Europatour durch Hagen – Die etwas andere Stadtrundfahrt

Zu einer kostenlosen Bustour gemeinsam mit dem Regionalverband Ruhr (Referat Europäische und regionale Netzwerke Ruhr) lädt die Europabeauftragte der Stadt Hagen am Freitag, 9. November, von 8.30 bis 18 Uhr durch Hagen ein.

Mit der „etwas anderen Stadtrundfahrt“ bekommen die teilnehmenden Bürgerinnen und Bürger sechs EU-geförderte Projekte im Stadtgebiet präsentiert, die mit Mitteln der Europäischen Union aus verschiedenen Fördertöpfen unterstützt werden oder wurden. Auf Teilen der Tour werden Oberbürgermeister Erik O. Schulz, die für Hagen zuständigen Abgeordneten des EU-Parlaments und Vertreter des Landtags NRW für Fragen rund um Europa zur Verfügung stehen.

Um schriftliche, verbindliche Anmeldung wird bis zum 17. Oktober unter E-Mail sabine.krink@stadt-hagen.de oder an Stadt Hagen, Sabine Krink, Rathausstraße 11, 58095 Hagen gebeten.

Ökofaire Beschaffung von Textilien in der Diakonie: Fachtag liefert Impulse und Praxisbeispiele

Hagen. Kirche und Diakonie und Textilien: Was hat das miteinander zu tun? Auf den ersten Blick nicht viel. Vielleicht denken manche an die Talare der Pfarrer, doch sehr viel mehr Textilien werden in Einrichtungen wie Tagungsstätten, Krankenhäusern und Altenpflegeeinrichtungen verbraucht: Bettwäsche, Handtücher, Arbeitskleidung.

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Vor diesem Hintergrund hat die Diakonie Deutschland gemeinsam mit der Vereinten Evangelischen Mission zu einem Fachtag zum Thema „Ökofaire Beschaffung von Textilien“ eingeladen, der im Wichernhaus der Diakonie Mark-Ruhr in Hagen stattfand. Nicht nur, dass der Veranstaltungsort für die Teilnehmenden aus ganz Deutschland gut erreichbar war, auch inhaltlich passte der Ort, denn auch die Diakonie Mark-Ruhr ist dabei, ihre Flachwäsche und Arbeitsbekleidung auf ökofaire Textilien umzustellen, wie Fabian Tigges von der Diakonie Mark-Ruhr den Tagungsteilnehmern im Rahmens eines Praxisvortrags mitteilte.

Wir haben bereits zusammengetragen, wer innerhalb der Diakonie Mark-Ruhr wo und in welchem Umfang Textilien bestellt. Wir möchten auf der einen Seite Synergien nutzen, vor allem aber unseren Teil dazu beitragen, auf nachhaltig und fair produzierte Textilien zu setzen“, so Pfr. Martin Wehn, Geschäftsführer Diakonie Mark-Ruhr. Dies konkretisiere den Unternehmensleitsatz „Unser Handeln ist geprägt von sozialer und wirtschaftlicher Kompetenz, von Nachhaltigkeit und Schöpfungsverantwortung“.

Pfarrer Dietrich Weinbrenner, Beauftragter für nachhaltige Textilien in der Ev. Kirche von Westfalen und der Vereinten Ev. Mission, hat den Fachtag gemeinsam mit Dr. Marianne Dehne vom Zentrum Recht und Wirtschaft der Diakonie Deutschland, organisiert. Dietrich Weinbrenner unterstützt und überzeugt mit beispielgebendem Engagement Diakonie und Kirche bei der Frage, wie eine ökofaire Beschaffung von Textilien in der Diakonie aussehen kann. Auch dazu gab der Fachtag viele Antworten.

Living Voices blicken auf 25 Jahre Gospelmusik zurück

Living Voices blicken auf 25 Jahre Gospelmusik zurück und die Kids & Teens bei den Minis freuen sich bereits über fünf erfolgreiche Jahre.

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In dieser Zeit haben die Chöre Begeisterung in den Menschen geweckt, sowohl bei denen, die zuhören, als auch bei all denen, die in ihnen singen.

