Zur Premiere sind alle auf dem Punkt

Uraufführung/Premiere

 

 

SAMSTAG, 8. SEPTEMBER 2018, 19.30 Uhr | Theater Hagen (Großes Haus):

“TAKE A WALK ON THE WILD SIDE“ – Musikalisches Road-Movie, theatralisches Rock-Konzert, Underground-Mitmachparty

Mit Musik von Lou Reed & The Velvet Underground, Jimi Hendrix, David Bowie, Janis Joplin, The Rolling Stones, The Beatles, U2, Joan Baez, The Who, Patti Smith u.a.

Die erste Premiere im Theater Hagen am 8.9.2018 (19.30 Uhr, Großes Haus) präsentiert eine außergewöhnliche Show: “Take a Walk on the Wild Side” – ein musikalisches Road-Movie, ein theatralisches Rock-Konzert, eine Underground-Mitmachparty mit Musik von Lou Reed & The Velvet Underground, Jimi Hendrix, The Beatles, The Doors, David Bowie, Janis Joplin, The Rolling Stones, Patti Smith, U2, Joan Baez, The Who, Iggy Pop u.a.

Lou Reed und seine Band ‚The Velvet Underground‘ spielten 1965-66 regelmäßig in Andy Warhols New Yorker „Silver Factory“ zu Undergroundparties auf. In dieser Zeit unmittelbar vor der „Revolution“ von 1968, vor „Summer of Love“ und „Flower Power“ liegt die Ursprungsinspiration zu einem theatralischen Rock-Show-Abend der besonderen Art. Die Parties in der „Factory“, wo nebenan Andys Tomaten-Büchsen-Bilder und stilisierte Pop-Porträts von Marilyn Monroe und Mao Tse-tung entstanden, ebenso wie das Woodstock-Festival von 1969 stehen symptomatisch für die Stimmung dieser Zeit an der amerikanischen Ostküste, die aber Jugendliche auf der ganzen Welt zu spüren meinten. Und das war in dieser Form so vielleicht das erste Mal, dass Globalisierung als Pop-Kultur-Phänomen für alle überall greifbar wurde.1972 wollte Lou Reed in seinem wohl bekanntesten Song den sexuell aufgeladenen Emanzipationsdrive der Zeit auf den Punkt bringen. Und eben der wird 50 Jahre nach „1968“ zum Motto der Undergroundparty im Theater Hagen…

Für eine mitreißende Unterhaltung sorgen auf der Bühne unter der musikalischen Leitung von Andres Reukauf die „Wild-Side“-Band mit Christian Kiefer (Guitar), Andres Reukauf (Keyboards), Andreas Laux (Saxophone), Rudolf Behrend (Bass), Volker Reichling (Drums), die Front-WoMen mit Vanessa Henning (aus Hagen), Patrick Sühl und Jürgen Sarkiss, die Background-Vocals mit Galini Achille, Kathyann Martinez Gonzalez, die Movers mit Tatiana Feldman, Natalie Gehrmann, Maria Michala, Emanuele Pazienza, Riccardo De Nigris

Für die inszenatorische, choreographische und konzeptionelle Umsetzung, für die Ausstattung, Licht und Video zeichnen verantwortlich: Thilo Borowczak (Inszenierung, Konzept), Nadia Thompson (Choreographie), Uwe Mingo (Bühne), Christiane Luz (Kostüme), Hans-Joachim Köster (Licht), Volker Köster (Video), Nicole Rachut (Feuereffekte), Francis Hüsers (Konzept, Dramaturgie).

Weitere Vorstellungen: 21.9. (19.30 Uhr); 10.10. (19.30 Uhr); 28.10. (18.00 Uhr); 8.12.2018 (19.30 Uhr); 11.4.2019 (19.30 Uhr)

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 207-3218 oder http://www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel: 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

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ADFC-Fahrradklimatest 2018 geht an den Start

Vom 1. September bis 30. November können die Hagener Radfahrer und Radfahrerinnen
wieder die Fahrradfreundlichkeit ihrer Stadt bewerten.

