ver.di-Bezirkskonferenz wählt ersten gemeinsamen Vorstand nach der Fusion

Die Bezirkskonferenz der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft ver.di in Südwestfalen
ist geglückt! Sie war das Fernziel nach der Fusion der beiden Bezirke
Alt-Südwestfalen und Siegen-Olpe. In der Stadthalle Hagen wählten die 80 Delegierten
den ersten gemeinsamen Vorstand. Alter und neuer Bezirksvorsitzender
für die nächsten vier Jahre ist Thomas Köhler (Hagen). Seine beiden Stellvertreterinnen
sind Tanja Krönert (Siegen) und Christin Spangenberg (Lüdenscheid).

2018-09-15 Bezirkskonferenz wirsindmehr
Unter dem #wirsindmehr setzten die Delegierten und Gäste der Bezirkskonferenz
Südwestfalen gemeinsam mit den Beschäftigten des Bezirks ein Zeichen gegen
Rechtspopulismus und Fremdenfeindlichkeit.

„Wir freuen uns sehr über die Wahl dieser bewährten ehrenamtlichen Mitstreiter.
Alle drei engagieren sich seit Jahren gewerkschaftlich und sind den Delegierten
gut bekannt“, sagte die stellvertretende Geschäftsführerin Bettina Schwerdt.
Die beiden Alt-Bezirksvorsitzenden Thomas Köhler (Südwestfalen) und Elke
Fleßner (Siegen-Olpe) eröffneten die Bezirkskonferenz, verbunden mit einem
Dank für die geleistete Arbeit an die ausscheidenden Mitglieder in den gewerkschaftlichen Gremien und im Bezirksvorstand. Grußworte sprachen der Hagener
Oberbürgermeister Erik O. Schulz und der Regionsgeschäftsführer des DGB
Ruhr-Mark sowie Vorsitzender des DGB-Stadtverbandes Hagen, Stefan Marx.
Die stellvertretende Landesbezirksleiterin Corinna Groß hielt ein Kurzreferat zur
aktuellen gewerkschaftspolitischen Lage.
Jürgen Weiskirch, Geschäftsführer des ver.di Bezirks Südwestfalen, gab einen
Überblick über die Arbeit der vergangenen vier Jahre und erläuterte den Geschäftsbericht.
Nach der Aussprache dazu war der weitere Vormittag von verschiedenen
Wahlgängen geprägt. Der neue Vorstand repräsentiert die im Bezirk
vertretenen Fachbereiche und Personengruppen, die vier Ortsvereine sowie die
rund 32.000 Mitglieder des ver.di Bezirks Südwestfalen.
Die Delegierten berieten über sieben Anträge und zwei Resolutionen, die sich mit
gesellschaftlichen Problemen, mit Bildungspolitik, mit Tarif- und Arbeitsmarktpolitik,
aber auch mit innerorganisatorischen Fragen beschäftigen.

Die Gewerkschaftsmitglieder wollen die Straße nicht den Rechtspopulisten überlassen.
Aufgrund der aktuellen Vorkommnisse in Chemnitz fordern die Delegierten
der Bezirkskonferenz den Bezirksvorstand und die Regionalvorstände in
Südwestfalen auf, öffentlich wirksame Aktionen wie Kundgebungen, Demonstrationen,
Konzerte, Filmabende und andere Veranstaltungen für eine solidarische,
weltoffene und von einer Willkommenskultur geprägte Gesellschaft durchzuführen.
„Für ver.di sind die Werte Solidarität und Toleranz Grundlage des Selbstverständnisses.
Die aktuellen Geschehnisse geben Anlass dazu, diese Werte entschlossen
zu verteidigen“, erklärte Geschäftsführer Jürgen Weiskirch.

 

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