Valerie Holsboer kommt am 18. September ins Jobcenter Hagen

BA-Vorstandsmitglied fährt mit dem Bewerber-Shuttle
Wenn am Dienstag, 18. September, um 11 Uhr der Bewerber-Shuttle des Hagener Jobcenters am Berliner Platz startet, sitzt eine prominente „Bewerberin“ mit im Bus zu den Arbeitergebern: Valerie Holsboer, Vorstand Ressourcen der Bundesagentur für Arbeit. Sie schaut sich das Hagener Angebot zur bundesweiten Aktionswoche „Einstellungssache! Jobs für Eltern“ persönlich an. Seit 2014 fährt der Bewerber-Shuttle Bewerberinnen und Bewerber zu Vorstellungsgesprächen.
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Zuvor besucht das BA-Vorstandsmitglied „Job Future“, das Weiterbildungs-Informationszentrum des Jobcenters am Graf-von-Galen-Ring 18. Hier treffen sich die Bewerberinnen und Bewerber vor der Tour. Eigens zur Aktion „Einstellungssache“ gibt es außerdem eine Ausstellung des Hannoveraner Künstlers Dennis Hofmann. Er hat das mit 25 Metern längste Bild Deutschlands zum Thema „Arbeitssuche“ gemalt. In Hagen werden ein Teil des Bildes sowie zwei Poster des Künstlers zum ersten Mal außerhalb Hannovers ausgestellt. Die Bilder können zu den regulären Öffnungszeiten von „Job Future“ angeschaut werden.
Info: Arbeitgeber, die den Bewerber-Shuttle kennen lernen oder nutzen möchten, können sich an Britta Moranz unter Telefon 02331/36758-809 oder Rosemarie Wrede -826 wenden.
Job Future ist das Weiterbildungs-Infozentrum des Jobcenters am Graf-von-Galen-Ring 18. www.jobfuture.info
Informationen gibt es auch im Internet unter www.jobcenter-hagen.de.

 

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Viel Lob aus Arnsberg für gelungenen Haushaltsausgleich

Bezirksregierung tagt gemeinsam mit Verwaltungsvorstand der Stadt Hagen

Hagen | „Die weitere positive Entwicklung der Kommunen liegt mir sehr am Herzen – und da habe ich verständlicherweise gerade auch Hagen im Fokus!“ Mit diesen Worten bedankte sich Regierungspräsident Hans-Josef Vogel für die Einladung von Oberbürgermeister Erik O. Schulz zur gemeinsamen Sitzung des Hagener Verwaltungsvorstandes mit der Führungsriege der Bezirksregierung Arnsberg am Dienstag (11. September) im Rathaus an der Volme.

VV mit Arnsberg_1109_Foto Stadt Hagen
In einem gut dreieinhalbstündigen, ausgesprochen offenen Austausch wurde schwerpunktmäßig über die Themen Haushalt, Schulentwicklung und Luftreinhaltung diskutiert. Insbesondere mit dem jüngst vorgelegten Masterplan „Nachhaltige Mobilität“ – so der Regierungspräsident – habe die Volmestadt die richtigen Themen besetzt. Er sicherte der Hagener Verwaltungsspitze zu, sich bei der Umsetzung von einzelnen Maßnahmen unterstützend mit einzubringen.
Aktiv beratend zur Seite stehen wird die Bezirksregierung daneben auch bei der Schaffung von weiterhin dringend benötigten OGS-Plätzen in Hagen. Dabei will man gemeinsam nach Lösungen suchen, um möglichst rasch dem Elternwillen nach einer entsprechenden Betreuung nachzukommen.
Viel Lob gab es schließlich vom Leiter der Kommunalaufsicht, Ferdinand Aßhoff, für den erstmals seit 25 Jahren gelungenen Haushaltsausgleich: „Mein Kompliment, dass Hagen das geschafft hat! Wir werden Sie auf diesem Weg der Konsolidierung auch weiterhin mit Rat und Tat begleiten.“ Mit Blick auf die im Jahr 2021 auslaufende Förderung des Landes für Stärkungspaktkommunen wie Hagen ermahnte Aßhoff die Verwaltungsspitze aber auch, den konsequenten Sparkurs der vergangenen Jahre weiterhin beizubehalten.

