Bandworshop mit Kreiskantor Sven Bergmann

Bandworkshop mit Popkantor Sven Bergmann
Kostenfreie Gelegenheit für Musikbegeisterte

BandworkshopZu einem Bandworkshop im Gemeindezentrum der Jakobuskirchengemeinde (Helfer Str. 66) lädt Sven Bergmann, Popkantor des Evangelischen Kirchenkreises Hagen, für den 16. September ein. Von 14 bis 18 Uhr haben Musikbegeisterte ab zwölf Jahren die Chance, unter Bergmanns Leitung Popsongs und moderne christliche Gemeindelieder einzustudieren, gemeinsam mit dem Dozenten die Songs zu arrangieren und die musikalischen Fähigkeiten weiterzuentwickeln. Die Ergebnisse werden in einem Workshop-Abschlussgottesdienstes präsentiert. „Das Angebot richtet sich vor allem an Interessierte aus der Nordregion des Kirchenkreises (Anm. der Redaktion: Vorhalle, Helfe, Boele, Boelerheide, Halden etc.)“, erklärt Sven Bergmann. „Denn wir möchten vor allem auch jungen Menschen, die noch nicht mobil sind, die Möglichkeit geben, sich über diesen Workshop hinaus vielleicht zu einer Formation zusammenzufinden.“

Sven Bergmann ist seit dem 1. Februar dieses Jahres als Popkantor für den Kirchenkreis Hagen tätig. Er erhielt seine Ausbildung an der Folkwang Hochschule Essen und der HMT Leipzig. Seit seinem Studium ist er neben seiner langjährigen Lehrtätigkeit an der Musikschule Bergkamen als selbständiger Musiker unterwegs. So war er schon mit Patricia Kelly (Kelly Family) auf Tour und hat mir Jay Oh (RTL-Das Supertalent 2015), Pamela Falcon und andere gespielt. Außerdem spielte er mit dem Projekt Bergmann & Bartkowski über vier Jahre im Schauspielhaus Bochum und führt dies nun im Anneliese Brost Musik Forum Ruhr fort.

„Dieser Workshop richtet sich an jeden, der sein Instrument schon einige Jahre spielt oder bereits über etwas Erfahrung im Bereich Gesang verfügt“, führt der Popkantor des Kirchenkreises aus. Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollten außerdem über rhythmische Grundlagen verfügen, notenfest sein oder nach Lead Sheet- bzw. Akkordsymbolen spielen können. „Wer mitmachen möchte, braucht nur sein Instrument, seine Stimme und gute Laune mitzubringen.“ Die Teilnahme an dem Bandworkshop, den Sven Bergmann in dieser Form zum ersten Mal anbietet, ist kostenfrei. Das Projekt, das künftig häufiger stattfinden soll, wird finanziert durch den Kirchenkreis Hagen und die Ev. Kirchengemeinden der Nordregion Hagen.

Mehr Informationen gibt es direkt bei Sven Bergmann (popkantor@kirchenkreishagen.de; Telefon: 02331.9082130). Bei ihm können sich Interessierte auch (bis zum 14. September) telefonisch oder per E-Mail anmelden. Wer unter 18 Jahre alt ist, sollte seine Eltern die Anmeldung übernehmen lassen.“

Fünf Verletzte nach Verkehrsunfall

Heute, gegen 11.40 Uhr, kam es zu einem Verkehrsunfall auf dem Bräukerweg, Höhe Nummer 74. Ein 38-jähriger Audi-Fahrer aus Iserlohn kam aus bislang ungeklärter Ursache nach links von seiner Fahrspur ab, kollidierte mit einem ihm entgegenkommenden Skoda an dessen Fahrertür und drehte diesen durch die Wucht um 180 Grad. Im Anschluss daran stieß er frontal in den dahinterfahrenden Peugeot, der auf den Gehweg zurück gegen einen dortigen Baum geschoben wurde.

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Foto: Feuerwehr Menden

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Im Skoda wird glücklicherweise der 19-jährige Mendener Fahrer und seine 20-jährige Beifahrerin nur leicht verletzt. Im Peugeot wird der 49-jährige Mendener Fahrer und seine 50-jährige Beifahrerin schwer verletzt. Die Mendenerin muss durch die Feuerwehr aus dem Fahrzeug befreit werden und wird mit einem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik ausgeflogen.

