Einbruch in Tennisheim in Hagen Emst

 

Hagen | In der Zeit von Donnerstag 20.30 Uhr
auf Freitag 15.30 Uhr kam es in Hagen Emst zu einem Einbruch in ein
Tennisheim. Unbekannte verschafften sich zunächst gewaltsam Zugang zu
dem abseits der Haßleyer Straße gelegenen Vereinsgebäude und
flüchteten im Anschluss mit einem entwendeten Laubsauer und einem
Rasentrimmer der Marke Stihl im Wert von 500 Euro in unbekannte
Richtung. Zeugen die zum Tatzeitraum verdächtige Beobachtungen
gemacht haben oder Angaben zum Verbleib der entwendeten Gartengeräte
machen können bittet die Polizei um Hinweise unter der Rufnummer
02331 986-2066.

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Bürgerdialog zur Zukunft Europas

Politik2 © Hans Leicher.Brexit, Finanzkrise, Zeitumstellung, Handelsstreit mit den USA oder der Umgang mit Flüchtlingen – all diese Themen aus der letzten Zeit haben sehr viel mit Europa zu tun. Zu einem Bürgerdialog mit dem Thema „Europa geht uns alle an!“ laden die  Volkshochschule und das Europabüro Hagen am Montag, 29. Oktober, von 13.30 bis circa 17 Uhr in das Rathaus an der Volme ein.

Die Europäische Union hat in vielen Bereichen unseres Lebens einen großen Einfluss. Deshalb sind die Bürgerinnen und Bürger in ganz Europa aufgerufen, darüber zu diskutieren, wie ihnen Europa im Alltag begegnet, welche Rolle Europa für die Lebenswirklichkeit in ihrem Land spielt und wie Europa in Zukunft gestaltet werden soll. Nach einer Begrüßung durch den Oberbürgermeister der Stadt Hagen Erik O. Schulz wird an zehn Tischen intensiv über Europa diskutiert. Jede und jeder kann teilnehmen und die Zukunft Europas aktiv mitgestalten. Die Veranstaltungen „Bürgerdialog zur Zukunft Europas“ stehen in Deutschland unter der Schirmherrschaft der Bundesregierung und finden darüber hinaus europaweit statt. Die Ergebnisse werden protokolliert und dienen der Politik als wichtige Hinweise zur weiteren Gestaltung Europas.

Eine Anmeldung zu der Veranstaltung „Bürgerdialog zur Zukunft Europas“ mit Kursnummer 1250 ist bis zum 15. Oktober erforderlich und beim Serviceteam der VHS unter Telefon 02331/207-3622 oder im Internet auf der Seite vhs-hagen.de/anmeldung möglich. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, findet eine Berücksichtigung in Reihenfolge des Eingangs der Anmeldung statt. Der Bürgerdialog zur Zukunft Europas wird mit Mitteln der Bundeszentrale für politische Bildung gefördert.

Geschwindigkeitsüberwachungen im Hagener Stadtgebiet

Auch in der Zeit vom 1. bis 13. Oktober finden im Hagener Stadtgebiet wieder kommunale Geschwindigkeitsüberwachungen an Gefahrenstellen, Unfallschwerpunkten und in schutzwürdigen Zonen statt. Geschwindigkeitskontrollen sind eine präventive Maßnahme, um mehr Sicherheit im Straßenverkehr zu erreichen. Die Überschreitung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit ist weiterhin Unfallursache Nummer Eins. Die regelmäßige Überwachung gilt vor allem dem Schutz der schwächeren Verkehrsteilnehmer wie Fußgänger oder Radfahrer. Jeder Messpunkt wird weiterhin im Benehmen mit der Polizei festgelegt. Die Messstellen der kommenden Tage sind:

01.10.2018
Berliner Straße, Hestertstraße, Sonntagstraße, Poststraße

02.10.2018
Buschstraße, Metzer Straße, Silscheder Straße, Im Lindental, Vossacker, Poststraße

04.10.2018
Gabelsberger Straße, Am Karweg, Schwerter Straße, Ribbertstraße, Heubingstraße, Büddingstraße

05.10.2018
Hohensyburgstraße, Wörthstraße, Wiener Straße, Voerder Straße, Dahler Straße, Selbecker Straße
06.10.2018
Eckeseyer Straße, Turmstraße, Enneper Straße, Volmeabstieg

