„SIMON BOCCANEGRA“

 

Oper in einem Prolog und drei Akten (Fassung von 1881) von Giuseppe Verdi

In italienischer Sprache mit deutschen Übertexten

Premiere: SAMSTAG, 29. SEPTEMBER 2018, 19.30 Uhr | Theater Hagen (Großes Haus)

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Koproduktion mit dem Theater Lübeck

Am 29. September findet die erste Opernpremiere in dieser Spielzeit im Theater Hagen statt (19.30 Uhr, Großes Haus): „Simon Boccanegra“ von Giuseppe Verdi (in italienischer Sprache mit deutschen Übertexten).

Der Doge ist tot! Es lebe der Doge! Damit ließe sich die ganze Geschichte auf den Punkt bringen, die Verdi in seiner Oper über den Dogen Simon Boccanegra erzählt, der 24 Jahre – nicht ohne Gewalt – im Genua des ausgehenden Mittelalters herrschte, bevor er offenbar einem Giftmord zum Opfer fiel. In vorherrschend dunkle Klangfarben getaucht, verleiht Verdis Musik den Situationen aus Politik, Todesfeindschaft, Liebe und Unschuld, der Frage nach einer statthaften Vater-Tochter-Beziehung sowie einer musikalisch grandios ausgemalten Versöhnungsutopie im Tode der Erzfeinde eine unwiderstehliche Faszination.
Nur die Handlung der Oper, deren Verworrenheit unter Opernfans berühmt berüchtigt ist, hat wohl bisher verhindert, dass „Simon Boccanegra“ ebenso häufig gespielt wird wie etwa „La Traviata“ oder „Otello“ – ungleich berühmtere Werke Verdis aus der gleichen Zeit. Die Schwäche des Librettos offensiv und kreativ in einen Vorteil umzudrehen und Verdis musikalisches Meisterwerk für uns heute zugänglich zu präsentieren, ist Absicht der Regisseurin Magdalena Fuchsberger (und ihres Teams), die nichts Geringeres ankündigt, als mit „Simon Boccanegra“ den Abgesang des Patriarchats auf der Hagener Bühne zelebrieren zu wollen: Patriarchendämmerung im versöhnlichsten Verdi-Klang! Man darf gespannt sein.
Für die Ausstattung zeichnen Monika Biegler (Bühne), Kathrin Hegedüsch (Kostüme), Aron Kitzig (Video) verantwortlich, für die Lichtgestaltung Hans-Joachim Köster. Die musikalische Einstudierung und Leitung liegt in den Händen von Generalmusikdirektor Joseph Trafton, Choreinstudierung: Wolfgang Müller-Salow, Dramaturgie: Francis Hüsers.

Es singen und spielen: Valentin Anikin, Veronika Haller, Vera Käuper-de Bruin / Andrea Kleinmann, Kwang-Keun Lee, Kenneth Mattice, Xavier Moreno, Dong-Won Seo, Richard van Gemert, Chor des Theaters Hagen, Extrachor des Theaters Hagen, Philharmonisches Orchester Hagen
Weitere Vorstellungen: 5.10. (19.30 Uhr); 14.10. (18.00 Uhr); 4.11. (15.00 Uhr); 17.11. (19.30 Uhr); 15.12.2018 (19.30 Uhr); 18.1. (19.30 Uhr); 13.2. (19.30 Uhr); 17.3. (18.00 Uhr); 10.4. (19.30 Uhr); 2.5.2019 (19.30 Uhr)

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 207-3218 oder http://www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel: 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

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Campuslinie – schnell vom Bahnhof zu den Hochschulen

Neue Busführung ergänzt das Netz am Morgen und Nachmittag

Vom Bahnhof schnell zur FernUniversität in Hagen und zur Fachhochschule Südwestfalen – ein Problem für Studierende und Beschäftigte, die mit dem Zug nach Hagen kommen und dann mit dem Bus ihre Hochschule erreichen wollen.

Auf Initiative von FernUni-Rektorin Prof. Ada Pellert und Fachhochschul-Rektor Prof. Claus Schuster wird es ab dem 1. Oktober zu den Hauptverkehrszeiten zusätzlich die Campuslinie im Hagener Busverkehr geben. In einem Rundkurs vom Hauptbahnhof aus wird die Campuslinie die FernUniversität und die Fachhochschule in rund 11 Minuten erreichen und zurück zum Hauptbahnhof fahren.