Das Setzen von musikalischen Zielen und der Mut, sich auch einmal neu zu erfinden, brachte über die Jahre Anerkennung und somit eine entsprechende Einbindung in das kulturelle Leben unserer Stadt Hagen.

Bei Hagener Stadtfesten oder Veranstaltungen wie dem Sing!Day of song mit Extraschicht, dem Hasper und Helfer Herbst, dem Springefest und Schaufensterwettbewerb, dem Hohenlimburger und Hagener Weihnachtsmarkt bringen wir viel Schwung in die Veranstaltung und sorgen so für gute Stimmung.

 

Mit einem gemeinsamen Auftritt mit dem Philharmonischen Orchester Hagen knüpfen Living Voices an ein gemeinsames Konzert der Crossover-Reihe ebenfalls im Advent vor exakt 10 Jahren an.

 

Die musikalische Geburtstagsfeier steht unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Erik O. Schulz.

 

Das Konzert in der Matthäuskirche findet am 1. Adventssonntag, den 02.12.2018 um 18.00 Uhr statt. Einlass ist ab 17.00 Uhr.

Karten gibt es ab sofort zum Preis von 19,- € / ermäßigt 14,- € in den Vorverkaufsstellen:
Gemeindebüro der Matthäuskirche, Lützowstraße 120 / HAGENinfo, Körnerstraße 25 sowie den Filialen der Stadtbäckerei Kamp in Hagen, Breckerfeld und Ennepetal.

 

Gestaltungsbeirat der Stadt Gütersloh besucht Hagen

Logo201506 30Die Stadtverwaltung Hagen empfing in der vergangenen Woche Mitglieder des Gestaltungsbeirates der Stadt Gütersloh. Hagens Technische Beigeordnete Thomas Grothe begrüßte die auswärtige Delegation im Rathaus an der Volme. Im Anschluss begleiteten Britta Wimpelberg und Mirjam Kötter vom Fachbereich Stadtentwicklung, -planung und Bauordnung die Gäste auf eine Rundreise durch Hagen.

Gestaltungsbeirat Gütersloh_ Foto Stadt Hagen Clara Berwe

Die Exkursion führte den Beirat über verschiedene Stationen durch das Hagener Stadtgebiet und vermittelte den Besuchern einen Eindruck über die Bauvorhaben von städtebaulicher Bedeutung der letzten Jahre. Den Experten aus Gütersloh wurde zum Beispiel das Torhaus in Haspe, der neugestaltete Bodelschwinghplatz und der Umbau der Martin Luther Kirche zur Kindertagesstätte bei einer Baustellenbesichtigung gezeigt. Christian Isenbeck führte die Besuchergruppe über das revitalisierte Areal der Elbershallen. Weiterhin brachten die fachkundigen Vorträge von Rouven Lotz im Museumsquartier und Dr. Birgit Schulte am Hohenhof den Besuchern die kulturelle und bauliche Bedeutung der Hagener Stadtentwicklung näher.

Es ergaben sich viele interessante Gespräche über Gestaltungsqualitäten sowie nachhaltiges, stadtbildprägendes Bauen, aber auch über die Schwierigkeiten der gegenwärtigen Stadtentwicklung aufgrund der demographischen Veränderungen der Stadtgesellschaft. Sehr positiv wurde vom Gestaltungsbeirat der sensible Umgang im Bereich Hohenhagen wahrgenommen. Insbesondere über die gelungene Nachverdichtung des Neubaus „Goldene Pforte 3“ urteilte der Beirat einhellig, dass der Grundgedanke des qualitätsvollen, innovativen Bauens von Karl Ernst Osthaus bei diesem Bauvorhaben weitergeführt wurde.

Dr. Michael Zirbel, Fachbereichsleiter Stadtplanung aus Gütersloh, bedankte sich ausdrücklich für die gesammelten Eindrücke in Hagen: „Es war es wirklich eine sehr informative Rundreise. Eine gelungene Mischung von Historie und Moderne. Von allen Teilnehmern kamen sehr positive Rückmeldungen.“

Mehr als 30.000 Besucher bislang bei der Wanderausstellung „NS-Jugend“

Sie ist nach wie vor ein Renner des Stadtmuseums Hagen: Die Wanderausstellung zum Thema „Jugend im Nationalsozialismus“. Seit 2009 war sie bislang an 25 Stationen zu sehen und hat mehr als 30.000 Besucherinnen und Besucher angelockt.

