Diakoniestation und Beratungszentrum mit Nebenstelle in Herdecke präsent

 

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Infos rund um das Thema Pflege und Betreuung: Die Ev. Pflegedienste
Mark-Ruhr bieten ab dem 8. Oktober mit einer Nebenstelle der Diakoniestation
und des Hagener Beratungszentrums dreimal wöchentlich eine
Anlaufstelle in Herdecke an. Unser Bild zeigt Monika Bischoping, Birte
Mietz-Aydin und Andrea Strehl.

Herdecke. Die Ev. Pflegedienste Mark-Ruhr sind ab sofort in Herdecke
präsent! Ab dem 8. Oktober ist die Nebenstelle der Diakoniestation Wetter
I Herdecke am Kirchender Dorfweg 34 wieder regelmäßig besetzt. An
drei Tagen in der Woche gibt es dort nicht nur Beratung und Informationen
rund um das Thema Pflege und Betreuung. Vielmehr bietet die Diakonie
Mark-Ruhr hier ein vielfältiges Angebot an Beratung und Vermittlung
an, das über das Beratungszentrum Hagen gewährleistet wird.
Zum Beratungszentrum gehören Pflegeberatung, Krebsberatung sowie
der ambulante Hospizdienst der Diakonie Mark-Ruhr, DA-SEIN. „Wir
stehen ab Montag, 8. Oktober, allen Bürgerinnen und Bürgern als Ansprechpartner
vor Ort in Herdecke zur Verfügung“, versprachen Birte
Mietz-Aydin, Pflegedienstleiterin der Diakoniestation Wetter I Herdecke
sowie Andrea Strehl und Monika Bischoping, Koordinatorinnen des ambulanten
Hospizdienst am Donnerstag (27. September) in Herdecke.
Die Nebenstelle von Diakoniestation und Beratungszentrum hat montags,
mittwochs und freitags von 8 bis 12 Uhr geöffnet. Telefonisch ist
der Standort Herdecke über die Diakoniestation in Wetter täglich erreichbar
unter: 02330/ 9278003.

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Erfolgreicher Schlag gegen die organisierte Wirtschaftskriminalität in mehreren Städten von NRW

Hagen | Der Dienststelle zur Bekämpfung der organisierten
Kriminalität der Polizei Hagen ist heute (27.09.2018) unter der
Federführung der Staatsanwaltschaft Hagen und im Zusammenwirken mit
der Hagener Steuerfahndung ein empfindlicher Schlag gegen die
organisierte Wirtschaftskriminalität gelungen.

Die umfangreichen Ermittlungen richten sich gegen mehrere
Angehörige eines türkisch-kurdischen Familienclans mit Wohnsitz in
Hagen. Der Tätergruppierung wird vorgeworfen, mehrere Spielhallen in
NRW zu betreiben und hierbei einen Steuerschaden in einem mittleren
zweistelligen Millionenbereich verursacht zu haben. Dies gelang durch
die technische Manipulation der Umsatzdaten an den
Geldspielautomaten. Allein bei dem 42-jährigen Haupttäter gehen die
Ermittlungsbehörden von einem Steuerschaden in zweistelliger
Millionenhöhe aus. Gegen die Beschuldigten wird wegen des Verdachts
der banden- und gewerbsmäßigen Fälschung technischer Aufzeichnungen
und der bandenmäßigen Steuerhinterziehung in einem besonders schweren
Fall ermittelt.

Bei dem landesweiten Zugriff und den anschließenden
Durchsuchungsmaßnahmen mit mehreren hundert Polizeikräften sowie über
70 Steuerfahndern wurden in zahlreichen Städten von NRW (Hagen,
Dortmund, Duisburg, Hilden, Hattingen, Lüdenscheid, Holzwickede,
Langenfeld, Datteln, Menden, Meinerzhagen) ab den Morgenstunden mehr
als 40 Objekte auf der Grundlage richterlicher Beschlüsse durchsucht.
Betroffen waren hierbei mehrere Wohnungen, Firmen und Spielhallen.
Gegen die drei Hauptbeschuldigten im Alter von 38, 42 und 49 Jahren
vollstreckten die Ermittler Haftbefehle.