Beide Hochschulen hatten in einer internen Befragung die Bedarfe von Studierenden und Mitarbeitenden ermittelt und festgestellt, dass insbesondere zu den Hauptverkehrszeiten morgens und spätnachmittags die Anbindung der Hochschulen an Bahnhof und Innenstadt als ungünstig empfunden wird.

„Wir sind sehr erleichtert, dass die Hochschulen jetzt auch ohne Auto gut zu erreichen sind. Ein lang gehegter Wunsch geht damit in Erfüllung“, sagt FernUni-Rektorin Ada Pellert. Und der Rektor der Fachhochschule Südwestfalen führt aus: „Unseren rund 3000 Studierenden und Beschäftigen am Standort Hagen bieten wir mit der neuen Campuslinie jetzt eine schnelle und umweltgerechte Anfahrt zum Studien- und Arbeitsplatz.“

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Gemeinsame Planung

„Dass wir heute den Start einer neuen Buslinie präsentieren, ist das Ergebnis einer konstruktiven und zielgerichteten Zusammenarbeit der Beteiligten“, erklärt Straßenbahn-Vorstand Christoph Köther. Da das Angebot der Hagener Straßenbahn auf dem Nahverkehrsplan basiert, kann es nicht ohne weiteres kostenerhöhend erweitert werden. Deshalb musste hinsichtlich der gewünschten Campuslinie gemeinsam mit Oberbürgermeister Erik O. Schulz, der Rektorin und dem Rektor der Hochschulen über Fragen der Angebotsgestaltung und auch über deren Finanzierung gesprochen werden. „Ich freue mich sehr, dass wir letztendlich eine gemeinsame Lösung fanden, die für uns als Verkehrsunternehmen auch unter wirtschaftlichen Aspekten vertretbar ist. Die entstehenden Mehrkosten werden verabredungsgemäß gedrittelt, was bedeutet, dass sich auch die beiden Hochschulen an den Kosten für die Buslinie beteiligen“, so Köther.

Die neue Campuslinie ist auf ihrem Weg zu den Hochschulen nicht nur schneller als die bisherigen Busverbindungen, sondern sie ist auch so gut als möglich mit den wichtigsten Zugverbindungen am Hauptbahnhof abgestimmt.

In einem Jahr soll geprüft werden, ob die Buslinie von den Studierenden und Beschäftigten angenommen wird.

Die Campuslinie 540

Die neue Campuslinie 540 startet zum 1. Oktober 2018 und verkehrt montags bis freitags als Ringlinie in zwei Richtungen.

Auf dem Ring A fahren die Busse vom Hauptbahnhof über die Haltestellen Brüderstraße, Siedlerstraße/HVG, Loxbaum auf schnellem und direktem Weg zur FernUniversität. Die Fahrtdauer beträgt 11 Minuten. Die Linie ist abgestimmt auf die ankommenden Züge des RE4 aus Richtung Witten/Dortmund sowie Wuppertal und Düsseldorf. Im weiteren Verlauf werden die Haltestellen Fachhochschule Südwestfalen und Stadtmitte angefahren, bevor wieder der Hauptbahnhof erreicht wird.

Die Linienbusse auf dem Ring B fahren in entgegengesetzter Richtung ab Hauptbahnhof über die Haltestelle Stadtmitte zur Fachhochschule Südwestfalen. Die Fahrtdauer beträgt ebenfalls 11 Minuten. Diese Fahrten sind abgestimmt auf die ankommenden Züge des RE13 aus Richtung Unna/Hamm sowie Wuppertal/Düsseldorf. Im weiteren Verlauf werden die Haltestellen FernUniversität, Loxbaum, Siedlerstraße/HVG und Brüderstraße bedient, bevor am Hauptbahnhof die Endstation erreicht wird.

Das Angebot umfasst morgens vier Fahrten zwischen 7 und 9 Uhr und nachmittags sechs Fahrten zwischen 15 und 18 Uhr. Nachmittags ist Ring A abgestimmt auf die Züge der Linie RE13 in beiden Richtungen und Ring B auf die Züge der Linie RE4 in beiden Richtungen.

