Segelboot kentert auf dem Hengsteysee

 

Christian Arndt | Die Freiw. Feuerwehr Herdecke wurde um 16:39 Uhr mit dem Stichwort Wasserrettung – gekentertes Segelboot zum Hengsteysee alarmiert und war im nach 8 Minuten vor Ort. Es sollten sich laut Meldung zwei Personen im Wasser befinden.

Die Kreisleitstelle in Schwelm alarmierte nach dem bestehenden Wasserrettungskonzept: So wurde neben dem Wasserrettungszug der Feuerwehr Herdecke ein Rettungshubschrauber, eine Tauchergruppe aus Witten und die DLRG Herdecke parallel alarmiert. Bei Eintreffen der Feuerwehr befand sich das gekenterte Segelboot ca. 500 Meter vor dem RWE Koepchenwerk auf dem See treibend.

Die Feuerwehr ließ sofort zwei Boote zur Rettung der Personen ins Wasser. Ein Strömungsretter der Feuerwehr unterstützte die Rettungsmaßnahmen. Vor Ort wurde festgestellt, dass die Personen (20 und 22 Jahre) unverletzt und nicht unterkühlt waren. Eine Person hatte sich auf dem Segelboot gerettet. Die zweite Person war an Land geschwommen und kam kurz darauf mit einem Kanu zurück zur Einsatzstelle. Ein Team des Rettungsdienstes stand vorsorglich für die Patientenversorgung in Bereitschaft.

Der Rettungshubschrauber Christoph 8 war an der Einsatzstelle. Nach der ersten Erkundung und der Gewissheit, dass keine weiteren Personen vermisst werden, brach dieser den Einsatz ab. Die Tauchergruppe aus Witten konnte ebenfalls die Einsatzfahrt abbrechen.

Die Feuerwehr Herdecke unterstütze bei der Bergung des Bootes. Nach der aufwendigen Bergung wurde das Segelboot in den Heimathafen Hengstey geschleppt.

Das Rettungsboot 2 muss am Hengsteysee aufwendig mit einem Kran des Gerätewagen-Logistik 2 zu Wasser gelassen werden. Dies geschah an der Anlegestelle am Wehr.

Der Einsatzleiter der Feuerwehr Stadtbrandinspektor Christian Arndt war mit dem Einsatz sehr zufrieden: „Es hat sich heute gezeigt, dass die geübten und vordefinierten Maßnahmen der Wasserrettung im Einsatzfall greifen. Unsere Kameraden und alle am Einsatz beteiligten haben heute einen sehr guten Job gemacht.“

31 Einsatzkräfte der der Feuerwehr Herdecke waren 90 Minuten im Einsatz. Im Einsatz waren ein Rettungswagen und ein Notarzt aus Schwelm. Die Polizei war ebenfalls vor Ort.

AKH startet neue Vortragsreihe

 

Alterstraumatologie zum Beginn der „Hagener Medizinforum“ – AKH startet neue Vortragsreihe

Hagen | Mit einem neuen Vortragsprogramm startet das Agaplesion Allgemeine Krankenhaus Hagen in den Herbst. Ab September laden die Experten der unterschiedlichen Fachbereiche am AKH immer am ersten Donnerstag im Monat (außer in den Ferien/am Feiertag) zum „Hagener Medizinforum“ ein. Hier können sich interessierte Besucher über ein bestimmtes medizinisches Thema informieren und die behandelnden Ärzte kennenlernen. „Unsere Patienten sind mündige Patienten, die sich mit ihrer Gesundheit beschäftigen. Ihre Fragen möchten wir beantworten – gerne auch präventiv“, erklärt Prof. Dr. med. Wolfgang Timmermann, Ärztlicher Direktor am AKH, das Konzept. Dabei ist der Name Programm: Die AKH-Experten möchten mit den Besuchern ins Gespräch kommen und stehen so auch nach dem Vortrag selbstverständlich für Fragen zur Verfügung.

