Falten für den Frieden – Interaktives Projekt wächst im Kunst-Schaufenster sichtbar

Gudrun Risch | Mit dem Kunst-Schaufenster im ersten Obergeschoss der Rathaus Galerie Hagen wurde in Zusammenarbeit mit dem Osthaus Museum Hagen ein Raum geschaffen, der Künstlern aus Hagen und der Region die Möglichkeit für Ausstellungen bietet. Nach unterschiedlichen Kunstrichtungen und Werkstoffen, folgt nun ein interaktives Projekt von und mit der Hagener Autorin und Papierkünstlerin Dr. Birgit Ebbert.

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Der Papierkranich gilt in Japan als Symbol für das Glück: Wer 1.000 Kraniche faltet oder dazu beiträgt, für den erfüllt sich ein Herzenswunsch.

Seit die zwölfjährige Sadako Sasaki im Oktober 1955 an den Spätfolgen des Atombombenabwurfs auf Hiroshima starb, ist der Papierkranich weltweit ein Symbol für den Frieden. Sadakos Freunde gründeten einen Papierclub und falteten Papierkraniche, um darauf hinzuweisen, dass nie wieder Krieg sein darf. Heute steht im Friedenspark in Hiroshima ein Denkmal für Sadako und die anderen Kinder. Jährlich gehen mehrere Millionen Kraniche aus aller Welt im Friedenspark ein und werden Teil des Denkmals. Überall auf der Welt tun sich Menschen zusammen, um Papierkraniche für den Frieden zu falten.

Das hat die Künstlerin motiviert, zusammen mit kleinen und großen Hagenerinnen und Hagenern im Kunst-Schaufenster 1.000 Papierkraniche für den Frieden zu falten.

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Birgit Ebbert öffnet dafür an den Samstagen 18.08., 01.09., 08.09. und 15.09. jeweils von 14 bis 17 Uhr und an den Donnerstagen 23.08. und 20.09. jeweils von 18 bis 20 Uhr den Ausstellungsraum. Nach einer kleinen handwerklichen Einführung können die Besucher dann selber Kraniche falten. Aus Gründen der Nachhaltigkeit dienen zugeschnittene Seiten aus alten Schulatlanten und Straßenkarten als Faltpapier. Alle gefalteten Kraniche werden direkt im Kunst-Schaufenster aufgehängt – so kann man zusehen, wie das Projekt wächst.

Die Kraniche werden nach Ende der Aktion am 29.09. nach Hiroshima geschickt, um Teil des weltweiten Zeichens für den Frieden zu werden.

Quelle: Rathaus Galerie Hagen 

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SPD: Zukunft Hagens jetzt auch ohne Steuerhöhungen finanzieren!

Zur Steuererhöhungsdiskussion in Hagen nimmt die SPD-Ratsfraktion wie folgt Stellung:

SPD Hagen | >>Wenn Hagen nicht den Anschluss verlieren will, müssen jetzt die notwendigen und seit langem überfälligen Maßnahmen angepackt und finanziert werden.

Endlich müssen die Defizite nicht nur für den städtischen Haushalt, sondern auch auf die Infrastruktur, die Kinder- und Jungendpolitik, die Verkehrspolitik und und… in den
Mittelpunkt der Hagener Politik gerückt werden.
Es ist falsch, wenn Christoph Gerbersmann behauptet, dass die Mittel für die
Zukunftsinvestitionen an anderer Stelle im Haushalt eingespart werden müssen.
Es war der CDU Kämmerer der der Rot/Grünen Landesregierung permanent
vorgeworfen hat, dass das Land die notwendigen Mittel zum Beispiel für die Kosten der
Flüchtlingskrise nicht zur Verfügung stelle und dadurch allein zweistellige
Millionenbeträge im Haushalt der Stadt fehlen.
Seitdem in Düsseldorf die CDU/FDP Landesregierung tätig ist, sieht der CDU Kämmerer
nur die Möglichkeit entweder die Steuern zu erhöhen oder in anderen Bereichen weiter
zu kürzen. Dabei bieten gerade die entsprechenden Regelungen in der Koalitionsvereinbarung auf Landesebene konkrete Ansatzpunkte.
Der Kämmerer stemmt sich seit Monaten gegen eine Änderung der verfehlten
Haushaltspolitik.
Die SPD hat mehrfach auch bei den Haushaltsplanberatungen auf die
Finanzierungsoptionen des städtischen Haushalts hingewiesen.
Wenn sowohl der Kämmerer als auch die Vertreter der Allianz nicht nur permanent die
Positionen der SPD als Populismus diffamieren würden, sondern sich inhaltlich damit
auseinandersetzen würden, wären wir in Hagen einen Schritt weiter auf den Weg zu
einer zukunftsorientierten Politik.<<