Zudem besteht ein zusätzliches Angebot mit den bestehenden Linien 515, 527 und 534, welche die FernUniversität und die Fachhochschule Südwestfalen (über die Haltestelle Tondernstraße) neben der Stadtmitte und dem Hauptbahnhof auch mit den Stadtteilen Boele, Helfe, Kabel, Eckesey, Halden, Emst und Hohenlimburg verbinden.

Genutzt werden kann die neue Buslinie selbstverständlich nicht nur von Studierenden und Beschäftigten der Hochschulen, sondern von allen Fahrgästen.

 

Das 1000. Baby im AHK 2018 heißt Ibrahimcan

Ibrahimcan ist das 1000. Baby, das in diesem Jahr im Agaplesion Allgemeinen Krankenhaus Hagen geboren wurde. Ein bisschen zu früh, aber fit und munter erblickte er am 21. September 2018 genau um 20:00 Uhr das Licht der Welt. Mit 2180g und 44 Zentimetern ist Ibrahimcan der ganze Stolz von Mama Birgkyl, Papa Ferit sowie dem großen Bruder Jussuf. „Wir gratulieren ganz herzlich und sind stolz, bereits jetzt den 1000. neugeborenen Hagener bei uns begrüßen zu dürfen“, freute sich auch Dr. med. Marc Schüssler, Chefarzt der Frauenklinik am AKH, über den neuen Erdenbürger.

1000Baby2018

Übrigens: Bislang hat das starke Geschlecht 2018 die Nase vorn in Hagen: 554 Jungen kamen in Hagens Geburtsklinik auf die Welt; dem gegenüber stehen 472 neugeborene Mädchen. In diesem Jahr erwartet das Agaplesion Allgemeine Krankenhaus Hagen über 1400 Geburten und damit einen deutlichen Zuwachs. Das Hagener Krankenhaus verfügt zudem über ein zertifiziertes Perinatalzentrum Level 1, in dem auch Kinder mit einem Geburtsgewicht von unter 500 Gramm rundum von den Experten der Geburtshilfe sowie der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin versorgt werden können. „Selbstverständlich profitieren aber auch reife Kinder von unserer langjährigen Erfahrung im Perinatalzentrum“, betont Dr. Schüssler weiter. Die umfassende medizinische und persönliche Betreuung dieser Neugeborenen und ihrer Eltern steht dabei im Mittelpunkt der täglichen Arbeit in der Geburtshilfe. Die Elternschule am AKH unterstützt dieses Anliegen und vermittelt werdenden oder frisch gebackenen Eltern wichtige Informationen rund um Neugeborene im ersten Lebensjahr und bietet Unterstützung und Hilfe vor und nach der Geburt.

Technischer Ausfall bei Jobcentern

Bundesweit steht in den Jobcentern (gemeinsamen Einrichtungen) das IT-Verfahren EAKTE SGBII auf Grund einer technischen Störung nicht zur Verfügung.

Daher können derzeit keine leistungsrechtlichen Informationen an die Kundinnen und Kunden des Jobcenters Hagen weitergegeben werden.

An einer Lösung wird zentral mit Hochdruck gearbeitet. Spätestens Freitag soll das Verfahren wieder laufen.

Die Monatszahlungen an Bezieher von Arbeitslosengeld II für Oktober wurden bereits angewiesen und sind somit nicht betroffen.

Von Nachfragen bittet das Jobcenter Hagen abzusehen und bittet, die Unannehmlichkeiten zu entschuldigen.

IKEA ruft eine Charge von CALYPSO Deckenleuchten wegen eventuell herunterfallender Leuchtenschirme zurück

IKEA ruft alle Kunden, die nach dem 1. August 2016 eine CALYPSO Deckenleuchte erworben haben, dazu auf, den Datumsstempel auf dem Produkt zu überprüfen. Es werden CALYPSO Deckenleuchten zurückgerufen, die mit und zwischen den folgenden Datumsstempeln hergestellt wurden: 1625 bis 1744.

