Premiere am Sonntag: „FatBoy“ – TheaterRap im LUTZ

Erste Premiere im Lutz Hagen in der Spielzeit 2018/19

FATBOY“

Premiere am Sonntag, 9. September 2018 um 15.00 Uhr im Lutz Hagen

Ein TheaterRap von Anja Schöne und Andreas Gruchalski

Ab 10 Jahren

Schulvorstellungen besonders empfohlen für die Jahrgangsstufen 5-11

Ina Wragge | Die erste Premiere im Lutz in der Spielzeit 2018/19 findet am 9. September 2018 (15 Uhr im Lutz) statt. Auf dem Programm steht „FatBoy“ – ein TheaterRap von Anja Schöne und Andreas Gruchalski (ab 10 Jahren, Schulvorstellungen besonders empfohlen für die Jahrgangsstufen 5-11).

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FatBoy“ ist die ebenso außergewöhnliche wie bewegende Geschichte einer Freundschaft zwischen zwei unterschiedlichen Jungen: Da alle in ihm nur den übergewichtigen Außenseiter sehen, hat Konstantin Johannes Paul die eigenwillige Superheldenfigur FatBoy als sein Alter Ego erfunden. In Ermangelung an Vertrauten führt FatBoy Selbstgespräche mit seiner „kleinen Seele“. Der coole Kevin, der sich als DJ und Rapper versucht, belauscht ihn dabei und findet zum eigenen Erstaunen Gefallen an FatBoys verschrobener Poesie. Über die gemeinsame Musik nähern sich beide an – unter Ausschluss der Öffentlichkeit natürlich, denn ein DJ kann nicht offiziell mit FatBoy befreundet sein. Bis ein Vorfall in der Schule beide dazu zwingt, eine Entscheidung zu treffen.

FatBoy“ ist eine liebevoll ironische Auseinandersetzung mit den Rollenbildern, an denen junge Männer sich abarbeiten müssen, den Folgen von Mobbing und der Last von Vorurteilen und damit eine gleichermaßen unterhaltsame und nachdenklich machende Geschichte für junge Zuschauer und erwachsene Besucher.

In der Inszenierung von Anja Schöne und in der Ausstattung von Uwe Mingo und Sabine Kreiter spielen und singen Micha Baum und Stefan Merten.

Diese Produktion gehört zum Projekt „Jeder Schüler ins Theater Hagen“, innerhalb dessen, finanziert vom Theaterförderverein Hagen e.V., (Schul-)Gruppen ein kostenloser Besuch einer der Vorstellungen dieses Stückes ermöglicht wird.

Weitere Vorstellungen: Familienvorstellungen: 22.9.; 4.11.2018 (jeweils 15.00 Uhr); Schulvorstellungen: 10.9.; 10.10.; 11.10.; 5.11.2018; 15.1.; 16.1.; 6.3.; 7.3.; 27.5.; 28.5.2019 (jeweils 10.00 Uhr)

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 207-3218 oder http://www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel. 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

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Talkrunde: Frauen in der Musikbranche

Emil Schumacher Museum
Foto: TV58.de

Zwei Frauen unterschiedlicher Generationen aus unterschiedlichen Bereichen der Musikbranche stehen im Fokus einer Talkrunde am Donnerstag, 13. September, um 20 Uhr in der Museums-Lounge des Osthaus Museums. Unter dem Motto „Frauen in der Musikbranche“ diskutieren Bühnentechnikerin Angelika Heine-Koal und Musikerin Melanie Marker mit dem Publikum darüber, was für Frauen die Arbeit in der Musikbranche ausmacht, welche Erfahrungen jeweils gemacht wurden und welcher Wandel sich in den letzten Jahrzehnten in den unterschiedlichen Bereichen vollzogen hat.

Angelika Heine KoalAngelika Heine-Koal hat bereits Ende der 1970er Jahre – als erste Frau im professionellen Tourneegeschäft Deutschlands – mit dem Lichtdesign ihren ganz eigenen Platz in der Musikbranche gefunden und Melanie Marker ist seit einigen Jahren als Musikerin und Sängerin der Band „Shirley Holmes“ aktiv.