SPD-Hohenlimburg nimmt zur Hagener Steuererhöhungs-Diskussion Stellung

SPD Hohenlimburg | >>Eine pauschale Steuererhöhung, wie sie der CDU Stadtkämmerer Christoph Gerbersmann fordert, um irgendwelche Investitionen zu tätigen lehnt die SPD Hohenlimburg entschieden ab. Die Bürger sollen einfach mehr bezahlen und ein kleiner Kreis entscheidet, wie das Geld eingesetzt wird. Diesen Weg geht die SPD Hohenlimburg nicht mit.

Die Hohenlimburger Sozialdemokraten stellen fest, dass die jeweiligen Bundesregierungen sowie Landesregierungen ihrer Verpflichtungen gegenüber den Städten immer noch nicht im vollen Umfang nachkommen sind. Außer schöne Sonntagsreden kommt da nicht viel. So fordern die Hohenlimburger Genossen, alle Mandatsträger und Funktionäre auf, ihre Stimme in den jeweiligen Parteien bzw. in Gremien zu erheben Das ist für den Einzelnen unangenehm, jedoch für Hagen wichtig!
Da der Bund wie aber auch das Land aktuell nicht die(vollen) Kosten übernehmen gegenüber den Städten, kann sich die SPD Hohenlimburg vorstellen, dass es zu Projekt bezogene Steuererhöhung kommen kann. Aus dem städtischen Haushalt können nicht weitere Maßnahmen bezahlt werden. Wer das fordert, muss auch sagen welche Maßnahmen er streichen möchte, so die Hohenlimburger Genossen.

So können sich die Hohenlimburger Sozialdemokraten vorstellen, den Zuschuss der Hagener Straßenbahn um den Betrag der Steuererhöhung zu erhöhen. Die Straßenbahn könnte so eine Hagen Card einführen. Mit der Hagen Card sollen die Hagener sehr günstig in Hagen den ÖPNV nutzen können. Darüber hinaus soll die Taktung sowie das Angebot drastisch ausgebaut werden.

Die Kämmerei sowie die Straßenbahn sollen dieses Modell prüfen und durchrechnen.

Ein weiteres Modell wäre, die Steuer in dem Umfang der Kita Gebühren zu erhöhen. Somit würde Hagen kinderfreundlicher werden. Selbstverständlich könnten mögliche Steuereinnahmen auch im investiven Bereich, z.B. für den Straßen- oder Brückenbau, eingesetzt werden.

Der SPD Hohenlimburg geht es dabei aber um die Transparenz. Der Hagener Stadtrat als gewählte Vertretung der Bevölkerung sollte im Vorfeld entscheiden, wie und wo das Geld eingesetzt wird, und nicht die Verwaltung bzw. der Verwaltungsvorstand. Zudem sollte der Kämmerer vor der Erhöhung der Steuer sorgfältig deren Konsequenzen prüfen. Sofern Steuermehreinnahmen etwa verzögert zu geringeren Schlüsselzuweisungen und damit zu geringeren Zahlungen des Landes an die Stadt führten, sollte im Vorfeld klar sein, wie hoch derartige Kürzungen zu Ungunsten der Stadt ausfallen können.

Die Erhöhung der Steuer soll zeitig befristet sein. Langfristig muss die Bundesregierung sowie die Landesregierung endlich ihre volle Verantwortung gegenüber den Städten gerecht werden. So müssen die Schulden der Städte übernommen werden, ist die klare Forderung der SPD Hohenlimburg an die jeweiligen Regierungen.

Die Städte und Gemeinden sind mehr System relevant als die Banken. Mark Krippner: Vor der eigenen Tür haben die Menschen Probleme und diese müssen wir lösen ansonsten wird die Enttäuschung der Bürger immer größer und die Politikverdrossenheit nimmt zu. Die Genossen warnen, dass die Stimmung der Bevölkerung nicht kippen darf. Die Menschen vor Ort müssen ernst genommen werden und wir müssen Lösungen für ihre Probleme zusammen erarbeiten.<<

Donnerstag Mittag: Schwerer Unfall in Haspe – teilweise Straßensperrung

© Hans Leicher.
Symbolfoto © Hans Leicher.