IKEA ruft eine Charge von CALYPSO Deckenleuchten zurück

IKEA erhielt Berichte von Kunden über herunterfallende Glasschirme. Um die Gefahr für unsere Kunden zu reduzieren, ruft IKEA nun CALYPSO Deckenleuchten zurück, die mit und zwischen den folgenden Datumsstempeln produziert wurden: 1625 bis 1744.

IKEA nimmt Produktsicherheit sehr ernst. Alle unsere Produkte werden getestet und sie entsprechen den geltenden Standards und gesetzlichen Vorschriften. Trotzdem haben wir Berichte darüber erhalten, dass bei dieser Charge von CALYPSO die Glasschirme herausfallen könnten. Um unsere Kunden zu schützen und weitere Vorfälle zu vermeiden, bitten wir alle Kunden die Produkte dieser Charge besitzen, die Leuchten zurückzubringen. Sie erhalten im Austausch eine neue CALYPSO Deckenleuchte oder die volle Rückerstattung des Kaufpreises. Es ist dazu kein Kaufnachweis notwendig.

„Die Wahrscheinlichkeit, dass der Schirm herunterfällt, ist sehr gering, dennoch ruft IKEA das Produkt wegen der möglichen Gefahr zurück“, erklärt Emilie Knoester, Business Area Manager Lighting & Home Smart bei IKEA of Sweden und fährt fort:

„Die Sicherheit der Kunden ist von höchster Priorität für IKEA, daher haben wir uns entschlossen, die betroffene Charge als Vorsichtsmaßnahme zurückzurufen.“

WBH erneuert Kanäle „An der Kohlenbahn“, Stolzestraße und Gabelsbergerstraße

Der Wirtschaftsbetrieb Hagen (WBH) beginnt ab kommenden Montag, 1. Oktober, mit den vorbereitenden Arbeiten zur Erneuerung der Schmutz- und Regenwasserkanäle „An der Kohlenbahn“, in der Stolzestraße und im Anschluss in der Gabelsbergerstraße.

Bauliche und hydraulische Mängel machen eine Erneuerung der Kanäle auf einer Länge von rund 370 Metern erforderlich. Zu der offenen Verlegung wird eine Erneuerung des Schmutzwasserkanals in der vorhandenen Böschung Gabelsbergerstraße und „An der Kohlenbahn“ mittels Stahlrohrpressung auf einer Länge von rund 20 Metern durchgeführt.

Die Kanalbauarbeiten beginnen mit der Erstellung der Pressgruben für den Vortrieb im Fußweg „An der Kohlenbahn“ und im hinteren Wendehammerbereich der Gabelsbergerstraße. Ab Mitte Oktober beginnen zeitgleich die Kanalbauarbeiten in der Stolzestraße. Voraussichtlich zu Beginn des neuen Jahres starten dann die Arbeiten in der Gabelsbergerstraße.

Die Arbeiten in der Stolze- und Gabelsbergerstraße werden mittels einer halbseitigen Sperrung durchgeführt, wobei der Verkehr dabei teilweise aufgeschultert über die Gehwege geführt wird. Für die Arbeiten An der Kohlenbahn wird die Verkehrsführung mit Hilfe einer Ampelanlage sichergestellt. Die Bauarbeiten werden voraussichtlich im Mai 2019 abgeschlossen sein. Der WBH ist bemüht, die Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten.

Servicezentrum Sport der Stadt Hagen lädt Fußballer zum Runden Tisch

Seit dem 15. November 2017 erfolgt die Vergabe von Spiel- und Trainingszeiten für die Hagener Fußballplätze streng nach den in den „Richtlinien zur Nutzung der städtischen Sportanlagen“ festgelegten Vergabekriterien. Die Erstellung der Vergabekriterien ist in Absprache mit den Vereinen und unter Einbindung des Stadtsportbundes sowie des Sport- und Freizeitausschusses der Stadt Hagen erfolgt. Nach gut einem Jahr, in denen die Vergaberichtlinien angewendet werden, möchte das Servicezentrum Sport (SZS) der Stadt Hagen gemeinsam mit den Vereinen am Mittwoch, 10. Oktober, um 17 Uhr im Vereinsheim des TSV Fichte Hagen an der Wörthstraße eine Bilanz ziehen.

