungsmöglichkeiten von schmerzenden Gelenken. „Doch wenn Physiotherapie, Ernährungsumstellung, Hilfsmittel oder eine medikamentöse Behandlung nicht mehr helfen, sollte man über einen Gelenkersatz nachdenken“, so der Hagener Experte weiter. Sein erklärtes Ziel ist es, allen Patienten schmerzarm und schonend i.d.R. bereits nach wenigen Wochen wieder in ein Leben ohne Schmerzen und Bewegungseinschränkungen zu ermöglichen.

Mit der erneuten Zertifizierung konnten die Experten des die Qualität ihrer täglichen Arbeit unter Beweis stellen. „Die erneute Auszeichnung freut uns sehr, da es eine wiederholte Bestätigung unserer Konzepte für die Gesundheit unserer Patienten ist“, zieht auch Susanne Hinzen ein positives Fazit.

35 Prozent der Hagener profitieren nicht von neuem Teilzeit-Gesetz

Mehr Zeit für FamilieMal etwas weniger arbeiten, um Zeit für Kinder, Angehörige oder auch sich selbst zu haben – danach aber wieder voll in den Beruf einsteigen: Für Tausende Beschäftigte in Hagen soll das ab 2019 per Gesetz möglich sein. Tatsächlich dürften jedoch 29.200 Arbeitnehmer in der Stadt nicht vom sogenannten Rückkehrrecht in Vollzeit profitieren – weil ihr Betrieb weniger als 45 Mitarbeiter hat. „Das sind 35 Prozent aller Beschäftigten, an denen das Gesetz komplett vorbeigeht“, kritisiert die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten Südwestfalen.

Die NGG beruft sich dabei auf aktuelle Zahlen der Bundesagentur für Arbeit. Ein Großteil der Beschäftigten in Bäckereien und Metzgereien dürfte danach nichts von der geplanten Brückenteilzeit haben. Im Gastgewerbe wären laut Statistik in Hagen sogar 73 Prozent des Personals vom Gesetz ausgenommen.

Auf die Untergrenze von 45 Beschäftigten hatte sich die Große Koalition verständigt. Die Unionsparteien setzten sich in diesem Punkt gegen die SPD durch. Das Gesetz soll noch im Oktober den Bundestag passieren. „In den vielen Kleinbetrieben im Handwerk und in der Gastronomie ist die Teilzeit-Novelle damit reine Makulatur“, sagt NGG-Geschäftsführerin Isabell Mura. Sie ruft die heimischen Bundestagsabgeordneten dazu auf, sich in Berlin für Änderungen am Gesetz stark zu machen. „Die Einschränkung für kleine Betriebe muss wegfallen“, so Mura. Denn die Idee der Reform gehe in die richtige Richtung: „Tausende wünschen sich mehr Souveränität bei der Arbeitszeit.“

Hinzu kommt: Rund 30.700 Hagener arbeiten bereits jetzt in Teilzeit. Nach Angaben der Arbeitsagentur ist ihre Zahl in den letzten zehn Jahren um 13 Prozent gestiegen. „Diesen Menschen bringt das Gesetz auch keine Verbesserungen“, bemängelt Mura. Denn einen Anspruch auf eine Vollzeit-Stelle habe nach den Plänen der GroKo nur, wer vorher schon einmal in Vollzeit gearbeitet hat. Das sei aber in vielen Branchen die Ausnahme. So liegt die Teilzeitquote in Hagen laut Statistik bei 37 Prozent. In Hotels, Pensionen und Restaurants ist der Anteil mit 77 Prozent besonders hoch.

Nach Einschätzung der NGG hilft das Gesetz auch kaum gegen Altersarmut, von der Frauen besonders häufig betroffen sind. „Denn Frauen arbeiten überdurchschnittlich oft in Kleinbetrieben – oder haben seit vielen Jahren nur einen Halbtagsjob.“.