Zudem wurden – auf Grundlage richterliche Vermögensarreste in
zweistelliger Millionenhöhe – bisher neun hochwertige PKW (Mercedes,
Ferrari, Lamborghini) und Bargeld im Millionenbereich zur
Vermögensabschöpfung beschlagnahmt sowie Konten gepfändet. Darüber
hinaus konnten eine scharfe Schusswaffe, zwei Schreckschusswaffen
sowie geringe Mengen Betäubungsmittel aufgefunden und beschlagnahmt
werden.

Die umfangreichen Durchsuchungsmaßnahmen dauern derzeit noch an
und werden voraussichtlich gegen Abend abgeschlossen sein.

Besuch aus dem Bundestag

Der Bundestagsabgeordnete Ralf Kapschack (SPD) besuchte die Firma Püschel Elektrotechnik GmbH, die seit zwei Jahren von der Evangelischen Stiftung Volmarstein inklusiv geführt wird. 

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Die Zeiten, als Behindertenwerkstätten vorwiegend dem Verpacken von Schrauben dienten, sind lange vorbei. Heute stehen auch Werkstätten für behinderte Menschen in der Pflicht, Anreize für ihre Beschäftigten zu schaffen und sinnvolle Tätigkeiten anzubieten. Als ein Modell, das diese Kriterien erfüllt, bot sich vor zwei Jahren die Firma Püschel Elektrotechnik in Wetter-Wengern an. 2016 übernahm die Evangelische Stiftung Volmarstein die Firma, die Feinsicherungen für Elektrogeräte, für Elektrowerke und entsprechende Großhandlungen herstellt.

Aus dem kleinen Betrieb wurde ein Inklusionsprojekt: Vier ehemalige Püschel-Mitarbeitende wurden von der Stiftung Volmarstein übernommenen –  zusätzlich haben mittlerweile sechs Beschäftigte aus der Werkstatt für behinderte Menschen und vier Praktikanten aus dem Werner-Richard-Berufskolleg bei Püschel einen neuen Wirkungskreis gefunden. Die Firma ist eigenständig, arbeitet jedoch eng mit der Werkstatt in Volmarstein zusammen. Ein “Mikrokosmos”, wie Stiftungsvorstand Markus Bachmann betont, der allen Beteiligten als tolles Projekt ans Herz gewachsen ist.  Ein Projekt, das seit Juni dieses Jahres auch die Auszeichnung “familienfreundliches Unternehmen” tragen darf. Mitarbeitende haben die Möglichkeit, ihre Arbeitszeit flexibel und in Teilzeit zu gestalten. Um Betreuungszeiten zu überbrücken, kann ein Kind auch mal mit zur Arbeit gebracht werden.

“Familienfreundlichkeit ist für mich ein wichtiges Kriterium in Beschäftigungssituationen”, sagt Ralf Kapschack,  “über diese Auszeichnung bin ich auch auf Ihr Unternehmen aufmerksam geworden.” Der Bundestagsabgeordnete für die Städte Hattingen, Herdecke, Sprockhövel, Wetter und Witten, ist Mitglied im Ausschuss für Arbeit und Soziales. Er kam als Gast, um sich vor Ort ein Bild vom Volmarsteiner  Unternehmen zu machen. “Ich bin viel im Wahlkreis unterwegs und immer wieder erstaunt, welches Potenzial im Ennepe-Ruhr-Kreis in unseren kleinen und mittelständischen Unternehmen steckt.”

Gemeinsam mit Produktionsleiter Lars Ahlborn, Dirk Domann (Leiter Geschäftsbereich Arbeit), Werkstattleiter Andreas Barth und den Vorständen der Stiftung, Markus Bachmann und Jürgen Dittrich, machte der Bundestagsabgeordnete einen Rundgang und ließ sich Maschinen und Produktionsabläufe erklären.  “Das Konzept, das wir mit Übernahme der Firma Püschel verfolgt haben, ist aufgegangen,” konnte Werkstattleiter Andreas Barth berichten, “unsere Mitarbeitenden sind begeisterte Püschelianer geworden, das Unternehmen schreibt schwarze Zahlen.” So hat das Unternehmen fast drei Millionen Sicherungen verkauft, die Mitarbeitenden identifizieren sich mit dem Betrieb, wachsen Stück für Stück an ihren Tätigkeiten und sehen sich als Teil des Erfolgs.