Wanderausstellung

Vornehmlich wird die Ausstellung an Schulen und Bildungseinrichtungen ausgeliehen, doch war sie auch schon an anderen Orten zu sehen, so beispielsweise im Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Obwohl die Ausstellung hauptsächlich an verschiedenen Schulen im Hagener Raum gezeigt wurde, so ist ihr Einsatz nicht auf die Stadt beschränkt. Auch an den Bodensee und nach Norddeutschland wurde sie schon verschickt.

Das Interesse an der Ausstellung ist nach wie vor ungebrochen. Die nächsten Ausstellungsorte stehen bereits fest. Noch im September wird sie im Rahmen einer Projektwoche an der Lieselotte-Funcke-Schule in Hagen gezeigt und danach an das Fichte-Gymnasium, Albrecht-Dürer-Gymnasium, Ricarda-Huch-Gymnasium und die Gesamtschule Eilpe ausgeliehen.

Entstanden ist die Wechselausstellung aus einer Präsentation im Stadtmuseum Hagen mit dem Titel „und sie werden nicht mehr frei – Jugend im Nationalsozialismus“. Dies war bislang die Ausstellung, die die meisten Schulklassen angezogen hat. Mehr als 300 Klassen hatten damals das Museum besucht und dort an einem speziellen museumspädagogischen Programm teilgenommen. Beide Ausstellungen, sowohl die Wechselausstellung im Stadtmuseum als auch die Wanderausstellung, wurden seinerzeit mit Mitteln aus dem Bundesprogramm „Vielfalt tut gut“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.

Das Thema ist heute aktueller denn je, denn der Rechtsextremismus ist in Deutschland nach wie vor ein gravierendes Problem. Zuletzt haben der NSU-Prozess und die Ereignisse in Chemnitz gezeigt, wie verbreitet rechtsextremes Gedankengut ist, wie offen und in welch hohem Ausmaß mittlerweile mobilisiert werden kann und auch unmissverständlich dargelegt, wie groß die Gefahr ist, die davon ausgeht. Bei der Mobilisierung stehen insbesondere Jugendliche als mögliche Ansprechpartner im Vordergrund.

Aus der Beschäftigung mit dem historischen Thema lassen sich Erkenntnisse gewinnen und Einstellungen ableiten, die dazu beitragen, Strukturen antidemokratischer, menschenverachtender und selbst vor Gewalt nicht zurückschreckender Systeme und Organisationen zu erkennen und dagegen zu sensibilisieren.

Die Ausstellung besteht aus 20 einfach aufzubauenden Displays, der Zeitaufwand dafür beträgt nicht mehr als eine Stunde. Für Lehrerinnen und Lehrer gibt es das passende Unterrichtsmaterial dazu. Wer Interesse hat, kann sich beim Stadtmuseum Hagen (Telefon 02331/207-3603) melden. Die Ausleihe ist kostenlos.

Hoffnungs- und Stärkungsgottesdienst am 12. Oktober in der Markuskirche Hagen

Logo201506 30„Was trägt und dem Leben Hoffnung und Vertrauen schenkt“ – damit setzt sich der Hoffnungs- und Stärkungsgottesdienst auseinander, zu dem der Förderverein für unabhängige psychosoziale Krebsberatung, die Ev.- Lutherische Stadtkirchengemeinde Hagen, die Krebsberatungsstelle der Diakonie Mark-Ruhr und Pfarrerin Ingrid Behrendt-Fuchs, Leiterin der Telefonseelsorge Dortmund, einladen.

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Dieser Gottesdienst mit Lichtinstallation, Mediation und Salbung findet
am Freitag, 12. Oktober, um 18 Uhr, in der Hagener Markuskirche statt.
Der Gottesdienst ist öffentlich und richtet sich an alle Menschen, „die sich
für einen Moment aus den Sorgen und Ängsten des Alltags lösen, alles
loslassen und vertrauen“, sagt Gisela Reinhardt von der Krebsberatungsstelle
der Diakonie Mark-Ruhr. „Von Zeit zu Zeit aufbrechen aus
dem Selbstverständlichen. Das Gewohnte eintauschen gegen das Unbekannte.
Neue Ufer entdecken, neue Räume betreten. Dem Leben – auf
Flügeln des Vertrauens – auf der Spur bleiben. Vertrauen spüren – auch
nach erdrückenden Erfahrungen mit lebensbedrohlicher Krankheit“, geht
sie auf die Intention des Gottesdienst ein.
Die Gottesdienstbesucher sind im Anschluss zu Gesprächen bei einem
kleinen Imbiss im benachbarten Gemeindehaus eingeladen.