Bei der Online-Umfrage zum ADFCFahrradklima-Test 2018 werden 32 Fragen zur Fahrradfreundlichkeit gestellt. 2016 haben bundesweit mehr als 120.000 Bürgerinnen und Bürger mitgemacht und die Situation in 539 Städten und Gemeinden beurteilt. Bei den letzten zwei Umfragen in den Jahren 2014 und 2016 kam Hagen jeweils mit einer Durchschnittsnote von 4,7 auf den letzten Platz aller Deutschen Großstädte und nicht nur in ihrer Kategorie der Städte mit 100 000 bis 200 000 Einwohnern. Ist Hagen in der Zwischenzeit fahrradfreundlicher geworden oder gibt es zum dritten Mal den unrühmlichen Titel der fahrradunfreundlichsten Stadt Deutschlands?
In diesem Jahr will der ADFC die Beteiligung noch einmal deutlich erhöhen. An der Umfrage teilnehmen können alle – egal, ob sie jung oder alt sind, viel oder wenig Rad fahren, mit dem Rad zum Job pendeln oder lieber veloflanieren. Besonders erwünscht sind auch die Rückmeldungen von Kindern und Jugendlichen – bei Bedarf gern mit Unterstützung von Erwachsenen! Je vielfältiger die Teilnehmenden sind, desto aussagekräftiger werden die Ergebnisse.
Wo fühlen sich in Hagen Radfahrer gefährdet? An welchen Stellen läuft’s rund und welche Wege sind eher Rumpelpisten? Wo gibt es benachteiligende Ampelschaltungen? – Macht Radfahren Stress oder Spaß? Über einen Fragenkatalog können sich Radfahrer dazu äußern und dieses in verschiedenen Kategorien benoten. Neben vorgegebenen Fragen zum Anklicken, gibt es auch noch eine Möglichkeit für Freitexte, in denen Gefahrenstellen oder Verbesserungsvorschläge gemeldet werden können.
Den Online-Fragebogen gibt es über den Link: http://www.fahrradklima-test.de
In den nächsten Tagen werden auch Fragebögen im AllerWeltHaus in der Potthofstraße 22 ausgelegt.
Die Umfrage läuft bis zum 30. November. Die Ergebnisse werden im Frühjahr 2019
präsentiert. Die Resultate münden in eine Note, die mit Schulnoten vergleichbar ist. Der Test gibt Politik und Verwaltung lebensnahe Rückmeldungen zu Stärken und Schwächen der Radverkehrsförderung. Beim ADFC und auch in der Stadtverwaltung ist man gespannt auf das Ergebnis.

SPD: Mit Aktionsplan Schritt für Schritt das Seeufer gestalten

SPD Hagen | Die SPD-Fraktion hat in der letzten Sitzung des Rates dazu aufgefordert, einen Förderantrag an den Bund für die Sanierung und Umgestaltung des Seefreibades Hengstey zu stellen. 100 Mio. Euro warten dort in den kommenden drei Jahren unter dem Titel „Sanierung Kommunaler Einrichtungen für den Bereich Sport, Jugend und Kultur“ auf Abruf. Doch sowohl die Allianz (CDU, Grüne, FDP, Hagen Aktiv)
als auch die Verwaltung stellten sich aus angeblich formalen und zeitlichen Gründen quer und lassen damit nach Auffassung der SPD eine gute Chance verstreichen, um das Areal rund um den See für die Bürger endlich attraktiver zu gestalten. Aus Sicht der CDU begründete ihr Fraktionsvorsitzender Dr. Stephan Ramrath die „Still-ruht-der-See-Politik“ mit Angst vor einer erneuten Schlappe. Man wolle sich nach den
Förderabsagen für die beantragte „Regionale“ und das Landesprogramm „Grüne Infrastruktur“ nicht noch eine blutige Nase holen.