Zum Start referiert Andreas S. Hengstmann, Chefarzt der Unfallchirurgie, am
06. September 2018 um 17:00 in der Personalcafeteria des Krankenhauses an der Grünstraße (Haus 4, E0) über „Wenn die Hüfte im Alter bricht – Aktuelles aus der Alterstraumatologie“. Denn mit zunehmendem Lebensalter steigt das Risiko von Stürzen oder sturzbedingten Verletzungen. Gründe dafür sind zunehmende sehbedingte Einschränkungen, durch die Stolperfallen nicht rechtzeitig wahrgenommen werden, aber auch Gangunsicherheit und chronische Begleiterkrankungen. Daher behandeln die Experten für Alterstraumatologie am Agaplesion Allgemeinen Krankenhaus Hagen bei älteren Patienten nicht nur die Verletzungsfolgen wie den Knochenbruch, sondern klären gleichzeitig auch deren Ursachen ab. Hengstmann weiß: „Betagte Menschen haben es nach einem Sturz schwerer, zu genesen. Hier helfen unsere besonderen, interdisziplinären Konzepte.“ So sorge sein Team dafür, den betroffenen Patienten wieder in eine belastungsfähige Situation zu bringen, während die Kollegen der Inneren Medizin und weiterer Fachdisziplinen parallel die möglichen Ursachen des Sturzes behandeln. „So möchten wir unsere Patienten schnellstmöglich wieder auf die Beine helfen und alltagsfit machen, um die Selbstständigkeit zu stärken und Pflegebedürftigkeit zu vermeiden“, erklärt Hengstmann weiter.

Der Besuch der Vortragsabende ist kostenlos, eine Anmeldung nicht notwendig. Einen besonderen Service bietet das AKH all denjenigen an, die gerne regelmäßig über die einzelnen Veranstaltungen informiert werden möchten: Wer sich diesbezüglich unter esser@akh-hagen.de oder T (02331) 201 2066 (an-)meldet, erhält immer rechtzeitig eine persönliche Einladung zu den Veranstaltungen nach Wunsch entweder postalisch oder per E-Mail. Auch dieser Service ist kostenlos.

Das Programm wird am 4. Oktober 2018 fortgesetzt. Dann spricht Prof. Dr. med. Wolfgang Timmermann als Chefarzt der Allgemein- und Viszeralchirurgie über „Kleine Beule, große Wirkung: Neues aus der Hernienchirurgie“. Zu Gast wird an diesem Abend zudem die Selbsthilfegruppe Hernien aus Hagen sein.

Hitze: Kurze Atempause für Feuerwehrkräfte

DFV | Nicht nur die Natur ist von der monatelangen Hitze geschafft und freut sich auf eine kurze Atempause: „Wir danken den zahllosen Feuerwehrangehörigen, die in diesem Sommer mit großer Anstrengung die vielen Brandeinsätze in Wälder, Wiesen und Feldern bewältigt haben“, erklärt Hartmut Ziebs, Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV). Der Verbandspräsident wendet sich auch an die Familien und Arbeitgeber der zu 94 Prozent ehrenamtlichen Kräfte: „Der beständige Einsatz der knapp eine Million Feuerwehrmänner und -frauen ist nur dadurch möglich, dass das familiäre und berufliche Umfeld dieses Engagement unterstützen“, erklärt er.

Teilweise haben bereits sinkende Temperaturen dazu beigetragen, die Einsatzzahlen bei Bränden zu minimieren. „Nötig ist nun allerdings ein mehrtägiger, sanfter Regen, der tief in die ausgetrockneten Bodenschichten und den Bewuchs eindringen kann“, berichtet der DFV-Präsident. Ein heftiges Unwetter auf ausgedörrtem Untergrund könne schnell zu Sturzbächen führen, da die Natur den Regen nicht aufnehmen könne.

„Wichtig ist jedoch auch weiterhin, dass sich die Menschen in der Natur aufmerksam verhalten, keine Brände fahrlässig oder gar vorsätzlich verursachen und bemerkte Schadfeuer unverzüglich melden“, appelliert der DFV-Präsident.

57.000 Gästeankünfte im ersten Halbjahr

Gewerkschaft NGG fordert Lohn-Plus
für 2.920 Beschäftigte im Gastgewerbe

NGG | Tourismus auf Hochtouren: Rund 57.000 Urlauber und Geschäftsreisende kamen im ersten Halbjahr nach Hagen – 9,5 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Dabei zählte die Stadt insgesamt 141.000 Übernachtungen in- und ausländischer Gäste (plus 3,6 Prozent). Das teilt die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten mit. Die NGG Südwestfalen beruft sich dabei auf neue Beherbergungszahlen des Statistischen Landesamtes. Danach steuert der nordrhein-westfälische Tourismus mit 11,4 Millionen Gästeankünften zwischen Januar und Juni auf das neunte Rekordjahr in Folge zu.