Neue Jugendreferentin für den Kirchenkreis Hagen

JugendreferentinDie Evangelische Jugend im Kirchenkreis Hagen hat eine neue Jugendreferentin. Christine Rabe arbeitet seit dem 1. August im Bereich der Kinder- und Jugendgruppen und des Konfirmandenunterrichts in der Matthäus- und der Reformierten Gemeinde in Hagen. Nach ihrem Fachabitur und einem freiwilligen sozial Jahr (FSJ) hat die heute 23-Jährige eine dreijährige Ausbildung zur Erzieherin und Jugendreferentin am CVJM-Kolleg in Kassel absolviert. „Eine persönliche Beziehung zu jungen Menschen aufzubauen und ihnen darüber Glaubensthemen näher zubringen und die christlichen Ideen zu vermitteln – das ist mir eine Herzensangelegenheit“, so die Christine Rabe. „Ich freue mich sehr, dass ich das jetzt in zwei tollen Gemeinden im Kirchenkreis Hagen umsetzen kann.“

A 45: Betrunkener Lkw-Fahrer verursacht Verkehrsunfall – mehrere Stunden Sperrung

Foto: TV58.de
Foto: TV58.de

Am heutigen Freitagmorgen hat sich auf der A 45 in Höhe des Parkplatzes Johannes Erbstollen ein schwerer Verkehrsunfall ereignet. Die Autobahn musste in Richtung Frankfurt für mehrere Stunden voll gesperrt werden.

Ersten Zeugenaussagen zufolge fuhr gegen 8.50 Uhr ein 46-jähriger Lkw-Fahrer auf dem rechten Fahrstreifen der A 45 in Richtung
Frankfurt. Weil der Mann offenbar die Geschwindigkeit des vorausfahrenden Lkw unterschätzte, wich er an dieser Stelle auf den
mittleren Fahrstreifen aus. Dabei berührte er den Anhänger des
vorausfahrenden Lkw und prallte mit der Zugmaschine gegen die
mittlere Leitplanke. Der Lkw verkeilte sich nun in den Schutzplanken
und riss sich zudem noch einen Tank auf. Daraufhin verteilten sich
der Kraftstoff und weitere Betriebsflüssigkeiten über eine Strecke
von nahezu 100 m auf allen drei Fahrstreifen der Autobahn.

Bei der anschließenden Kontrolle des Fahrers stellten die Beamten
einen starken Alkoholgeruch im Atem des 46-jährigen Bulgaren fest.
Die sechs bis auf den letzten Tropfen geleerten Bierdosen im
Fahrerhaus untermauerten den Verdacht der Polizisten. Im Krankenhaus
wurde dem leicht verletzten Fahrer schließlich eine Blutprobe
entnommen. Seinen Führerschein stellten die Beamten sicher.

Die betroffene Autobahn musste für etwa drei Stunden voll gesperrt
werden. Den entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei auf rund
100.000 Euro.

Meldeschluss für Sportlerehrung endet am 19. November

Coullage Logo 2Im Rahmen des traditionellen Neujahrsempfangs, der am 12. Januar 2019 in der Karl-Adam-Sporthalle in Vorhalle stattfindet, ehrt das Servicezentrum Sport (SZS) die erfolgreichsten Hagener Sportlerinnen und Sportler sowie Mannschaften des Jahres 2018. Meldungen entsprechend der Richtlinien werden bis zum 19. November 2018 unter Angabe des Namens, der Anschrift, des Geburtsdatums und des Vereins der Aktiven sowie der erzielten Leistungen im Jahr 2018 vom SZS entgegengenommen. Daneben bietet das SZS bis zu diesem Datum, auch Vorschläge zur Ehrung der verdienstvollen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Vereinen postalisch an das Servicezentrum Sport, Freiheitstraße 3, 58119 Hagen, oder per Mail an servicezentrumsport@stadt-hagen.de einzusenden.

Der Polizeibericht

Foto: TV58.de
Foto: TV58.de

Schwerer Unfall auf dem Kurt-Schumacher-Ring

Hagen | Am Donnerstagmittag kam es in Einmündungsbereich
Kurt-Schumacher-Ring/ Tillmannstraße zu einem schweren Verkehrsunfall
mit drei beteiligten Fahrzeugen. Eine 18-Jährige beabsichtigte, mit
ihrem Ford vom Kurt-Schumacher-Ring in die Tillmannstraße nach links
abzubiegen. Dabei kam es zum Zusammenstoß mit einem 59-jährigen
VW-Fahrer, der den Kurt-Schumacher-Ring aus Richtung Haenelstraße in
Richtung Preußer Straße befuhr. Der Ford kollidierte im Anschluss mit
einem Transporter, der an der Tillmannstraße an einer roten Ampel
wartete. Die Fahrerin des Ford wurde schwer verletzt und in ein
Hagener Krankenhaus gebracht. Der Transporter und der Ford waren
nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Insgesamt
entstand ein Sachschaden von über 25.000 Euro.