Der Iserlohner Audi Fahrer wird ebenfalls schwer verletzt und einem Krankenhaus in Iserlohn zugeführt. Es entstanden etwa 40.000 Euro Sachschaden. Die Unfallstelle war bis 14 Uhr komplett gesperrt.

Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern an.

Filmwettbewerb der FernUniversität geht in Verlängerung

Filmfestival der FernUniversität-Logo
Logo des Filmfestivals der FernUniversität in Hagen 2018 (Collage: Color_life/iStock / Getty Images Plus/Getty Images, FernUniversität)

Rekordhitze, Klausuren, Fußball-WM – in diesem Sommer war viel los! Die Einreichungsphase des Filmwettbewerbs der FernUniversität in Hagen wird deshalb bis zum 15. Dezember verlängert. Der Wettbewerb findet im Rahmen des Filmfestivals „Clip it, Cut it, Share it!“ statt. Mit Smartphone, Digicam oder Tablet können Hobbyfilmerinnen und -filmer festhalten, welche Themen rund um die FernUniversität sie bewegen: Gesucht werden Kurzclips mit maximal drei Minuten Länge.

Eine professionelle Jury wählt aus den eingereichten Videos die besten aus. Die erfolgreichsten Produktionen füllen die Leinwand bei einer Vorführung auf dem FernUni-Campus am 2. Februar 2019. Die Gewinnerinnen und Gewinner werden zudem mit Geldpreisen im Gesamtwert von 18.000 Euro belohnt.

Alle Infos über die Teilnahmebedingungen, Themenvorschläge, hilfreiche Tipps und Tricks zum Videodreh sowie die neusten Bekanntmachungen zum Jury-Team gibt es online unter: www.fernuni-hagen.de/filmfestival2018

Raser auf dem Weg in die Innenstadt 117 km/h zu schnell

 

Hagen | Am Donnerstag führten Beamte der Direktion Verkehr
eine Geschwindigkeitskontrolle auf der Volmetalstraße durch. Am
frühen Vormittag erfassten sie mit ihrem Lasermessgerät einen
Motorradfahrer auf seinem Weg in die Innenstadt mit einer
Geschwindigkeit von 167 km/h bei erlaubten 50 km/h. Bei dem Fahrer
handelte es sich um einen 30 Jahre alten ortskundigen Honda-Fahrer.
Ihn erwarten für die Überschreitung um 117 km/h nun ein Bußgeld in
Höhe von 600 EUR, ein dreimonatiges Fahrverbot, sowie zwei Punkte im
Verkehrszentralregister in Flensburg.

A 45 bei Hagen – zwei Verletzte

Bei einem Verkehrsunfall am Mittwoch gegen 23 Uhr auf der
A 45 bei Hagen sind zwei Menschen leicht verletzt worden. Nach einem
Überholvorgang kam ein Auto von der Fahrbahn ab und überschlug sich.

Ersten Erkenntnissen zufolge fuhr ein 38-Jähriger aus Hemer mit
seinem Audi auf dem linken Fahrstreifen in Richtung Dortmund. Kurz
hinter der Anschlussstelle Hagen-Süd überholte er mehrere Fahrzeuge
und verlor dann aus bislang ungeklärter Ursache auf der regennassen
Fahrbahn die Kontrolle über sein Auto. Der Audi kam nach rechts ab
und überschlug sich im Bereich der Böschung.

Der 38-Jährige und sein ebenfalls aus Hemer stammender Beifahrer
verletzten sich leicht. Rettungswagen brachten beide zur ambulanten
Behandlung in ein umliegendes Krankenhaus.

Den entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei auf rund 15.000
Euro.

Jubiläen und Pensionierungen bei der Stadtverwaltung Hagen

Zur Verabschiedung der Pensionäre und Jubilarehrung trafen sich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Hagener Stadtverwaltung im Rathaus an der Volme. Feierlich verabschiedeten Oberbürgermeister Erik O. Schulz, Stefan Keßen, Leiter vom Fachbereich Personal und Organisation, und Stefan Arnold vom Gesamtpersonalrat die Pensionäre und ehrten die Jubilare.