Polizei stellt Verkehrsverstöße bei Schulwegkontrollen fest

 

Hagen| Am Dienstagmorgen kontrollierte die Polizei anlässlich
des Schulbeginns an zahlreichen Stellen, vor allem im
Innenstadtbereich. Ein besonderes Augenmerk legten die Einsatzkräfte
auf das Einhalten der Schrittgeschwindigkeit an Schulen. In 21 Fällen
registrierten die Beamten Autofahrer, die mit erhöhter
Geschwindigkeit unterwegs waren. An einem Fußgängerüberweg
missachtete zudem ein Fahrer den Vorrang der Fußgänger.
Handy-Verstöße wurden ebenfalls im Rahmen der Kontrollen geahndet.
Auch Dienstagnachmittag stellten die Beamten einen besonderen
Handy-Verstoß fest. Auf dem Märkischen Ring fuhr ein 54jähriger
Hagener mit dem Mobiltelefon am Ohr, konnte aber bei der Kontrolle
keine gültige Fahrerlaubnis vorweisen. Er erhielt eine Anzeige und
musste seinen Weg zu Fuß fortsetzen. Auch am Mittwochmorgen fanden
Geschwindigkeitskontrollen an Schulen statt. Es wurden 41 Verstöße
geahndet und u.a. ein Auto kontrolliert, in dem ein Kind ohne jede
Sicherung transportiert wurde.

Muskelerkrankte suchen rat im Forschungsinstitut

Besuchergruppe mit individuellem Hilfsbedarf

Mitglieder von Selbsthilfegruppen der Deutschen Gesellschaft für Muskelkranke (DGM) des Landesverbands NRW besuchten das Forschungsinstitut Technologie und Behinderung (FTB) der Evangelischen Stiftung Volmarstein Volmarstein. „Die Teilnehmenden haben durch ihre Muskelerkrankung einen ganz individuellen Hilfsbedarf“, berichten  FTB-Mitarbeiter Rainer Zott und Michael Hubert. Im FTB erhielten sie die Gelegenheit, technische Lösungsmöglichkeiten für alltägliche Probleme kennenzulernen und direkt zu erproben.

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Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand eine Führung durch die Hilfsmittelausstellung mit Vorstellung ausgewählter technischer Lösungen zur Wohnraumanpassung und Hilfsmittelversorgung. Für die interessierten Gäste gab es viel zu sehen, zu testen und zu fragen. Einigen war es ein Anliegen, Probleme mit der eigenen Versorgungssituation anzusprechen. Auch einige spezielle Fragen konnten mit Hilfe der vor Ort vorhandenen Beratungskompetenz aufgegriffen werden.

Neben der Vorstellung des FTB, der Aktivitäten der Wohnberatungstelle sowie der Agentur Barrierefrei NRW erhielten die Besucher auch Kenntnisse über die Bestandsaufnahme NRW für öffentlich zugängliche Gebäude und das Informationsportal „NRW-informierBar“.

 

NGG: Küchenhilfen in Hagen zwangsweise auf „Lohn-Diät“

NGG | Schuften auf Hochtouren, verdienen auf Sparflamme: In der Gastronomie in Hagen gibt es rund 1.550 Mini-Jobs. Allerdings lassen Hotels, Restaurants und Gaststätten einen Großteil der Mini-Jobber für Niedriglöhne arbeiten, kritisiert die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG). „Viele Spülkräfte, Küchenhilfen, Zimmerfrauen und Aushilfskellner werden zwangsweise auf ‚Lohn-Diät‘ gesetzt – Hilfskräfte verdienen in der Gastronomie in Hagen oft nur ‘nen Appel und ‘n Ei“, sagt Isabell Mura von der NGG Südwestfalen. Mit 9,25 Euro pro Stunde liege eine angelernte Kraft „schon jetzt im Lohnkeller“.

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Sie kritisiert, dass „die Gastro-Chefs keine Anstalten machen, an diesem Zustand etwas zu ändern“. Bei den laufenden Tarifverhandlungen für das Gastgewerbe in NRW hätten die Arbeitgeber „auf stur geschaltet“ und für ungelernte Kräfte lediglich ein Prozent mehr Lohn im ersten Jahr angeboten und ein weiteres Prozent im Folgejahr. Isabell Mura reagiert darauf wütend: „Das wären fürs erste Jahr nicht einmal 10 Cent pro Stunde mehr. Der Stundenlohn würde dann bei 9,35 Euro liegen – und damit nur 16 Cent über dem gesetzlichen Mindestlohn von 9,19 Euro, der ab kommenden Januar ohnehin gilt. Das ist einfach nur unverschämt. Denen, die die Küchen und Restaurantbetriebe in Hagen am Laufen halten, wird hier – ums in der Küchensprache zu sagen – ein ‚Mager-Lohn‘ serviert.“

