Willkommen in Hagen! Fußgängertunnel im Bahnhof begrüßt mit Hagen-Bildern

Hagen. Alle Besucher, die Hagen mit dem Zug erreichen, werden ab sofort
bereits im Hagener Hauptbahnhof mit den Highlights der Stadt begrüßt.
Riesige Fotowände mit Abbildungen von Hagen wurden in der
Fußgängerunterführung, die von den Gleisen in die Bahnhofshalle führt,
angebracht. Und in der Bahnhofshalle leuchtet unter dem Thorn-PrikkerGlasfenster
der Schriftzug „Willkommen in Hagen“.


„Wir wollen eine Willkommenskultur in Hagen schaffen und natürlich das Image
der Stadt weiter aufwerten“, so Kirsten Fischer, Prokuristin der HAGENagentur
und verantwortlich für den Bereich Stadt-und Tourismusmarketing, „denn Hagen
hat viele Schätze, die sich sehen lassen können.“
In Zusammenarbeit mit dem Hagener Bahnhofsmanagement der Deutschen
Bahn (DB), dem Denkmalschutz und dem Fachbereich Kultur entstand unter
Regie der HAGENagentur bereits im Jahr 2016 eine Arbeitsgruppe, um zunächst
die Bahnhofshalle attraktiver zu gestalten.
Das ehemalige Kassenhäuschen, das unter Denkmalschutz steht, wurde dabei
bereits vor einem Jahr mit historischen und touristischen Fotomotiven in den
einzelnen Fenstern ausgestattet. Ein weiterer Vorschlag war es damals,
unterhalb des Thorn-Prikker- Fensters über der Eingangstür der Bahnhofshalle
den Schriftzug „WILLKOMMEN IN HAGEN“ anzubringen, um Gäste der Stadt zu
begrüßen. Die Farbe als auch der Schrifttyp wurden mit dem Denkmalschutz
abgestimmt und genehmigt. Im Rahmen der Sanierungsarbeiten in der
Bahnhofshalle konnte der Schriftzug nun auch tatsächlich an die Wand gebracht
werden. Finanzielle Unterstützung lieferte die Bezirksvertretung Mitte, denn auch
Bezirksbürgermeister Ralf Quardt war überzeugt von der Attraktivitätssteigerung
des Hagener Hauptbahnhofes.
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PRESSEMITTEILUNG
Aus der Arbeitsgruppe vor zwei Jahren heraus entstand aber auch ein engerer
Kontakt zum Bahnhofsmanagement Hagen sowie zur Zentrale der Deutschen
Bahn, der dazu führte, dass die HAGENagentur in Abstimmung mit dem Büro
des Oberbürgermeisters der Stadt Hagen die Renovierung der
Fußgängerunterführung, die von der Bahnhofshalle zu den Gleisen führt und
umgekehrt, mitzugestalten. Riesige Fotowände mit Motiven, die typisch und
wichtig für Hagen sind, sind das Ergebnis und strahlen bald von den Wänden.
Die Deutsche Bahn brachte die Fotos in Form von Folien dort an. Die Bilder
verraten, welche Schätze Hagen seinen Besuchern zu bieten hat. So finden sich
hier Aufnahmen der Hagener Schlösser und Museen, des Sports, der
Musikgeschichte, der Industriegeschichte, der FernUniversität und der
Fachhochschule, der Freizeitregionen und der Einkaufsstadt – kurzum es
präsentiert sich ein gelungener Querschnitt an Bildern der Hagen ausmacht.
„Damit unterstreichen wir die Verbundenheit des Bahnhofs mit der Stadt Hagen“,
so Bahnhofsmanager Ralf Fielenbach. „Wir haben bereits in Hamm ein ähnliches
Projekt gestartet und die Erfahrung zeigt: Die Bilder tragen ein Stück weit zur
Identifikation mit der Stadt bei.“
Passende Slogans über den Bildmotiven sorgen für entsprechende Erläuterung
und machen sicher Lust darauf, Hagen näher kennenzulernen.

