Bekämpfung der Clankriminalität – Bilanz einer Nacht

Foto: TV58.de
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Dortmund | Erneut haben Einsatzkräfte der Polizei Dortmund von gestern Nacht bis heute Morgen, 02:00 Uhr, im Stadtgebiet von Dortmund einen Schwerpunkteinsatz zur Bekämpfung der Clankriminalität durchgeführt.

So wurde an der Münsterstraße eine Shisha-Bar kontrolliert. In der
Gaststätte wurden sieben Personen kontrolliert. Die Beamten fanden
hier unter anderem unversteuerten Tabak und sellten Verstöße gegen
das Nichtraucherschutzgesetz fest. Auf Grund der Verstöße leiteten
die Einsatzkräfte ein Bußgeldverfahren ein.

Im Keuningpark stellten die Beamten drei Tatverdächtige fest, die
dort offenkundig Marihuana verkauften. Ein Diensthund spürte in einem
Erdbunker und einem Gebüsch mehrere Verkaufseinheiten Marihuana auf.
Neben einer Strafanzeige wegen des Verdachts des Handels mit
Betäubungsmitteln wurden den Personen Platzverweise ausgesprochen.
Einer der Tatverdächtigen hatte bereits ein gültiges
Bereichsbetretungsverbot für die Nordstadt. Zudem konnte bei diesem
Tatverdächtigen Bargeld in Höhe von 180 Euro auf Grund des Verdachts
des Drogenhandels sichergestellt werden. Während der
Kontrollmaßnahmen gesellte sich zu dem Trio der Tatverdächtigen ein
20-Jähriger aus Schwerte hinzu. Als diese Person überprüft werden
sollte, beleidigte der 20-Jährige die eingesetzten Beamten und griff
diese schließlich im Rahmen der Ingewahrsamnahme tätlich an. Der
Schwerter wurde in den Polizeigewahrsam gebracht und ein
Strafverfahren eingeleitet.

Im Bereich Katharinenstaße/Fußballmuseum führten die Einsatzkräfte
mehrere Personenkontrollen durch. Von 26 überprüften Personen wurden
gegen 18 Platzverweise ausgesprochen. Bei einer dieser Personen
stellten die Beamten eine Bankkarte sicher. Bei der Überprüfung
stellte sich heraus, dass diese Karte wenige Tage zuvor in der
Innenstadt bei einem Taschendiebstahl entwendet wurde. Die Karte
wurde sichergestellt und der Tatverdächtige nach Feststellung seiner
Identität wieder entlassen.

Zivilfahnder überprüften am Westenhellweg vier Personen, die im
Verdacht stehen, am Gerichtsplatz mit Betäubungsmitteln zu handeln.
Bei einem dieser Tatverdächtigen, einem Heranwachsenden aus Dortmund,
fanden die Beamten 265 Euro versteckt in seinen Schuhen. Auch dieses
Bargeld wurde im Rahmen präventiver Gewinnabschöpfung sichergestellt.
Im Bereich des Hörder Bahnhofs kontrollierten die Einsatzkräfte
insgesamt 23 Personen, die alle Platzverweise erhielten.

Im weiteren Verlauf des Einsatzes kontrollierten die Einsatzkräfte
erneut eine Shisha-Bar an der Münsterstraße. Abermals wurde
unversteuerter Tabak aufgefunden und eine Strafanzeige wegen des
Verdachts der Steuerhehlerei geschrieben.

Im Rahmen des Einsatzes an der Brunnenstraße wurden nach
Bürgerbeschwerden elf Randalierer angetroffen, die die Nachtruhe
bislang erheblich gestört hatten. Alle erhielten einen Platzverweis
unter Androhung der Ingewahrsamnahme.