 

Das Lohnangebot der Arbeitgeber bezeichnet NGG-Geschäftsführerin Mura als „schlechten Küchenwitz“. Damit werde nicht einmal die Inflation aufgefangen. Dies bedeute einen Reallohn- und damit auch Kaufkraftverlust. Wenig besser sehe es bei Köchen, Kellnerinnen und Rezeptionistinnen aus: Für Fachkräfte hätten die Arbeitgeber lediglich 2,5 Prozent Lohnerhöhung im ersten und 2,3 Prozent im zweiten Jahr angeboten. „Das ist mit der NGG nicht zu machen“, sagt Mura. Die NGG fordert ein Lohn-Plus von sechs Prozent und 100 Euro mehr im Monat für Azubis. Die Tarifverhandlungen zwischen der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) NRW und dem Deutschen Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA) in Nordrhein-Westfalen gehen Mitte Oktober in die nächste Runde.

 

Mura kündigt jetzt an, bis dahin eine „Gastro-Offensive“ zu starten. Die NGG will dabei Flugblätter mit Tarif-Infos auch in Hotels, Restaurants und Gaststätten in Hagen verteilen und gezielt Aktionen machen. „Bei erweiterten Frühstückspausen und über Betriebsräte werden wir die Belegschaften informieren und den Gastro-Protest formieren“, so Mura.

Festival zum Weltkindertag

Am 21. September findet im Dr. Ferdinand-David-Park Hagens größtes Kinder- und Familienfest zum Weltkindertag statt. Von 15 bis 18:30 Uhr erwarten die Besucher zahlreiche Spiel- und Kreativangebote, ein Bungee Run, Workshops zum Mitmachen und ein lebendiges Bühnenprogramm.

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Organisiert vom AllerWeltHaus Hagen, dem Kinderschutzbund Hagen und dem Fachbereich Jugend und Soziales der Stadt Hagen sind mehr als 22 Hagener Akteure wie Schulen und Kindergärten, das städtische Spielmobil, terre des Hommes, UNICEF, der Hagener Arbeitskreis für Kinderrechte und viele andere an dem Fest für Klein und Groß beteiligt. Hagener Firmen und die HAGENagentur haben mit attraktiven Sachpreisen die beliebte Tombola mit tollen Gewinnchancen für kleinen Einsatz möglich gemacht.

Mit den Erlösen des Festivals fördert die Veranstaltergemeinschaft das von terre des hommes unterstützte Projekt „Girl`s Cafe von Lyari“, einem Stadtteil der pakistanischen Metzropole Karachi. Das Projekt hat zum Ziel, jungen Mädchen durch Bildung, Wissen und Kunsthandwerkskurse eine Zukunftsperspektive zu ermöglichen und Selbstvertrauen zu stärken. Der Stadtteil Lyari war bis 2014 durch Bandenkriege und extreme Gewalt gekennzeichnet. Für das Motto des Festivals zum Weltkindertag 2018, „Wir wollen stark sein“, hat das pädagogischen Konzept des Girl`s Cafe von Lyari Pate gestanden.

Nach der Eröffnung des Festivals durch den Oberbürgermeister Erik O. Schulz beginnt auch das attraktive Bühnenprogramm mit Auftritten zahlreicher Hagener Kinder und Jugendlicher:
Die „Volmespatzen“ der Akademie für Chor und Musik
„Dancing Kids & Diamond Girls“, Kindertanzgruppen des Polizeisportvereins
Gitarren-Lieder-Schule „Pomaska“
„Phoenix Cheerleaders Junior und Mini Dancers“
Living Rhythm
MS Stage „Kinderdisco“ sowie der
Kinder- und Jugendchor des Theater Hagen

Der Eintritt zum Festival ist frei, alle Hagener Kinder und ihre Eltern sind willkommen.

Marschall & Katzmarek bieten eine zauberhafte Lesung

Kreuzfahrt der Eitelkeiten

Klaus Marschall ist preisgekrönter Autor. Gemeinsam mit dem verstorbenen Trio-Schlagzeuger Peter Behrens war Marschall schon vor einigen Jahren zu Gast im Emster Kulturhof und präsentierte dort die Behrens-Biografie „Der Clown mit der Trommel“. Der Auftritt, unterstützt von den Hagener Musikgrößen Kai Havaii und Stefan Kleinkrieg, gehört zu legendären Programmpunkten im reichhaltigen Kulturhof-Portfolio.