Eine wichtige Entwicklung, die in der Stiftung Volmarstein als wegweisend für die Zukunft gesehen wird. “Das Thema Arbeit ist im komplexen Gefüge unserer Stiftung ein kleine Säule, aber eine sehr wichtige”, betont Markus Bachmann, “die Stiftung ist nicht der klassische große Werkstatt-Träger. Wir setzen auf kleine, individuelle Lösungen, die sich am Menschen orientieren. Durch die Komplexität und Vielfalt unserer Einrichtung sind wir aber in der Lage, den Beschäftigten mit Behinderung ein vielfältiges Angebot zu machen: Von der reinen Tagesstruktur bis zur hochqualifizierten Beschäftigung – alles ist möglich. Dies können nur wenige Träger leisten.”

Ruhr-Handwerk hat Potential für mehr Betriebe und Beschäftigte

CDU-Fraktion fordert Strategie der Wirtschaftsförderer zur Stärkung des Handwerks

„Die CDU-Fraktion im Regionalverband Ruhr (RVR) setzt sich für eine Stärkung des Handwerks im Ruhrgebiet ein“, versichert der Fraktionsvorsitzende Roland Mitschke. „Im Rahmen des Ruhr Forums Handwerk Anfang September auf Zeche Zollverein in Essen ist sehr deutlich geworden, dass wir in unserer Region Strategien zur Stärkung des mittelständischen Handwerks benötigen“, so Mitschke weiter.

 

Die Zahlen sprechen für sich. Im Vergleich zu anderen Regionen in Nordrhein-Westfalen ist das Handwerk gerade im Ruhrgebiet stark unterrepräsentiert. Während landesweit in NRW (ohne RVR-Bereich)  auf 1.000 Einwohner 11,4 Handwerksbetriebe kommen, sind es  lediglich 8,6 im Ruhrgebiet (= -25%). Bei den  Beschäftigten im Handwerk zeigt die Statistik für NRW 66,2 Mitarbeiter, im Ruhrgebiet lediglich 55,5 pro 1.000 Einwohner (- 16,2 %) Während im übrigen NRW auf jeden Handwerksmitarbeiter ein Umsatz von 111.000 € entfällt,  wird im Ruhrgebiet lediglich ein Umsatz von 99.500 € jährlich erreicht (= – 10,3 %). Auch die Zahl der Auszubildenden im Ruhr-Handwerk liegt 17,4 %  unter den Zahlen des übrigen Landes.

 

Es wird sehr deutlich, dass im Handwerk erhebliche Potentiale für die Region liegen. Dies gilt städteübergreifend für die ganze Metropole Ruhr. Die CDU-Fraktion im RVR hat die Erkenntnisse des Ruhr Forums Handwerk zum Anlass genommen, im Rahmen einer offiziellen Anfrage, nach Strategien zur Stärkung des Handwerks zu fragen. „Der Regionalverband Ruhr versteht sich als politische Klammer des Ruhrgebiets. Um das Handwerk wirklich zu stärken macht es Sinn, das lokale und regionale Wirtschaftsförderer  und Akteure die im Handwerk liegenden Chancen für Wirtschaft und Arbeitsmarkt aufgreifen und  zusammen eine Strategie entwickeln“, so Mitschke, der auch Vorsitzender des RVR-Wirtschaftsausschusses ist,  abschließend.    

 

 

Wetter: „Priorität hat die Öffnung der Autobahnabfahrt“

Die Stadt Wetter (Ruhr) begrüßt die Mitteilung der Deges (Deutsche Einheit Fernstraßenplanung- und bau GmbH), dass ab Anfang 2020 für den Neubau der Autobahnbrücke Volmarstein sechs Fahrstreifen – und damit mehr als ursprünglich geplant –  zur Verfügung stehen. Diese von der Deges zugesagte Maßnahme würde auch dazu führen, dass die aktuell sehr belasteten Straßen im Stadtgebiet Wetters entsprechend entlastet würden, so die Stadt.