Hagen | Am Donnerstag Mittag kam es zu einem Unfall auf der Grundschöttler Straße. Gegen 11:45 Uhr fuhr nach bisherigen Ermittlungen ein 63-jähriger Motorradfahrer die Kölner Straße in Richtung Enneper Straße entlang. Aus entgegen gesetzter Richtung kam
ihm ein Ford entgegen. Auf Höhe der Straßenkreuzung zur Grundschöttler Straße kam es zum Unfall zwischen beiden Fahrzeugen. Nach bisherigen Erkenntnissen wollte die 28-jährige PKW-Fahrerin nach
links abbiegen. Dabei stießen die Honda und der Ford ineinander. Bei
dem Aufprall verletzte sich der Motorradfahrer schwer. Er musste in
ein Hagener Krankenhaus gefahren werden. Die Autofahrerin, sowie das
Kleinkind im Ford, verletzten sich leicht. Auch sie wurden in ein
Krankenhaus gebracht. Für die Dauer der Unfallaufnahme war die
Fahrbahn in Richtung Gevelsberg gesperrt. Den Verkehr leiteten die
Polizisten ab. Der Sachschaden wird auf zirka 10.000 Euro geschätzt.
Wie genau es zum Unfall kam, ermittelt jetzt das
Verkehrskommissariat.

SPARDA-Bank unterstützt das „Vorhaller Wohnzimmer“ der AWO

Sven Söhnchen | Dank einer großzügigen Spende der, im Stadtteil Vorhalle beheimateten, Sparda-Bank, entwickelte sich das „Vorhaller Wohnzimmer“ im Stadtteilhaus sommerlich weiter.

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AWO-intern wurden die Räumlichkeiten der Tischlerei genutzt und fünf Tisch-Bank-Kombinationen hergestellt, die nunmehr die Terrasse des ehemaligen Cafés schmücken und zum Verweilen in den sonnigen Wochen des Jahres einladen.

Andre Kunze, Mitarbeiter der AWO im Rahmen einer AGH-Maßnahme vom JobCenter, brachte seine handwerklichen Fähigkeiten ein und baute das Inventar der Außengastronomie nach eigenen Plänen und Wünschen.

Petra Jochheim, Leitung der Vorhaller Bank, überzeugte sich persönlich von der Sitzgelegenheit und ist begeistert. „Das fröhliche Treiben auf dem Europaplatz und dem Spielplatz kann man von keinem anderen Ort in Vorhalle besser genießen, als von der Terrasse des „Vorhaller Wohnzimmers“.“, zeigt sich die Bankerin vom zusätzlichen Angebot der Arbeiterwohlfahrt begeistert.

Sven Söhnchen, hauptamtlicher Mitarbeiter der AWO in der Vorhaller Begegnungsstätte, verweist auf die besondere Leistung der Vorhaller AWO-Mitarbeiter. Neben Andre Kunze, der auch das gastronomische Team im „Vorhaller Wohnzimmer“ unterstützt, sind es Karin Boas, Carina Oetjen, Antje Redlich und Peter Siewert, die täglich von 09:00 Uhr bis zum Nachmittag für eine sympathische Stimmung und Bewirtung in der oberen Etage des Vorhaller Stadtteilhauses sorgen.

AWO-Geschäftsfüherin Birgit Buchholz ist von dem Projekt des „Vorhaller Wohnzimmers“  begeistert. „Gemeinsam mit dem JobCenter, unserem Ortsverein und der Stadt Hagen gelingt uns eine weitere Stärkung im Stadtteilhaus. Wir sind gerne in Vorhalle vor Ort und laden die Einwohner herzlichst ein, in unserem Wohnzimmer, mit dem besonderen Charme, Platz zu nehmen.

Die nächste Möglichkeit hierzu hat man beispielsweise am kommenden Donnerstag, 23. August 2018, wenn ab 14:00 h im VORHALLER WOHNZIMMER zur Bingo-Runde geladen wird. Neugierige Gäste und die Stammspieler aus dem Ortsverein sind hierzu herzlich eingeladen.

Löschwichtel erhalten ihr eigenes Fahrzeug

Patric Poblotzki | Anfang August 2018 war es endlich soweit. Die Löschwichtel der Feuerwehr Wetter (Ruhr) erhielten ihr eigenes Fahrzeug. Nach der
Ausschreibung im Dezember 2017 und der gut sieben monatigen
Ausbauzeit konnte das Fahrzeug im Beisein von Sponsoren, Mitgliedern
der Kinderfeuerwehr und dessen Betreuern durch Bürgermeister Frank
Hasenberg an den Leiter der Freiwilligen Feuerwehr, Ralf Tonetti,
übergeben werden.