Boxen: Hasper Schwergewicht weiterhin unbesiegt

Bei der Fight Night in Mühlheim kam für den traditionsverein Box-Sport-Club Haspe 1949/97 e.V. lediglich der Schwergewichtler (+91kg) Agron Bala zum Einsatz.

box

Die Veranstaltung wurde in einer restaurierten Dreherei ausgetragen und die Halle war ausverkauft.

Agron Bala musste gegen den aus Frankfurt eingereisten Haris Vejselovic antreten. Der Frankfurter galt als der Favorit in diesem Kampf und hatte alle seine bestrittenen 7 Kämpfe bisher gewonnen.

Auch körperlich und technisch war er dem Hasper optisch überlegen. Doch Agron Bala ließ sich davon nicht einschüchtern. Er setzte seinen Gegner über drei Runden unter Druck und ließ ihn überhaupt nicht zum Zug kommen. Sichtbar unterlegen versuchte der Frankfurter Vejselovic den Druck von Bala im Rückwärtsgang zu entkommen. Auch das mehrmalige Ausspucken des Mundschutzes half ihm nicht.

Agron Bala dominierte unter den Anweisungen seiner mitgereisten Trainer Nedzad Saljic und Fatih Kurukafa alle drei Runden. In der dritten Runde tobten die Zuschauer so laut, dass Agron Bala das Kommando des Ringrichters nicht erhören konnte. Hierfür wurde er auf umstrittener weise vom Ringrichter ermahnt.

Trotz des unberechtigten Punktabzuges wurde der Hasper Schwergewichtler zum einstimmigen Sieger nach Punkten erklärt.

Agron Bala hat seinen mitgereisten Vereinskollegen und Hagener Boxfans ein Hauch von dem Metzger mit der Eisenfaust Hansi Kalbfell vorgeführt. Sichtbar stolz nahm er seine verdiente Trophäe unter den lautstarken zurufen seiner Boxfans entgegen.

„In Agron steckt ein hohes Potential. Leider bekommen wir aufgrund des Gewichtes +91kg in der nahen Umgebung keine Kämpfe oder Sparringspartner für ihn. Wir werden ihn weiter fördern und fordern“ so Fatih Kurukafa.

Städtepartnerschaftsverein Hagen zu Besuch in Polen

Logo201506 30Die diesjährige Bürgerreise des Städtepartnerschaftsvereins Hagen führte in Deutschlands Nachbarland Polen. Dabei besuchten die 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer auch die Hagener Patenstadt Elk, das frühere Lyck.

Kranzniederlegung Bartossen

Dort stand unter anderem ein Besuch im Landratsamt auf dem Programm. Bei der Reise durch das wunderschöne Masuren war ein Ziel des Vereins der vom Volksbund Deutscher Kriegsgräberfürsorge gepflegte Soldatenfriedhof in Bartossen im Kreis Elk, auf dem mehr als 17.000 in den beiden Weltkriegen gefallene deutsche Soldaten beigesetzt sind. Im Namen des Oberbürgermeisters Erik O. Schulz und des Städtepartnerschaftsvereins legte Bürgermeister Dr. Hans-Dieter Fischer, gleichzeitig Vorsitzender des Vereins, einen Kranz im Gedenken an alle Opfer der beiden Kriege nieder. In einer kurzen Ansprache erinnerte er an das millionenfache Leid, welches die Kriege über Europa gebracht hat, und mahnte, sich immer wieder für die Werte eines geeinten und friedlich zusammenlebenden Europas einzusetzen.

Luthers Waschsalon, Suppenküche und Warenkorb rufen zur Erntedankaktion auf

Hagen. Auch in diesem Herbst bitten die Suppenküche Hagen, der Warenkorb
der Caritas Hagen und Luthers Waschsalon der Diakonie MarkRuhr
wieder um Lebensmittelspenden im Rahmen der jährlichen Erntedankaktion
in Hagen!