Die städtische Verwaltung wünscht sich von der Deges allerdings noch eine viel wichtigere Entscheidung: „Priorität hat für uns, für unsere Bürgerinnen und Bürger und insbesondere für die heimischen Firmen weiterhin die Öffnung der Autobahnabfahrt Richtung Hagen/Bremen. Dazu haben wir von der Deges noch keinerlei positive Aussage gehört“, erklärt Bürgermeister Frank Hasenberg. Die Öffnung von mehr Fahrspuren würde nach Ansicht der Stadt die Möglichkeit bieten, die Abfahrt früher zu öffnen.

 

Ischelandstadion wieder freigegeben

Nachdem der neuerliche Wasserrohrbruch im Ischelandstadion behoben ist, konnte jetzt auch die Rasenfläche wieder für den Sportbetrieb freigegeben werden. Die Baugrube wurde verfüllt, verdichtet und mit Rollrasen abgedeckt. Gleichwohl steht bereits fest, dass zu einem späteren Zeitpunkt weitere Arbeiten am Rohrsystem notwendig sein werden. Der Termin wird rechtzeitig bekannt gegeben.

Bürgerbüro Wetter vom 4. bis 6. Oktober geschlossen

Das Bürgerbüro ist in der kommenden Woche aufgrund von technischen Arbeiten von Donnerstag, 4. Oktober, bis einschließlich Samstag, 6. Oktober, geschlossen. Grund ist der Umzug des Rechenzentrums der Stadt Hagen. Daher stehen in diesen Tagen die üblichen Bearbeitungsprogramme nicht zur Verfügung. Die Stadt Wetter (Ruhr) weist insbesondere alle Bürgerinnen und Bürger, die vor den Herbstferien noch Pässe beantragen oder abholen möchten darauf hin, diese Schließung zu beachten.

 

Der Polizeibericht

Mann nach Missbrauch von Notrufen und Beleidigung in
Gewahrsam genommen

Hagen (ots) – Am Mittwoch, 26.09.2018, kam es zu einer
Ingewahrsamnahme auf der Altenhagener Straße. Bereits gegen 15:10 Uhr
fiel ein 30-Jähriger nach einer Körperverletzung auf. Er drang in der
Friedensstraße in die Wohnung einer Frau ein und schlug diese nach
ersten Ermittlungen mehrfach. Anschließend flüchtete der Mann. Wenige
Stunden später, gegen 19:00 Uhr, gingen mehrere Anrufe über ein Handy
und eine Telefonzelle bei der Polizeileitstelle ein. Immer wieder
beleidigte eine männliche Person die Beamten und blockierte die
Leitung für wichtige Notrufe. Da der Leitstelle die Position der
Telefonzelle angezeigt wird, war der 30-Jährige schnell gefunden. Es
handelte sich bei dem Alkoholisierten um den Schläger. Die Beamten
nahmen den Mann in Gewahrsam. Der Hagener muss jetzt mit zwei
Anzeigen rechnen.

Widerstand gegen Polizisten – Mann wirft Gegenstände aus
Fenster

Hagen (ots) – Am Mittwoch, 26.09.2018, kam es zu einem Widerstand
auf der Wehringhauser Straße. Dort warf gegen 19:00 Uhr ein
18-Jähriger Gegenstände aus dem Fenster auf die Straße. Passanten und
Anwohner verständigten die Polizei. Vor Ort entdeckten die Beamten
unter anderem die Rückenlehne eines Sofas auf dem Gehweg. Im Hausflur
waren Schreie zu vernehmen. Der 18-Jährige randalierte in seiner
Wohnung und war den Polizisten bereits aus vorausgegangenen Einsätzen
bekannt. Bei der folgenden Ingewahrsamnahme trat er nach den Beamten
und beleidigte diese. Im Streifenwagen spuckte er derart oft in
Richtung der Polizisten, dass das Auto nun gereinigt werden muss. Der
18-Jährige muss jetzt mit einer Anzeige rechnen.