Gleichzeitig soll bei dieser Gelegenheit erörtert werden, ob die für die Vergabe herangezogenen Kriterien in dieser Form ausreichen oder ob eventuell andere bzw. weitere Kriterien mit Blick auf das angewandte Punktesystem sinnvoll wären. Neben Vertretern des SZS stehen bei dieser Gelegenheit auch Dietmar Thieser als Vorsitzender des Sport- und Freizeitausschusses der Stadt Hagen, Reinhard Flormann als Vorsitzender des Stadtsportbundes Hagen sowie Volker Rabiega vom Fußball- und Leichtathletikkreis als Gesprächspartner zur Verfügung.

Um besser planen zu können, bittet das SZS die Fußballvereine telefonisch unter 02331/207-5100 oder per E-Mail unter servicezentrumsport@stadt-hagen.de ihre Teilnahme zu bestätigen. Gleichzeitig bittet das SZS diejenigen, die konkrete Verbesserungsvorschläge für die Vergaberichtlinien haben, diese kurz schriftlich zu skizzieren und im Vorfeld der Sitzung per Mail an das SZS zu senden, so dass das Ganze auch für die andere Teilnehmer entsprechend aufgearbeitet werden kann.

Verwaltung vom 4. bis 6. Oktober geschlossen

Wegen technischer Umstellungen bleibt die Hagener Stadtverwaltung für Bürgerkontakte vom 4. bis einschließlich 6. Oktober geschlossen. Wer eine Dienstleistung der Stadt Hagen benötigt oder in Anspruch nehmen möchte, wird daher gebeten, den Behördengang möglichst schon im Vorfeld zu erledigen oder für die folgenden Werktage einzuplanen. Ab Montag, 8. Oktober, stehen alle Dienstleistungen der Stadtverwaltung wieder im gewohnten Umfang zur Verfügung. Der Telefonservice „hagen direkt“ (02331/207-5000) ist nicht besetzt. Über eine Bandansage wird auf die Schließung hingewiesen. Die Stadtbücherei auf der Springe und die Stadtteilbüchereien bleiben ebenfalls geschlossen. Geöffnet bleiben die städtischen Museen (Osthaus Museum, Wasserschloss Werdringen und Hohenhof).

Rechtsextremisten melden weitere Versammlung in Dortmund an

Dortmund. Erneut haben Rechtsextremisten für Dortmund eine Versammlung
angemeldet. Am Donnerstag, 27.09.2018, demonstrieren die Extremisten
in der Dortmunder Innenstadt, im Bereich Potgasse/Westenhellweg

Die Dortmunder Polizei hat unterdessen ihren bislang schon sehr
strengen Auflagenbescheid für rechtsextremistische Versammlungen
ergänzt: Für kommende und die morgige Versammlungen ist die
antisemitische Parole, die bundesweit auf Veranstaltungen von
Rechtsextremisten zur Verbreitung von judenfeindlichem Hass genutzt
wird und letzten Freitag auch erstmals in Dortmund skandiert wurde,
per versammlungsrechtlicher Auflage untersagt worden.

Dem Dortmunder Polizeipräsident Gregor Lange ist es wichtig zu
betonen: „Die Linie der Dortmunder Polizei ist ganz klar: Wir gehen
mit einer Null-Toleranz-Strategie gegen rechtsextremistische
Gewalttäter vor und demonstrieren im öffentlichen Raum die Stärke des
demokratischen Rechtsstaats. Unser Kampf gegen den Rechtsextremismus
ist gekennzeichnet von einem hohen Strafverfolgungs- und
Kontrolldruck, was sich seit Jahren insbesondere in der intensiven
Arbeit der Soko ‚Rechts‘, einem Intensivtäterkonzept bezogen auf
Rechtsextremisten und einem massiven Präsenzkonzept für den Stadtteil
Dorstfeld manifestiert.“

Der Polizeipräsident appelliert an die unabhängige
Verwaltungsjustiz, dem durch Rechtsextremisten verschärften
gesellschaftlichen Klima durch eine Fortentwicklung der
Rechtsprechung Rechnung zu tragen.

Die Polizei brauche zur effektiven Verhinderung von durch Neonazis
beabsichtigten Angsträumen auch die Unterstützung der Gerichte, um
die Bevölkerung mit wirksamen Auflagen vor rechtsextremistischer
Einschüchterung zu schützen, so Gregor Lange.