Heine-Koal hat als Studentin Mitte der 1970er Jahren in Hagen bei der Band „Mandrake“ die Basis für ihre spätere berufliche Karriere gelegt, um dann über die Stationen Hannover und Hamburg zur gefragten Lichtdesignerin mit eigener Firma zu werden. Sie beendete diese Karriere nach der Geburt ihres zweiten Kindes.

Melanie MarkerDie Musikerin Melanie Marker kommt ebenfalls aus Hagen, lebt nun in Berlin, ist aber mit ihrer Band eigentlich ständig auf Achse.

Moderiert wird die Runde von Franka Schäfer und Anna Daniel. Der Eintritt ist frei.

Feierliche Einbürgerung im Rathaus

Einbürgerung_Sep_Foto-Michael-Kaub

Das Bekenntnis zur deutschen Verfassung haben insgesamt 49 Frauen und Männer im Rahmen einer Einbürgerungsfeier heute (6. September) im Rathaus an der Volme gemeinsam gesprochen. Hagens Oberbürgermeister Erik O. Schulz überreichte ihnen im Anschluss feierlich die Einbürgerungsurkunden sowie eine druckfrische Ausgabe des deutschen Grundgesetzes. Der Erhalt der Einbürgerungsurkunden war für die Neubürger der Höhepunkt eines oft langen Gedanken- und Verwaltungsprozesses. Mit musikalischen Klängen von Helmut Schröder (E-Piano) und Horst Raabe (Trompete) von der Max-Reger-Musikschule wurde die festliche Veranstaltung umrahmt.

Das „MitSingDing spezial“: Neue Deutsche Welle

40 Jahre ist es her, dass Hagen sich anschickte, mit Gruppen wie Extrabreit oder Grobschnitt, mit Sängerinnen wie Nena oder Annette Humpe ein Stück Deutscher Rock- und Pop-Geschichte zu prägen. Das „MitSingDing spezial“ am Mittwoch, 12. September, um 19.30 Uhr in der Stadtbücherei auf der Springe gibt vielen die Möglichkeit, sich ganz aktiv auf eine persönliche Zeitreise zu begeben.

Stefan Nussbaum an der Gitarre hat einige Hits dieser Zeit für die Teilnehmer aufbereitet. Ab der zweiten Strophe kann jeder ganz sicher aktiv mitsingen, denn die Texte werden gut lesbar auf eine Leinwand projiziert. Karten für 10 Euro gibt es im Vorverkauf in der Stadtbücherei auf der Springe oder an der Abendkasse.

Rettungsaktion: Hündin zwischen Baumstämmen gefangen

Iserlohn | So hatten sich Hund und Herrchen ihren Spaziergang sicher nicht vorgestellt. Auf einem Waldweg am Ackenbrock (Zweibrückenweg) geriet eine 1,5 Jahre Hündin auf ihrer Schnuppertour zwischen drei Baumstämme.

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Die Continantal Bulldog konnte sich aus eigener Kraft nicht mehr befreien. Die Halterin informierte Polizei und Feuerwehr, die in einer gemeinsamen Rettungsaktion die Hündin unverletzt aus ihrer misslichen Lage befreiten.

80-jähriger Frau die Kette vom Hals gerissen! Jugendliche festgenommen.

Hagen | Zwei 15-Jährige konnten aufgrund guter
Zeugenaussagen am Mittwochmittag nach kurzer Fahndung festgenommen
werden. Gegen 11.55 Uhr sprachen die beiden in der Jägerstraße eine
Passantin an und fragten nach einer Adresse. Während des Gesprächs
riss einer der beiden der 80 Jahre alten Frau eine goldene Kette mit
eingraviertem Bild und Namen vom Hals und sie liefen in Richtung
Innenstadt davon. Als die Geschädigte um Hilfe rief, nahm ein Zeuge
mit seinem Auto die Verfolgung der Täter auf, ein weiterer rief die
Polizei an. Anhand der guten Beschreibung der Räuber konnten diese in
der Frankfurter Straße in Höhe der Zufahrt zu den Elbershallen
gestellt und überprüft werden. Während die Polizisten in den
Hosentaschen eines Täters die sehr individuelle geraubte Goldkette
fanden, kam der Zeuge hinzu, der die Verfolgung aufgrund der
Verkehrslage zuvor abbrechen musste. Er bestätigte, dass es sich um
die Täter handelte und die beiden kamen in das Polizeigewahrsam. Die
80-Jährige hatte sich leichte Verletzungen zugezogen und wird nun ihr
Schmuckstück zurückbekommen. Die beiden jugendlichen Täter sind
bereits mehrfach polizeilich in Erscheinung getreten und verbrachten
die Nacht zu Donnerstag im Polizeigewahrsam. Die weiteren Maßnahmen
dauern an.