Unfall mit einem Leichtverletzten

Hagen (ots) – Am Mittwochnachmittag kam es im Gerichtsviertel zu
einem Unfall mit einem Leichtverletzten, beteiligt waren drei
Fahrzeuge. Gegen 15.30 Uhr befuhr ein 34 Jahre alter BMW-Fahrer die
Bülowstraße abwärts in Richtung Innenstadt. Als er die Einmündung
Gerichtsstraße passierte, bog ein 88-jähriger Audi-Fahrer aus der
Gegenrichtung direkt vor ihm nach links in die Gerichtsstraße ein.
Der BMW prallte mit Wucht in die Beifahrerseite des Wartepflichtigen,
der Airbag löste aus und der 34-Jährige verletzte sich leicht. Durch
den Anstoß prallte der Audi gegen einen Seat, gesteuert von einer
59-jährigen Frau, der von der Gerichtsstraße kommend in die
Bülowstraße abbiegen wollte. Während ein Rettungswagen den BMW-Fahrer
vorsorglich zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus brachte,
musste dessen Wagen abgeschleppt werden. Der Gesamtschaden an den
drei beteiligten Fahrzeugen liegt bei 10000 Euro, während der
Unfallaufnahme kam es zu geringfügigen Verkehrsbeeinträchtigungen.

Ladendieb sprintete davon und tarnte sich anschließend mit
einer Gehhilfe

Hagen (ots) – Eine Ladendetektivin beobachtete in einem
Drogeriemarkt an der Hohenzollernstraße einen jungen Mann, der drei
Packungen Parfum aus den Auslagen nahm, in eine Jacke wickelte und
dann aus dem Laden stürmte. Die Zeugin lief hinterher und während der
Täter zeitweilig sprintete, konnte sie Anschluss halten und die
Polizei informieren. Offensichtlich fühlte sich der Verdächtige
ertappt, er warf die Beute in Höhe der SIHK in ein Gebüsch und traf
wenig später auf eine Frau. Der übergab er, unter Beobachtung durch
die Zeugin, die zum Transport der Beute benutzte Jacke, humpelte von
da an und nutzte eine Unterarmgehstütze. So trafen die alarmierten
Polizeibeamten auf den 34-jährigen Tatverdächtigen und seine 24 Jahre
alte Bekannte. Nach anfänglichen Abstreiten des Vorwurfs holten
Polizeibeamte die Beute aus dem Gebüsch und der 34-Jährige gab den
Diebstahl zu. Die Gegenstände wurden sichergestellt und die Identität
des Pärchens für die Anzeige festgehalten. Weitere Ermittlungen
dauern an.

Ladendieb in Hofeinfahrt gestellt

Hagen (ots) – Mangelhafte Ortskenntnisse wurden am Mittwochmittag
einem Ladendieb zum Verhängnis. Der 19-jährige Mann hatte in einem
Elektronikmarkt in der Rathausgalerie einen größeren
Bluetooth-Lautsprecher im Wert von 489 Euro in eine Einkaufstasche
gepackt, mit einer Jacke abgedeckt und dreist den Kassenbereich
passiert. Ein Ladendetektiv hatte allerdings die Tat beobachtet und
eilte hinter dem jungen Mann her. Als der den Zeugen bemerkte, lief
er in Richtung Rathausstraße davon. Ein uniformierter
Außendienstmitarbeiter des Ordnungsamtes bemerkte den Flüchtenden
sowie den verfolgenden Detektiv, schätzte den Sachverhalt richtig ein
und sah den 19-Jährigen in eine Hofeinfahrt laufen. Die entpuppte
sich für den jungen Mann als Sackgasse und der städtische Angestellte
hielt den Dieb bis zum Eintreffen der Polizei fest. Die Box kam
zurück ins Geschäft und der ortsunkundige Ladendieb konnte erst nach
erkennungsdienstlicher Behandlung seinen Weg fortsetzen. Er ist
bereits mehrfach polizeilich in Erscheinung getreten und die
Polizisten legten eine weitere Anzeige gegen ihn vor.

Verkehrsunfall mit vier LKW auf der BAB 1

Am Donnerstag wurde die Feuerwehr Schwelm um 15:51 Uhr zu einem Verkehrsunfall mit vier beteiligten LKW alarmiert. Im Abschnitt zwischen Wuppertal-Nord und Gevelsberg war ein LKW ungebremst auf den vor ihm fahrenden Sattelzug aufgefahren. Durch den Aufprall wurden zwei weitere LKW beschädigt.