Von der „soliden Betten-Bilanz“ und immer neuen Umsatzrekorden in der Branche sollen jetzt aber auch die Mitarbeiter in Hotels, Pensionen und Restaurants profitieren, fordert die NGG. „Ohne sie wäre der Tourismus-Boom gar nicht vorstellbar“, sagt NGG-Geschäftsführerin Isabell Mura. Die Gewerkschaft verlangt in der anstehenden Tarifrunde für das nordrhein-westfälische Gastgewerbe ein Lohn-Plus von sechs Prozent. Davon würden in Hagen rund 2.920 Beschäftigte profitieren. „Eine gelernte Köchin hätte damit am Monatsende etwa 120 Euro mehr auf dem Lohnzettel“, so Mura. Auszubildende sollen in jedem Lehrjahr 100 Euro mehr pro Monat bekommen.

Zugleich verlangt die Gewerkschaft einen „Zukunftsplan“ für das NRW-Gastgewerbe. Mura: „Hotels und Restaurants finden mittlerweile kaum noch Fachkräfte. Deshalb muss sich nicht nur an der Bezahlung etwas ändern. Bewährte Mitarbeiter brauchen Karriereperspektiven und faire Arbeitsbedingungen. Betriebe, die vor allem für unbezahlte Überstunden bekannt sind, werden kaum Schulabgänger für eine Ausbildung gewinnen.“

Das nordrhein-westfälische Gastgewerbe beschäftigt nach Angaben der Arbeitsagentur rund 390.000 Menschen. Die Branche verzeichnete zuletzt einen Jahresumsatz von 16 Milliarden Euro. Die Tarifrunde zwischen NGG und Arbeitgebern beginnt am 30. August in Neuss.

Flixbus-Halt am Hauptbahnhof genehmigt

Hagen | Gute Nachricht für alle FlixbusNutzer:
die Bezirksregierung in Arnsberg hat grünes Licht
für die Verlegung der bisherigen Fernbushaltestelle vom
Konrad-Adenauer-Ring zum Hauptbahnhof gegeben. Von
dort aus könnte – zum jährlichen Fahrplanwechsel – ab
April kommenden Jahres der Fernbusverkehr des
Münchner Unternehmens wieder rollen.
Flixbus hatte Ende Juni den Verkehr von und nach Hagen
wegen der „peripheren Lage“ der Haltestelle am KonradAdenauer-Ring
eingestellt. Nach einem einstimmigen
Ratsbeschluss hatte die Verwaltung daraufhin einen Antrag
auf eine Verlagerung der Haltestelle zum Hauptbahnhof an
die Bezirksregierung gestellt.
Mit Blick auf den bestehenden Luftreinhalteplan für Hagen
ist die jetzt erfolgte Zustimmung aus Arnsberg an einige
Voraussetzungen geknüpft. So werden die betroffenen
Fernreisebusse, die Hagen ansteuern, auf den EURO VIStandard
festgeschrieben, die im Luftreinhalteplan
vorgesehene Verbesserung der ÖPNV-Verkehre in der
Körnerstraße muss kurzfristig umgesetzt werden, die
planmäßige Fertigstellung der Bahnhofshinterfahrung muss
bis zum Herbst 2019 erfolgt sein und die Zahl der
Busverbindungen pro Tag wird auf etwa zehn bis zwölf
begrenzt. Außerdem schreibt Arnsberg fest, dass keine
weiteren Anbieter als bisher Flixbus den neuen Halt am
Hauptbahnhof ansteuern dürfen.

Spenden für Islamisches Waschhaus erbeten

Auf dem islamischen Teil des
Friedhofs in Hagen-Vorhalle errichtet der Wirtschaftsbetrieb
Hagen (WBH) ein Waschhaus, in dem die Verstorbenen
vor dem Begräbnis gereinigt werden können. Außerdem
entsteht ein dazugehöriger Gebetsplatz mit Sitzbänken und
einem Gebetsstein.
In seiner letzten Sitzung hat der Integrationsrat den
Beschluss gefasst, dass ein arabischer Schriftzug mit
deutscher Übersetzung an der Außenseite des
Waschhauses angebracht werden soll. Die Übersetzung
lautet: „Jedes Leben lernt den Tod kennen“. Zudem hat
sich der Integrationsrat dafür ausgesprochen, dass für die
Anschaffung der Bänke und des Gebetssteins sowie für die
Anbringung des Schriftzuges ein Spendenaufruf gestartet
werden soll.
Wer die genannten Vorhaben also finanziell unterstützen
möchte, kann dies tun durch eine Einzahlung auf das
Spendenkonto der Stadt Hagen (Empfänger: Stadt Hagen,
IBAN DE23 4505 0001 0100 0004 44, Verwendungszweck:
Spende Islamisches Waschhaus).