Chefin der Agentur für Arbeit besuchte die Ev. Stiftung Volmarstein

Logo201506 30„Ich bin beeindruckt, wie komplex und vielfältig das Unternehmen ist“, sagte Maren Lewerenz bei ihrem Besuch in der Evangelischen Stiftung Volmarstein. Die neue Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit in Hagen sowie Bereichsleiterin Verena Stolte besuchten die Werkstatt für behinderte Menschen und die Püschel Elektrotechnik GmbH, um sich vor Ort einen Eindruck zu machen. „Sie bieten ein sehr differenziertes Arbeitsangebot. Und was mich besonders freut: Vielfältigkeit auch für Menschen mit Behinderung“, so Lewerenz.

Der Vorstand der Ev. Stiftung Volmarstein, Pfr. Jürgen Dittrich und Markus Bachmann, gaben der Neu-Hagenerin einen kurzen Überblick über die Arbeitsfelder der Stiftung, die mit rund 3.200 Mitarbeitenden zu den großen Arbeitgebern der Region gehört. Gemeinsam mit Bereichsleiter Dirk Domann, der stellvertretenden Werkstattleitung Inka Krefting und Produktionsleiter Lars Ahlborn besuchten sie dann verschiedene Abteilungen der Werkstatt für behinderte Menschen in Volmarstein. Mit der Firma Püschel Elektrotechnik GmbH in Wetter-Wengern lernte die neue Chefin der Arbeitsagentur ein mit der Werkstatt sehr eng kooperierendes Tochterunternehmen kennen, das eine Vielzahl von Praktikumsplätzen und ausgelagerten Werkstattarbeitsplätzen bietet. Dort produzieren Arbeitnehmende mit und ohne Behinderung Feinsicherungen und verkaufen diese weltweit.

„Die Arbeit für und mit Menschen mit Behinderungen ist mir eine Herzensangelegenheit. Volmarstein leistet in der Region einen wichtigen Beitrag zur gleichberechtigten Teilhabe am Arbeitsleben“, betonte Lewerenz. Vorstand Markus Bachmann sagte: „Ich freue mich auf eine weiterhin enge und konstruktive Zusammenarbeit. Denn für die Schaffung von Arbeitsplätzen für Menschen mit Behinderung oder für die Bekämpfung des Fachkräftemangels müssen wir alle Kräfte bündeln.“

Sabine Riddermann, Leiterin des Geschäftsbereichs Rehabilitation und Prävention, lud die Chefin der Arbeitsagentur zu einem zweiten Besuch in Volmarstein ein, um ihr einen Einblick in das Berufsbildungswerks Volmarstein zu geben, in dem rund 340 junge Menschen mit Körperbehinderungen und mit Autismus-Spektrum-Störungen eine Ausbildung absolvieren.

Hagen-Haspe: Unfall mit vielen Verletzten auf der B7 – Gaffer erschweren die Rettung

Coullage Logo 5Hagen | Am Samstag Vormittag gegen 11:20 Uhr kam es auf der B7 in Hagen Haspe zu einem schweren Verkehrsunfall zwischen 2 PKW aus Hagen.

Eine 19 jährige PKW Fahrerin befuhr mit ihrem Opel die B7 aus Richtung Hagen kommend und beabsichtigte in Höhe des B1 Baumarktes nach links auf den dortigen Parkplatz abzubiegen. Hierbei kam es aus bislang noch ungeklärter Ursache zur Kollision mit einen VW eines 33 jährigen Mannes, der aus Richtung Haspe kommend in Richtung Hagen unterwegs war.