Jubs und Pens August2018 Foto Clara Berwe

Verabschiedet wurden Yasemin Sarioglu (Fachbereich Gebäudewirtschaft), Dieter Faßdorf (Fachbereich Bildung), Cornelia Regelsberger (Fachbereich Bildung), Birgit Fuhrmann, (Jobcenter), Margarete Preuß (Fachbereich Stadtentwicklung, -planung, und Bauordnung), Gudrun Escher (Fachbereich Jugend und Soziales), Michele Insinna (Jobcenter), Erika Hohaus (Fachbereich Gebäudewirtschaft), Edgar Manthe (Fachbereich Jugend und Soziales) und Petra-Ilona Seibring (Theater).

25-jähriges Dienstjubiläum feierten Birgit Andrich, (HAGENagentur), Kirsten Böhne (Fachbereich Jugend und Soziales), Monika Küdde (Fachbereich Jugend und Soziales), Martina Geitz (Fachbereich Bildung), Christine Fluch (Fachbereich Jugend und Soziales), Oliver Flötke (HABIT), Rosemarie Lange (Fachbereich Gebäudewirtschaft), Waldemar Larisch (Fachbereich Gebäudewirtschaft), Rafika Ammar (Fachbereich Gebäudewirtschaft), Roswitha Riechert (Fachbereich Gebäudewirtschaft), Günter Soppa (Fachbereich Gebäudewirtschaft), Brigitte Kranz, (Fachbereich Bildung), Lina Veronika Cender (Fachbereich Jugend und Soziales), Andrea Stockey (Fachbereich Jugend und Soziales) und Martin Störring (Amt für Brand- und Katastrophenschutz).

Bereits 40-jähriges Dienstjubiläum feierten Frank Bleicker (Stadtkanzlei), Gabriele Schliewin (Fachbereich Gebäudewirtschaft), Rainer Winkler (Fachbereich Bildung), Juliane Röber-Steffens (Fachbereich Jugend und Soziales), Olaf Bolte (Fachbereich Personal und Organisation), Ingrid Marienberg (Fachbereich Finanzen und Controlling), Richard Matzke (Fachbereich Gesundheit und Verbraucherschutz), Jürgen Blankenagel (Fachbereich Öffentliche Sicherheit, Verkehr, Bürgerdienste und Personenstandswesen), Horst Freygang (Fachbereich Bildung), Heike Kubon (Fachbereich Zentrale Dienste), Claudia Rüthing (Jobcenter) und Jörg Emter (HABIT).

Unbekannter reißt Frau das Handy aus der Hand

 

Hagen | Am Mittwoch saß eine 50-jährige Frau gegen 09.45 Uhr
auf einer Parkbank in der Karl-Marx-Straße. Sie hielt ihr
lilafarbenes Samsung S 9 in der linken Hand. Plötzlich näherte sich
von hinten ein unbekannter Mann und riss der 50-Jährigen das Handy
aus der Hand. Der Täter flüchtete dann in Richtung Volkspark. Die
Geschädigte kann den Mann wie folgt beschreiben: Der Täter ist ca. 25
Jahre alt und 180 cm groß. Er hat dunkle Haare und trug zur Tatzeit
einen blauen Kapuzenpullover und eine blaue Jeans. Die Polizei bittet
Zeugen, sich unter der Rufnummer 02331/986-2066 zu melden.

Der Arbeitsmarkt im August 2018

BA | „Der Arbeitsmarkt entwickelt sich weiter günstig. Die Arbeitslosigkeit hat im August erwartungsgemäß leicht zugenommen. Die Zunahme war jahreszeitlich bedingt; saisonbereinigt haben sich Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung verringert.“, sagte der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit (BA), Detlef Scheele, heute anlässlich der monatlichen Pressekonferenz in Nürnberg. Arbeitslosenzahl im August: +26.000 auf 2.351.000 Arbeitslosenzahl im Vorjahresvergleich: -194.000 Arbeitslosenquote gegenüber Vormonat: +0,1 Prozentpunkte auf 5,2 Prozent