20180920_Erntedankaktion
Denn auch im Jahr 2018 stellen alle drei Einrichtungen eine steigende
Nachfrage an ihren Angeboten fest. „Immer wieder fehlen uns haltbare
Produkte wie Konserven, H-Milch, Zucker, Mehl, Kartoffeln, Nudeln, Reis
und Kaffee. Außerdem gibt es einen großen Bedarf an Hygieneartikeln“,
berichten die Einrichtungsleitungen Ilona Ladwig-Henning (Luthers Waschalon),
Michaela Engelhardt (Warenkorb) und Ulrich Kramm (Suppenküche).
„Das Erntedankfest wird am Sonntag, 7. Oktober, in den Hagener
Kirchengemeinden gefeiert. Traditionell ist dies ein Tag, an dem wir
unsere Dankbarkeit ausdrücken für das, was uns zur Verfügung steht,
und mit denen teilen, die am Rande unserer Gesellschaft stehen.“
In allen drei Einrichtungen können Spenden abgegeben werden, am besten
am Montag, 8. Oktober, in der Zeit von 9 bis 12 Uhr. „Wir tauschen
nach Bedarf die Spenden untereinander, sodass alle Gaben ihr Ziel erreichen.“
Falls eine Abholung der Spenden gewünscht wird, so ist auch
dies möglich. Hier die Kontaktdaten der drei sozialen Einrichtungen:
Suppenküche Hagen
Märkischer Ring 101, 58097 Hagen,
02331/ 2042727 bzw. 0151 / 26607986
Luthers Waschsalon
Körnerstr. 75, 58095 Hagen
02331/ 3809-700
Warenkorb
Boeler Kirchplatz 15, 58099 Hagen
02331 / 48 32 410

Sternenkinder in Hagen – versierte Hilfe in einer schweren Zeit

Logo201506 30Hagen | Jährlich sterben bundesweit über 50.000 Kinder, bevor sie das Licht der Welt erblicken. Für die Eltern bricht dann eine Welt zusammen und sie wissen oft nicht, wie sie mit ihrer Trauer um die „Sternenkinder“ umgehen sollen. Hier setzt ein neues gemeinsames Projekt der Bethanien Diakonissen-Stiftung und des AGAPLESION ALLGEMEINES KRANKENHAUS HAGEN an: die Bethanien Sternenkinder Hagen. Es bietet den Betroffenen Akutbetreuung, konkrete Hilfen und unterstützt sie bei der Trauerarbeit. Heute (18. September 2018) wurde das Projekt mit einer Eröffnungsveranstaltung und im Beisein eines interessierten Fachpublikums gestartet.

SternenkinderHagen

Betreut werden betroffene Eltern ab sofort von Christine Eyring. Die erfahrene Kinderkrankenschwester und ausgebildete psychosoziale Elternberaterin blickt nicht nur auf eine über 20-jährige Tätigkeit auf der Kinderintensivstation des AKH zurück, sondern verfügt auch über eine langjährige Erfahrung in der Trauerarbeit bei Sternenkindern. Darunter werden hier Kinder gefasst, die im Mutterleib oder bei der Geburt versterben. „Es waren schon Angebote und Kontakte vorhanden, die wir nun ausbauen werden“, betont Christiane Eyring. Bereits vor Jahren initiierte sie gemeinsam mit der Krankenhausseelsorge und einer betroffenen Mutter eine Selbsthilfegruppe und begleitet ab sofort die von der Krankenhausseelsorge organisierten monatlichen Sternenkinderbestattungen. „Ich bin für die Eltern in einer solchen schwierigen Situation da, begleite auch in den Kreißsaal oder vermittele Hilfsangebote für die Zeit danach“, so die Expertin weiter. Dabei ist ihr die Individualität des Angebotes sehr wichtig. „Wir unterstützen die Eltern so, wie diese es wünschen.“ Das kann die Begleitung bei Trauerritualen genauso sein wie Gespräche, aber beispielsweise auch Hilfestellung bei eventuellen notwendigen Formalitäten.