Frau bei Unfall in Hohenlimburg verletzt

Hagen | Am Donnerstag, 11.10.2018, kam es gegen 09:30 Uhr zu
einem Unfall auf der Oeger Straße. Nach bisherigen Ermittlungen fuhr
eine 37-Jährige aus der Oststraße mit ihrem Kia in Richtung Oeger
Straße. Dort musste sie aufgrund eines Rückstaus am Bahnübergang
verkehrsbedingt bremsen. Zu diesem Zeitpunkt fuhr ihr ein 20-Jähriger
mit seinem Skoda auf. Dabei verletzte sich die Hagenerin leicht. Es
entstand ein Sachschaden von zirka 4.000 Euro. Beide Autos bleiben
fahrbereit. Zu Verkehrsstörungen kam es nicht. Die Anzeige wird jetzt
durch das Verkehrskommissariat bearbeitet.

Parfüm aus Drogeriemarkt entwendet

Hagen |Ein Ladendetektiv beobachtete am Donnerstagabend in
einem Drogeriemarkt in der Hagener Innenstadt, wie eine Frau
Parfümflaschen in ihre Handtasche steckte und den Laden verließ, ohne
zu bezahlen. Der Detektiv sprach die Dame hinter der Kasse an und
begleitete sie in das Detektivbüro. Die hinzugerufene Polizei
durchsuchte die Handtasche. Es kamen vier Parfümflakons im Wert von
über 300 Euro zum Vorschein. Ebenfalls aufgefunden wurden zwölf
Pakete Kaffee, die die 38-jährige Diebin zuvor in einer REWE-Filiale
in der Innenstadt gestohlen hatte. Die Beamten fertigten eine
Strafanzeige gegen die Frau.

Haushaltskalender 2019 vom Beratungsdienst Geld und Haushalt

Kern_und_CordiJetzt in allen Geschäftsstellen
der Sparkasse HagenHerdecke
Ab sofort liegen die beliebten Haushaltskalender für 2019
in allen Geschäftsstellen der Sparkasse HagenHerdecke
aus. Dieses Heft unterstützt bei der Haushaltsplanung und
verschafft einen Überblick über Einnahmen und Ausgaben.
Und wer sein Haushaltsbudget lieber digital organisiert,
der kann sich kostenlos den Web-Budgetplaner
downloaden: https://fcld.ly/5lwwqgi
Die Ausgabe der Haushaltskalender 2019 erfolgt so lange
der Vorrat reicht.

Frau stirbt bei Wohnhausbrand in Solingen

Feuerwehr HLF
© TV58.de

Heute kam es in Solingen, gegen 13.30 Uhr, zum Brand einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus. Dabei verstarb eine Person. Anwohner meldeten bei Polizei und Feuerwehr ein lautes Knallgeräusch und anschließend eine Rauchentwicklung aus dem Haus an der Straße Fürker Irlen. Nachdem die Feuerwehr den Brand in der ersten Etage eines Mehrfamilienhauses gelöscht hatte, konnte der Leichnam einer 56-jährigen Frau gefunden werden. Bei drei weiteren Bewohnern des Hauses bestand der Verdacht einer Rauchgasvergiftung und sie mussten vom Rettungsdienst untersucht werden. Die Hintergründe zur Brandursache stehen zur Stunde noch nicht fest. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Ein Brandsachverständiger wird den Brandort besichtigen. (sw)

Neue  Impulse für die „Menschengerechte Stadt Wetter“

Wo stehen wir? Wie wollen wir weitermachen? Antworten auf diese zwei Fragen gab es beim Runden Tisch zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention in Wetter. Im Veranstaltungsraum der Sparkasse informierten sich rund 40 Bürgerinnen und Bürger über den aktuellen Stand des kommunalen Aktionsplans „Menschengerechte Stadt Wetter (Ruhr)“.

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Wie weit ist Wetter vorangekommen auf dem Weg zu einer „Menschengerechten Stadt“? Welche Maßnahmen aus dem kommunalen Aktionsplan sind realisiert, welche Ziele müssen noch umgesetzt werden? In kurzen Vorträgen stellten Mitglieder der Fachforen (Arbeitsgruppen) des Aktionsplans realisierte Maßnahmen und den aktuellen Sachstand vor. Die Ergebnisse können sich wahrlich sehen lassen und reichen von dem Abbau von Barrieren im öffentlichen Raum über Induktionsschleifen in öffentlichen Gebäuden bis zur Etablierung inklusiver Kultur- und Freizeitveranstaltungen wie dem Brückenlauf oder dem inklusiven Bauspielplatz. Eine Bilderschau zum „Sternmarsch Inklusion“ (Mai 2018) und zum Brückenlauf (September) verdeutlichte auch visuell die Erfolge.