08.10.2018
Am Berghang, Rembergstraße, Holthauser Straße, Neuer Schloßweg

09.10.2018
Berchumer Straße, Am Berge, Brahmsstraße, Lortzingstraße, Karl-Ernst-Osthaus-Straße, Hochstraße, Hasselbach, Iserlohner Straße

10.10.2018
Minervastraße, Liebigstraße, Oststraße, Zur Hünenpforte, Jahnstraße, Schälk, Thünenstraße, Schwelmstück

11.10.2018
Herbecker Weg, Alemannenweg, Beethovenstraße, Altenhagener Straße, Flensburgstraße, Stadionstraße, Im Weinhof, Gotenweg

12.10.2018
Heinrichstraße, Funckestraße, Wilhelmstraße, Letmather Straße, Im Alten Holz, Cunostraße, Lenneuferstraße, Auf dem Lölfert

13.10.2018
Eppenhauser Straße, Elseyer Straße, Hohenlimburger Straße, Lange Straße

Darüber hinaus muss im gesamten Stadtgebiet mit weiteren Kontrollen durch das Ordnungsamt gerechnet werden. Die stationären Geschwindigkeitsüberwachungen sowie die möglichen mobilen Messplätze sind auch im Stadtplan auf www.hagen.de einzusehen.

„Kaleidoskop des Trauerns“

Ambulanter Hospizdienst der Diakonie Mark-Ruhr veranstaltet Vortragskonzert am 13. Oktober
Coullage Logo 1Hagen. „Kaleidoskop des Trauerns“ lautet der Titel des Vortragskonzerts,
zu dem DA-SEIN, der ambulante Hospizdienst der Diakonie Mark-Ruhr,
am Samstag, 13. Oktober, in die Hagener Markuskirche (Rheinstr. 26)
einlädt. Mitwirkende sind die bekannte Trauerbegleiterin Chris Paul sowie
der Kölner Gitarrist und Musikproduzent Udo Kamjunke.
„Chris Paul wird die Besucher mit ihrer kraftvollen, warmen Stimme berühren“,
sind die Hospizdienst-Koordinatorinnen Monika Bischoping, Andrea
Strehl, Gisela Fiukowski und Ellen Steinbach überzeugt. Bestandteil
des 90-minütigen Konzerts sind viele bekannte Lieder.
„Die Beatles singen beispielsweise in „Let it be“ davon, wie Erinnerungen
und Phantasie Kraft auf dem Trauerweg geben können. Kelly Clarksons
„Because of you“ beschreibt Wut und Anklage, aber auch Sehnsucht. In
„Together again“ von Janet Jackson geht es um die Erfahrung, dass die
Verstorbenen über uns wachen“, geben die Veranstalter dieses öffentlichen
Konzerts Einblick in das Programm.
„Trauern ist ein dynamischer Prozess mit wiederkehrenden Themen.
Nach einem Verlust geht jeder Mensch seinen individuellen Trauerweg in
seinem ganz eigenen Tempo, aber alle Trauenden bewegen sich auf
denselben Themenfeldern“, erläutern die Koordinatorinnen. Die Trauerexpertin
Chris Paul hat diese Felder „Facetten des Trauerns“ genannt,
„die wie in einem Kaleidoskop ständig neue Muster bilden“, erläutern
Monika Bischoping, Andrea Strehl, Gisela Fiukowski und Ellen Steinbach
den Titel des Konzerts. „Überleben, Wirklichkeit, Gefühle, sich anpassen,
verbunden bleiben und einordnen sind die thematischen Bestandteile
dieses Kaleidoskops des Trauerns.“
Das Konzert – das „Balsam für die Seele“ verspreche – beginnt um 18
Uhr. Ein Eintritt wird nicht erhoben, allerdings wird um eine Spende gebeten.
Fragen zum Konzert, zur Arbeit des Hospizdienstes sowie zum
Angebot für Trauernde beantworten die Koordinatoren gerne unter
02331/ 3751199.