Das Angebot steht dabei explizit allen betroffenen Hagener Familien offen. „Wir freuen uns, betroffenen Eltern hier vor Ort in einer schweren Zeit fachlich versierte Hilfe und Unterstützung in einem Maße bieten zu können, das einzigartig ist für Hagen“, erklärten Dr. Lothar Elsner, Vorstand der Bethanien Diakonissen-Stiftung, und Georg Schmidt, Geschäftsführer des AKH, gemeinsam bei der Eröffnung. Die Bethanien Sternenkinder Hagen sind am AKH „angedockt“ und in der Trägerschaft der Bethanien Diakonissen-Stiftung. Dies ist eine kirchliche Stiftung, die die diakonischen Traditionen und Einrichtungen von Bethesda und Bethanien weiterführt und der Evangelisch-methodistischen Kirche verbunden ist. Ein Teilbereich ihrer Arbeit sind die Bethanien Sternenkinder an den Standorten Wuppertal, Bochum, Hamburg, Heidelberg, Miesbach-Otterfing und nun Hagen.

Kontakt:
Die Bethanien Sternenkinder Hagen sind erreichbar unter
T (02331) 201 1078
E-Mail sternenkinder.hagen@bethanien-stiftung.de

Weihnachtskonzert A cappella Frauenband medlz in Hagen

Medlz- wenn es Winter wird… „Weihnachtsleuchten“ in den Augen der Besucher. Die A cappella Frauenband medlz geht wieder auf Weihnachtstour.

Konzerttermin in Hagen
 
Samstag,15. Dezember 2018  | Einlass 18.00 Uhr | Beginn 19.00 Uhr
Markuskirche, Rheinstraße 26, 58097 Hagen
Karten gibts an allen bekannten VVKsstellen und auf eventim.de
 
Eintrittspreise:
 
VVK 27€ und 23€ plus VVKsgebühren AK 29 € und 25 €

Aufs Jahr zurückblicken, zur Ruhe kommen, Familie und gemeinsame Momente geniessen- all das kommt in uns auf, wenn wir an Weihnachten denken – auch bei der A cappella Band medlz und deshalb geht sie auf Weihnachtstour.

Mit einem sagenhaften Gespür für das Weihnachtsgefühl der Menschen und einem vielseitigen, weihnachtlichen Repertoire aus stillen, wie auch laut lachenden Momenten ist sie eine, der gefeiertsten Bands in ihrem Genre.

Glückseligkeit und staunende Augen bei klassischen Titeln, wie „Adeste fideles“, Gänsehaut bei nordisch, kühlen Werken wie „Gläns över“ und auch amüsante Einblicke in das amerikanisch, glitzernde Weihnachtsgefühl wie beim Titel „Jingle bells“.

„Mit dem Konzert der medlz beginnt für uns die Weihnachtszeit“ sagen die Besucher der Weihnachtskonzerte in den prall gefüllten Kirchen Deutschlands.  Bine v.d.medlz: „Die Menschen mit unserer Musik so glücklich zu machen, ist unser grösstes Geschenk in dieser Zeit. Wir lieben diese Weihnachtstour“

Tourdaten medlz Weihnachtstour 2018:
 