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Das Fahrzeug wurde zu 80 % durch das Land NRW und zu 10 % durch
die Sparkasse Gevelsberg-Wetter gefördert, sodass durch die Kommune
lediglich 10 % an Eigenmitteln aufgebracht werden mussten. Nur
aufgrund dessen war es überhaupt möglich, die Löschwichtel mit einem
eigenen Transporter auszustatten.

Alina Stoltenhoff, stv. Leiterin der Kinderfeuerwehr, erklärt,
dass dieser Transporter u.a. für gemeinschaftliche Ausflüge der
Löschwichtel gedacht sei.

Da dieses Fahrzeug auch durch die Jugendfeuerwehr genutzt werden
kann, wurde dieses in der letzten Woche schon in den hohen Norden,
zum Sommerzeltlager der Jugendfeuerwehr nach Flensburg, eingesetzt.

Aufgrund der Vorgaben des Landes, dass das Fahrzeug auch mit einer
mobilen Blaulichtanlage sowie Digitalfunk ausgestattet sein muss,
kann dieses auch als Ersatzeinsatzfahrzeug genutzt werden.

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Stationiert wird das Fahrzeug, bis zum Gerätehausneubau in Esborn,
an der Feuer- und Rettungswache im Schöntal.

Zum Abschluss noch einige Daten zum Fahrzeug:

Der Renault Trafic Grand Combi Expression 2,9 t bietet Platz für
neun Personen. Da es in erster Linie das Fahrzeug der Kinderfeuerwehr
ist, wurde natürlich auf eine kindgerechte Ausstattung und hohe
Sicherheit wert gelegt. Dazu gehören z.B. sieben Kindersitze,
Warnwesten in Kindergröße und eine feste Kofferraumabtrennung.
Weiterhin ist der Kofferraum großzügig gestaltet, sodass dort
allerhand Materialien für die Kinderfeuerwehr transportiert werden
können.

Zusätzlich wurde darauf geachtet, dass das Fahrzeug eine niedrige
Einstiegshöhe aufweist und voll klimatisiert ist. Damit die
Parkplatzsuche bei Ausflügen nicht zum Hindernis wird, ist die
Fahrzeughöhe so bemessen das in jedes Parkhaus eingefahren werden
kann.

Donnerstag Vormittag: Zwei Verletzte durch Unfall An der Kohlenbahn – Fahrbahn musste gesperrt werden

Symbolbild Rettungswagen © Hans Leicher.
Symbolbild Rettungswagen © Hans Leicher.

Wetter | Am Donnerstag, gegen 10.00 Uhr, befuhr ein 49-jähriger Hagener mit seinem Pkw Skoda die BAB1 in Fahrtrichtung Bremen. An der Anschlussstelle Volmarstein verließ er die Autobahn und wollte nach links auf die Straße „An der Kohlenbahn“ abbiegen. Er missachtete die Vorfahrt eines 42-jährigen Sprockhövelers, der mit seinem Pkw Ford An der Kohlenbahn in Richtung Hagen befuhr. Im
Kreuzungsbereich kam es zum Unfall. Dabei wurde der Ford-Fahrer sowie ein Beifahrer im Skoda leicht verletzt. Beide Personen wurden in ein naheliegendes Krankenhaus verbracht, die Fahrzeuge wurden
abgeschleppt. Die ebenfalls alarmierte Feuerwehr streute auslaufende
Betriebsmittel ab. Während der Unfallaufnahme war die Straße „An der
Kohlenbahn“ in Fahrtrichtung Hagen gesperrt.

Nach Messerstich: 20-Jähriger auf dem Weg der Besserung. Weiterhin Zeugen gesucht


Foto: TV58.de
Foto: TV58.de

Iserlohn | Am Montag berichteten wir über ein Verbrechen in Iserlohn, bei dem ein 20-Jähriger durch einen Messerstich in den Bauch schwer verletzt wurde. (klick!)

Der 20-Jährige befindet sich nach Angaben der Polizei weiterhin in ärztlicher Behandlung, ist jedoch auf dem Weg der Besserung. Er konnte nun unter Zuhilfenahme eines Dolmetschers zum Tathergang befragt werden.

Demnach soll sich der Vorfall am Samstag, zwischen 17 und 18 Uhr
am Poth ereignet haben. Etwa in Höhe eines Cafés sollen dem Somalier
zwei unbekannte Männer aus Richtung Bahnhof entgegen gekommen sein.
Ohne Vorwarnung sei es zu einem Angriff gekommen, bei dem einer der
Täter dem Mann mit einem Messer in den Bauch stach. Nach der Tat
flüchteten die Männer in unbekannte Richtung. Kurz darauf bemerkten
Zeugen den Verletzten und informierten die Polizei.