Präventives Treffen zum Thema Afrikanische Schweinepest in Hagen

Logo201506 30Die in den letzten Wochen in Belgien in Grenznähe zu Frankreich und Luxemburg aufgetretenen Fälle von Afrikanischer Schweinepest (ASP) bei Wildschweinen haben auch in Hagen für Aufmerksamkeit gesorgt. Daher hat auf Einladung von Thomas Huyeng, Dezernent für Recht, Öffentliche Sicherheit und Ordnung, Bürgerdienste, Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz der Stadt Hagen, nun ein Institutionen übergreifendes Treffen stattgefunden, um präventiv die Zusammenarbeit in Hagen im Falle eines Ausbruchs der ASP im Stadtgebiet zu optimieren.

Teilnehmer von Seiten der Stadt waren Vertreter des Fachbereiches für Gesundheit und Verbraucherschutz, die untere Jagdbehörde, das Ordnungsamt und die Feuerwehr. Zu den externen Institutionen zählten ein Vertreter der Kreisjägerschaft Hagen, des Wirtschaftsbetriebes Hagen (WBH) und des Landesbetriebes Wald und Jagd.

Bei der Besprechung wurden ganz konkrete Situationen im Seuchenverdachtsfall und bei Seuchenausbruch angesprochen und überlegt, wie im akuten Fall beispielsweise bei der Kadaversuche eine Zusammenarbeit zwischen dem Veterinäramt der Stadt Hagen und der Jägerschaft erfolgen kann. Weitere Themen waren die Kadaverbergung, Maßnahmen im Falle des Ausbruchs wie zum Beispiel die Einrichtung von Restriktionszonen, die Anschaffung von Wildsammelstellen für die Zwischenlagerung erlegter Wildschweine und die mögliche Errichtung eines Zaunes um die sogenannte Kernzone, die im Bereich des Fundortes eines ASP-infizierten Wildschweines eingerichtet werden soll.

Für alle Beteiligten war der Austausch eine gelungene Auftaktveranstaltung für weitere Aktivitäten, die in speziellen Arbeitsgruppen vorangebracht werden sollen. Ein nächstes Treffen ist für Anfang November geplant.

Hintergrund: Die Afrikanische Schweinepest
Menschen oder andere Tiere können an dieser Virusinfektion nicht erkranken. Schweine können sich über direkten Kontakt anstecken oder über Körperflüssigkeiten, infizierte Gegenstände oder Lebensmittel aus infizierten Schweinen. Unachtsamkeit von Menschen gilt als Hauptübertragungsquelle der ASP. So kann der Erreger zum Beispiel über ein falsch entsorgtes Wurstbrot übertragen werden. Bürgerinnen und Bürger sollten auf keinen Fall Lebensmittelreste in freier Natur oder in offenen, leicht zugänglichen Mülleimern entsorgen.

Was tun, wenn man ein totes Wildschwein entdeckt?
Die Früherkennung ist eine der wichtigsten Maßnahmen zum Schutz vor einer Ausbreitung der Seuche. Tote Wildschweine sollen daher so schnell wie möglich auf ASP untersucht werden. Wenn Hagenerinnen und Hagener beim Waldspaziergang oder beim Pilze sammeln ein totes Wildschwein entdecken, sollte dies auf keinen Fall angefasst werden. Falls Betroffene Kontakt mit dem Kadaver hatten, sollten sie alles so gründlich wie möglich reinigen, um eine Verbreitung zu vermeiden.

Der Fund muss umgehend beim Veterinäramt der Stadt Hagen unter der Telefon 02331/207-3112 gemeldet werden. Durch den Ausbruch sind nicht nur unsere Wildschweine bedroht, sondern auch unsere Hausschweine. Jeder kann im Ernstfall mithelfen, eine Ausbreitung zu verhindern.