30.11. Zwickau, Friedenskirche, 19 Uhr Geschlossene Gesellschaft !

01.12. Benneckenstein, St. Laurentius Kirche, 19 Uhr

02.12. Forst, Stadtkirche St. Nikolai, 17 Uhr 

05.12. Korbach, Kilianskirche, 19.00 Uhr

06.12. Asendorf, St. Marcellus Kirche, 19.00 Uhr 

08.12. Darmstadt, Martinskirche, 19 Uhr

09.12. Erfurt, Lutherkirche, 17 Uhr

12.12. Schwerin, Schelfkirche, 19 Uhr

13.12. Harsefeld, Evangelisch-Luth. Kirche, 19 Uhr

14.12. Harsefeld, Evangelisch-Luth. Kirche, 19 Uhr AUSVERKAUFT !

15.12. Hagen, Markuskirche, 19 Uhr

16.12. Hannover, Markuskirche, 17.00 Uhr

18.12. Melle-Buer, Martinikirche, 19 Uhr

20.12. Chemnitz, Markuskirche, 19 Uhr

21.12. Dresden,Himmelfahrtskirche, 19 Uhr

22.12. Doppelkonzert Dresden, Himmelfahrtskirche ,15 Uhr & 20.00 Uhr

23.12. Weinbergkirche Dresden, AUSVERKAUFT !

Jetzt buchen: Radboxen am Hohenlimburger Bahnhof und am Heubing in Haspe

Logo201506 30Die Installation der insgesamt 34 Radboxen an Hagener Bahnhöfen befindet sich auf der Zielgeraden: Heute konnte Marc Henningfeld, Servicetechniker vom Radparksystemanbieter Kienzler, sechs Boxen am Hohenlimburger Bahnhof sowie fünf Boxen am Bahnhof Heubing in Haspe anschließen.

Fahrgäste können die Stellplätze bei der Hagener Straßenbahn AG via Internet unter www.dein-radschloss.de/# reservieren. Als letzter Standort wird in den kommenden Wochen der Bahnhof Vorhalle mit sechs Radboxen ausgestattet.

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Marc Henningfeld, Servicetechniker vom Radparksystemanbieter Kienzler, schließt die Radboxen in Hohenlimburg an. (Foto: Clara Berwe/Stadt Hagen)

Hagen gehört zu einer von 15 Kommunen, die gemeinsam mit dem Verkehrsverbund Rhein-Ruhr an größeren Verknüpfungspunkten zum öffentlichen Nahverkehr digital gesteuerte Radabstellanlagen mit dazugehörigem modernen, elektronischen Zugangs- und Hintergrundsystem anbieten. Die Radabstellanlagen werden vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert.

Glück im Unglück: Fußgänger bei riskanter Fahrbahn-überquerung nur leicht verletzt

Hagen | Die Überquerung der stark befahrenen und
vierspurigen Volmestraße endete am Donnerstagnachmittag für einen
Fußgänger im Krankenhaus. Dabei hatte er Glück im Unglück und konnte
nach ambulanter Behandlung seinen Weg fortsetzen. Gegen 14.30 Uhr
befand sich ein 32-jähriger Mann in Höhe der Einmündung
Düppenbeckerstraße und wollte die Fahrbahn in Richtung Volme
überqueren. Als er sich bereits mittig auf dem linken
stadtauswärtsführenden Fahrstreifen befand, näherte sich ein
19-jähriger Mini-Fahrer. Da dieser nach eigenen Angaben aufgrund der
Verkehrslage nicht auf den rechten Fahrstreifen wechseln konnte,
wollte er nach links über die Gegenfahrbahn ausweichen, um den
drohenden Zusammenstoß zu vermeiden. Zeitgleich erkannte der
Fußgänger ebenfalls die Gefahrensituation und bewegte sich rückwärts.
Dadurch prallte er mit einem Arm gegen den rechten Außenspiegel des
Minis. Ein Rettungswagen brachte ihn vorsorglich ins Krankenhaus, der
Sachschaden beläuft sich auf etwa 2000 Euro.

+++AKTUELL+++ Weltkindertag-Festival in Hagen wegen Wetterwarnung abgesagt!

Absage Festival zum Weltkindertag 2018

Die Veranstaltergemeinschaft des Festivals zum Weltkindertag sagt auf Grund aktueller Warnungen vor Sturmböen das Festival ab. Das Festivalprogramm sollte von 15 – 18:30 Uhr im Dr. Ferdinand-David-Park stattfinden. Die Gefahr, das Besucher*innen, Mitwirkende und Darsteller*innen auf der Bühne durch abhebende Pavillons oder umherfliegende Gegenstände gefährdet werden, ist den Veranstalter*innen zu groß.

Die Veranstalter bitten um Verständnis für diese Entscheidung, die im Interesse der Sicherheit aller Besucher*innen und Mitwirkenden getroffen wurde.