Arbeitslosigkeit, Unterbeschäftigung und Erwerbslosigkeit

Im Zuge der Sommerpause ist die Arbeitslosigkeit von Juli auf August um 26.000 auf 2.351.000 gestiegen. Bereinigt um die saisonalen Einflüsse wird für den August ein Rückgang um 8.000 im Vergleich zum Vormonat errechnet. Gegenüber dem Vorjahr waren 194.000 weniger Menschen arbeitslos gemeldet. Die Unterbeschäftigung, die auch Personen in entlastenden arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen und in kurzfristiger Arbeitsunfähigkeit berücksichtigt, ist saisonbereinigt gegenüber dem Vormonat um 18.000 gesunken. Insgesamt lag die Unterbeschäftigung im August 2018 bei 3.236.000 Personen. Das waren 241.000 weniger als vor einem Jahr. Die nach dem ILO-Erwerbskonzept vom Statistischen Bundesamt ermittelte Erwerbslosigkeit belief sich im Juli auf 1,44 Millionen und die Erwerbslosenquote auf 3,4 Prozent.

Erwerbstätigkeit und sozialversicherungspflichtige Beschäftigung

Erwerbstätigkeit und sozialversicherungspflichtige Beschäftigung sind weiter angestiegen. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes hat sich die Zahl der Erwerbstätigen (nach dem Inlandskonzept) im Juli saisonbereinigt gegenüber dem Vormonat um 46.000 erhöht. Mit 44,95 Millionen Personen fiel sie im Vergleich zum Vorjahr um 574.000 höher aus. Der Anstieg beruht allein auf dem Zuwachs bei der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung. Diese ist im Vergleich zum Vorjahr um 704.000 gestiegen. Insgesamt waren im Juni nach hochgerechneten Angaben der BA 32,87 Millionen Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Danach hat die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung von Mai auf Juni saisonbereinigt um 55.000 zugenommen.

Arbeitskräftenachfrage

Die Nachfrage nach Arbeitskräften ist weiterhin sehr hoch. Im August waren 828.000 Arbeitsstellen bei der BA gemeldet, 62.000 mehr als vor einem Jahr. Saisonbereinigt hat sich der Bestand der bei der BA gemeldeten Arbeitsstellen nicht verändert. Der Stellenindex der BA (BA-X) – ein Indikator für die Nachfrage nach Arbeitskräften in Deutschland – ist im August 2018 nach dem Anstieg im letzten Berichtsmonat wieder um 3 Punkte auf 252 Punkte zurückgegangen. Der Vorjahreswert wird um 11 Punkte übertroffen.

Geldleistungen

Insgesamt 699.000 Personen erhielten im August 2018 Arbeitslosengeld, 32.000 weniger als vor einem Jahr. Die Zahl der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten in der Grundsicherung für Arbeitsuchende (SGB II) lag im August bei 4.139.000. Gegenüber August 2017 war dies ein Rückgang von 229.000 Personen. 7,6 Prozent der in Deutschland lebenden Personen im erwerbsfähigen Alter waren damit hilfebedürftig.

Ausbildungsmarkt

Für Ausbildungssuchende haben sich die Chancen auf eine Ausbildungsstelle rechnerisch weiter verbessert. Von Oktober 2017 bis August 2018 meldeten sich bei den Agenturen für Arbeit und den Jobcentern 521.000 Bewerber für eine Ausbildungsstelle, 11.000 weniger als im Vorjahreszeitraum. Gleichzeitig waren seit Oktober 548.000 Ausbildungsstellen gemeldet. Das waren 23.000 mehr als vor einem Jahr. Von den Ausbildungssuchenden waren 91.000 im August noch unversorgt. Zusätzlich waren noch 49.000 Bewerber, die bereits eine Alternative haben, weiterhin auf der Suche nach einer Ausbildungsstelle. Demgegenüber waren im August noch 149.000 unbesetzte Ausbildungsstellen zu vermitteln. In den nächsten Wochen werden erfahrungsgemäß noch bislang unversorgte Bewerber eine Ausbildung oder eine Alternative finden und Ausbildungsstellen besetzt werden. Wie in den Vorjahren zeigen sich jedoch auch 2017/18 regionale, berufsfachliche und qualifikatorische Disparitäten, die den Ausgleich von Angebot und Nachfrage erheblich erschweren.

