Großes Stelldichein der Stars beim Hagener Kurzfilmfestival

Bei der Pressekonferenz zum 6. Hagener Kurzfilmfstival „Eat My Shorts“ lag schon etwas Spannung in der Luft: Welche prominenten Namen kann Festival-Direktor Bernhard Steinkühler für die Festival-Tage 8. und 9. November im Hagener CineStar und später im Hotel Auf’m Kamp nennen? Wen können die Besucherinnen und Besucher auf dem Roten Teppich sehen? Bernhard Steinkühler konnte so einige Überraschung liefern. Auch, dass das Hagener Kurzfilmfestival mittlerweile in einem wichtigen Detail die berühmte Berlinale schlägt. Mehr dazu im Interview.

 

Neuerlicher Rohrbruch im Ischelandstadion

Nachdem erst in der vorigen Woche ein Wasserrohrbruch im Ischelandstadion beseitigt werden konnte, ist in der zentralen Sportanlage wieder ein Wasserrohr beschädigt. Der Rasen und die Laufbahn sind daher vorerst nicht bespiel- und nutzbar. Zudem musste im Stadionbereich abermals die Hauptwasserleitung abgestellt werden. Davon betroffen sind die Duschen und WC-Anlagen im Stadion. Die Stadt Hagen ist bemüht, den Schaden schnellstmöglich zu beheben. Den betroffenen Sportvereinen ist eine entsprechende Information bereits zugegangen.

Der Polizeibericht

Zwei Kinder bei Auffahrunfall leicht verletzt

Hagen (ots) – Bei einem Auffahrunfall in Wehringhausen sind am
Samstag zwei Kinder leicht verletzt worden. Gegen 17.20 Uhr hielt ein
40 Jahre alter Dacia-Fahrer verkehrsbedingt auf der Langestraße an.
Ein nachfolgender 18-jähriger Smart-Fahrer erkannte die Situation zu
spät und er prallte ins Heck des Dacias. Durch den Aufprall
verletzten sich zwei Kinder, sechs und zwölf Jahre alt, leicht und
ein Rettungswagen brachte die beiden Mädchen vorsorglich ins
Krankenhaus. Der Smart war nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit und
musste abgeschleppt werden, der Gesamtschaden beläuft sich auf etwa
5000 Euro.

Schwarzfahrt im Taxi führt ins Polizeigewahrsam

Hagen (ots) – Am Sonntagmorgen stieg ein 20jähriger Mann in ein
Taxi und ließ sich zu wechselnden Zielen in Hagen fahren. Als der
Taxifahrer sich weigerte, ihn weiter zu befördern, erklärte der Mann,
er habe kein Geld und keinen festen Wohnsitz. Da er nicht wisse, wo
er schlafen solle, solle die Polizei ihn einsperren. Die Polizei
erschien vor Ort und nahm eine Strafanzeige auf. Da die Identität der
Person zweifelhaft war und sich bestätigte, dass kein fester Wohnsitz
in Deutschland besteht, nahmen die Beamten die Person vorläufig fest.

Sicherheitsleistung nach Körperverletzung und
Sachbeschädigung

Hagen (ots) – Am Samstag gegen 02.00 Uhr befand sich eine 35 Jahre
alte Frau mit einem Bekannten im Volkspark, als unvermittelt ein
Fremder an ihnen vorbeiging und sie beschimpfte. Die Frau stelle den
augenscheinlich betrunkenen Mann zur Rede, der versetzte der ihr
einen Schlag ins Gesicht, trat nach ihr und dabei wurde ihr Telefon
beschädigt. Die hinzu gerufenen Polizeibeamten nahmen den 26 Jahre
alten Mann mit zur Wache. Da der keinen festen Wohnsitz in der
Bundesrepublik hat und laut Alkoholtest mit 1,5 Promille deutlich
alkoholisiert war, musste er eine Sicherheitsleistung in Höhe von 475
Euro erbringen.

Trickdieb überrumpelt Geschädigten

Hagen (ots) – Am Sonntagnachmittag fragte ein bislang unbekannter
Mann einen 52 Jahre Passanten in der Hagener Fußgängerzone, ob der
ihm einen Euro geben könnte. Der Vorfall fand gegen 17.00 Uhr in der
Hohenzollernstraße statt, der hilfsbereite Geschädigte zückte sein
Portemonnaie und suchte im Münzfach nach dem Euro. In einem günstigen
Augenblick griff der Trickbetrüger in die Börse und bekam die
Geldscheine zu fassen. Mit einer Beute von etwa 300 Euro lief er in
Richtung Volkspark davon und ein Zeuge wurde auf den Vorfall
aufmerksam. Der konnte noch erkennen, dass es sich bei dem Täter um
einen ca. 35-jährigen Mann mit grüner Jeans und enganliegender
schwarzer Jacke handelte. Zeugen, die weiterführende Angaben machen
können, melden sich bitte unter der 986 2066.