Der 20-Jährige beschreibt die beiden Täter wie folgt:

Erster Täter: Männlich, circa 20-25 Jahre alt, etwa 180 Zentimeter
groß, schlank, blonde Haare, an der Seiten sehr kurz, oben drauf
länger, leichter Oberlippenbart, er trug eine Jacke, eventuell in der
Farbe Orange.

Zweiter Täter: Männlich, etwa 25 Jahre alt, circa 175 Zentimeter
groß, stabile Statur, schwarze Haare, schwarzes Basecap, leichter
Bart an Oberlippe und Kinn, möglicherweise 3-Tage-Bart, weiße Jacke,
Messer.

Die Polizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung und
sucht Zeugen:

Wer hat sich zur Tatzeit in der Nähe des Tatortes aufgehalten? Wer
hat die Tat oder die Täter beobachtet? Wer kann Angaben zur Identität
der Flüchtigen machen?

Hinweise nimmt die Polizei Iserlohn unter 02371/9199-6112 oder
9199-0 entgegen.

Zwei Geldbörsen geklaut: 84-Jährige wird trotz Wachsamkeit Opfer von Trickdiebinnen

Foto: TV58.de
Foto: TV58.de

Hagen | Am Mittwoch kam es zu einem
Trickdiebstahl in der Schieferstraße. Dort sprach eine unbekannte
Frau eine 84-jährige Hagenerin im Hausflur an. Sie bat um Zettel und
Stift – eine bekannte Masche von Diebesbanden. Die nichtsahnende
Rentnerin bat die Diebin in ihre Wohnung. In der Küche schrieb die
Frau etwas auf den Zettel, als plötzlich eine zweite Unbekannte in
der Wohnung stand. Die Hagenerin wurde stutzig und griff zu einer
List. Sie gaukelte vor, dass in wenigen Minuten ihr Mann und ihr
Enkel zum Essen erscheinen würden. Als die zwei Diebinnen dies
hörten, verließen sie schnell das Haus in unbekannte Richtung. Leider
stellte die 84-Jährige kurz darauf fest, dass es den Frauen zuvor
gelang, zwei Geldbörsen mit einem niedrigen, dreistelligen Betrag zu
stehlen. Die Diebinnen waren zwischen 27 und 35 Jahren alt und gut
gekleidet. Eine Frau trug eine Dauerwelle, die andere kurze Haare.
Die Fall wurde an die Kripo übergeben. Hinweise nimmt die Polizei
unter 02331 986 2066 entgegen.

Feuerwehrmann bei Industriebrand in Schwerte verletzt – große Rauchentwicklung

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© TV58.de

Schwerte | Am Donnerstag gegen 08:40 Uhr brach in einem Metall verarbeitenden Betrieb am Ostendamm ein Feuer in der Hydraulikanlage aus . Die Rauchentwicklung war bis zu den nahegelegenen Autobahnen A 1 und A45 wahrnehmbar. Bei den Löscharbeiten wurde ein Feuerwehrmann leicht verletzt. Es entstand erheblicher Sachschaden.

Brandursächlich war nach ersten Ermittlungen ein defekter Hydraulikschlauch.

Während der Löscharbeiten sperrte die Polizei den Holzener Weg im
Bereich des Einsatzortes. Trotz erfolgter Absperrmaßnahmen überfuhr
ein 15jähriger Pedelec-Fahrer aus Schwerte einen ausgelegten
Wasserschlauch der Feuerwehr, kam zu Fall und verletzte sich leicht.

Donnerstag Morgen: Zwei Verletzte bei Brand in metallverarbeitender Firma

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© Hans Leicher.

Meinerzhagen | Heute, um kurz nach 6 Uhr, kam es in einer
metallverarbeitenden Firma „Am Rottland“ an einem Härteofen zu einem
Brand. Zwei Mitarbeiter aus Hagen (36) und Lüdenscheid (30) wurden
mit Verbrennungen ins Krankenhaus gebracht. Die Polizei hat
die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Die Höhe des
Sachschadens ist noch nicht bekannt.