„Sozialer Arbeitsmarkt wichtig für die Region“

René Röspel und Ralf Kapschack: Sozialer Arbeitsmarkt wichtig für die Region

SozialerArbeitsmarkt
Die beiden Abgeordneten Ralf Kapschack (links) und René Röspel waren
sich mit der Geschäftsführerin des Jobcenters Hagen Andrea Henze einig,
dass ein sozialer Arbeitsmarkt nötig und sinnvoll ist.

„Mit einem sozialen Arbeitsmarkt erhalten nicht nur langzeitarbeitslose
Menschen eine neue Perspektive auf Beschäftigung, sondern auch die
Gesellschaft profitiert, wenn wir Arbeit statt Arbeitslosigkeit
finanzieren.“ Davon zeigen sich die beiden SPD-Bundestagsabgeordneten
Ralf Kapschack (EN Nord) und René Röspel (Hagen/EN-Süd) überzeugt, die
jetzt mit der Geschäftsführerin des Jobcenters Hagen Andrea Henze über
die Notwendigkeit und die Möglichkeiten eines sozialen Arbeitsmarktes
gesprochen haben. Dabei waren sich alle Beteiligten einig: Ein sozialer
Arbeitsmarkt wäre nicht nur für die betroffenen Langzeitarbeitslosen,
sondern auch für die Region ein großer Schritt in die richtige Richtung.
Dafür müsse der Bund aber genügend Geld in die Hand nehmen, und
Langzeitarbeitslose müssten früher als bisher vorgesehen von der neuen
Förderung profitieren.
Trotz der sinkenden Arbeitslosigkeit sind im Job-Center-Bereich Hagen
weiterhin mehr als 12.000 Menschen langzeitarbeitslos und finden in der
insgesamt guten Situation auf dem Arbeitsmarkt keine Arbeit. Oftmals
erschweren fehlende Schul- oder Berufsabschlüsse oder andere Hindernisse
die Vermittlung. Viele langzeitarbeitslose Menschen kämpfen zudem mit
gesundheitlichen oder sozialen Problemen, die sich durch die lange
Arbeitslosigkeit weiter verschlechtern.
„Arbeit ist auch immer eine Form der sozialen Teilhabe, denn Arbeit gibt
den Menschen Selbstachtung, eine geregelte Tagesstruktur und regelmäßige
soziale Kontakte“, sind Kapschack und Röspel sicher. Sie setzen sich
seit vielen Jahren für einen sozialen Arbeitsmarkt ein. Nun sei das
Thema erfolgreich von der SPD in den Koalitionsvertrag der Großen
Koalition eingebracht worden, freuen sich die beiden heimischen
Bundestagsabgeordneten: „Jetzt geht es um die Umsetzung.“
Mit Andrea Henze sprachen Kapschack und Röspel auch über das
Positionspapier zu den Bedingungen des sozialen Arbeitsmarktes, das
gerade gemeinsam von der Stadt Hagen, dem DGB, der SIHK und der
Handwerkskammer an die Bundespolitik gerichtet worden ist. Neben der
Forderung nach einer Vergütung auf Basis der ortsüblichen Tariflöhne
sollen gemäß diesem Papier auch andere Fördervoraussetzungen gelten:
vier statt wie bisher vorgesehen sieben Jahre Leistungsbezug sollen für
eine Teilnahme ausreichen. Andrea Henze betonte, dass bei guter
Finanzierung eine Vielzahl von Arbeitsplätzen geschaffen werden könnten,
die nicht nur für die betroffenen Menschen einen großen Schritt
darstellen: „Das kann auch zu einer Entlastung der kommunalen Haushalte
führen, wenn Kundinnen und Kunden des JobCenters aus dem Leistungsbezug
fallen.“
Kapschack und Röspel sind sich nach dem Gespräch einig: „Nicht nur die
Langzeitarbeitslosen in unserer Region, sondern auch Hagen und der
EN-Kreis werden von einem sozialen Arbeitsmarkt profitieren.“ Jetzt gehe
es darum, den Koalitionspartner von diesen sinnvollen Forderungen zu
überzeugen, auch wenn sie über die Koalitionsvereinbarungen hinausgehen,
„nur so schaffen wir eine wirkliche neue Teilhabechance für
Langzeitarbeitslose.“