Durch die Kollision der Fahrzeuge wurden alle Airbags ausgelöst. Eine Person wurde bei dem Unfall so schwer verletzt, dass ein Rettungshubschrauber eingesetzt werden musste und die schwer verletzte Person in ein Bochumer Krankenhaus bringen musste. Insgesamt war die Unfallstelle so unübersichtlich, dass von bis zu 8 verletzten Personen ausgegangen werden musste.

Die Hagener Feuerwehr musste zur Versorgung ehrhebliche Rettungs- und Feuerwehrkräfte vor Ort einsetzen.

Die Arbeiten von Polizei und Rettungsdiensten wurde zunächst durch Schaulustige vor Ort erschwert, jedoch wurden schließlich den Anweisungen der Polizeibeamten Folge geleistet. Die B7 musste für rund 2 Stunden gesperrt werden.

Dieser Unfall ereignete sich in kurzer Abfolge zu dem schweren Verkehrsunfall auf der B54 im Hagener Süden.

Die Ermittlungen zu diesem Verkehrsunfall hat das Hagener Verkehrskommissariat aufgenommen.(tr)

Bus und PKW stoßen frontal zusammen – Schwerer Verkehrsunfall im Hagener Süden

Logo201506 30Hagen | Am Samstag Vormittag gegen 10:45 Uhr kam es auf der Bundesstraße 54 zwischen den Orten Dahl und Priorei zu einem schweren Verkehrsunfall.

Ein Bus der Hagner Straßenbahn AG befuhr die Bundesstraße 54 in Richtung Hagen. Ein 32 jähriger Mann aus Hagen befuhr die Bundesstraße 54 in Richtung Rummenohl. In Höhe der Haltestelle Grabweg kam es dann aus bislang ungeklärter Ursache zu einem Frontalzusammenstoß beider Fahrzeuge. Der PKW Fahrer wurde dabei in seinem Fahrzeug eingeklemmt und musste in der Folge mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik nach Bochum geflogen werden. Durch die Kollision wurde vier weitere Personen in dem Linienbus verletzt. Eine Person davon so schwer, dass auch diese in ein Hagner Krankenhaus gebracht werden musste. Die Bundesstraße musste für die Unfallaufnahme mehr als 2 Stunden gesperrt werden. Das Hagener Verkehrskommissariat hat die Ermittlungen übernommen. (tr)

Mit Schlagstock und Springmesser – 18-Jähriger am Samstag Morgen überfallen

Logo201506 30Hagen | Am frühen Samstag Morgen kam es in der
Straße Am Hauptbahnhof zu einen Raubdelikt auf der Straße. Gegen 04:00 Uhr beging der 18 jährige Geschädigte aus Herdecke mit zwei ihm unbekannten Personen die Straße Am Hauptbahnhof in Richtung Altenhagener Brücke. Plötzlich traktierten ihn die beiden Begeleiter
zunächst mit Fäusten und einem Schlagstock und versuchten in den Besitz der Sporttasche des jungen Mannes zu gelangen. Da dieser aber
die Tasche nicht los ließ setzten die beiden unbekannten Täter ein
Springmesser ein. Als der Geschädigte die Tasche schließlich los ließ
flüchteten die beiden Männer mit der Tasche in Richtung
Märkischer-Ring und dann weiter in Richtung Adolfstraße. Die beiden
Tatverdächtigen werden von der äußeren Erscheinung als arabisch
aussehend beschrieben. Beide sollen ca. 18 – 22 Jahre alt sein und
trugen zur Tatzeit jeweils dunkle Oberbekleidung und Jeanshosen.
Einer der Männer soll eine Lederjacke getragen haben. Zeugenhinweise
nimmt die Polizei unter der Rufnummer 02331 / 986 2066 entgegen. (tr)

Am Samstag Morgen mit Drogen am Steuer in der Innenstadt unterwegs

Logo201506 30Hagen | Am Samstag Morgen  gegen 06:15 Uhr überprüften Polizeibeamte der Wache Innenstadt einen 29 jährigen Hagener, der mit seinem PKW auf dem Märkischen-Ring unterwegs war. Im Rahmen der Kontrolle fiel dann auf, dass der junge Mann Betäubungsmittel vor Fahrtantritt konsumiert hatte. Er musste die Beamten zur Polizeiwache begleiten und eine Blutprobe abgeben. Neben dem Ermittlungsverfahren muss der Hagener nun auch mit einem
Fahrverbot rechnen. (tr)

Großes Herbstferienprogramm im Spiel- und Sportpark Emst

Der Spiel- und Sportpark Emst, Cunostraße 33, bietet auch in diesem Jahr wieder ein abwechslungsreiches Programm für Kinder ab sechs Jahren in den Herbstferien an.