Wohnungsbrand: Bewohnerin erleidet schwere Brandverletzungen

Coullage Logo 5Ennepetal | Am Freitag wurde die Feuerwehr Ennepetal, um 11:21 Uhr, in die Feldstrasse gerufen. Hier war es zu einem Brand in einer Küche gekommen. Aufgrund des Meldebildes alarmierte die Kreisleitstelle umgehend die Hauptamtliche Wache,
sowie die Löschzüge 1 und 2 der Freiwilligen Feuerwehr, mit
Sirenenalarm. Vor Ort konnte die Lage bestätigt werden. Alle Bewohner
hatten das Haus bereits verlassen. Sofort wurde ein Trupp unter
Atemschutz zur Brandbekämpfung geschickt. Dieser konnte das Feuer
schnell unter Kontrolle bringen. Das Gebäude wurde im Anschluss mit
einem Überdrucklüfter rauchfrei gemacht und auf noch vorhandene Gase
überprüft. Vermutlich durch erste Löschmaßnahmen, erlitt eine
Bewohnerin schwere Brandverletzungen. Sie wurde direkt bei Eintreffen
der ersten Einsatzkräfte, durch den Rettungsdienst versorgt. Im
weiteren Verlauf wurde ein Rettungshubschrauber angefordert, um die
Patientin schnell in eine Spezialklinik transportieren zu können.
Hierzu sicherte ein Löschfahrzeug der Löschgruppe Oberbauer die
Landung des Hubschraubers, auf dem Parkplatz eines
Lebensmittelgeschäftes an der Hagener Straße. Insgesamt waren 1
Einsatzleitwagen, 1 Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug, 2
Löschgruppenfahrzeuge, 1 Drehleiter, 2 Rettungswagen, 1
Notarzteinsatzfahrzeug, 1 Rettungshubschrauber und mehrere Kräfte der
Polizei im Einsatz. Der Einsatz konnte um 12:50 Uhr beendet werden.

Bereits am Morgen, um 09:05 Uhr, war die Feuerwehr Ennepetal in
der Friedenstrasse tätig. Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug und
Drehleiter der Hauptwache wurden alarmiert, da eine Person im Aufzug
feststecken sollte. Es konnte vor Ort nichts festgestellt werden. Der
Einsatz wurde zügig beendet.

Wegen Kopfhörer Zug nicht gehört – 23-Jähriger wird von Regionalbahn erfasst

Der „Beat“ im Ohr hätte sein letzter seien können! Weil ein 23-jähriger Mann gestern Mittag (20. Oktober) Musik „genoss“, konnte er den herannahenden Regionalzug nicht hören. Das hätte dem Olsberger fast das Leben gekostet.

Der Radfahrer überquerte kurz nach 14 Uhr einen unbeschrankten Bahnübergang im Bereich der Talstraße in Olsberg. Die herannahende Regionalbahn registrierte der junge Mann offensichtlich auf Grund seines Kopfhörers nicht. Trotz Achtungspfiff, welcher der Triebfahrzeugführer vor dem unbeschrankten Bahnübergang abgab, begab sich der 23-Jährige auf diesen.

Trotz sofort eingeleiteter Schnellbremsung erfasste der Zug den Olsberger seitlich. Dieser wurde dadurch an Schulter und Kopf verletzt. Zur Behandlung wurde er in eine Klinik eingeliefert. So auch der Triebfahrzeugführer, der durch den Vorfall einen Schock erlitt.

In diesem Zusammenhang warnt die Bundespolizei vor den gefahren des Bahnverkehrs!

An Bahnübergängen kommt es immer wieder zu gefährlichen Unfällen!

Viele dieser Unfälle sind auf Fehlverhalten der Straßenverkehrsteilnehmer zurückzuführen. Leichtsinn, Unaufmerksamkeit und Unkenntnis sind die häufigsten Ursachen. Wie im Straßenverkehr, gelten auch an Bahnübergängen klare Regeln. Rot heißt Stopp, ebenso wie geschlossene Voll- oder Halbschranken.