Brennender Pkw im Hasper Parkhaus war gestohlen

 

Hagen | Am Samstag wurde der Polizei gegen
02.45 Uhr zunächst ein brennender Pkw im Untergeschoß eines
Parkhauses an der Vollbrinkstraße in Hagen Haspe gemeldet. Vor Ort
stellten die eingesetzten Beamten dann fest, dass das Feuer von dem
gemeldeten brennenden Ford bereits auf einen weiteren abgestellten VW
übergegriffen hatte. Nach Beendigung der Löscharbeiten durch die
Hagener Feuerwehr ergaben weitere Emittlungen, dass der zunächst auf
noch unbekannte Art und Weise in Brand geratene Ford bei einem
bereits im August erfolgten Diebstahl in Haspe gestohlen worden war.
Aufgrund der großen Hitzeentwicklung wurde neben einem dritten
Fahrzeug der Marke Ford vermutlich auch die Bausubstanz des
Parkhauses beschädigt. Nach Inaugenscheinnahme durch einen Statiker
wurde der betroffene Bereich des Parkhauses für den Fahrzeugverkehr
gesperrt. Der enstandene Schaden an den Fahrzeugen wird mit 11.000
Euro beziffert. Die Höhe des Gebäudeschadens ist noch unbekannt. Die
Polizei bittet unter der Rufnummer 02331 986-2066 um Hinweise.

Feuerwehr Herdecke am Samstag im Dauereinsatz

Die ehrenamtlichen Einsatzkräfte der Feuerwehr Herdecke waren am Samstag im Dauereinsatz.

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Um 11:44 Uhr meldete ein Autofahrer einigen zufällig an der Feuerwache anwesenden Einsatzkräften einen schweren Verkehrsunfall auf der Umgehungsstraße. In Höhe der Fußgängerbrücke Wienbergweg waren zwei PKWs zusammengestoßen, als eine 68-jährige Hagenerin auf dem rechten Fahrstreifen in Richtung Dortmund fahrend die Abfahrt Richtung Herdecke nutzen wollte. Ein auf dem linken Fahrstreifen hinter ihr fahrender 24-jähriger Herdecker konnte nicht mehr bremsen und fuhr mit hoher Geschwindigkeit in die Fahrerseite des quer vor ihm befindlichen PKWs. Seine 85-jährige Beifahrerin wurde dabei leicht verletzt. Auch die beiden Fahrzeugführer kamen vorsorglich zur Untersuchung ins Krankenhaus. Die Feuerwehr sicherte die Unfallstelle und streute auslaufende Betriebsmittel ab. Im Anschluss wurde die Unfallaufnahme der Polizei mit einem Drehleiterfahrzeug unterstützt.

Um 15:27 Uhr klagte ein Mann vor der Sparkasse in Kirchende über Atemnot. Da kein Notarzt in der Nähe verfügbar war, wurde ein Rettungshubschrauber angefordert. Die Feuerwehr sicherte dazu den Landeplatz auf einem nahen Feld. Der 89-jährige Patient wurde nach kurzer Behandlung vor Ort vom Rettungswagen in ein Krankenhaus eingeliefert. Der Notarzt aus dem Hubschrauber musste den Transport nicht begleiten und wurde währenddessen mit einem Fahrzeug der Feuerwehr zu einem weiteren Notfalleinsatz in die Innenstadt Witten gefahren, da der Hubschrauber dort nicht landen konnte.

Noch während des Einsatzes in Kirchende rückte ein Löschfahrzeug zu einem medizinischen Notfall in die Ruhrallee aus. Dort mussten die Feuerwehrleute einen Mann wiederbeleben, da alle Rettungswagen und Notärzte aus der Nähe bereits im Einsatz waren. Im Anschluss an die Versorgung durch einen später eintreffenden Notarzt wurde der Mann aufgrund der Enge im Treppenraum des Hauses mit der Drehleiter aus der Wohnung zum Rettungswagen vor dem Haus transportiert und in ein Krankenhaus eingeliefert.

