Foto: TV58.de

Fest für Demokratie und Vielfalt +++ Polizei verhinderte Störversuche +++ neun Personen in Gewahrsam

Dortmund | Am Samstag fand in Dortmund-Dorstfeld, auf dem Wilhelmplatz,

ein Familienfest für Respekt, Toleranz und Verständigung statt. Unter
dem Motto „44149 – Platz für Vielfalt“ zeigten viele Dorstfelder, wie
bunt und vielfältig ihr Vorort ist und setzten ein deutliches Signal
gegen Rassismus und Rechtsextremismus.

Zu Beginn der Podiumsdiskussion, gegen 19.30 Uhr, versuchten
dennoch einige Rechtsextremisten, die Veranstaltung zu stören. Die
Versuche, insbesondere den Dortmunder Oberbürgermeister mit
Schmährufen zu beleidigen, währten jedoch nur wenige Augenblicke: Die
Einsatzkräfte der Dortmunder Polizei drängten die Rechtsextremisten
unmittelbar und äußerst konsequent zurück.

Einige unbelehrbare Rechtsextremisten griffen darüber hinaus die
einschreitenden Beamten an, bzw. beleidigten sie.

Die Störversuche der Rechtsextremisten konnten durch das sehr
schnelle Einschreiten der Polizei im Keim beendet werden. Neun
Extremisten wurden in Gewahrsam genommen, die Polizei erstattete fünf
Strafanzeigen. Die Tatvorwürfe lauten: Widerstand und tätlicher
Angriff gegen Vollstreckungsbeamte, versuchte Körperverletzung,
Beleidigung gegen den Oberbürgermeister und gegen
Polizeivollzugsbeamte sowie eine Strafanzeige wegen des Verstoßes
gegen das Versammlungsgesetz.

Ein Polizeibeamter erlitt leichte Verletzungen, er verblieb jedoch
dienstfähig.

Der Polizeiführer des heutigen Einsatzes, Polizeidirektor Hubert
Luhmann, zeigte sich mit dem Verlauf des polizeilichen Einsatzes hoch
zufrieden: „Die Dorstfelder Bürger haben heute ein beeindruckendes
Zeichen für Vielfalt und gegen Ausgrenzung gesetzt. Störversuche von
Rechtsextremisten haben wir heute konsequent unterbunden, rechtliche
Schritte eingeleitet und somit wieder einmal klar gemacht, dass die
Dortmunder Polizei im Kampf gegen den Rechtsextremismus gemeinsam mit
der Zivilgesellschaft unnachgiebig bleibt!“