Der Polizeibericht

Eine Leichtverletzte bei Auffahrunfall in der Feithstraße

Hagen | Bei einem Auffahrunfall zog sich am Mittwochabend
eine Pkw-Insassin leichte Verletzungen zu. Gegen 17.45 Uhr befuhr ein
21 Jahre alter Opel-Fahrer die Feithstraße in Richtung
Fernuniversität und kurz vor der Kreuzung mit der Fleyerstraße
erkannte er zu spät, dass sein Vordermann, ein 27 -jähriger
Volkswagen-Fahrer stark abbremste. Er fuhr auf den VW auf und schob
ihn auf einen weiteren Volkswagen. Dieser wurde von einer 58-jährigen
Frau gefahren, die bei der Unfallaufnahme angab, dass vor ihr ein
unbekannter Autofahrer unvermittelt vom linken auf ihren rechten
Fahrstreifen gewechselt hatte und sie deshalb abbremsen musste. Bei
dem Unfallverletzte sich die Beifahrerin des mittleren Autos leicht
und ein Rettungswagen brachte sie vorsorglich in ein Krankenhaus. An
den Fahrzeugen entstanden Sachschäden in einer Höhe von etwa 4000
Euro.

VW Multivan im Gerichtsviertel aufgebrochen

Hagen | In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch brachen
unbekannte Täter in der Beethovenstraße einen VW T6 Multivan auf und
begannen, teile des Armaturenbretts zu demontieren. Diese Gegenstände
fand der Besitzer am 05.09.2018 morgens auf seinem Beifahrersitz.
Vermutlich sollten hochwertige Fahrzeugteile ausgebaut und entwendet
werden. Warum die Täter von der Ausführung abließen, ist unklar. Es
entstand Sachschaden von 5.000 Euro. Die Kriminalpolizei hat die
Ermittlungen übernommen. Hinweise zum Tatgeschehen nimmt die Polizei
unter 02331/986-2066 entgegen.

Werkzeug aus Garage am Bahnhof gestohlen

Hagen | Zwischen dem 04.09.2018 und dem 05.09.2018 (19:15
Uhr) durchwühlten unbekannte Täter zwei Werkstattschränke in einer
Garage am Graf-von-Galen-Ring. Sie entwendeten diverses, teils
hochwertiges Werkzeug, darunter einen Ratschenkasten, ein
Akkuschrauber sowie Spezialwerkzeug für Motorräder der Marke Harley
Davidson. Der Zugang zu der Garage muss sich für den oder die Täter
schwierig gestaltet haben. Man gelangt nur über eine verschlossene
Zwischentür oder über eine Zufahrt, die durch ein separates Rolltor
gesichert ist, zu der betroffenen Garage. Die Kriminalpolizei hat die
Ermittlungen übernommen. Hinweise zu dem oder den Tätern oder zu
Beute nimmt die Kriminalpolizei unter 02331/986-2066 entgegen.

Feuerwehren in NRW beteiligen sich am landesweiten Warntag

Erstmalig findet am 6. September 2018 der „Warntag NRW“ statt, bei dem landesweit alle vorhandenen Warnmittel erprobt werden. Um 10 Uhr werden landesweit alle Sirenen heulen und zeitgleich wird es Lautsprecherdurchsagen aus Warnfahrzeugen geben. Zudem wird auch die Warn-App „NINA“ (Notfall-Informations- und Nachrichten-App des Bundes) mit einer Probewarnmeldung aktiviert. Ziel des landesweiten „Warntags NRW“ ist es, den Bürgerinnen und Bürgern in Nordrhein-Westfalen zu veranschaulichen, welche Warnmittel es gibt, was sie bedeuten und wie man im Ernstfall richtig reagiert. Dieser Warntag ist eine Initiative des Ministeriums des Innern des Landes Nordrhein-Westfalen.