Axel Fiedler, Senioren- und Behindertenbeauftragter der Stadt Wetter, sprach anschließend über den „Verstetigungsprozess der Inklusion in Wetter, beginnend von der Umsetzung des Behindertengleichstellungsgesetzes (2005) und die Initiierung des Runden Tisches 2010 über die Erarbeitung des Aktionsplanes bis zur mittlerweile selbstverständlich mitgedachten Beschäftigung der Inklusion in den Fachausschüssen des Rates (Beispiel Barrierefreiheit bei der Gestaltung des Stadtsaalumfeldes im SWBA oder die Barrierefreiheit der Grundschule Grundschöttel im SKA).

Um der Fortführung des Aktionsplanes frische Impulse zu verleihen, will sich die Steuerungsgruppe, bestehend aus Vertretern der Ev. Stiftung Volmarstein, des Frauenheimes Wengern, der Stadt Wetter (Ruhr) und weiteren Mitgliedern, fortan mit der Lenkungsgruppe Demografie vernetzen, da sich einige Themenbereiche der beiden Gruppen überschneiden. „Hier wollen wir Synergieeffekte schaffen“, so Margot Wiese, Fachbereichsleiterin Soziales bei der Stadt Wetter. So soll etwa im nächsten Jahr eine Stadtteilkonferenz in Alt-Wetter gemeinsam vorbereitet werden.

Zudem sind sich die rund um den Aktionsplan Engagierten darin einig, die zukünftige Arbeit in die Quartiere zu tragen, also genau dorthin, wo die Menschen leben. Dieses Konzept der „Sozialraum-Arbeit“ stellte Manuel Salomon von der Kompetenzstelle Selbstbestimmtes Leben für den Regierungsbezirk Arnsberg in einem Vortrag vor. So könne u.a. mehr Bürgernähe geschaffen und die Vernetzung der Bürger untereinander gefördert werden.

Die Teilnehmer des Runden Tisches stimmten einstimmig für die weitere Fortführung der Fachforen, für die Vernetzung mit der Demografie und die geplante Fokussierung auf die Quartiersarbeit.

Margot Wiese dankte abschließend allen Teilnehmern des Runden Tisches „für ihre langjährige engagierte Mitarbeit am Aktionsplan“ und konnte sich auch „über einige frische Gesichter“ freuen.

Wer sich für die Mitarbeit in den einzelnen Fachforen interessiert, kann sich melden bei Axel Fiedler unter Tel. 02335 840347 (Mail:axel.fiedler@stadt-wetter.de).Informationen rund um den Aktionsplan findet man auf der städtischen Homepage unter stadt-wetter.de (Bereich Leben in Wetter/Aktionsplan).

Berufserkundungstag lockt viele Besucher

Foto MedienbereichGedränge im Volmarsteiner Berufsbildungswerk (BBW): Der Erkundungstag lockte viele junge Besucher an. Sie informierten sich über die beruflichen Perspektiven, die ihnen die Einrichtung der Evangelischen Stiftung Volmarstein bietet. „Das Interesse war groß“, so das Fazit von BBW-Mitarbeiterin Ute Oussar, die zum Organisationsteam gehörte.

Zum jährlichen Erkundungstag kamen wieder komplette Klassen von Förderschulen – diesmal z.B. aus Bochum, Mettmann und Duisburg. Ebenso schauten sich einzelne Jugendliche mit Behinderung gemeinsam mit ihren Eltern um.

Schwerpunkt des BBW ist die Ausbildung Jugendlicher mit Körperbehinderung und Autismus-Spektrum-Störung. Sie können unter mehr als 30 Ausbildungsberufen wählen – und zwar in den Bereichen  Wirtschaft / Verwaltung, Metalltechnik, Elektrotechnik, Technisches Produkt-Design, Ernährung / Hauswirtschaft, Elektrotechnik, Druck- / Mediengestaltung sowie Agrartechnik.

Um den Alltag anschaulich darzustellen, gab es Führungen durch Ausbildungsstätten sowie Probe-Unterricht am Werner-Richard-Berufskolleg. Gut besucht waren die Vorträge in der Autismus-Lounge. Außerdem sahen sich die Besucher im Wohnbereich um. An diesem sogenannten „Lernort Wohnen“ werden die Jugendlichen nach Feierabend qualifiziert betreut.