Diebin wurde bereits per Haftbefehl gesucht

Foto: TV58.de
Foto: TV58.de

Hagen | Anwohner riefen in der Nacht zu Donnerstag die
Polizei in die Boeler Straße, eine Frau machte sich an
Bekleidungscontainern zu schaffen. Am Einsatzort trafen die
Polizisten gegen 23.45 Uhr auf eine 31-jährige Frau, die sich nach
eigenen Angaben einige Oberteile ausgesucht hatte. Sie ging davon
aus, dass es sich um herrenlose Gegenstände handelte. Bei der
Überprüfung ihrer Personalien stellte sich heraus, dass ein
Haftbefehl wegen Diebstahls gegen sie vorlag und die eingesetzten
Beamten brachten sie in die Hagener Justizvollzugsanstalt. Bei der
Durchsuchung vor dem Transport in die JVA stellten die Beamten noch
ein kleines Behältnis mit Betäubungsmitteln sicher.

Man kanns aber auch übertreiben: 13 Flaschen Hochprozentiges in Hohenlimburg entwendet

Foto: TV58.de
Foto: TV58.de

Hagen | Mitarbeiter eines Supermarktes an der
Lindenbergstraße stellten am Mittwochfest, dass aus dem
Spirituosenregal etliche Flaschen Hochprozentiges fehlten. Sie
überprüften im Warenwirtschaftssystem, ob die Flaschen verkauft
wurden und da dies nicht der Fall war, schauten sie sich die
Überwachungsaufnahmen aus dem Bereich an. Dabei stellten sie fest,
dass bereits am Dienstag ein Unbekannter sechs Flaschen Whisky in
einen Rucksack gesteckt hatte und am Mittwoch in der Mittagszeit
derselbe Mann drei weitere Flaschen Whisky und vier Flaschen Wodka
entwendete. Am Mittwochabend erkannten die Angestellten den Kunden
bei einem erneuten Besuch wieder und riefen die Polizei hinzu. Im
Rahmen der Überprüfung des 20-Jährigen gab dieser die Taten zu. Beim
Abgleich seiner Personalien stellten die Beamten fest, dass er
bereits mehrfach wegen Ladendiebstahls in Erscheinung getreten war
und legten eine erneute Anzeige gegen ihn vor.

Zwei Verletzte – Unfall beim Paragliding im Sauerland

Symbolbild Rettungswagen © Hans Leicher.
Symbolbild Rettungswagen © Hans Leicher.

Brilon / Olsberg / Bruchhausen / Bruchhauser  Steine Am Donnerstag Nachmittag, um 16:37 Uhr starteten ein 60-jähriger Pilot aus Willingen, zu einem Paraglider – Flug mit einem 70-jährigen Tandempartner aus Schleswig Holstein. Nach ersten Ermittlungen kam es bei Start zu einem Fehler da man vermutlich nicht durchgelaufen ist, woraufhin der Schirm durchsackte und zunächst in einer Baumkrone hängen blieb. Im weiteren Verlauf löste sich der Schirm aus der Baumkrone und beide Männer stürzten zu Boden. Hierbei erlitt der Pilot leichte und der Passagier schwere Verletzungen. Beide Personen
waren ansprechbar. Der 70-jährige Passagier wurde mittels Rettungshubschrauber nach Dortmund verbracht. Nach ersten Ermittlungen besteht keine Lebensgefahr.

Haustür eingeschlagen – Randalierer verletzte sich an der Hand

Foto: TV58.de
Foto: TV58.de

Hagen | Anwohner riefen am Mittwochabend die Polizei nach
Wehringhausen, weil dort ein Mann mit einer blutenden Verletzung an
der Hand in Richtung Innenstadt ging. In der Augustastraße trafen die
eingesetzten Polizisten gegen 20.30 Uhr auf einen erheblich
alkoholisierten 41 Jahre alten Mann, der, wie vom Anrufer
beschrieben, mit freiem Oberkörper unterwegs war. Die Beamten nahmen
eine Erstversorgung seiner Wunde vor und ein Rettungswagen brachte
den Verletzten ins Krankenhaus. Die weiteren Ermittlungen ergaben,
dass der 41-Jährige in der Bachstraße die Verglasung einer Haustür
mit der Faust eingeschlagen und sich dabei einen tiefen Schnitt
zugezogen hatte. Gegen den Mann legten die Beamten eine Anzeige vor.

Einbrecher im Altenheim – Festnahme

© Hans Leicher.
© Hans Leicher.