In der Nacht zu Sonntag rückten die ehrenamtlichen Helfer dann um 04:32 Uhr zur Wittbräucker Straße aus, um den Rettungsdienst dort während der Behandlung einer hilflosen Person im Straßenverkehr zu sichern. Die Behandlung vor Ort und der anschließende Transport in ein Krankenhaus konnten jedoch so schnell erfolgen, dass der Aufbau einer Verkehrsabsicherung durch die Feuerwehr nicht notwendig war.

Um 11:44 Uhr meldete ein Autofahrer einigen zufällig an der Feuerwache anwesenden Einsatzkräften einen schweren Verkehrsunfall auf der Umgehungsstraße. In Höhe der Fußgängerbrücke Wienbergweg waren zwei PKWs zusammengestoßen, als eine 68-jährige Hagenerin auf dem rechten Fahrstreifen in Richtung Dortmund fahrend die Abfahrt Richtung Herdecke nutzen wollte. Ein auf dem linken Fahrstreifen hinter ihr fahrender 24-jähriger Herdecker konnte nicht mehr bremsen und fuhr mit hoher Geschwindigkeit in die Fahrerseite des quer vor ihm befindlichen PKWs. Seine 85-jährige Beifahrerin wurde dabei leicht verletzt. Auch die beiden Fahrzeugführer kamen vorsorglich zur Untersuchung ins Krankenhaus. Die Feuerwehr sicherte die Unfallstelle und streute auslaufende Betriebsmittel ab. Im Anschluss wurde die Unfallaufnahme der Polizei mit einem Drehleiterfahrzeug unterstützt.

Um 15:27 Uhr klagte ein Mann vor der Sparkasse in Kirchende über Atemnot. Da kein Notarzt in der Nähe verfügbar war, wurde ein Rettungshubschrauber angefordert. Die Feuerwehr sicherte dazu den Landeplatz auf einem nahen Feld. Der 89-jährige Patient wurde nach kurzer Behandlung vor Ort vom Rettungswagen in ein Krankenhaus eingeliefert. Der Notarzt aus dem Hubschrauber musste den Transport nicht begleiten und wurde währenddessen mit einem Fahrzeug der Feuerwehr zu einem weiteren Notfalleinsatz in die Innenstadt Witten gefahren, da der Hubschrauber dort nicht landen konnte.

Noch während des Einsatzes in Kirchende rückte ein Löschfahrzeug zu einem medizinischen Notfall in die Ruhrallee aus. Dort mussten die Feuerwehrleute einen Mann wiederbeleben, da alle Rettungswagen und Notärzte aus der Nähe bereits im Einsatz waren. Im Anschluss an die Versorgung durch einen später eintreffenden Notarzt wurde der Mann aufgrund der Enge im Treppenraum des Hauses mit der Drehleiter aus der Wohnung zum Rettungswagen vor dem Haus transportiert und in ein Krankenhaus eingeliefert.

In der Nacht zu Sonntag rückten die ehrenamtlichen Helfer dann um 04:32 Uhr zur Wittbräucker Straße aus, um den Rettungsdienst dort während der Behandlung einer hilflosen Person im Straßenverkehr zu sichern. Die Behandlung vor Ort und der anschließende Transport in ein Krankenhaus konnten jedoch so schnell erfolgen, dass der Aufbau einer Verkehrsabsicherung durch die Feuerwehr nicht notwendig war.

40 Jahre Grüne Damen & Herren am AKH

Jubiläum der kleinen Gesten

Ein Lächeln, ein Händedruck, ein offenes Ohr: Meist sind es die kleinen Gesten, welche die Arbeit der Grünen Damen & Herren am Agaplesion Allgemeinen Krankenhaus Hagen neben der umfassenden medizinischen und pflegerischen Betreuung für die Patienten so unverzichtbar machen. Nun feiern die guten Geister des Hauses ein ganz besonderes Jubiläum: Bereits seit 40 Jahren sind sie hier im ehrenamtlichen Einsatz. Zeit genug, um einmal inne zu halten und einen kleinen Rückblick zu wagen.