Marschall_Katzmarek

Nun kommt der Soester Marschall zurück nach Emst und bringt den Zauberer Frank Katzmarek mit.

Katzmarek ist hauptberuflich Feuerwehrmann und gönnt sich als Hobby die Zauberei – auf Kreuzfahrtschiffen. Hier hat er einiges zu erzählen, was er Marschall in den Block diktiert hat. Seit einiger Zeit geht das Duo auf Lesereise und macht nunmehr Halt in Hagen. Ein unterhaltsamer Abend, der als gemeinsame Veranstaltung der Emster Arbeiterwohlfahrt (AWO) und dem heimischen Reiseunternehmen „Hausemann & Mager“ durchgeführt wird, an dem Klaus Marschall aus dem Buch vorlesen wird und Frank Katzmarek die Gäste mit seiner Zauberei verzückt.

Am Samstag, dem 29. September 2018 kann man diesen besonderen Abend im Emster Kulturhof (Auf dem Kämpchen 16, 58093 Hagen) erleben. Tickets gibt es für 13,- Euro im Vorverkauf bei allen bekannten (ProTicket)Vorverkaufsstellen oder für 15,- Euro an der Abendkasse.

 

Am darauffolgenden Abend wird es zauberhaft. Frank Katzmarek ist Zauberer an Bord mehrerer Kreuzfahrtschiffe. Getreu dem bekannten Motto „wenn einer eine Reise macht“, berichtet Katzmarek in seinem Buch „Kreuzfahrt der Eitelkeiten“ von charmanten Anekdoten an Bord der schwimmenden Hotelanlagen. Aus dem Buch wird an diesem Abend der Co-Autor Klaus Marschall lesen – während Katzmarek für den Zauber der Veranstaltung sorgt.Sa., 29.09.2018

Lesung & Zauberei:

Kreuzfahrt der Eitelkeiten

Ein Comedy-Roman mit Seegang

 

Frank Katzmarek

Klaus Marschall

 

19:00 h Einlass

19:30 h Beginn

 

AWO-Kulturhof

Auf dem Kämpchen 16

58093 Hagen

 

13,- Euro Vorverkauf (ProTicket-Vorverkaufsstellen)

15,- Euro Abendkasse

 

Eine Gemeinschaftsveranstaltung der AWO & dem Hagener Reiseunternehmen Hausemann & Mager

Lese- und Akustikshow: Hart wie Marmelade

Im Rahmen des NDW-Festivals „Hagen Popstar Glück“ findet am kommenden Freitag, 14. September, um 18 Uhr die Lese- und Akustikshow „Hart wie Marmelade“ in der Sparkasse Hagen-Herdecke, Sparkassen-Karree 1, statt.

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Zwei Legenden des Deutschrock und der Hagener Musikszene geben sich an diesem Abend die Ehre: Sänger Kai Havaii und Gitarrist Stefan Kleinkrieg von Extrabreit laden ein zu einer rasanten Zeitreise in die 1970er und 1980er. Havaii liest aus seiner Autobiografie „Hart wie Marmelade“ und spielt mit Kleinkrieg Akustik-Versionen ihrer größten Hits: Von „Hart wie Marmelade“ über „Hurra, hurra, die Schule brennt“ bis zu „Polizisten“, „Flieger“ und „Junge, wir können so heiß sein“. Der Eintritt ist frei.

Lesung mit dem Hagener Autor Lutz Eikelmann

Im Rahmen der Reihe „Hagener Autoren stellen sich vor“ liest am Donnerstag, 20. September, um 15.30 Uhr der Autor und Jazzmusiker Lutz Eikelmann in der Stadtteilbücherei Hohenlimburg, Stennerstraße 6-8, aus seinem Buch „Heriberts Zeitreisen“ vor.

Lutz Eikelmann

Der Hagener Lutz Eikelmann erhielt schon in seiner frühesten Kindheit Klavierunterricht und befasste sich schon bald mit der Jazzmusik, musizierte in verschiedenen Skiffle-Gruppen und wirkte auch regelmäßig in Männer- und Jugendchören als Pianist und Sänger mit. Er arbeitet heutzutage als freischaffender Künstler und hat 2017 seinen ersten Roman verfasst. In „Heriberts Zeitreisen“ verknüpft der Autor reale Ereignisse und Personen mit einer spannenden und fantasievollen Fiktion. Manches hätte vielleicht so oder so ähnlich geschehen können. Die Lesung dauert rund 45 Minuten. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Zeitgleich zur Lesung ist ab 15 Uhr auch das Lesecafé geöffnet, so dass man bei einem Stück Kuchen sowie einer Tasse Kaffee der vorgelesenen Geschichte lauschen kann. Infos gibt es unter Telefon 02331/207-4477.