Hagen | Am Mittwoch kam es zu einer Festnahme nach einem Einbruch in Eckesey. Gegen 21:30 Uhr rief ein Zeuge die
Polizei. Der Leitstelle meldete er, dass sich im Erdgeschoss des Pflegeheims ein Mann aufhält, der sich auffällig eine Kapuze über den
Kopf gezogen hatte. Da es sich vermutlich um einen Einbrecher handelte, umstellten die Beamten das Gebäude. Eine Streifenwagenbesatzung sah wenig später eine Gestalt aus einem
Fenster im Erdgeschoss springen. Sie versuchte, über einen Hinterhof
wegzulaufen. Nach einer kurzen Flucht ergriffen die Polizisten den
36-Jährigen. Er ließ sich widerstandslos festnehmen. Erste
Ermittlungen ergaben, dass die Pforte des Pflegeheims durchsucht
wurde. Vermutlich nutze der Einbrecher ein Schiebefenster, um in das
Gebäude zu steigen und es auch so wieder zu verlassen. Bei dem
36-Jährigen fanden die Beamten eine Kette und mehrere Schlüssel – das
Diebesgut aus der Pforte. Die Polizisten nahmen den Einbrecher
vorläufig fest. Die Hagener Kripo hat die Ermittlungen aufgenommen.

Joggerin von Unbekanntem überfallen – Polizei sucht mit Phantombild!

Foto: TV58.de
Foto: TV58.de

Dortmund | Wie berichtet, ist eine 54-jährige  Joggerin am Montag, 13. August, in einem Waldstück zwischen der Zillestraße und der Hacheneyer Straße von einem Mann überfallen worden. Nun sucht die Polizei mit einem Phantombild nach dem Unbekannten.

Das Phantombild finden Sie hier (klick!)

Der Täter konnte wie folgt beschrieben werden:

– nordafrikanische Erscheinung
– etwa 30 bis 35 Jahre alt
– etwa 170 cm groß
– schlanke Figur
– dunkle Haare, Dreitagebart
– bekleidet mit einem roten T-Shirt mit weißer Schrift im
Brustbereich (mittig ein Emblem), einer blau-weiß-roten
Trainingsjacke sowie einer grauen Jogginghose

Hinweise werden erbeten an die Polizei Dortmund unter der
Telefonnummer 0231-132-7999 oder an jede andere Polizeidienststelle.

22.08.: Erfahrungsaustausch für Angehörige und Freunde von krebskranken Menschen

Fabian Tigges | Hagen. In Kooperation mit dem Selbsthilfe-Büro Hagen und der Psychoonkologischen Beratung des Katholischen Krankenhauses Hagen, lädt die Krebsberatungsstelle der Diakonie-Mark-Ruhr zu einem Erfahrungsaustausch für Angehörige und Freunde von krebskranken Menschen am Mittwoch, 22. August, um 17.00 Uhr, in die Räumlichkeiten der Begegnungsstätte der Diakonie Mark-Ruhr in das Wichernhaus (Martin-LutherStr. 9-11) ein.

Teilnehmende haben bei diesem Treffen die Möglichkeit, sich in einem
geschützten Rahmen über ihre ganz persönlichen Fragen auszutauschen.
Diese können sein: Wie kann ich meinen erkrankten Angehörigen
Freund/ Freundin unterstützen? Wie können wir gemeinsam wieder zu
Kraft kommen? Wie schaffe ich es, meine eigenen Bedürfnisse nicht aus
dem Blick zu verlieren? „Neben dem Erfahrungs- und Informationsaustausch
können diese Treffen Mut machen und einer möglichen sozialen
Isolation entgegenwirken“, so Gisela Reinhardt, Leiterin der Krebsberatungsstelle.
Weitere Treffen sind geplant und werden mit den Teilnehmenden
abgestimmt. Bei Rückfragen steht Gisela Reinhardt telefonisch
unter 02331/ 3520850 gerne zur Verfügung.

28.08.: Röspel lädt zur Rundfahrt durch den „schönsten Wahlkreis der Welt“

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Bildquelle: René Röspel

Den südlichen Ennepe-Ruhr-Kreis und Hagen bezeichnet der heimische SPD-Bundestagsabgeordnete René Röspel immer wieder als den „schönsten Wahlkreis der Welt“. Dass das keineswegs übertrieben ist, können jetzt die Bürgerinnen und Bürger aus Breckerfeld, Ennepetal, Gevelsberg, Hagen und Schwelm selbst erforschen: Wie in jedem Jahr lädt Röspel herzlich ein zu einer Bus-Rundfahrt am Dienstag, dem 28. August, von 9 bis etwa 17 Uhr. In der Eigenbeteiligung von 25 Euro pro Person sind die Busfahrt, Mittagessen, Kaffeetrinken und alle Erläuterungen und Besichtigungen enthalten.