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Zwei der vier beteiligten Fahrer mussten durch die Feuerwehr über eine Rettungsplattform aus ihren Fahrerkabinen befreit werden, bei einem war der Einsatz von schwerem hydraulischen Rettungsgerät nötig. Zeitgleich wurde der Brandschutz sichergestellt, die Autobahn voll gesperrt und die auslaufenden Kraft- und Betriebsstoffe aufgefangen und aufgenommen.

Die beiden verletzten Fahrer, einer schwer, wurden in umliegende Krankenhäuser transportiert. Durch die Vielzahl an Anrufen waren auch zwei Rettungshubschrauber im Einsatz, diese konnten aber nach der durchgeführten Erstversorgung den Transport bodengebunden durchführen lassen.

Durch den großen Rückstau auf der Autobahn, zeitweise bis zur Anschlussstelle Wuppertal-Ronsdorf und die daraus resultierenden Schwierigkeiten beim Bilden der Rettungsgasse, entschied die Leitstelle um 16:05 ein weiteres Mal am heutigen Tag Sirenenalarm auszulösen um zeitnah eine ausreichende Personalstärke zu gewährleisten.

Aktuell dauern die letzten Aufräumarbeiten noch an, das voraussichtliche Einsatzende wird gegen 21 Uhr erwartet.

Zum Unfallhergang wird an die zuständige Polizeidienststelle verwiesen.

Die Feuerwehr Schwelm war zeitweise mit 35 Kräften und 11 Fahrzeugen, der Rettungsdienst mit 14 Kräften, 4 Fahrzeugen und 2 Hubschraubern im Einsatz. Des weiteren war der leitende Notarzt, der organisatorische Leiter Rettungsdienst und die Polizei vor Ort. Den Grundschutz für das Stadtgebiet stellten 18 Angehörige sicher, die Versorgung der Einsatzkräfte 2 Angehörige der Alters- und Ehrenabteilung der Feuerwehr.

Die besten Marktschreier der Republik gastieren ab diesem Donnerstag in Hagen vor der Volme-Galerie 

Logo201506 30Dieses Event ist durch eine konstruktive Zusammenarbeit mit dem Centermanagement der Volme-Galerie zustande gekommen.

Von Donnerstag, den 27.09.2018 bis einschließließlich Sonntag, den 30.09.2018

Öffnungszeiten: Donnerstag bis Samstag von 10:00 – 19:00 Uhr, Sonntag von 11.00 – 18:00 Uhr

Ab Donnerstag, den 27. September 2018 ist der amtierende deutsche Meister und das lauteste Lebewesen der Welt Wurst-Achim in Hagen zu Gast und es wird zum Wettkampf mit dem holländischen Blumenkönig  kommen!
Unter dem Motto: „Holland fordert Deutschland zum Kampf“.
Ein Marktschreier Duell von noch nie dagewesenem Adrenalin bahnt sich an und die Besucher stimmen ab, wer der König von Hagen sein wird.

Gruppe

Mit dabei:

Wurst-Achim das lauteste Lebewesen und amtierender deutscher Meister
Aal-Ole das Original vom Hamburger Fischmarkt
Käse-Maxx der jüngste Marktschreier der Republik
Naschram Ben mit einer großen Auswahl an Süßwaren und Schokolade
Nudel-Dieter der Junge aus dem Ruhrpott
Gewürze-Uwe mit internationalen Gewürzen aus aller Welt
Matjes Martin
mit tollen Fischspezialitäten
Der holländische Blumenkönig mit unzähligen Blumen und Gartenpflanzen

Wurst Achim 2

Hanseatische Stimmung in Hagen:

Das Original vom Hamburger Fischmarkt Aal Ole mit einem WAHNSINNS ANGEBOT an Räucherfisch! Egal ob Aal aus eigener Zucht, Makrelen, Schillerlocken, Lachs oder Heilbuttfilet..für jeden Geschmack ist etwas dabei!

AUCH ERSTMALIG DABEI:  Matjes Martin mit tollen Fischspezialitäten. Auch er verpasst der Stadt  einen Hauch von „Norden“!  Frischer Matjes, Kibbeling, Backfisch, frischer Seelachs, sowie Fischbrötchen aller Art warten auf die Besucher!