Die Praxis sieht jedoch leider oft anders aus: Die Bedeutung des Andreaskreuzes und der Sicherungsanlagen ist vielen Straßenverkehrsteilnehmern nicht oder nicht richtig bekannt. Leichtsinn und Ungeduld verleiten manch Einen zu riskanten Aktionen. Dies ist schlicht lebensgefährlich!

Seien Sie stets achtsam, wenn Sie sich an Orten aufhalten, wo sich Züge bewegen. Denn Züge:

   - durchfahren Bahnhöfe mit Geschwindigkeiten von bis zu 160 
     Stundenkilometern. Durch den entstehenden Luftsog können 
     unmittelbar an der Bahnsteigkante befindliche Gegenstände in 
     Bewegung geraten.
   - können Hindernissen nicht ausweichen und haben einen sehr langen
     Bremsweg.
   - nähern sich fast lautlos.. Ein elektrisch betriebener Zug - 
     selbst mit über 200 Stundenkilometern - ist für das menschliche 
     Ohr erst wahrnehmbar, wenn er bereits vorbeifährt!
   - fahren auch außerhalb des ausgehängten Fahrplanes und können ein
     Gleis in beide Richtungen befahren.

Weitere nützliche Informationen zu diesem Thema finden Sie auch unter: www.bundespolizei.de www.bahn.de

24-Jähriger nach Brand verstorben

Sundern | Wie bereits berichtet, kam es am Donnerstag zu
einem schweren Brand in Sundern. Hierbei wurde ein 24-jähriger Mann
lebensgefährlich verletzt. Trotz der schnellen Hilfe von Anwohner und
der Rettungskräfte sowie dem Einsatz eines Rettungshubschraubers ist
der Sunderaner im Krankenhaus verstorben. Nach ersten Erkenntnissen
hantierte der 24-Jährige möglicherweise mit Feuerwerkskörpern, so
dass es im Obergeschoss zu der Explosion kam. Da Teile des Hauses als
einsturzgefährdet gelten, konnten die Brandermittler das Haus noch
nicht betreten.

Besonders „schweres Delikt“: Stahlträger für Lennetalbrücke gestohlen

Hagen.  Am Mittwoch fiel einem Mitarbeiter einer Baufirma
auf, dass in den letzten Wochen zwei Stahlträger von einem Lagerplatz
unterhalb der Lennetalbrücke fehlten. An der Straße Unterberchum
werden Baumaterialien für den Brückenneubau gelagert. Bereits in der
Vergangenheit kam es zu Diebstählen von Baumaterial. Die Stahlträger
sind fast 10 Meter lang. Der Abtransport ist nur mit Hilfe eines
Krans möglich. Hinweise zu dem Diebstahl nimmt die Polizei unter
986-2066 entgegen.

Ein faszinierender Blick in Wetters Industriegeschichte

Ein faszinierender Blick in Wetters Industriegeschichte

Logo201506 30Historische Fotografien, Ahnentafeln, Zeitungsausschnitte, erläuternde Texttafeln: In den Räumen des ehemaligen Stadtarchivs an der Burgstraße 17 und im Gemeindesaal der benachbarten Ev. Ref. Gemeinde können historisch interessierte Bürgerinnen und Bürger ab Freitag, den 21. September, einen informativen Blick in ein faszinierendes Kapitel der wetterschen Industriegeschichte werfen.

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Unter dem Motto „Zum Greifen nah“ haben Studierende des Historischen Instituts der TU Dortmund unter Leitung ihrer Professorin Eva-Maria Butz eine, von der Sparkasse Gevelsberg-Wetter und der AVU gesponserte, Ausstellung über die Familien Carl und Ludwig Bönnhoff zusammengestellt. Auf die Familie geht auch die Idee der Ausstellung zurück: Nora Bönnhoff fand nach dem Tode ihrer Eltern zahlreiche Dokumente und Fotografien auf dem Dachboden des elterlichen Hauses. Als sie bei einem Besuch im Büro des Stadtmarketings von ihren Fundstücken erzählte, war schnell die Idee einer entsprechenden Ausstellung gefunden.