Am Montag, 15. Oktober, startet das Programm um 12 Uhr mit einem leckeren Brunch für Familien in die Ferien. Ab 15 Uhr geht es dann mit kreativen Basteleien rund um den Herbst weiter. Sportlich geht es am Dienstag, 16. Oktober, zu: Alle Interessierten gehen zum Kicken in die Lenne-Arena in Hohenlimburg. Treffpunkt ist um 12 Uhr am Spiel- und Sportpark Emst, Cunostraße 33. Am Mittwoch, 17. Oktober, finden ab 12 Uhr verschiedene Turniere für Kinder statt und um 15 Uhr lädt der Spiel- und Sportpark zu einem gemütlichen Stockbrotgrillen ein. Beim Kochen für Kinder am Donnerstag, 18. Oktober, werden um 12 Uhr herbstliche Leckereien zubereitet. Um 15 Uhr geht es dann mit einem turbulenten Spielemarathon weiter. In der Trampolinhalle Sprungwerk Hagen kommen alle bewegungsfreudigen Kinder am Freitag, 19. Oktober, auf ihre Kosten. Treffpunkt ist um 13 Uhr am Spiel- und Sportpark Emst, Cunostraße 33.

Am Montag, 22. Oktober, können Familien um 12 Uhr mit einem gemütlichen Frühstück in die zweite Herbstferienwoche starten. Ab 15 Uhr bauen und gestalten alle Interessierten gemeinsam Futterhäuschen für Vögel. Beim Kochen für Kinder werden am Dienstag, 23. Oktober, um 12 Uhr wieder herbstliche Leckereien zubereitet. Ab 15 Uhr geht es dann mit kreativen Basteleien rund um den Herbst weiter. Am Mittwoch, 24. Oktober, um 12 Uhr können sich die Kinder fantasievoll schminken lassen. Gemütliches Stockbrotgrillen gibt es im Anschluss um 15 Uhr. Wie man gesundes Fingerfood zubereitet, lernen die Kinder am Donnerstag, 25. Oktober, ab 12 Uhr. Ab 15 Uhr findet dann ein gemütlicher Filmnachmittag statt. Zum Abschluss der Ferien geht es am Freitag, 26. Oktober, zum Bowlen in den Bowling Room Hagen. Treffpunkt ist um 13 Uhr am Spiel-und Sportpark Emst, Cunostraße 33.

Für alle Veranstaltungen ist eine Anmeldung unter Telefon 02331/207-5096 erforderlich.

Aktionstag Glücksspielsucht

Am Mittwoch, 26.09.18, findet im Auftrag der Landeskoordinierungsstelle Glücksspielsucht NRW der bundesweite Aktionstag gegen Glücksspielsucht statt. Zahlen aus der Datenbank der Landesfachstelle Glücksspielsucht NRW (www.gluecksspielsucht-nrw.de) weisen nachdrücklich darauf hin, dass Hagener Bürger weiterhin enorm viel Geld bei Glücksspielen verlieren.

Trotz des nun gültigen neuen Glücksspieländerungsstaatsvertrages, der den Wildwuchs von Spielhallen stoppen sollte und einen Mindestabstand von 350 Metern zwischen den Spielhallen, sowie zu Schulen, Kindergärten und Jugendhilfeeinrichtungen vorschreibt, wurde in Hagen lediglich eine Spielhalle geschlossen. Glücksspielhallen und Wettbüros werben hingegen weiterhin aggressiv und manipulativ um neue Kunden. Dabei wütet ein wahrer Manipulations-Tsunami durch Glücksspielanbieter in den Medien.