Der Holländische Blumenkönig mit einem überdimensionalen Angebot an Blumen!
10.000 Orchideen, Orangenbäume, winterfeste Palmen etc. verwandeln den Marktplatz in Hagen zudem in ein gigantisches Blumenmeer!

Für das leibliche Wohl sorgen Getränke- und Imbissstände, wie zB. münsterländische Spezialitäten vom Schwenkgrill, Spezialiäten von der Waterkant in großer Vielfalt,  süßliche und herzhafte Crepes, frische Pommes und Frikandeln und viele weitere Leckereien.

Ein Kinderkarussell, sowie ein kleiner Krammarkt runden die Veranstaltung ab.

Am Donnerstag, den 27. September 2018 findet um 11 Uhr die offizielle Eröffnung statt. Die Eröffnung erfolgt mit einem originalen Marktschreier „Frühstück“ mit einem Angebot an Wurst, Käse, frischen Matjes und Freibier für alle anwesenden Gäste.

„Warum ich Nazi wurde“ – Sven Söhnchen startet am Sonntag regionale Lesereihe

cropped-direktdrantv58logo-051712.pngVor wenigen Wochen erschien im Berlin Story Verlag  ein Buch mit den Biografien früherer Nationalsozialisten. Über 600 Menschen folgten 1934 einem Preisausschreiben des amerikanischen Professoren Theodore Abel und fixierten schriftlich ihre Gründe, welche sie damals veranlasst hatten, sich den Nazis anzuschließen.

Der Journalist Wieland Giebel hat die Schreiben aufbereitet und zu einer Zeit veröffentlicht, in der weltweit erneut zunehmend der Wunsch nach einer starken Führung, einem Führer, zu verzeichnen ist. Die Vorstellungen der Menschen in der damaligen Zeit, zeigen Verbindungen zur heutigen Zeit auf.

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Der Berliner Giebel hat als Herausgeber des Buches sein Einverständnis für Lesungen in der heimischen Region durch den Hagener Ratsherrn Sven Söhnchen gegeben. Dieser präsentiert nunmehr Auszüge aus der 900 Seiten umfassenden Briefsammlung in mehreren Lesungen in Hagen und Umgebung.

„Es gibt Zeiten, in denen findet man nicht die richtigen Worte. Seit fast 25 Jahren bin ich in der (Hagener Kommunal-) Politik aktiv und die Entwicklungen in der Gesellschaft (nicht nur in Deutschland) machen auch mich zunehmend sprachlos.

Dennoch möchte ich mir nie den Vorwurf gefallen lassen müssen, dass ich geschwiegen und Zeitzeichen nicht richtig bewertet hätte.“, so der heimische SPD-Politiker.

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Als passionierter Vorleser hat Söhnchen bereits einige Lesungen durchgeführt (u.a. zu Deniz Yücels Buch „Wir sind ja nicht zum Spass hier“, aber auch unterhaltsame Kostproben aus Ruhrgebietsgeschichten oder typischen Italo-Krimis).

Söhnchen möchte an möglichst vielen Stellen im Stadtgebiet und nahen Umland das Werk präsentieren. Die anstehenden Lesungen sind ein Anfang einer Lesereihe. Gerne können mit dem Hagener Kultur-und Weiterbildungsausschussvorsitzenden weitere Termine vereinbart werden – in Gesprächskreisen, bei Parteien, Sozialverbänden, Gemeinden, Hausfrauenkreisen, an Schulen – oder an weiteren demokratischen Orten.

Den Auftakt zur Lesereihe „Warum ich Nazi wurde“ macht Sven Söhnchen am Sonntag, 30.September 2018 um 17:00 im Emster AWO-Kulturhof. Begleitet wird er musikalisch hierbei von der jungen  Celina Arens, die mit ihrer Querflöte nicht nur im Märkischen Jugendsinfonieorchester fasziniert und dem Klavierspieler Sokhu Jung.

Arens und Jung vertreten bei der Lesung den Verein des Kammermusikfestival Hagen.