ADFC-Fahrradklima-Test 2018 für Wetter

Der ADFC-Fahrradklima-Test ist der Zufriedenheits-Index der Radfahrer in Deutschland. Mehr als 120.000 Bürgerinnen und Bürger haben 2016 mitgemacht und die Situation für Radfahrer in über 500 Städten bewertet. Am 1. September wird die Befragung zum Fahrradklima-Test 2018 gestartet.

Für eine Gemeinde der Größenordnung Wetters ist eine Mindestteilnehmerzahl von 50 erforderlich, um zu einem aussagekräftigen Ergebnis zu kommen und somit in die Wertung im Städteranking einzufließen. In den Jahren 2014 und 2016 konnte die Mindestteilnehmerzahl in Wetter noch nicht erreicht werden.

Die Befragung findet über die Internetseite www.fahrradklima-test.de statt und ist noch bis zum 30. November 2018 möglich. Die Ergebnisse geben Verkehrsplanern und politisch Verantwortlichen lebensnahe Rückmeldungen zum Erfolg ihrer Radverkehrsförderung und nützliche Hinweise für Verbesserungen. Gefördert wird die Aktion durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) aus Mitteln zur Umsetzung des Nationalen Radverkehrsplans (NRVP).

 

Versteigerung von Fundsachen am 5. September

Viele Fundsachen im städtischen Fundbüro werden nicht abgeholt. Aus diesem Grund lädt die Stadt Hagen alle interessierten Bürger zu einer Versteigerung am Mittwoch, 5. September, um 14 Uhr in das Hofgebäude des Fachbereichs öffentliche Sicherheit, Verkehr, Bürgerdienste und Personenstandswesen, Böhmerstraße 1, ein. Versteigert werden unter anderem Fahrräder, Schirme, Uhren, Schmuck, Kleidung und Taschen. Eine Aufstellung der beim Fundbüro zur Versteigerung kommenden Fundsachen hängt an den Bekanntmachungstafeln in den Bezirksverwaltungen Boele, Hohenlimburg, Haspe sowie im Zentralen Bürgeramt aus.

Zigarettenautomat aus der Wand gerissen

 

Hagen | Anwohner verständigten am Mittwochabend gegen 22.20
Uhr die Polizei, als sie mehrere Gestalten sahen, die sich an einem
Zigarettenautomaten in der Markanastraße zu schaffen machten. Die
Zeugen gaben eine erste Beschreibung der Personen durch und auf der
Anfahrt trafen Beamte in der Vollbrinkstraße auf einen 19-Jährigen,
der aus dem Tatortbereich kam. Der junge Mann hatte Betäubungsmittel
sowie einen Schlagstock dabei und seine Überprüfung ergab, dass ein
Haftbefehl gegen ihn vorlag. Eine Beteiligung an einer Straftat wies
er von sich, musste aber aufgrund des Haftbefehls erst in das
Polizeigewahrsam und von dort aus am Donnerstag zur Verbüßung seiner
Jugendstrafe aufgrund von Eigentumsdelikten in eine
Jugendarrestanstalt. Drei weitere Personen im Alter von 24, 28 und 31
Jahren konnten zusätzliche Einsatzkräfte ebenfalls im Nahbereich
antreffen. Ihr Erscheinungsbild stimmt mit den Beschreibungen der
Zeugen überein und die Beamten stellten ihre Personalien fest. Da der
28-Jährige keine Papiere mitführte, erfolgte seine
Identitätsfeststellung in der Wache. Im Anschluss konnten die drei
zunächst ihren Weg fortsetzen. Den Tätern war es noch vor dem
Eintreffen der Polizei gelungen, den Automaten komplett von der Wand
abzuhebeln. Am Tatort ließen sie eine Brechstange zurück, ihre Beute
schleppten sie einige Meter weiter und versteckten sie in einem
Gebüsch. Dort konnten die Beamten den noch nicht weiter geöffneten
Zigarettenautomaten auffinden und sicherstellen. Die weiteren
Ermittlungen dauern an, weiterführende Hinweise bitte an die 986
2066.