Was vielen Bürgern nicht bewusst ist – aus der propagierten Entspannungsmöglichkeit oder dem vermeintlichen Geldverdienst mit Sportwissen kann schnell eine Adrenalin-gepushte Glücksspielproblematik oder Sucht werden, die jegliche Verluste beim Spielen außer Acht lässt. Insbesondere junge Menschen sind hier gefährdet. Unter dem Motto „Die Lügen der Glücksspielindustrie – Dein Spiel in sicheren raffgierigen Händen!“ macht die Fachstelle Sucht des Blauen Kreuzes daher auf die Irreführung durch Werbeslogans aufmerksam.

Am Aktionstag werden MitarbeiterInnen der Fachstelle Sucht zusammen mit der Selbsthilfegruppe für Glückspielsüchtige auf dem Boeler Wochenmarkt einen Informationsstand bereit halten, an dem zur jeden vollen Stunde ein Video gezeigt wird, dass einen Einblick in die Adrenalin-gepushte Welt eines Glücksspielsüchtigen gibt.

Wir würden uns freuen, wenn Sie uns mit einem Beitrag in Ihrer Sendung unterstützen und auf unsere Aktion Hinweisen, sowie uns am Aktionstag in der Innenstadt für ein Interview vor Ort besuchen.

Die Fachstelle Sucht des Blauen Kreuzes in Hagen bietet schon seit Jahren Beratung und ambulante Therapieangebote für Glücksspielsüchtige an. Vielleicht könnten Sie auch auf unsere offenen Sprechstunden hinweisen, jeden Di. von 10.00h bis 12.00h und jeden Do von 16.00 bis 18.00h in den Räumen der Fachstelle Sucht, Hindenburgstr. 28, 58095 Hagen.

Interkulturelle Woche: Veranstaltungshinweise

Coullage Logo 2Hagen. Im Zuge der aktuell laufenden interkulturellen Woche in Hagen,
weist die Integrationsagentur der Diakonie Mark-Ruhr gezielt noch auf
drei Veranstaltungen hin, für die Anmeldungen auch kurzfristig noch
möglich sind.
Dies betrifft zum einen den Vortrag „Herzlich willkommen in Syrien“ am
Samstag, 22. September, von 13 bis 15 Uhr, im Wichernhaus der Diakonie
Mark-Ruhr (Martin-Luther-Str. 9-11, 58095 Hagen). Ahmad Alali kam
2015 von Syrien nach Deutschland. Er ist Arzt und hat bereits in verschiedenen
Ländern Projekte durchgeführt. Mit seiner neuen Hagener
Initiative „Freiwillige Hände“ engagiert er sich in seiner neuen Heimat in
unterschiedlichen Themenfeldern. In seinem Vortrag „Herzlich Willkommen
in Syrien“ berichtet er von Syrien und seinem Weg nach und in
Deutschland. Eine Veranstaltung , in der man sich informieren und austauschen
kann, man weinen und lachen kann.
Am Montag, 24. September, findet von 17 bis 18 Uhr in der Buchhandlung
am Rathaus (Marienstraße 5-7) eine Lesung zum Thema „Heimat –
In mir zuhause“ statt. Unter Begleitung der Hagner Autorin Dr. Birgit Ebbert
haben Hagener Frauen mit und ohne Migrationshintergrund eigene
Texte zu Themen wie Heimat, Fremdheit, Ankommen, Sehnsucht und
Zuhause-Sein entwickelt.
Einen Tag später, am Dienstag, 25. September, bietet die Integrationsagentur
von 18 bis 20.30 Uhr einen interkulturellen Workshop zum Thema
„Frauenbilder interkulturell“ an. Der Workshop findet im Wichernhaus
(Martin-Luther-Straße 9-11) statt und greift Fragen wie „Welche Frauenbilder
prägen mich?“, „Wie nehme ich Frauen aus anderen Kulturen
wahr?“, oder „Was hat beides miteinander zu tun?“ auf. Zu dieser Veranstaltung
sind Frauen mit und ohne Migrationshintergrund eingeladen. Die
erfahrenen Referentinnen führen mit Kurzreferaten und interaktiven Methoden
durch den Abend. Ein Schwerpunkt ist die Erfahrung
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eigener Wahrnehmungsmuster im Verhältnis zu Kompetenzen und Ressourcen
migrantischer Frauen.
Ansprechpartner für Rückfragen und Anmeldungen ist Heike Spielmann
(heike.spielmann@diakonie-mark-ruhr; 02331/ 306462035).