Hartz IV: Paritätischer fordert Regelsatz von 571 Euro

Als viel zu niedrig und „Ausdruck armutspolitischer Ignoranz“ kritisiert der Paritätische Wohlfahrtsverband die geplante Erhöhung der Regelsätze in Hartz IV und bei der Altersgrundsicherung zum 1.1.2019 um lediglich 8 Euro auf dann 424 Euro für Singles und um 5 Euro auf 245 Euro für kleine Kinder. Nach einer Expertise der Paritätischen Forschungsstelle sei eine Anhebung der Regelsätze für Erwachsene auf mindestens 571 Euro erforderlich. Darüber hinaus fordert der Verband die Einführung einer existenzsichernden Kindergrundsicherung.

„Der jetzige Regelsatz ist das Ergebnis manipulativer Eingriffe in die statistischen Berechnungen, kleinlicher Missgunst und armutspolitischer Ignoranz. Ohne jegliche Korrektur werden die viel zu niedrigen Regelsätze nun schlicht entsprechend der Preis- und Lohnentwicklung fortgeschrieben. Mit diesen Armutssätzen wird die Spaltung der Gesellschaft weiter vorangetrieben“, kritisiert Ulrich Schneider, Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbands.

Als Sofortmaßnahme fordert der Verband die Erhöhung der Regelsätze um 37 Prozent: Nach den Berechnungen der Forschungsstelle müsste der Regelsatz für Erwachsene bei sachgerechter Herleitung von derzeit 416 um mindestens 155 Euro angehoben werden. Der Paritätische fordert darüber hinaus die Einsetzung einer unabhängigen Kommission, die sich mit der Frage des Mindestbedarfes von Menschen und seiner Bemessung in grundlegender Weise auseinandersetzt.

Der Verband hatte zuletzt im Frühjahr unter dem Motto „Hartz IV hinter uns lassen“ eine konsequente Neuausrichtung der Grundsicherung für Arbeitslose gefordert. „Es ist Zeit, zu brechen mit der misanthropischen Grundhaltung und dem negativen Menschenbild der Hartz-Gesetze, mit dem der Sanktionsapparat, aber auch die unter der Armutsgrenze liegenden Geldzuwendungen begründet werden“, so Schneider. Notwendig seien u.a. eine Stärkung der Arbeitslosenversicherung und der Umbau der Arbeitsförderung von dem bisherigen Sanktionssystem zu einem echten Hilfesystem. Der Paritätische fordert dazu u.a. die Abschaffung der Sanktionen, den Ausbau von Qualifizierungs- und Arbeitsfördermaßnahmen sowie den Aufbau eines sozialen Arbeitsmarktes. Eine Neuausrichtung der Grundsicherung müsse zudem zwingend mit der Einführung einer allgemeinen existenzsichernden Kindergrundsicherung verknüpft werden.

Warenrückruf: REWE Beste Wahl Tomaten-Oliven Brötchen, Panificio Italiano Veritas GmbH

Panificio Italiano Veritas GmbH ruft vorsorglich „REWE Beste Wahl Tomaten Oliven Brötchen» wegen möglichen Glasstückchen zurück

Die Firma Panificio Italiano Veritas GmbH, München, ruft aus Gründen des vorbeugenden Verbraucherschutzes vorsorglich das nachfolgende Produkt zurück:

"REWE Beste Wahl Tomaten-Oliven Brötchen, 400 g", 
Mindesthaltbarkeitsdatum: 30.10.2018,
EAN: 4388844232785

Dieser Rückruf erfolgt rein vorsorglich, da nicht ausgeschlossen werden kann, dass sich in der Verpackung kleine transparente Glasstückchen befinden könnten. Vor dem Verzehr der betroffenen Produkte wird daher dringend abgeraten.

Von dieser vorsorglichen Maßnahme sind Produkte mit davon abweichenden Mindesthaltbarkeitsdaten nicht betroffen.

Das Unternehmen hat bereits reagiert und die betroffene Ware aus dem Verkauf nehmen lassen.