Randalierer im Allgemeinen Krankenhaus

Hagen | Sonntagabend musste die Polizei gegen 19 Uhr mit
zwei Einsatzwagen zum Allgemeinen Krankenhaus ausrücken. Ein
44jähriger Hagener randalierte in Wartebereich des Krankenhauses,
weil sein alkoholisierter Freund – er hatte keine Krankenkassenkarte
dabei – angeblich nicht sofort behandelt wurde. Weil sich beide
Personen bei der Feststellung der Personalien teilweise Widerstand
leisteten und zudem mit 1,4 bis 2,5 Promille stark alkoholisiert
waren, mussten sie zur Ausnüchterung ins Polizeigewahrsam. Ein
Strafverfahren wurde eingeleitet.

Wohnungsbrand im Mehrfamilienhaus- Feuerwehr rettet drei Personen aus Gebäude

Hattingen | Am gestrigen Sonntagabend erreichte die Feuerwehr eine Meldung über einen ausgelösten Heimrauchmelder in Verbindung mit Brandgeruch im Treppenraum. Es musste somit von einem Brand im Wohngebäude ausgegangen werden. Bereits nach wenigen Minuten erreichten mehrere Einheiten die Einsatzstelle am Pottacker. Aus dem ersten Obergeschoss drang bereits Rauch aus dem Fenster. Einige Bewohner hatten das Gebäude schon verlassen. Ob sich in der Brandwohnung noch eine Person befand, war zu diesem Zeitpunkt unklar. In der darüber liegenden Wohnung befand sich eine hilfsbedürftige Bewohnerin.

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Auf der Gebäuderückseite standen zwei Personen auf dem Balkon im zweiten Obergeschoss.

Unverzüglich setzte der Einsatzleiter insgesamt vier Trupps unter schwerem Atemschutz ein. Ein Trupp ging mit einem C-Rohr in die Brandwohnung vor. Weitere Einsatzkräfte retteten die Person aus den Räumlichkeiten über der Brandwohnung. Vor dem Gebäude wurde die Drehleiter in Stellung gebracht. Auf der Rückseite stellten die Einsatzkräfte eine tragbare Leiter auf. Über diese konnten die Personen auf dem Balkon zunächst betreut werden.

Durch das schnelle Eingreifen sowie den massiven Personaleinsatz in der Erstphase gelang es insgesamt drei Personen aus dem Gebäude zu retten.

In der vom Brand betroffenen Wohnung fanden die Einsatzkräfte eine Person, bei der, trotz des schnellen Eingreifens der Feuerwehr, nur noch der Tod festgestellt werden konnte.

Vor dem Gebäude betreuten Rettungskräfte weitere fünf Personen aus dem Wohnhaus. Eine weitere Person wurde vorsorglich durch Rettungsdienst und Notarzt untersucht.Drei der Hausbewohner mussten mit Rettungswagen in umliegende Krankenhäuser transportiert werden.

Nachdem das Gebäude belüftet und Raumluftmessungen durchgeführt wurden, konnte nach rd. zwei Stunden die Einsatzstelle an die Polizei übergeben werden.

Die Hattinger Feuerwehr war mit über 60 Kräfte der Hauptwache sowie der Löschzüge Mitte, Nord, Oberbredenscheid und Niederwenigern im Einsatz.

Im Abschnitt Rettungsdienst befanden sich mehrere Rettungswagen, zwei Notärzte sowie der organisatorische Leiter Rettungsdienst und der leitende Notarzt. Hier waren insgesamt 20 weitere Rettungskräfte eingesetzt.

Hattingens Feuerwehrchef Tomas Stanke richtete allen Einsatzkräften seinen Dank für die schnelle Hilfe und die starke Einsatzbeteiligung aus.

Industriebrand in Iserlohn – Einsatz noch nicht beendet

Iserlohn | Nach den Warnung am Abend und in der Nacht haben  die Behörden Entwarnung gegeben. Die durch den Großbrand in einem Iserlohner Galvanikbetrieb entstandenen Rauchwolken hatten keine keine Gefahr für die Bevölkerung. Luftmessungen hätten keine Schadstoffbelastungen ergeben. Dennoch sollen wegen der Geruchsbelästigung  möglichst noch Türen und Fenster geschlossen bleiben.

Ab 08:00 Uhr ist auch ein Bürgertelefon der Stadt Iserlohn unter der Rufnummer 02371/217-1234 besetzt.

Die Arbeiten der Einsatzkräfte werden sich noch mindestens bis in den Montag Abend hinziehen.