GrueneDamen2018_01

Gut 45 Damen und Herren engagieren sich derzeit im Rahmen der Evangelischen Kranken- und Altenhilfe am AKH, um Patienten von Jung bis Alt in einer körperlichen und psychischen Ausnahmesituation zu begleiten– ein ziemlich großes Team, wenn man weiß, wie das Ehrenamt generell Land auf, Land ab mit Nachwuchssorgen kämpft. „Die haben wir auch – aber vielleicht ein bisschen weniger als andere“ erzählt Leiterin Christine Welz mit Stolz und einem Lächeln. Sie selbst ist – wie so viele hier – vor 27 Jahren über persönliche Kontakte zu den Grünen Damen gekommen und geblieben. Andere wie Hans-Werner Peters haben als Patient „selbst erfahren, wie gut es tut, wenn jemand einem Zeit schenkt“ und möchten etwas zurückgeben. „Wir werden hier von den Patienten, aber auch von den Mitarbeitenden sehr wertgeschätzt“, sucht Christine Welz zu ergründen, warum viele so lange bleiben. Dies drücke sich in einem „tollen Zusammenhalt“, einem guten Fortbildungsangebot, aber beispielsweise auch in den vom AKH zur Verfügung gestellten Räumlichkeiten aus, „in denen wir vernünftig arbeiten können“, so die Leitung weiter. Denn längst sind die Grünen Damen und Herren nicht nur Ohr und Hand für die Patienten. Sie führen zudem eine gut ausgestattete Kleiderkammer für bedürftige Patienten und leiten eine umfangreiche Patienten-Bibliothek.

Das geht nicht ohne eine gewisse Organisation, die ein siebenköpfiges Leitungsteam übernimmt. „Aber keiner von uns möchte ausschließlich Schreibtischtäter sein, daher besuchen wir alle auch Patienten“, erklärt Christine Welz das Prinzip. Das war nicht immer so: „Am Anfang saßen die Einsatzleiterinnen ausschließlich im Büro. Für uns ist das heute undenkbar. Wir möchten mit Patienten arbeiten“, stellt sie die Gewichtung klar. So hören sie zu, haben Zeit für Gespräche, holen Dinge des Alltages wie die Tageszeitung aus der Cafeteria sowie aus der Stadt und holen für alleinstehende Patienten auch schon mal Hygieneartikel wie Lieblings-Deo aus der eigenen Wohnung. „Nicht nur daran merkt man, dass die Menschen heute weniger soziale Kontakte haben, weniger eingebunden sind als früher“, berichten die Grünen Damen und Herren aus ihrem Alltag. Vieles hat sich verändert in den vergangenen 40 Jahren: Als am 17. Oktober 1978 die Grünen Damen ihre Arbeit am AKH aufnahmen, war eine Tätigkeit für Frauen neben Küche und Kindern einigen männlichen Patienten noch eine spitze Bemerkung wert. „Das hat sich zum Glück gewandelt“, erzählen die Damen mit einem Schmunzeln – „und auch wir haben jetzt sogar Herren in unseren Reihen!“ Auch mussten die Patienten in der Regel noch deutlich länger im Krankenhaus bleiben. Aufgrund besserer medizinischer Behandlungsmöglichkeiten hat sich die Liegezeit deutlich reduziert. „Das macht es schwieriger, mit Patienten in Kontakt zu kommen!“, da sind sich alle Ehrenamtlichen einig. Lediglich schwerstkranke Patienten sehe man öfter, begleite sie ein Stück, manchmal auch bis zum Lebensende. Einige Grüne Damen und Herren haben deswegen eine Hospizausbildung abgeschlossen – auch, um damit umgehen zu können. „Mitfühlen ja, Mitleiden nein“, lautet die Devise. Immer wieder kommen so auch berührende Begegnungen zustande. Und nicht immer muss dabei viel gesagt werden: „Ich habe eine Patientin besucht, die zu schwach war, um mit mir in Kontakt zu treten, geschweige denn zu sprechen. Also war ich einfach nur da – und dann hat sie gelächelt“, berichtet Hans-Werner Peters von einer für ihn sehr prägenden Situation.