Bürgersprechstunde mit Bezirksbürgermeister Kohaupt

Die nächste Bürgersprechstunde für den Stadtbezirk Hagen-Nord hält Bezirksbürgermeister Heinz-Dieter Kohaupt am kommenden Dienstag, 4. September, ab. Sie findet von 16.15 Uhr bis 17.30 Uhr in der Bezirksverwaltungsstelle Boele, Schwerter Straße 168, 1. Etage, Zimmer 111, statt. Ratsuchende Bürger werden gebeten, Unterlagen für etwaige Rückfragen gleich mitzubringen.

Bilderbuchkino für Kinder in der Stadtteilbücherei Haspe

Auch nach den Sommerferien geht das spannende Kinderprogramm in der Stadtteilbücherei Haspe weiter. Alle Kinder ab vier Jahren sind am kommenden Dienstag, 4. September, um 16 Uhr zum Bilderbuchkino eingeladen. An diesem Nachmittag wird „Wanda Walfisch“ von Davide Cali gezeigt.

Im Schwimmbad lachen alle über Wanda, denn Wanda ist dick – dick und rund. Die Mädchen lachen und nennen sie Walfisch. Doch der Schwimmlehrer verrät ihr einen Trick. Und schon denkt Wanda sich federleicht und trickst die anderen aus.

Beim Bilderbuchkino schauen die Kinder in einem verdunkelten Raum auf Dias, während der Vorleser die Geschichte dazu erzählt. Dadurch entsteht fast schon eine Kinoatmosphäre und die Kinder können gebannt der Geschichte lauschen. Der Eintritt ist frei und eine Anmeldung nicht erforderlich. Nähere Informationen unter Telefon 02331/207-4297.

Infonachmittag für Jung und Alt zum Thema „Demenz“

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Demenz bewegt“ laden das Mehrgenerationenhaus des Kinderschutzbundes sowie das Netzwerk Demenz Hagen am Dienstag, 4. September, von 15 bis 17 Uhr zu einem interessanten Infonachmittag in das Mehrgenerationenhaus, Potthoffstraße 20, ein.

Angesprochen sind Kinder, Jugendliche und Erwachsene, in deren Familie oder in deren Umkreis Angehörige mit Demenz leben. Zu Beginn wird der 30-minütige Film „Apfelsinen in Omas Kleiderschrank“ gezeigt. Anschließend besteht die Möglichkeit, mit Mitgliedern des Netzwerkes Demenz in verschiedenen (Alters-)Gruppen über die Inhalte des Films zu diskutieren, sich über das Krankheitsbild zu informieren und Spiele für demenziell veränderte Menschen kennenzulernen. Ein Büchertisch zeigt einen Überblick über entsprechende Literatur. Zudem stehen Mitglieder des Netzwerkes für Fragen und Beratung zur Verfügung. Nähere Informationen gibt es unter Telefon 02331/207-5700 oder 02331/3860890.

Fahrt zur Messe „FAIR FRIENDS 2018“

„FAIR FRIENDS“ ist eine Messe für nachhaltige Lebensstile, Fairen Handel und gesellschaftliche Verantwortung vom 6. bis 9. September in den Westfalenhallen Dortmund. Die Volkshochschule Hagen (VHS) und das AllerWeltHaus bieten eine gemeinsame Fahrt zur Messe am Samstag, 8. September, für alle Interessierten an.

Die Sonderschau „Mode und Accessoires“ bietet anziehende Dinge zahlreicher Aussteller, die nachhaltig produziert wurden. Zudem werden natürlich auch die wichtigen Bildungs- und Kampagnenakteure vertreten sein, die sich dem Thema „Fairer Handel“ widmen. Modenschauen, Verkostungen und weitere Bühnenveranstaltungen laden zu einem umfassenden Informations- und Unterhaltungsangebot ein.