Für die SPD-Fraktion eine unmögliche „Vogel-Strauß-Haltung“, die mit den vorangegangenen Ratsbeschlüssen und Bekundungen in Richtung Öffentlichkeit nicht vereinbar ist. Denn seit vielen Jahren wird immer wieder über eine für unsere Bürger attraktivere Gestaltung des Seeufers diskutiert. Günter Stricker, Sprecher der SPD im Sport- und Freizeitausschuss, sieht daher dringenden Handlungsbedarf:

„Sieht man einmal von ein paar aufgestellten Liegebänken ab, so ist für die Bürger nichts Sichtbares geschehen. Daher muss jetzt für die kommenden Monate und Jahre ein verbindlicher Gestaltungsprozess eingeleitet und auch umgesetzt werden. Dazu haben wir in einem Antrag für den nächsten Sport- und Freizeitausschuss unsere Überlegungen und Forderungen in einem ‚Aktionsplan Hengsteysee‘ zusammengefasst.“
Dieser Plan beinhaltet neben elf weiteren Vorschlägen natürlich auch die Neu- und Umgestaltung des Seefreibades als eine ganz besondere Attraktion am Hengsteysee. Dazu soll das Bad zum See hin geöffnet werden. Die Anlage einer Badestelle im See, die es ja vor Jahrzehnten schon einmal gab, ist ebenfalls denkbar. Der auch für den Hengsteysee zuständige Ruhrverband hat solch ein „Strandbad“ bereits im vergangenen Jahr am Essener Baldeneysee genehmigt. Auch sollte darüber nachgedacht werden, ob die
bereits vorhandenen Becken nicht zum Ganzjahresbad umfunktioniert werden können. Ganz wichtig ist die Sanierung des Cafés/Restaurants mit der wunderschönen großen Terrasse. Hier böte sich die Möglichkeit, wieder Freiluftkonzerte oder auch Aufführungen mit dem Hagener Stadttheater zu veranstalten.
Darüber hinaus könnten in dem Gebäude Übernachtungsmöglichkeiten für Biker geschaffen werden, die auf dem Ruhrtalradweg unterwegs sind. Ladestationen für E-Bikes müssten ebenfalls installiert werden. „Es gibt eine Vielzahl von Plänen und Überlegungen. Dazu gehört auch, dass wir uns auf den Weg machen,
um möglichst gemeinsam mit einem Investor auf dem Gelände des heutigen Biker-Treffs einen weiteren Ankerpunkt in Form eines massiven Restaurants zu schaffen“, so Dietmar Thieser, Vorsitzender des Sport- und Freizeitausschusses. Es sei auch richtig, dass die Verwaltung derzeit alle Vorbereitungen trifft, um die Realisierung eines Seeparks Hengstey im Rahmen der Internationen Gartenausstellung 2027 zu
ermöglichen. „Aber bis dahin vergehen noch viele Jahre, und wir können heute ganz bestimmt nicht sicher davon ausgehen, dass wir unsere Wünsche im Rahmen der IGA erfüllt bekommen“, so Dietmar Thieser.
Daher sollte jetzt damit begonnen werden, schrittweise Änderungen und damit Verbesserungen herbeizuführen. Dazu gehöre aber nicht nur, Gastronomie-Einrichtungen zu etablieren, sondern auch die Trennung von Rad- und Fußweg am See, die Einrichtung eines Stellplatzes für Wohnmobile, die bessere Anbindung des Sees an das Busnetzes und der Ausbau des Radwege-Netzes in Richtung Innenstadt.

Ausbau und Neugestaltung der Enneper Straße

Clara Berwe | Am kommenden Montag, 10. September, beginnen der Ausbau und die Neugestaltung der Enneper Straße. Aufgrund der Teilsperrungen der Anschlussstellen der A1 in Volmarstein und Gevelsberg wurde Ende des vergangenen Jahres in den politischen Gremien eine Verschiebung der Bauarbeiten diskutiert, aber letztlich abgelehnt, so dass der von der Stadt Hagen beauftragte Wirtschaftsbetrieb Hagen (WBH) die Arbeiten von der Firma Kutsch aus Witten durchführen lässt.

Ausbau Enneper Straße_Foto Clara Berwe
(v.l.n.r.:) Matthias Hegerding (WBH), Mustafa Izci (Bauunternehmen Kutsch), Sascha Heiermann (WBH) und Hugo Brass (Bauunternehmen Kutsch) stellen den Ausbau der Enneper Straße vor. (Foto: Stadt Hagen/Clara Berwe)

Der für den Ausbau vorgesehene, rund 800 Meter lange Abschnitt der L 700, Enneper Straße, beginnt an der Stadtgrenze zu Gevelsberg und endet hinter der Einmündung der Straße „An der Wacht“. Er soll zur Erhöhung der Sicherheit und Leichtigkeit für alle Verkehrsarten nach den heutigen Vorstellungen einer modernen Straßenraumgestaltung umgebaut werden. Die bisher vorhandene Streckencharakteristik wird durch eine überbreite Fahrbahn mit beidseitigen Mehrzweckstreifen und begleitenden Gehwegen geprägt.