Kunden können das Produkt im jeweiligen Markt zurückgeben und bekommen den Kaufpreis erstattet, selbstverständlich auch ohne Vorlage des Kassenbons.

Für die entstehenden Unannehmlichkeiten möchte sich die Panificio Italiano Veritas GmbH bei den Verbraucherinnen und Verbrauchern entschuldigen.

A1: Engpass zwischen Schwerte und Dortmund/Unna

(straßen.nrw). Auf der A1 steht dem Verkehr voraussichtlich noch bis Donnerstagmittag (13.9.) zwischen der Anschlussstelle Schwerte und dem Kreuz Dortmund/Unna in Fahrtrichtung Bremen nur einer von drei Fahrstreifen zur Verfügung. Die Straßen.NRW-Regionalniederlassung Sauerland-Hochstift repariert dort im Baustellenbereich einen Fahrbahnschaden.

Dazu muss zunächst der Schadstellenbereich ausgeschachtet und verfüllt werden. Anschließend wird neu asphaltiert, und der Asphalt muss dann noch auskühlen.

„MOLLY BLOOM“-Premiere im LUTZ Hagen (Adults onely)

direktdran.TV | Hans Leicher. | Im Theater Hagen geht es in Sachen Premieren derzeit Schlag auf Schlag. „Take a walk on the wild side“ am vergangenen Samstag, am vergangenen Sonntag dann „Fatboy“ im Lutz, noch am Dienstag Abend das erste Sinfoniekonzert in der Stadthalle Hagen und damit es dem Theater-Publikum nicht langweilig wird, geht es gleich am Samstag Abend weiter. Diesmal mit einer Theater Hagen-Produktion im LUTZ. Das war bisher selten, ist aber nicht neu. Theater Hagen-Kenner erinnern sich z.B. noch an „Cabaret“. Auch hier wurde das Opus bzw. das Lutz genutzt.

MOLLY BLOOM“ (aus „Ulysses“ von James Joyce)

Eine englisch-deutsche One-Woman-Show mit Marilyn Bennett und Dan K. Kurland

feiert am Samstag, 15.09.2018 ab 19:30 Uhr Uraufführung bzw. Premiere im Lutz Hagen.

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„Molly Bloom“ (nach „Ulysses“ von James Joyce) – ist eine englisch-deutsche One-Woman-Show mit der wunderbaren und vielseitigen Kammersängerin Marilyn Bennett und mit Dan K. Kurland. Und man beachte: Ab 18 Jahren.

Hier die Beschreibung der Produktion seitens des Theater Hagen:

Einer der bekanntesten Romane der Moderne, „Ulysses“ von James Joyce aus dem Jahre 1922, endet im berühmtesten „inneren Monolog“ der Weltliteratur: der ohne Punkt und Komma notierte Gedankenfluss der Molly Bloom, Gattin des Anzeigenakquisiteurs Poldy Bloom im Dublin des Jahres 1904. Molly Bloom kann nicht schlafen. Also denkt sie bar jeder Hemmung (laut) über Gott und die Welt nach, ihr Sexualleben und ihre Kochrezepte, ihr Dasein als Sängerin, die Liebe zu ihrem Mann und frischt dabei auch das ein oder andere Gesangsstück wieder auf.

Marilyn Bennett, Hagener Kammersängerin und Publikumsliebling, verleiht der Ikone weiblichen Selbstbewusstseins Stimme und musikalischen Ausdruck bei dieser außergewöhnlichen szenischen Darbietung in englischer und deutscher Sprache. Ihr zur Seite steht Dan K. Kurland, der für die musikalische Leitung und Begleitung am Klavier verantwortlich zeichnet und als Poldy Bloom agiert.

Die Idee, das Konzept, die Inszenierung stammen von Intendant Francis Hüsers, die Ausstattung von Uwe Mingo und Christiane Luz, als Dramaturgin ist Rebecca Graitl mit dabei.

Insgesamt sind nur zwei weitere Vorstellungen von „Molly Bloom“ angesetzt:

23.9. (18.00 Uhr); 3.10.2018 (18.00 Uhr)

Bedenkt man, dass das LUTZ ca. 150 Plätze bietet, werden die Tickets für die Vorstellungen sicherlich sehr schnell ausverkauft sein. Denn gerade die zahlreichen Marilyn Bennett-Fans werden sich diesen Theater- und Musik-Leckerbissen kaum entgehen lassen. Deshalb ist eine schnelle Ticket-Reservierung ratsam.

Karten – wie immer- an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 207-3218 oder http://www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel. 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.