Treffpunkt für die Fahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist um 9.40 Uhr vor dem Infopoint im Hagener Hauptbahnhof. Fahrt- und Eintrittskosten tragen die Mitfahrenden selbst. Die Fahrt ist bis circa 16 Uhr geplant. Die VHS bittet um rechtzeitige Anmeldung unter der Kursnummer 1504 unter Telefon 02331/207-3622 oder über die Webseite vhs-hagen.de/anmeldung.

Briefmarken-Tauschtag in Volmarstein

Briefmarkenfreunde aus Hagen und dem Ennepe-Ruhr-Kreis treffen sich am Sonntag, 9. September, auf dem Gelände der Evangelischen Stiftung Volmarstein: Im Speisesaal der Werkstatt für Menschen mit Behinderung an der Lothar-Gau-Straße findet von 9 bis 13 Uhr der jährliche Tauschtag für Briefmarken, Telefonkarten und Münzen statt.

Traditionell veranstaltet die Briefmarken-Abteilung der Werkstatt den Tauschtag in Kooperation mit dem Briefmarkensammler- und Tauschverein Hagen. Die Veranstaltung hat sich zum bekannten Treffpunkt für Philatelisten entwickelt. Hobby- und Profi-Sammler nutzen die Gelegenheit, um in Volmarstein ihre Bestände zu vervollständigen oder ein neues Sammelgebiet anzulegen. Natürlich gibt es auch reichlich Gelegenheit zum Fachsimpeln.

Übrigens: Die Briefmarken-Abteilung der Werkstatt freut sich immer über Briefmarkenspenden, weil damit Arbeitsplätze für Menschen mit schweren Behinderungen gesichert werden. Wer Briefmarken spenden möchte, sollte dies am besten mit dem komplettem Briefumschlag tun. Ansprechpartnerin in der Abteilung ist Margarethe Richter, Tel. 02335 / 639 3720.

Einbrecher erbeuten mehrere Laptops und Beamer

Hagen | Am Mittwoch zeigte eine 59-jährige Zeugin bei der
Polizei in Hohenlimburg an, dass während der Ferien in einer Schule
in der Straße Im Kley ein Einbruch stattgefunden habe. Die
Ermittlungen ergaben, dass bislang unbekannte Einbrecher die
Eingangstür zur Schule aufgehebelt hatten. Sie verschafften sich auf
diesem Wege Zugang in das Gebäude. Hier betraten die Täter mehrere
Klassenräume und entwendeten insgesamt vier Beamer und drei Laptops.
Die Gegenstände haben einen Gesamtwert von rund 4000 Euro. Die
Tatzeit lässt sich nicht näher eingrenzen. Zeugen werden gebeten,
sich unter der Rufnummer 02331/986-2066 zu melden.

Senioren erhalten Anrufe von angeblichen Enkeln

 

Hagen | Am Mittwoch versuchte ein bislang unbekannter Mann
in drei Fällen, Senioren mit dem sog. Enkeltrick zu betrügen. Um
12.45 Uhr erhielt eine 89-jährige Frau aus der Max-Beckmann-Straße
einen Anruf. Der Anrufer wollte ihr durch geschickte Gesprächsführung
den Eindruck vermitteln, als handele es sich um ihren Enkel. Der
angebliche Enkel gab an, er benötige dringend 25.000,00 Euro. Die
89-Jährige schöpfte Verdacht und rief ihren tatsächlichen Enkel an.
Hier fiel der Betrugsversuch dann auf. Die Seniorin informierte
daraufhin die Polizei. Im Verlaufe des Tages erhielten dann noch eine
84-jährige Frau aus der Hohle Straße und ein 84-jähriger Mann aus der
Freiligrathstraße Anrufe des angeblichen Enkels. Die Senioren
schöpften jedoch sofort Verdacht. Die Polizei rät: Seien Sie bei
einem Anruf misstrauisch, wenn Sie jemand um Geld bittet.
Vergewissern Sie sich, ob der Anrufer wirklich ein Verwandter ist.
Legen Sie den Hörer auf, wenn jemand Geld von Ihnen fordert.
Übergeben Sie niemals Geld an unbekannte Personen. Informieren Sie
sofort die Polizei über 110, wenn Ihnen ein Anruf verdächtig
vorkommt.