Junges schottisches Hochlandrind geklaut

Hemer | Ein 33-jähriger Balver erstattete heute auf der
Polizeiwache Hemer Strafanzeige. Der Mann ist Besitzer einer Herde
schottischer Hochlandrinder, die in Ispei steht. Am vergangenen
Samstag wurde ein braunes Kalb geboren. Dieses wurde zuletzt
Dienstagnachmittag gesehen. Mittwochmorgen stellte der Balver fest,
dass sich das Kalb nicht mehr auf der Weide befindet und offenbar
gestohlen wurde.

Wer hat die Tat beobachtet? Wer kann Angaben zu den Tätern oder
zum Verbleib des Kalbs machen?

Hinweise nimmt die Polizei Hemer unter 02372/9099-0 entgegen.

Mit 154 km/h über die Dortmunder Straße

Hagen | Am Mittwoch führten Polizisten des
Verkehrsdienstes eine Geschwindigkeitsüberwachung auf der Dortmunder
Straße durch. Zur Mittagszeit erfassten die Beamten mit ihrem
Messgerät einen SUV. Dessen 41-jähriger Fahrer war in Richtung
Dortmund unterwegs. Er fuhr mit 154 km/h, wie das Messgerät kurz
darauf anzeigte. Auf dem Streckenabschnitt gilt eine
Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h. Bei der Verkehrskontrolle stellten
die Polizisten drei Mitfahrer fest. Zwei von ihnen waren Kinder. Der
41-Jährige muss jetzt mit 600 Euro Bußgeld, einem dreimonatigem
Fahrverbot und zwei Punkten im Verkehrszentralregister rechnen.

Donnerstag Morgen: Motorradfahrer schwer verletzt

Hagen | Am Donnerstagmorgen kam es zu einem
Unfall auf dem Märkischen Ring. Nach bisherigen Ermittlungen fuhr
gegen 06:00 Uhr ein Motorradfahrer (17) aus Richtung Emilienplatz in
Richtung Volmestraße. Ihm entgegen fuhr auf der anderen Fahrbahnseite
ein Opel-Fahrer (37). Dieser wollte nach ersten Erkenntnissen nach
links in die Rathausstraße abbiegen. Dort kam es zum Zusammenstoß der
beiden Fahrzeuge. Der Yamaha-Fahrer prallte in das Heck des Autos und
wurde auf die Fahrbahn geworfen. Rettungskräfte brachten ihn
anschließend schwerverletzt in ein Krankenhaus. Beide Fahrzeuge waren
nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Der Schaden
beläuft sich auf zirka 15.000 Euro. Für die Zeit der Unfallaufnahme
sperrten die Polizisten die betroffene Fahrbahn. Es kam aufgrund des
Frühverkehrs zu leichten Verkehrsbehinderungen. Mittlerweile ist die
Straße wieder freigegeben. Das Verkehrskommissariat ermittelt jetzt,
wie genau es zum Unfall kam.

Zwei Tote bei zwei Schwimm-Unfällen

Kreis Unna | Bei zwei Schwimm-Unfällen in Bergkamen und Selm war am gestrigen
Abend jeweils ein Todesopfer zu beklagen.

Gegen 19:36 Uhr erhielt die Rettungsleitstelle des Kreises Unna
Kenntnis, dass in Bergkamen ein 47 jähriger Mann aus Werne mit den
Füßen voran von einer Spundwand in den Datteln-Hamm-Kanal gesprungen
und nicht wieder aufgetaucht war. Zwei Zeugen die den Mann flüchtig
kannten, ein 32 jährige Frau und ein 28 jähriger Mann aus Werne,
hatten die Feuerwehr verständigt, waren dann ebenfalls ins Wasser
gesprungen, um den Mann zu retten, konnten ihn aber trotz mehrfacher
Tauchversuche unter Wasser nicht finden. Etwa 30 Minuten nach Eingang
der Meldung konnte ein Taucher der Berufsfeuerwehr Hamm den Mann
unter Wasser auffinden und an Land bringen, wo Notärzte und
Rettungskräfte Reanimationsmaßnahmen durchführten. Der Mann wurde in
ein Krankenhaus gebracht, wo er allerdings wenig später verstarb. Die
mutigen Ersthelfer blieben unverletzt und wurden durch einen
Seelsorger betreut. Nach ihren Aussagen und den bisherigen
Ermittlungen der Kriminalpolizei ist von einem Unfallgeschehen
auszugehen.