Die bis ins frühe Mittelalter reichende Geschichte der ganzen Region wird dabei ebenso sichtbar wie die modernen, zukunftsweisenden Einrichtungen. Die Reise führt durch alle Städte des Wahlkreises. Auf dem „höchsten Berg des Ruhrgebiets“, dem Wengeberg in der alten Hansestadt Breckerfeld, kehren die Reisenden zum Mittagessen ein. Zum Abschluss gibt es beim Besuch der FernUni Hagen auch ein Kaffeetrinken.

Zusteigen kann man um 9 Uhr in Hagen am Hauptbahnhof, um 9.15 Uhr in Haspe, Preußerstraße, und um 9.30 Uhr an der Bushaltestelle „Rathaus“ in Gevelsberg.

Für diese Reise ist eine verbindliche Anmeldung erforderlich. Interessierte können sich ab Dienstag, 21. August, in Röspels Wahlkreisbüro unter Telefon 0 23 31 / 91 94 58 anmelden.

21.08.: Noch freie Plätze für Ferienmaus-Tagesausflüge

Für die Ferienmaus-Tagesausflüge „Kart-Racing“ in Gevelsberg für Kinder und Jugendliche von zwölf bis 16 Jahren am nächsten Dienstag, 21. August, und die Fahrt zum Wasserski-Laufen für Kinder und Jugendliche von zehn bis 16 Jahren in Hamm am Donnerstag, 23. August, stehen kurzfristig noch wenige Plätze zur Verfügung. Die Kosten liegen jeweils bei 12 Euro. Weitere Informationen und Anmeldungen sind unter Telefon 02331/207-3668 bei Bezirksjugendarbeiterin Anke Kämper möglich.

03.09.: Rhetorikkurs an der Volkshochschule Hagen

Unter dem Titel „Wirksam vortragen“ startet am Montag, 3. September, von 18 bis 22 Uhr für insgesamt fünf Abende ein Rhetorikkurs mit der Nummer 4000 bei der Volkshochschule Hagen (VHS) in der Villa Post, Wehringhauser Straße 38. Ziele des Seminars sind, die Redefähigkeit zu steigern, das Lampenfieber zu beherrschen und selbstsicher zu reden. Außerdem lernen die Teilnehmenden von dem Dozenten Hans Kronawitter ihre Körpersprache zu verstehen, die sie anschließend zielgerichtet und überzeugend einsetzen können.  Informationen zur Anmeldung erhalten Interessierte auf der Seite vhs-hagen.de/anmeldung oder beim Serviceteam der VHS unter Telefon 02331/207-3622.

03.09.: Englischkurs: Sprachkenntnisse auffrischen

Ein Englischkurs für Teilnehmer, die im Schnelldurchgang ihre Sprachkenntnisse auffrischen möchten, bietet die Volkshochschule Hagen (VHS) ab Montag, 3. September, von 17.30 bis 19 Uhr in der Villa Post, Wehringhauser Straße 38, an. Wer vor langer Zeit Englisch gelernt hat und die Grundlagen zügig wiederholen möchte, kann diesen praxisbezogenen Kurs buchen, in dem viel gesprochen wird. Informationen zur Anmeldung unter der Kursnummer 6039 gibt es bei der VHS unter Telefon 02331/207-3622 oder www.vhs-hagen.de/anmeldung.

16.09.: Fotoexkursion zum Schloss Hohenlimburg

Zu einer halbtägigen Fotoexkursion (Veranstaltungsnummer 5020) zum Schloss Hohenlimburg, Alter Schlossweg 30, lädt die Volkshochschule Hagen (VHS) am Sonntag, 16. September, von 10 bis 14 Uhr ein. Auf Anfänger und Fortgeschrittene wartet ein spannender Vormittag im dem romantischen Schloss.

Der Fotograf und Diplom-Designer Rainer Scholz führt die Teilnehmer durch die historische Burganlage, in der sie mit ihrer Kamera fotografieren und experimentieren können. Sie werden ihre fotografischen Aufgaben diskutieren und vorhandenes Wissen vertiefen. Die Fotos werden gemeinsam gesichtet und der Dozent zeigt Fototricks und gibt Verbesserungstipps. Zuzüglich zum Kursentgelt fällt der Eintrittspreis für das Schloss an. Die Fotoausrüstung sollte mitgebracht werden. Der Kurs findet in Zusammenarbeit mit der Schloss Hohenlimburg gGmbH statt. Informationen zur Anmeldung erhalten Interessierte auf der Seite vhs-hagen.de/anmeldung oder beim Serviceteam der VHS unter Telefon 02331/207-3622.