Die Planung sieht vor, den Abschnitt an die Anforderungen einer zeitgemäßen Integration in den Stadtraum anzupassen. Die Entwicklung im Bereich des Brandt-Geländes wurde dabei berücksichtigt. So hat man dem Investor der Brandt-Brache per Kontrakt zugesagt, dass die Umgestaltung, zu der auch eine eigene Linksabbiegerspur für das neue Einzelhandelszentrum gehört, bis zur Eröffnung seines Neubauprojektes fertiggestellt sei.

Die überbreite Fahrbahn wird auf die notwendige Breite reduziert, die Gehwege werden ausgebaut und teilweise Parkstreifen vorgesehen. Insgesamt wird eine zeitgemäße Aufteilung der Verkehrsflächen für alle Verkehrsarten angestrebt. Für die Umsetzung der rund 3,5 Millionen Euro teuren Maßnahme, die mit Bundes- und Landesmitteln gefördert wird, kalkuliert der WBH mit einer Bauzeit von circa zwei Jahren.

Neben dem vollflächigen Umbau des Straßenraumes werden noch Arbeiten an den Versorgungsleitungen der Enervie getätigt, weiterhin wird die Beleuchtungsanlage komplett umgerüstet von Seilleuchten auf Mastaufsatzleuchten mit modernen LED Leuchtmitteln.

Die Baustelle wird in sechs Bauphasen umgesetzt, wobei zu Beginn der nördliche Teil der Enneper Straße ab der Stadtgrenze Gevelsberg in vier Teilabschnitten von jeweils rund 200 Meter Länge umgebaut wird. In diesen Bauphasen wird der Verkehr noch in beiden Fahrtrichtungen an der Baustelle vorbeigeführt. Dieser Zustand hat Bestand bis etwa September 2019.

Ab Oktober 2019 soll in der Bauphase 5 der mittlere Teil der Straße umgebaut werden. Dies erfordert eine Umleitungsstrecke für den Verkehr in Richtung Hagen über die Breddestraße, Am Sinnerhoop, Neue Straße, Martinstraße, während der Verkehr in Richtung Gevelsberg einspurig auf dem südlichen (alten) Fahrbahnteil geführt wird. Danach wir der südliche Teil der Straße in Angriff genommen. Es ist geplant, in Abschnitten von circa 200 Meter Länge zu arbeiten, die einzelnen Längen können jedoch je nach Gegebenheiten variieren. Die Umleitungsstrecke bleibt hierbei erhalten.

Bei der Durchführung der Maßnahme kann es zu Verkehrsbehinderungen kommen. Der WBH ist bemüht, diese so gering wie möglich zu halten.

Junge Verstärkung für die Polizei Hagen

Wie in jedem September hat die Polizei Hagen unter der Leitung von Polizeipräsident Wolfgang Sprogies auch in diesem Jahr 35 neue Kolleginnen und Kollegen begrüßt, die in erster Linie die Wachen unterstützen werden.

Nachersatz 2018

Vier der „Neuzugänge“ haben bereits Erfahrungen im Bereich der kriminalpolizeilichen Arbeit in Dienststellen anderer Behörden und versehen nun ihren Dienst bei der Hagener Kripo.

Gruppenfoto Einstellungsjahrgang 2018_1

Der Einstellungsjahrgang 2018 hat seinerseits die Ausbildung an der Fachhochschule für Öffentliche Verwaltung in Hagen begonnen. 218 Studierende wurden auf dem Polizeipräsidium Hagen, an der Hoheleye, durch die Behördenleitung  begrüßt.