Wetter als Keimzelle der Industrialisierung in Westfalen und im Ruhrgebiet – das ist ein vielfach gehörtes Schlagwort – zumindest in Verbindung mit dem Namen Friedrich Harkorts, der in der Freiheit in Alt-Wetter im Jahr 1819 seine Mechanische Werkstätte gründete.

Allerdings ist die Industriegeschichte der Stadt Wetter (Ruhr) viel reichhaltiger und mit mehr Namen und Persönlichkeiten verbunden als nur mit Friedrich Harkort. Einer dieser Namen ist derjenige der Familie Bönnhoff. Ludwig Bönnhoff gründete 1863 eine Eisen- und Stahlgießerei, 1875 folgte sein Bruder Carl mit der Gründung einer Gießerei und Mechanischen Werkstatt.

Die Bönnhoffs prägten mit ihren Firmen nicht nur die industrielle Entwicklung Wetters, sondern waren auch Repräsentanten des aufstrebenden Bürgertums. Ihr soziales Engagement schlug sich u.a. im Krankenhaus, in der Lutherkirche und der Wohnstättengenossenschaft („Bönnhoffkolonie“) nieder.

Die Ausstellung über die Bönnhoffs macht deutlich, wie früh Wetter bereits ein bedeutender Industrieplatz war. Das gilt bis heute: „Wetter hat eine enorme Tradition im Bereich der Industrieentwicklung“, so Bürgermeister Frank Hasenberg beim Vorabbesuch der Ausstellung. Wetter war und ist ein Gewerbestandort. Und Markus Drüke, Vorsitzender des Vereins Stadtmarketing, schlägt den Bogen ins nächste Jahr: „2019 wird die Mechanische Werkstätte von Harkort 200 Jahre alt.“ Ein Jubiläum, das entsprechend gefeiert wird.

Die historische Schau macht auch nicht Halt vor den dunklen Kapiteln der Industriegeschichte: „Auf flüchtige Russen ist zu schießen mit der fersten Absicht zu treffen.“ So steht es auf einer Anordnung aus der Zeit des Nationalsozialismus. Wo heute das Gymnasium steht, war in der NS-Zeit ein Lager für Zwangsarbeiter. Mit viel Liebe zum Detail haben die Geschichtsstudenten aus Dortmund eine Ausstellung entwickelt, die mit dem Blick auf einen bedeutenden Teil der wetterschen Industriegeschichte auch viel über das Leben vergangener Jahrzehnte erklärt. „Es würde mich sehr freuen, wenn diese Ausstellung über ein Kapitel unserer Stadtgeschichte möglichst viele interessierte Bürgerinnen und Bürger anlockt“, so Bürgermeister Frank Hasenberg“, der allen Beteiligten rund um dieses Projekt für Ihr Engagement herzlich dankte. So überließ Hausherr Helmut Dorsch seine Räume in der Burgstraße 17, die Ev. Ref. Gemeinde ist mit ihrem Gemeindesaal ein zweiter Standort der Schau und die Ehrenamtler des Stadtmarketings kümmern sich um die Besucher der Ausstellung.

Offizielle Eröffnung der Schau „Zum Greifen nah“ ist am Freitag, 21. September, um 16 Uhr.

Der Titel ist bewusst gewählt: Im Jahr 1937 begann im Unternehmen Ludwig Bönnhoff die Produktion von Greifern für Stückgüter nach eigenen Patenten.

Die weiteren Öffnungszeiten sind bis zum 14. Oktober jeweils samstags von 11 bis 16 Uhr sowie sonn- und feiertags von 14 bis 17 Uhr. Für Gruppen wird nach Absprache mit dem Stadtmarketing (Tel.: 02335 802092 / Mail: kontakt@stadtmarketing-wetter.de) auch spontan geöffnet.