Redaktioneller Hinweis für Medienvertreter:

Dieser Pressemeldung sind mehrere Passagen aus dem
Auflagenbescheid bezogen auf die rechtsextremistische Demonstration
vom 21.09.2018 als Datei angefügt.

Bis auf die kurzen vorne angestellten Erläuterungen handelt es
sich um die originalen Auszüge aus dem Auflagenbescheid. Es wird
deutlich, wie umfangreich die Dortmunder Polizei versucht hat, die
rechtsextremistischen Aufzüge bezüglich der Wegstrecke zu
beschränken.

Aufgeführt wird auch eine Auswahl der Auflagen, bezogen auf
untersagte Parolen. Für die morgige Demonstration und zukünftige
Veranstaltungen ist auch die letzte antisemitische Parole in den
Auflagenbescheid aufgenommen worden.

Es handelt sich nur um einen Auszug des Auflagenbescheides, dieser
umfasst mittlerweile 50 Seiten, in den die Dortmunder Polizei die
beschränkenden Auflagen für Rechtsextremisten aufführt und erläutert.

Der Polizeibericht

Achtung vor Computer-Betrügern

Ennepe-Ruhr-Kreis (ots) – Folgende Betrugsmasche trat in den
letzten Wochen in einigen Haushalten des EN-Kreises auf: Das Telefon
klingelt, der Anrufer gibt sich als Mitarbeiter einer namenhaften
Computerfirma aus. Er bzw. die Firma habe über das Betriebssystem des
Angerufenen Kenntnis davon erhalten, dass dieser einen Virus auf
seinem PC habe. Nach Begleichung einer bestimmten Summe, zahlbar
online nach mündlichen Angaben des Angerufenen, könne man via
Fernsteuerung auf den PC zugreifen und diesen Virus entfernen. Für
die Zahlung der Rechnung sowie für den externen Zugriff auf den PC
bekommt der Angerufene eine detaillierte telefonische Begleitung.
Eine Schädigung erfolgt somit gleich doppelt: Erstens durch
Begleichung einer Rechnung, die ohne Gegenleistung bleibt. Die
Lastschriftermächtigung kann im Regelfall innerhalb einer bestimmten
Frist rückgängig gemacht werden, sodass man den Betrag rückerstattet
bekommen. Zweitens nimmt eine fremde Person unbestimmte Veränderungen
am PC vor. Eine Überprüfung des PCs hinsichtlich installierter
Schadsoftware ist somit zwingend notwendig. Bei entsprechenden
Anrufen rät die Polizei zur Unhöflichkeit: Legen Sie einfach auf! Auf
keinen Fall sollten Sie auf telefonische Anweisung hin Geldbeträge
bezahlen oder jemandem „Zutritt“ zu ihrem PC gewähren. Wenn Sie
unsicher sind, ob Sie auf Ihrem PC eventuell doch einen Virus haben,
schließen Sie die Internetverbindung (Kabel abziehen oder WLAN
ausschalten) und bringen Sie ihn zu einem örtlichen
Computerspezialisten.

Restauranteinbruch in den Elbershallen

Hagen (ots) – In der Nacht vom 24.09.2018 auf den 25.09.2018 kam
es in einem Restaurant auf dem Elbersgelände zu einem
Einbruchdiebstahl. Der oder die Täter verschafften sich Zugang zu dem
Lokal, indem sie eine Glasscheibe neben einer Notausgangstür
einschlugen und diese Tür durch das entstandene Loch öffneten. Die
Einbrecher stahlen einen Zigarettenautomaten, ein Küchengerät sowie
zwei Registrierkassen, in denen sich jedoch kein Geld befand. Der
Zigarettenautomat konnte kurz darauf aufgebrochen in der Volme
gefunden werden. Die Kriminalpolizei übernahm die Spurensicherung.
Hinweise zur Tat nimmt die Polizei unter 986-2066 entgegen.