Der Polizeibericht

Streit endet für 26-Jährigen im Krankenhaus

Hagen | Heute (Mittwoch) befanden sich drei Männer gemeinsam
auf dem Berliner Platz. Alle waren stark alkoholisiert. Gegen 01.15
Uhr geriet ein 26-Jähriger in eine zunächst verbale
Auseinandersetzung mit einem 32-jährigen Mann aus der Dreiergruppe.
Plötzlich stieß der 32-Jährige seinen Kontrahenten zu Boden und trat
auf ihn ein. Dann flüchtete der Aggressor mit seinem Fahrrad in
Richtung Innenstadt. Aufgrund der guten Personenbeschreibung mehrerer
Zeugen konnte eine Streifenwagenbesatzung ihn kurz darauf vorläufig
festnehmen. Gegen den 32-Jährigen wurde ein Strafverfahren wegen
gefährlicher Körperverletzung eingeleitet. Das 26-jährige Opfer
erlitt Verletzungen im Gesicht und wurde vorsorglich einem
Krankenhaus zugeführt.

Alkoholisierter Fahrgast beschädigt Bus in Hohenlimburg

Hagen | Gestern Abend kam es in Hohenlimburg zu einem
ungewöhnlichen Polizeieinsatz. Der 49jährige Busfahrer eines
Linienbusses verständigte die Polizei, weil in seinem Bus ein
behinderter Mann randalierte. Zuvor hatte der Fahrgast, der an einen
Rollstuhl gebunden ist, verlangt, dass ihn der Busfahrer trotz
Endhaltestelle weiter fahren solle. Im folgenden Streit zwischen
beiden gelang es dem Fahrgast trotz körperlicher Einschränkung, sich
auf den Fahrerplatz des Busses zu setzen. Als der Busfahrer
versuchte, den Fremden von dem Platz zu ziehen, schlug ihm der
30jährige Fahrgast ins Gesicht und beleidigte ihn. Außerhalb des
Busses beschädigte der Rollstuhlfahrer den Bus an den
Scheibenwischern. Die Polizei konnte bei ihrem Eintreffen die Gemüter
beruhigen und den Sachschaden in Form einer Anzeige aufnehmen. Dabei
wurde auch eine deutliche Alkoholisierung des Fahrgastes
festgestellt. Nach der Aufnahme des Vorfalls konnte der
Rollstuhlfahrer seinen Heimweg alleine fortsetzen. Die Ermittlungen
dauern an.

Frau entwendet Herren-T-Shirts aus Kaufhaus

Hagen | Dienstagmittag meldete ein Ladendetektiv eines
Bekleidungsgeschäftes in der Hagener Innenstadt, eine junge Frau beim
Ladendiebstahl beobachtet zu haben. Über das Videoüberwachungssystem
konnte der Mitarbeiter beobachten, wie die junge Frau mit mehreren
T-Shirts in der Umkleide verschwand und ihr Begleiter davor wartete.
Nach Verlassen der Kabine fand der Detektiv Etiketten von
Herren-T-Shirts auf dem Boden. Er folgte dem Paar und begleitete sie
in das Detektivbüro, nachdem sie ohne zu zahlen den Laden verlassen
wollten. Nach dem Eintreffen der Polizei fanden sich neben den
T-Shirts noch zwei weitere Kleidungsstücke aus dem Sortiment des
Ladens in einem Rucksack. Die 22jährige Iserlohnerin stritt die Tat
ab, ihr 25jähriger Begleiter wollte den Polizisten gegenüber keine
Angaben machen.

Wohnungseinbruch in Altenhagen durch gekipptes Fenster

Hagen | Zwischen Montagnachmittag und Dienstagvormittag kam es zu einem
Wohnungseinbruch in der Alleestraße. Durch ein gekipptes Fenster an
der Rückseite eines Reihen-Mehrfamilienhauses verschafften sich der
oder die Täter Zutritt zu einer Wohnung. Sie entwendeten neben einem
Laptop die Geldbörse des Mieters, in der sich unter anderem Bargeld
und eine Debit-Karte befunden hat. Die Polizei weist aus diesem
Anlass auf die Kampagne „Riegel vor! – sicher ist sicherer“ hin und
bittet die Bürger, Fenster nie „auf Kipp“ zu belassen, wenn die
Wohnung verlassen wird. Hinweise zum Sachverhalt nimmt die Polizei
unter 02331/986-2066 entgegen.