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Die Feuerwehren in NRW beteiligen sich aus Überzeugung am landesweiten Warntag. „Es ist uns wichtig, dass die Menschen die Bedeutung der unterschiedlichen Warnsignale der Sirenen kennen – nämlich Warnung, Entwarnung, Probealarm bzw. Alarmsignal nur für die Feuerwehr“, fasst Rolf-Erich Rehm, Vorsitzender des Fachausschusses Katastrophenschutz des Verbandes der Feuerwehren in NRW, zusammen. „Wenn die Menschen wissen, was ein Sirenensignal bedeutet, können wir die Menschen viel besser erreichen mit gefahrenbedingten Informationen.“

Neben den Sirenen und Lautsprecherfahrzeugen steht den Katastrophenschutzbehörden auch die Warn-App „NINA“ des Bundes zur Verfügung. Alle Smartphone-Nutzer können sich „NINA“ auf ihr Handy laden und die für sie relevanten Warnbereiche aktivieren. Rolf-Erich Rehm: „Das System NINA hat sich inzwischen bewährt. Wir freuen uns über alle Menschen, die die Zahl die NINA-Nutzer erhöhen und mitmachen.“

Das Thema Warnung soll somit wieder mehr ins Bewusstsein der Bevölkerung gerückt werden, damit die Menschen sich selbst und anderen in Gefahrensituationen helfen können. Damit die richtige Reaktion im Ernstfall immer präsent ist, wird der „Warntag NRW“ von nun an jährlich am ersten Donnerstag im September stattfinden. Weitere Informationen zum Warntag sind im Internet zu finden unter www.warnung.nrw .

A45: Baugrunderkundungen bei Siegen-Eisern

(straßen.nrw). Zur Durchführung von Baugrunderkundungen verengt die Straßen.NRW-Regionalniederlassung Südwestfalen auf der A45 im Bereich der Hangbrücke Eisern die rechte Fahrspur in Fahrtrichtung Dortmund auf 3,25 Meter. In Fahrrichtung Frankfurt wird die vorhandene bauseitige Verkehrsführung in Richtung Norden verlängert und um Absicherungen in der Anschlussstelle Siegen-Süd ergänzt. Diese Arbeiten finden in der Nacht von Sonntag (9.9.) auf Montag (10.9.) statt.

Die Erkundungsarbeiten starten dann am Montag (10.9.) und dauern bis Ende Oktober 2018. Diese Baugrunduntersuchungen dienen der Vorbereitung und Bauwerksplanung des Ersatzneubaues der Hangbrücke Eisern. Dem Verkehrsteilnehmer stehen dort nach wie vor jeweils zwei Fahrstreifen je Fahrtrichtung zur Verfügung.

Auf den Spuren der Weltreligionen

In Hagen gibt es viele verschiedene Glaubensgemeinschaften. Darunter auch die drei großen, so genannten „abrahamitischen Religionen“, Judentum, Christentum und Islam. Um die Grundzüge dieser in Hagen gelebten Weltreligionen kennenzulernen, lädt das Kommunale Integrationszentrum der Stadt Hagen am Mittwoch, 26. September, um 14 Uhr zu einem interreligiösen Spaziergang ein.

Dieser startet in der griechisch-orthodoxen  Kirche, Elfriedenhöhe 1. Nach deren Besichtigung geht es weiter zur jüdischen Gemeinde Hagen. Beendet wird der Spaziergang mit einem Besuch der Islamischen Gemeinde Hagen in der Fehrbelliner Straße. Die Teilnehmer erhalten erste Einblicke in das jeweilige Gemeindeleben sowie die in der dortigen Gemeinde gelebten Glaubensvorstellungen. Zudem erhalten die Teilnehmer die Gelegenheit, Fragen zu stellen.

Die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldungen sind bis zum 19. September unter E-Mail zeki.boran@stadt-hagen.de oder Telefon 02331/207-5804 möglich.