Seit einigen Jahren bildet der Verein mit der Emster Arbeiterwohlfahrt (AWO) eine erfolgreiche Kooperation, die sich auch in derartigen Veranstaltungen wiederfindet.

Der Eintritt ist an diesem Nachmittag frei – um eine Spende für die Musiker wird gebeten.

INFORMATIONEN ZUM BUCH:

Die wichtigsten Quellen über die Faszination der Hitler-Bewegung sind 1938 in den USA erschienen, aber bis heute nicht in Deutschland. Theodore Abel (*1896), amerikanischer Soziologe polnischer Herkunft, schreibt 1934 in Abstimmung mit dem NS-Propagandaministerium von Joseph Goebbels ein Preisausschreiben aus, bei dem es 18 Preise zu gewinnen gibt. „Der Zweck des Wettbewerbs ist die Sammlung von Material über die Geschichte des Nationalsozialismus, sodass das amerikanische Publikum sich aus realen, persönlichen Geschichten darüber informieren kann.“
Familiäre Herkunft und der Bildungsweg sollen ebenso geschildert werden wie der Weg zum Nationalsozialismus. Es kommt nicht auf literarische Qualität an, aber es gibt einen klaren Ausschlussgrund: wer lügt, der fliegt. Die Berichte müssen ehrlich und vertrauenswürdig sein.
Es kommen 683 zusammen.

In diesem Buch geht es um die große Menge kleiner Nazis. Die Sammlung von Berichten des amerikanischen Professors polnischer Abstammung, Theodore Fred Abel, ist einmalig, sie ist die wertvollste Primärquelle zur Frage, warum Menschen zu Nazis wurden, was zu ihrer Radikalisierung beitrug. Von den im Sommer 1934 geschriebenen ursprünglich 683 Berichten sind 581 erhalten. Es gibt keine vergleichbaren Quellen, die auch nur annähernd an die Fülle des Materials von 3.700 Seiten, den Reichtum an Details, die Freimütigkeit der Darstellung und die Intensität der Lebensbeschreibungen heran kommt. In diesen unmittelbaren Schilderungen findet sich ungefiltertes Gedankengut, nicht durch Scham späterer Erkenntnisse getrübt, durch Holocaust, Krieg und Untergang. Abel wollte wissen, wer diese Menschen sind, wie die Hitler-Bewegung in ihr Bewusstsein trat. Diese Biogramme beantworten erstmals in die Tiefe gehend Beweggründe und Haltung der Nazis.

Dieses Buch versammelt eine alle Bevölkerungsschichten umfassende Auswahl der aussagekräftigsten Be­richte. Wiederkehrende Motive der Biogramme sind angeschlagener Natio­nal­stolz; die Angst vor sozialem Abstieg; die Sorge, nicht vorwärts kommen zu können; Hass auf Kommunisten und Wut auf das Großkapital.
Dagegen steht der Glaube an die Volksgemeinschaft und die Hoffnung auf den Führer, den Erlöser. Antisemitismus kommt überraschend wenig vor.

Diese einzigartige Sammlung von unschätzbarem Erkenntniswert ist Grundlage der Dokumenta­tion „Hitler – wie konnte es geschehen“ im Berlin Story Bunker.

Herausgeber: Wieland Giebel
ISBN: 978-3-95723-129-1
Verfügbarkeit: erschienen im September 2018
Umfang: 930 Seiten, Großformat 17 x 24 cm
Preis: 49,95€

 

BISHERIGE LESETERMINE / PLANUNG

30.09.2018     17:00 h            AWO-Kulturhof HA-Emst (musikal. Begleitung: Celina Arens & Sukho Jung – Kammermusikfestival Hagen e.V.)

Auf dem Kämpchen 16, 58093 Hagen

Eintritt frei – um Spende für die Musiker wird gebeten

 

10.10.2018     19:30 h            SPD & AWO Vorhalle (musikal. Begleitung: Björn Nonnweiler)

23.10.2018     19:30 h            Stadtbücherei Hagen (in Kooperation mit Stadtarchiv Hagen, Dr. Ralf Blank / musikal. Begleitung: Musikschule Hagen)

16.11.2018     19:30 h            Gesamtschule Hagen-Eilpe