Einbruch in Firmenfahrzeug in Rummenohl

Hagen. Ein auf einem Firmengelände in Rummenohl abgestellte Transporter
wurde in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch aufgebrochen.
Dienstagabend, gegen 17 Uhr, stand der blaue Ford noch unbeschädigt
hinter einem Zaun der Firma. Am nächsten Morgen war eine Scheibe
eingeschlagen und daraufhin die Tür geöffnet worden, um Werkzeug zu
entwenden. Aus dem Auto fehlten ein Stemmhammer und eine
Bohrmaschine. Die Polizei bittet um Hinweise unter 986-2066.

Ruhestörung in Altenhagen führt zu Widerstand

Hagen (ots) – In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch wurde die
Polizei zu einer Ruhestörung gerufen, bei der Glasflaschen in einer
Wohnung zerstört wurden. Der Wohnungsinhaber verhielt sich
unkooperativ und wurde zunächst zur Ruhe ermahnt. Als die Ruhestörung
nicht abriss, kehrten die Beamten zurück, worauf der Störenfried die
Einsatzkräfte verbal und mit einer Glasfalsche bedrohte. Er wurde in
Gewahrsam genommen, während dessen er die Polizisten beleidigte,
bespuckte und versuchte, sie mit Kopfstößen zu verletzen. Die Fahrt
mit einem Rettungswagen führte zunächst in ein Krankenhaus, um die
Schnittverletzungen zu behandeln, die sich der 41jährige Hagener
selbst zugefügt hatte. Der Einsatz endete danach für ihn im
Polizeigewahrsam. Ihn erwartet eine Strafanzeige.

Ladendieb stand unter Drogeneinfluss

Hagen (ots) – Ein Ladendetektiv beobachtete am Dienstagabend einen
Ladendieb in einem Drogeriemarkt an der Kampstraße und nahm die
Verfolgung des Täters auf. Zeitgleich benachrichtigte er die Polizei
und die Beamten konnten den Tatverdächtigen gegen 18.40 Uhr im
Volkspark antreffen und überprüfen. Der 41 Jahre alte Mann stand
augenscheinlich stark unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln und
konnte dem Geschehen kaum folgen. In einem Rucksack hatte er
Diebesgut aus mehreren Geschäften der Hagener Innenstadt, unter
anderem Bilderbücher, einen Jogginganzug, Makeup, Grillzubehör und
Solarleuchten. Seine Beute, die er bei einem Streifzug durch
verschiedene Geschäfte entlang der Elberfelder Straße eingepackt
hatte, stellten die Beamten sicher. Der 41-Jährige kam aufgrund
seines Gesundheitszustandes in ein Krankenhaus, weitere Ermittlungen
dauern an.

Handtasche vom Rollator geklaut

Hagen (ots) – Am Dienstagnachmittag erstattete eine 84 Jahre alte
Frau eine Anzeige bei der Polizei, nachdem ihr von Unbekannten die
Handtasche vom Rollator entwendet wurde. Die Geschädigte befand sich
zwischen 11.30 Und 12.00 Uhr in einem Drogeriemarkt an der
Elberfelder Straße. Sie hatte ihre Handtasche in den Korb des
Rollators abgelegt und als sie an der Kasse einige Artikel bezahlen
wollte, musste sie feststellen, dass die schwarze Handtasche mitsamt
Portemonnaie, 150 Euro, Brille, EC-Karte und Personalausweis
verschwunden war. Sie erkundigte sich bei dem Ladendetektiv, der
anhand der Videoüberwachung angab, dass zwei Frauen die Tasche
gestohlen hatten. Die gestohlene Kreditkarte ließ die Geschädigte
sperren, Hinweise im Zusammenhang mit dem Diebstahl bitte an die 986
2066.

Anzeige und Hausverbot nach Ladendiebstahl

Hagen (ots) – Eine 33 Jahre alte Frau fiel am Dienstagabend einer
Mitarbeiterin eines Supermarktes an der Enneper Straße auf, als sie
mit mehreren Flaschen Wodka die Kasse passierte, ohne die Ware zu
bezahlen. Im Beisein der hinzugerufenen Polizei räumte die Kundin den
Diebstahl von insgesamt neun Flaschen Schnaps im Gesamtwert von 105
Euro ein. Die Waren blieben im Laden, die Geschäftsleitung sprach ihr
ein Hausverbot aus und die Beamten legten eine Anzeige geben sie vor.