Neue Leitung in der Klinik für Strahlentherapie und Radioonkologie

Vornholt_SusanneHagen | Ab sofort übernimmt mit Dr. med. Susanne Vornholt als neue Chefärztin die Führung der Klinik für Strahlentherapie und Radioonkologie am Agaplesion Allgemeinen Krankenhaus Hagen. Damit kehrt die heute 55-Jährige an die Stätte ihres früheren Wirkens zurück. Bereits 2001/2002 war sie schon einmal als Oberärztin in diesem Bereich des AKH tätig. Dr. med. Vornholt tritt damit die Nachfolge von Dr. med. Bernhard Schopohl an, der im letzten Jahr verstorben war. „Wir freuen uns, dass wir mit Frau Dr. Vornholt eine sehr versierte Führungspersönlichkeit gewinnen konnten, die den für die onkologische Behandlung so wichtigen Bereich der Strahlentherapie entscheidend voranbringen wird“, betonte auch AKH-Geschäftsführer Georg Schmidt zur Begrüßung.

Gebürtig als „Kind des Ruhrgebiets“ in Bochum aufgewachsen, zog es Susanne Vornholt nach dem Abitur und einer Ausbildung als medizinisch-technische Assistentin direkt in die Forschung. An der Uniklinik Essen baute sie ein Zelllabor mit auf und studierte danach Medizin. Nach ihrer ärztlichen Ausbildung in Neuss und Essen war sie dann anderthalb Jahre am AKH in Hagen tätig, bevor sie die Führungsposition einer Chefärztin der dortigen Klinik für Strahlentherapie und Radioonkologie an die Robert-Janker-Klinik nach Bonn lockte. Zuletzt war Dr. Susanne Vornholt als Leitung der Sektion Strahlentherapie an der Uniklinik Bonn tätig.

Privat lebt die Wahlbonnerin gemeinsam mit ihrem Mann weiterhin in der ehemaligen Bundeshauptstadt und in Dortmund. Beruflich möchte sie ihre langjährige Expertise nun für die Patientinnen und Patienten in Hagen und Umgebung einbringen und den Bereich der Strahlentherapie und Radioonkologie hier weiterentwickeln. „Mich reizt daran, dass die Strahlentherapie als Teil der Onkologie ein sehr emotionales Fachgebiet ist, welches große Nähe zum Patienten verlangt, gleichzeitig aber auch spannende Hochpräzisionstechnik benötigt“, beschreibt Frau Dr. Vornholt ihre Wahl des Tätigkeitschwerpunktes. Im Bereich der Technik habe sich insbesondere in den vergangenen 20 Jahren viel getan und werde sich auch noch aufgrund der stetigen Weiterentwicklung der Medizintechnik einiges tun. „Die Zukunft in der Strahlentherapie liegt in der Hochpräzisionsbestrahlung, bei der Kopf und Körper mit einer Genauigkeit von 0,5 Millimetern bestrahlt werden können und sich so die Behandlungsdauer und damit auch die Belastung für den Patienten deutlich reduzieren lässt“, so Dr. Vornholt weiter. Diese Technik möchte sie mittelfristig auch am AKH etablieren.

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