Für jeden Wochentag gibt es ein festes Team mit einer Tagesleitung, welches die Patienten auf den Stationen besucht und auch den Büchereiwagen mitnimmt. Dazu kommt freitags noch eine Gottesdienstgruppe, die die Patientinnen und Patienten in jedem Krankenzimmer einladen und auf Wunsch auch zur Kapelle begleiten. Die Mitglieder dieser Gruppe gestalten auch den Gottesdienst aktiv mit. Auch andere Grüne Damen und Herren übernehmen besondere Aufgaben. So ist Ursula Herzog die Herrin der Kleiderkammer, während Ellen Schmidt über die gut 3000 Bücher in 13 Sprachen wacht. „Das hat sich einfach so entwickelt“, erzählen die Damen nicht ohne Stolz. Missen möchte seine Aufgabe niemand, die definitiv „kein reiner Zeitvertreib ist“. „Man braucht ein gewisses Maß an Lebenserfahrung, Feingefühl und einfach den Wunsch, anderen zu helfen“ – so beschreiben die Tagesleiterinnen die „Einstellungsvoraussetzungen“.

Am 11. Oktober 2018 wird nun erst einmal gefeiert. Dann richtet das Krankenhaus eine kleine Jubiläumsfeier mit Festgottesdienst aus. Dazu sind viele Weggefährten aus den vergangenen 40 Jahren eingeladen.

Und wer nun Interesse bekommen hat, die nächsten 40 Jahre mitzugestalten: Die Grünen Damen und Herren freuen sich immer über Verstärkung. Nähere Informationen dazu gibt es täglich von 09:00 – 12.00 Uhr unter (02331) 201 1042.

Ein Urgestein geht in Rente

Nach 45 Dienstjahren, davon 16 Jahren im Evangelischen Krankenhaus Haspe, wurde Molly Ponattu in den Ruhestand verabschiedet. Schwestern, Pfleger und Ärzte kamen im Schulungsraum des Hasper Krankenhauses zusammen, um Schwester Molly auch sehr persönliche Geschenke zu überreichen.

Foto Molly Ponattu Gruppe

„Von der Putzfrau bis zum Chefarzt – dass alle gekommen sind und mich mit Wärme und Respekt verabschieden, macht mich sehr stolz“, zeigte sich die gebürtige Inderin gerührt.

1973 kam Moll Ponattu als Praktikantin nach Deutschland. Über ihre Schwester, die bereits als Ordensschwester in Deutschland tätig war, hörte sie vom Pflegenotstand hierzulande.  „Sprachkenntnisse waren damals nicht nötig“, erzählt Molly, „ich wurde gebraucht, Deutsch habe ich mir selbst beigebracht.“

Nach ihrer Krankenpflegeausbildung in Meschede und Station in Bocholt, begann sie ihre Arbeit in der Chirurgischen Abteilung im Hospital zum Heiligen Geist. 22 Jahre lang arbeitete sie hier und wurde zur Stationsleitung ernannt. Im Jahr 2002 übernahm das Evangelische Krankenhaus Hagen-Haspe, das seit 2006 zur Ev. Stiftung Volmarstein gehört, das Hospital zum Heiligen Geist.

Die erfahrene Krankenschwester überzeugte neben ihrer Fachkenntnis immer auch mit ihrer menschlichen Stärke. „Ich habe gelernt mit Menschen umzugehen“, erzählt sie, „damals war dies die wichtigste Grundlage für den Pflegeberuf.“ Dass sich dies im Laufe der Jahre gewandelt hat, macht sie traurig. „ Heute spürt man jedem Mitarbeiter im Krankenhaus den Stress an. Es wird viel erwartet, die Arbeit wird mehr, die Anzahl der Pflegenden aber geringer.“ Dies sei vor allem auch Schuld der Politik. „Früher haben wir uns dem Menschen zugewandt und kurz dokumentiert. Heute müssen die Kolleginnen und Kollegen so viel und umfassend dokumentieren, dass keine Zeit für den Menschen bleibt.“ Molly Ponattu versuchte dennoch, den Anforderungen auch menschlich gerecht zu werden.