Im zweiten Fall, der sich fast zeitgleich gegen 19:40 Uhr in Selm
am Ternscher See ereignete, konnte ein 58 jähriger Mann aus Lünen
nach dem Schwimm-Training einer Triathlon-Gruppe nur noch leblos aus
dem Wasser geborgen werden und verstarb trotz Reanimationsmaßnahmen
von Ersthelfern und Rettungskräften. Der Mann war mit der Gruppe
gemeinsam zum Schwimm-Training gestartet und hatte dann allein einen
kürzeren Rückweg schwimmen wollen. Als die Mitglieder der Gruppe ihn
nach ihrer Rückkehr an Land vermissten und nach ihm suchten, konnten
sie ihn anhand einer zur Sicherheit von ihm mitgeführten Schwimmboje
zwar schnell auffinden und an Land bringen. Trotzdem kam für ihn aber
jede Hilfe zu spät. Auch hier lassen die bisherigen Ermittlungen der
Kriminalpolizei einen tragischen Unglücksfall vermuten.

Die Ermittlungen werden in beiden Fällen fortgeführt.

Mehrere Enkeltrickfälle in Hagen

 

Hagen | Insgesamt dreimal versuchten unbekannte Frauen am
Mittwoch, Senioren mit dem sogenannten Enkeltrick hereinzulegen.

Gegen 14.30 Uhr meldete sich eine unbekannte Frau telefonisch bei
einem 90-jährigen Senior in der Loxbaumstraße. Durch geschickte
Gesprächsführung vermittelte die Frau den Eindruck, als handele es
sich um die Nichte des 90-Jährigen. Die angebliche Nichte bat den
älteren Herrn, ihr kurzfristig 15000 Euro zur Verfügung zu stellen.
Sie habe bei einer Zwangsversteigerung eine Eigentumswohnung in
Dortmund erworben und benötige nun eilig das Geld. Glücklicherweise
wandte sich der Senior an seine Nachbarin, die den drohenden Betrug
erkannte und die Polizei informierte.

Im Verlaufe des Tages versuchte die Betrügerin noch zweimal,
ältere Menschen mit der gleichen Masche hereinzulegen. Die Senioren
schöpften auch in diesen Fällen Verdacht, so dass es nur beim Versuch
blieb.

Zigarettenautomat aus der Wand gebrochen

Hagen | Am Mittwoch bemerkte ein 38-jähriger Zeuge gegen
10.45 Uhr, dass ein Zigarettenautomat an einem Firmengebäude in der
Hochofenstraße verschwunden war. Bislang unbekannte Täter hatten im
Verlaufe der Nacht zum Mittwoch das Tor zum Firmengelände
aufgehebelt. Sie begaben sich auf das Gelände und brachen einen
Zigarettenautomaten aus der Außenwand eines Firmengebäudes. Dann
verschwanden die Einbrecher mit ihrem Diebesgut. Die Höhe des
Schadens stand zum Zeitpunkt der Anzeigenaufnahme noch nicht fest.
Die Polizei bittet Zeugen, sich unter der Rufnummer 02331/986-2066 zu
melden.

Wäschetrockner entwendet

Hagen | Schwer zu schleppen hatten Diebe, die innerhalb der
vergangenen drei Wochen einen Wäschetrockner in der Schützenstraße
entwendeten. Das Gerät stand im gemeinschaftlichen Wäschekeller eines
Mehrfamilienhauses. Die 51-jährige Geschädigte bemerkte den Diebstahl
des Wäschetrockners am Mittwoch. Die Tatzeit lässt sich nicht konkret
eingrenzen. Möglich ist ein Zeitraum innerhalb der vergangenen drei
Wochen. Die Polizei bittet Zeugen, sich unter der Rufnummer
02331/986-2066 zu melden.