Ihre unbegrenzte Energie hat die zweifache Mutter an ihre Söhne weitergegeben. Der eine ist studierter Projektmanager in Düsseldorf, der andere Stipendiat der London School of Economics und promovierter Politikwissenschaftler bei Bertelsmann. „Wir haben unseren Söhnen früh mitgegeben, was es heißt, aktiv und gesellschaftlich verantwortlich zu leben“, sagt sie.

Verantwortung und gesellschaftliches Engagement bestimmt Mollys Leben. So bemüht sie sich als Vorsitzende der Deutsch-indischen Gesellschaft e.V. Hagen zusammen mit ihrem Mann um Interesse für ihr Heimatland. „Schwester“ Molly organisiert Bildungsreisen nach Indien, sammelt Spenden für die indische Frauenhilfe und schafft es, am von ihr organisierten indischen Abend in Hagen für mehr als 350 Gäste zu kochen. Nebenbei betreut sie eine demenzkranke Frau, die damals ihre Söhne betreute, als sie acht Wochen nach den Geburten bereits wieder in Vollzeit arbeitete. Für Molly selbstverständlich. „In Indien glauben wir an Karma“, sagt sie. Für ihr Engagement wurde Molly Ponattu 2016 mit dem Integrationspreis der Stadt Hagen ausgezeichnet.

Eine außergewöhnliche Frau, deren Einsatz im Krankenhaus sicher vermisst werden wird.

Städtepartnerschaftsverein Hagen fördert Konzertreise

Einen Scheck in Höhe von 400 Euro überreichte Dr. Hans-Dieter Fischer, Vorsitzender des Städtepartnerschaftsvereins Hagen, und dessen Geschäftsführer, Peter Mook, an Hans-Werner Engel, Freundeskreis Hagen-Smolensk e.V. Die Gruppe JES-Acapella unternimmt vom 13. bis zum 19. Oktober eine Konzertreise nach Smolensk. Während dieser Reise sind mehrere Auftritte in Hagens russischer Partnerstadt geplant.

Scheck Freundeskreis Smolensk_Foto Stadt Hagen

Kita „Oase Loxbaum“ lädt am 1. Oktober zum Tag der offenen Tür ein

Logo201506 30Hagen. Die Kita „Oase Loxbaum“ der Ev. Jugendhilfe Iserlohn-Hagen, lädt am Montag, 1. Oktober, zu einem Tag der offenen Tür ein. Dann haben Eltern von 10 bis 11.30 Uhr sowie von 14 bis 15.30 Uhr die Gelegenheit, sich mit Blick auf das nächste Kindergartenjahr über die Einrichtung vor Ort zu informieren. Einrichtungsleiter Ludwig Eilders und sein Team beantworten dann gerne Fragen zu Konzeption, Öffnungszeiten, Ausstattung und Angeboten. Auch besteht die Möglichkeit, Kinder zur Aufnahme im nächsten Sommer vormerken zu lassen.

Drei Verletzte nach Verkehrsunfall auf der B54

Symbolbild Rettungsdienst © Hans Leicher.
Symbolbild Rettungsdienst © Hans Leicher.

Herdecke | Am Samstag, gegen 11:40 Uhr, befuhr eine 68-jährige Hagenerin mit ihrem Pkw Skoda die Hagener Straße in
Fahrtrichtung Dortmund. Zeitgleich befuhr ein 24-jähriger Herdecker
in einem Seat zusammen mit seiner 85-jährigen Beifahrerin die Hagener
Straße in die gleiche Richtung. Der 24-jährige befand sich zu diesem
Zeitpunkt auf dem linken Fahrstreifen. Unmittelbar hinter der
Einmündung Hengsteyseestraße kam es aufgrund eines
Fahrstreifenwechsels der Hagenerin von rechts nach links zu einem
Zusammenstoß der Fahrzeuge. Die drei Unfallbeteiligten wurden durch
die Kollision leicht verletzt und in umliegende Krankenhäuser
verbracht.